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	<title>Linux @ Home &#187; review</title>
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	<description>Pinguine, Politik undsoweiter...</description>
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		<title>Ade KDE&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 15:34:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
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		<category><![CDATA[gnome]]></category>
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		<description><![CDATA[Selten lasse ich mich zu  solchen Postings hinreissen. Nun ist es soweit. Nachdem ich nun seit über 10 Jahren KDE nutze (seit ca. 1999), hat das Frustlevel mit KDE 4.x (Version egal) ein unerträgliches Mass erreicht. Schade, ich wäre gerne länger optimistisch gewesen bezüglich des Projektes. Ich hoffe, dieser Artikel wird nicht zu sehr als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Selten lasse ich mich zu  solchen Postings hinreissen. Nun ist es soweit. Nachdem ich nun seit über 10 Jahren KDE nutze (seit ca. 1999), hat das Frustlevel mit KDE 4.x (Version egal) ein unerträgliches Mass erreicht. Schade, ich wäre gerne länger optimistisch gewesen bezüglich des Projektes. Ich hoffe, dieser Artikel wird nicht zu sehr als Troll-Posting aufgefasst, ich versuche so sachlich wie möglich zu bleiben (ich bin zwar kein KDE-Entwickler, kann aber Usability und Projektleitung einigermassen beurteilen)&#8230;</p>
<p>Ich war wirklich ein grosser Fan von KDE, habe die Gnome-Benutzer immer belächelt, weil sie für Konfigurationen Registry-ähnliche (brrrr&#8230;) Einträge in GConf machen mussten (auch heute noch?), falls es dafür kein entsprechendes Werkzeug gibt.</p>
<p>Als mit KDE 4.0-4.3 bereits viele enttäuschte KDE-Benutzer absprangen, bezichtigte ich sie der Ungeduld und vermutete, dass in 6 Monaten endlich Stabilität und Klarheit bezüglich der Schnittstellen, des Designs und der Oberflächen herrschen würde: Ich habe mich geirrt. Es sind mehr als 3 Jahre seit Version 4.0 vergangen, ich habe wirklich genug Geduld bewiesen. Leider ist weder die Stabilität, noch die Funktionalität auch nur annähernd an die Versprechungen der Entwickler herangekommen. Als Benutzer frisst mir KDE einfach zuviel Zeit und Ressourcen und kostet mich immer mehr Nerven.</p>
<p>Um nur ein paar unrühmliche Beispiele zu nennen:</p>
<ul>
<li>Plasma-Abstürze (diese treten je nach Grafikkarten-Treiben häufiger oder seltener auf, aber sie treten auf)</li>
<li>Der &#8220;semantische Desktop&#8221; mit Nepomuk/Strigi =&gt; Zweimaliger Backendwechsel (alle Tags und Indizes konnte man vergessen oder nur mit grossem Aufwand migrieren) und immer noch kein funktionierendes Frontend, abgesehen von ein paar unintuitiven Dolphin-Buttons. Kurz gesagt: Sogar die Windows-Indizierung oder der Google-Desktop-Search funktionieren besser.</li>
<li>Akonadi (Datenprovider)=&gt; immer noch nicht vollständig integriert, nicht mal in KMail! Immerhin ist der Akonadi-Dienst heute stabil und zuverlässig.</li>
<li>ALT+F2 (KRunner) war in mehreren Versionen instabil, brauchte Minutenlang, um Nepomuk oder werweisswas abzufragen und stürzt auch heute noch unregelmässig ab.</li>
<li>Für mich sehr unverständlich: Das eigentlich geniale Konzept der Aktivitäten wurde niemals richtig brauchbar eingeführt. Dabei hätte man in Verbindung mit den virtuellen Deskstops Einiges erreichen können. Aber es ist bis heute nur den wenigsten Benutzern klar, das es Aktivitäten gibt geschweige denn, wie man sie nutzen oder konfigurieren kann (die Konfiguration wird sehr gut versteckt).</li>
<li>Die Systemkonfigurationswerkzeuge sind immer chaotischer <a title="KDE systemsettings" href="http://www.pro-linux.de/artikel/2/image/1496/4107,die-systemsettings-in-kde-46-sind-endlich-wieder-uebersichtlich.html" target="_blank">organisiert</a> und bezeichnet (wer sucht das Tastaturlayout schon unter &#8220;Input Devices&#8221;?)</li>
<li>Abstürze in KMail, amarok und vielen anderen Applikationen. Auf das von KDE verwendete QT-Framework sind die Abstürze kaum zurückzuführen, denn reine QT-Applikationen scheinen in der Regel sehr stabil zu arbeiten.</li>
<li>Desktopeffekte: Tolle und gutaussehende Effekte, nur fehlt ein einheitliches Konzept. Der Benutzer ist ganz auf sich gestellt, die für ihn nützlichen Komponenten einzurichten. Ausserdem auch hier: Noch viel zu viele Abstürze, wenn man &#8220;ungewöhnliche&#8221; Mausbewegungen o.ä. macht, während ein Effekt in Kraft ist. Heute kann man kaum noch jemanden mit den tollen KDE-Desktopeffects beeindrucken, wenn sie nur zur Hälfte funktionieren wegen Treiberproblemen oder gar abstürzen, wenn man sie gerade einem Kollegen zeigen möchte <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </li>
</ul>
<p>Dies sind auch in den meisten Foren so etwa die am häufigsten bemängelten Punkte.</p>
<p>Bei KDE merkt man seit einigen Jahren, dass die Projektleitung chaotisch ans Werk geht, Entwickler Aaron Seigo ignoriert seit Jahren die unzähligen Kommentare in seinem <a title="Aaron Seigo Blog" href="http://aseigo.blogspot.com/" target="_blank">Blog</a> und den KDE-Foren, in denen die Benutzer einfach nur Stabilität, weniger Abstürze und weniger Bugs fordern, wenn er und andere Entwickler schon wieder mit den nächsten Features auftrumpfen, während grundsätzliche Attribute noch nicht mal stabil funktionieren. Sebastian Kügler indes<a title="KDE 4.7 Beta ankündigung" href="http://dot.kde.org/2011/05/25/kde-ships-first-47-beta" target="_blank"> kündigt bereits die Betaversion von KDE 4.7</a> an. Auch dort viele Kommentare, dass Version vor 1.0 (1998) stabiler war, als es 4.x je war usw. Je länger die Benutzerklagen bezüglich der mangelnden Stabilität von KDE 4 ignoriert oder beschwichtigt wurden, ohne dass es spürbare Verbesserungen gab (es gab sie, aber nur für Benutzer, die in der Lage waren, immer die neuesten Versionen zu installieren), desto ungeduldiger und drängender wurde natürlich deren Ton. Mittlerweile werden sogar Kommentare gelöscht, weil sie sich im Ton ganz vergreifen, schlecht bewertet und als &#8220;Trollpost&#8221; bezeichnet. Das deutet auf Schwierigkeiten hin, die sich längerfristig auswirken dürften. Sehr schade, denn es geht hier viel Vertrauen verloren, das doch so wichtig ist für Softwareprodukte.</p>
<p>Was tun? Noch bis Ende letzten Jahres gab es für mich kaum eine Alternative, denn KDE hat unbestritten viele tolle Applikationen und Gnome 3 steckte scheinbar noch etwas in den Kinderschuhen.</p>
<p>Mit dem Release von Fedora 15 sollte Gnome 3 in brauchbarer Form vorliegen. Mit grösster Skepsis stattete ich diesr Desktopumgebung einen Besuch ab. Kurz und gut: Ich war von Anfang an begeistert! Schon mit einer so frühen Release haben die Gnome-Entwickler ein absolut stabiles und benutzbares Produkt abgeliefert! Natürlich sind noch nicht alle Applikationen und Systemkomponenten migriert worden, aber das Projekt scheint sehr gut voranzukommen. Das alte Gnome hat mir nie gefallen, zu altbacken und kaum konfigurierbar. Doch genau dieser &#8220;Mangel&#8221; an Konfigurationsmöglichkeiten scheint bei Gnome 3 gut in das Gesamtkonzept zu passen. Die Gnome-Shell ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber sie stellt nach kurzer Zeit sogar jede Mac-Oberfläche in den Schatten. Warum? Weil man sich auf die Arbeit mit den jeweiligen Applikationen konzentrieren kann und weil die verwendeten Effekte auf den Workflow ausgelegt sind und praktisch nie abstürzen. Auch wenn ich hoffe, dass ich in Zukunft mehr konfigurieren kann (z.B. gespeicherte Sessions, in welchen die Applikationen auf zugewiesenen Desktops starten), fehlt mir im Moment nichts. Ich kann es vielleicht in die Worte fassen: Es fühlt sich alles von Anfang an richtig an, die meisten Kommandos entdeckt man intuitiv (z.B. das Navigieren in den Desktops, das Aufrufen der Gnome-Shell etc.), die Projektleitung scheint zu wissen, was das Ziel ist und das merkt man. Vielleicht erweisen sich nun die höheren Einstiegshürden in die Gnome-Entwicklung als Vorteil, weshalb Gnome-Entwickler unter Umständen etwas &#8220;reifer&#8221; und zurückhaltender sind mit Features, die dem Workflow nicht wirklich helfen.</p>
<p>Man darf mich also seit dieser Woche als Gnome3 (oder Gnome-Shell?) Benutzer bezeichnen. Ich kann sagen, die Migration ist mir viel leichter gefallen, da ich nur in einem Drittel der Zeit dasselbe erreichte, wie mit einer neuen KDE-Installation: Evolution ist viel stabiler geworden (stabiler als KMail war es schon immer) und es hilft einem beim Einrichten von Googlemail-IMAP-Accounts. Ausserdem integriert es Google-Kalender sauber, genauso wie Google-Kontakte uvm. Im Büro nutze ich Evolution sogar mit unserem Exchange-Server (inkl. GAL) ohne Probleme. Soweit so gut.</p>
<p>Nochmals: Bitte versteht mich nicht falsch, die KDE-Entwickler sind Profis und viele Applikationen möchte ich nicht mehr missen (obwohl die Anzahl schrumpft aufgrund zunehmender Abstürze). QT ist und bleibt ein geniales Framework, dass ich jederzeit GTK vorziehe, um kleine Applikationen zu entwickeln. Auch werde ich weiterhin mit Spenden die einzelnen Projekte unterstützen. Nur bezweifle ich mittlerweile offiziell, dass die Projektleitung dazu fähig ist, dieses Boot wieder in ruhigere Gewässer zu lenken. Nach der Lektüre von Frederick P. Brooks &#8220;The Mythical Man-Month&#8221;, Peter Seibel&#8217;s &#8220;Coders at Work&#8221; und anderen Materialien über vergangene Grossprojekte im Softwarebereich deutet für mich Vieles darauf hin, dass KDE4 niemals stabil werden wird. Als Entwickler muss man sich dann überlegen, ob nicht ein kompletter Neuanfang das Beste wäre. Als Benutzer hat man glücklicherweise mit Gnome 3, XFCE usw. brauchbare Alternativen.</p>
<address>[1] KDE Systemsettings: <a title="Systemsettings KDE 4" href="http://www.pro-linux.de/artikel/2/image/1496/4107,die-systemsettings-in-kde-46-sind-endlich-wieder-uebersichtlich.html">http://www.pro-linux.de/artikel/2/image/1496/4107,die-systemsettings-in-kde-46-sind-endlich-wieder-uebersichtlich.html</a><br />
[2] Aaron Seigo&#8217;s Blog: <a title="Aaron Seigo's Blog" href="http://aseigo.blogspot.com/">http://aseigo.blogspot.com/</a><br />
[3] Ankündigung KDE 4.7:<a title="Ankündigung KDE 4.7" href=" http://dot.kde.org/2011/05/25/kde-ships-first-47-beta"> http://dot.kde.org/2011/05/25/kde-ships-first-47-beta</a></address>
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		<title>Swisscom Digital TV im Geek-Kurztest</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 09:31:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
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		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
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		<description><![CDATA[Nachdem ich in diesem Bereich nicht den sogenannten &#8220;Early-Adaptor&#8221; spielen wollte, sondern mehr als fünf Jahre gewartet habe, war ich nach Besuchen bei Freunden sehr schnell überzeugt, dass digitales TV heute gut brauchbar ist. Überall war Cablecom TV im Einsatz, aber ich habe meine Erfahrungen mit der Firma gemacht und entschloss mich nach kurzen Preisvergleichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Nachdem ich in diesem Bereich nicht den sogenannten &#8220;Early-Adaptor&#8221; spielen wollte, sondern mehr als fünf Jahre gewartet habe, war ich nach Besuchen bei Freunden sehr schnell überzeugt, dass digitales TV heute gut brauchbar ist. Überall war Cablecom TV im Einsatz, aber ich habe meine Erfahrungen mit der Firma gemacht und entschloss mich nach kurzen Preisvergleichen (was kostet es mich insgsesamt, wenn ich den SciFi-Kanal haben will?). Ausserdem dauerte mir den Senderwechsel (auch bei Leuten mit 20Mbit Bandbreite) zu lange. Nach fünf Tagen war es schon soweit: Ich installierte die viel zu grosse Box und es funktionierte alles auf Anhieb. Diese Box ist so gross wie eine PS3 (erste Generation!) und hat ebensolaute Lüfter und dürfte daher auch im Standby eine Menge Strom vertilgen. Meine Befürchtungen, der Senderwechsel wäre bei Swisscom ebenso langsam, stellten sich als unbegründet heraus. Ich zappe über die Box schneller als mit dem Fernseher selbst (Philips, ca. 4 Jahre alt, braucht ca. 1,2 Sekunden zum Senderwechsel).</p>
<div id="attachment_773" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><strong><a rel="attachment wp-att-773" href="http://www.linuxhome.ch/in-eigener-sache/swisscom-digital-tv-im-geek-kurztest/attachment/setupbox_plus_vorne/"><img class="size-medium wp-image-773" title="SetupBox_plus_vorne" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/08/SetupBox_plus_vorne-600x240.jpg" alt="" width="600" height="240" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Die TV-Box: Ja, auch 2010 ist sie noch so riesig!</p></div>
<p>Meine knappe Beurteilung der beworbenen Features:</p>
<ul>
<li>Die Bildqualität ist in der Tat exzellent</li>
<li>Es gibt leider nicht viele HD Sender</li>
<li>Die Video on Demand Filme sind sehr einfach zu handhaben und die Auswahl ist sehr gross</li>
<li>Nur wenige Sender (bei mir Disneychannel) haben erkennbare Probleme mit Kompressionsartefakten</li>
<li>Gute Auswahl Radiostationen / Internetradio</li>
</ul>
<p>Und hier die Geek-Infos:</p>
<ul>
<li>Ein HD-Film benötigt 7 MBit. Diese Bandbreite sollte man immer abziehen, also lohnt sich praktisch nur eine Leitung mit mehr als 10 Mbit, weil sonst vermutlich mehr Kompressionen (und dadurch mehr Artefakte =&gt; schlechtere Bildqualität) verwendet werden.</li>
<li>Man kann Serien (wie StarTrek) sehr einfach und komfortabel aufnehmen, obwohl ich teilweise Zeitverschiebungen bemerkt habe.</li>
<li>Die TV-Box ist älterer Machart und das merkt man: Windows CE (3 Abstürze bisher, Startzeiten bis zu 4 Minuten möglich), Festplatte mit 160GB (könnte schlimmer sein, es reicht für einige Filme und Serien)</li>
<li>Die Box hat kein WLAN (weshalb vernünftigerweise auch ein 15 Meter LAN-Kabel mitgeliefert wird)!</li>
<li>Im Gegensatz zum Betriebssystem der Box scheint die eigentliche TV-Software recht ausgereift zu sein (wobei komfortablere Suchfunktionen wünschenswert wären, diese sollen gem. Swisscom im Dezember etwas besser werden)</li>
<li>Alle Sender-, Such- und Programmierfunktionen sind online verfügbar, was komfortabler in der Bedienung ist. Nur leider ist die Webseitenstruktur von Swisscom nicht gerade übersichtlich und man benötigt verschiedene Logins in div. Bereichen (Swisscom-Login hier, Modem-Login da&#8230;)</li>
</ul>
<p>Alles in allem ist digitales Fernsehen das TV, wie es schon immer hätte sein sollen: Jeder kann praktisch zu jeder Zeit genau die Inhalte anschauen, die er möchte und kann die Werbung überspringen (leider fehlt eine automatische Werbeblockfunktion). In ungeübten Händen jedoch besteht natürlich die Gefahr des &#8220;Verzappens&#8221;. Genau dies haben wir uns in 12 Monaten ohne Fernsehen abgewöhnen können. Wenn ich also Lust habe, Jazz zu hören oder StarTrek zu schauen, so muss ich nicht erst alle Sender durchsuchen oder auf den Zeitpunkt warten, sondern habe die entsprechenden Inhalte praktisch sofort zur Verfügung (Spartensender oder Serienaufnahme). Dadurch spart man tatsächlich Zeit und schaut viel entspannter und besser gelaunt (keine Werbung!) fern.</p>
<address><em>[1] </em>Senderliste Swisscom: http://www.swisscom.ch/res/tv/sender/index.htm<em> </em></address>
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		</item>
		<item>
		<title>Distributions-Test Nr. 9: *** PCLinuxOS 2010 ***</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/</link>
		<comments>http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 17:26:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Linux Distributions Test]]></category>
		<category><![CDATA[distribution]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei Jahre ist es her, seit ich PCLinuxOS das letzte mal getestet habe. Mittlerweile kenne ich auch die ihm zugrunde liegende Distribution Mandriva sehr gut. Ich war damals auf Anhieb begeistert, wie einfach eine gut durchdachte Desktop-Distribution sein kann, wenn die Macher sich wirklich auf das Wichtigste Konzentrieren: Die Zeit, die ein Benutzer für seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Drei Jahre ist es her, seit ich <a title="PCLinuxOS 2007 Review" href="http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-1-pclinux-os-2007/" target="_blank">PCLinuxOS das letzte mal getestet habe</a>. Mittlerweile kenne ich auch die ihm zugrunde liegende Distribution <a title="Mandriva Review" href="http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-7-mandriva-20091/" target="_blank">Mandriva</a> sehr gut. Ich war damals auf Anhieb begeistert, wie einfach eine gut durchdachte Desktop-Distribution sein kann, wenn die Macher sich wirklich auf das Wichtigste Konzentrieren: Die Zeit, die ein Benutzer für seine Tätigkeiten benötigt.</p>
<p><span id="more-648"></span></p>
<h2>Herkunft / Ursprung</h2>
<p>PCLinuxOS stammt von Mandriva ab. Vor allem 2007, als Ubuntu noch nicht so populär war, hatte es den 1. Platz in den <a title="Distrowatch" href="http://distrowatch.com/">Distrowatch</a>-Charts inne (meiner Meinung nach absolut zurecht, unter dem Gesichtspunkt der Benutzerfreundlichkeit gesehen). Noch immer ist Texstar (Bill Reynolds) der hauptverantwortliche Entwickler.</p>
<h2>Wichtigste Daten in Kürze:</h2>
<ul>
<li>Homepage: <a title="PCLinuxOS Webseite" href="http://www.pclinuxos.com">http://www.pclinuxos.com</a></li>
<li>Businessmodell: Keines (höchstens etwas Sponsoring auf der Webseite) / Spenden</li>
<li>Ungefähre Grösse der Vollversion als ISO-Image: 692 MB</li>
<li>LiveCD Funktion: Ja</li>
<li>Sprachen: Englisch, weitere Sprachen einfach installierbar</li>
<li>Abgeleitet von: Mandriva</li>
<li>Kernel: 2.6.32 mit BFS (Brain Fuck Scheduler)</li>
<li>Package-Management: Synaptic</li>
<li>Paketformat Standard: RPM</li>
<li>Release-Zyklus: Nach Jahreszahl</li>
<li>Standarddesktop: KDE / Gnome / XFCE u.s.w. (je nach Edition)</li>
<li>3D-Desktop / Desktopeffekte: In KWin integriert (Standard seit KDE 4) oder mit Compiz für andere Desktopmanager</li>
<li>Kosten für Updates und Support: Keine</li>
<li>Lizenz: Grösstenteils GPL V.2 oder 3. Proprietäre Treiber und Codecs / Flash / Java bereits enthalten</li>
<li>Forum: <a title="PCLinuxOS Forum" href="http://www.pclinuxos.com/forum/">http://www.pclinuxos.com/forum/</a></li>
<li>Dokumentation / Wiki: <a title="PCLinuxOS Wiki" href="http://www.pclinuxos.com/wiki/index.php/Main_Page">http://www.pclinuxos.com/wiki/index.php/Main_Page</a><a title="PCLinuxOS Wiki" href="http://www.pclinuxos.com/wiki/index.php/Main_Page" target="_blank"></a></li>
<li>Mitmachen: <a title="Mandriva Community Start" href="http://www.mandriva.com/en/community/start" target="_blank">http://www.mandriva.com/en/community/start</a></li>
</ul>
<h2>Besonderheiten dieser Version</h2>
<ul>
<li>Brain Fuck Scheduler BFS!</li>
<li>Scheinbar optimiert auf Geschwindigkeit</li>
<li>Unglaublich schnelle Installation</li>
</ul>
<h2>Erster Eindruck vom Desktop</h2>
<p>Ich muss als erstes sagen: Ja, PCLinxOS ist teilweise schnell, verdammt schnell sogar. Nicht nur beim Starten (denn das können ja mittlerweile viele), sondern auch beim Desktopeinsatz selbst. Dies könnte tatsächlich auch am Con Kolivas&#8217; (der hackende Anästhesist aus Australien) neuem Brain-Fuck-Scheduler (BFS) liegen, der Desktop-Prozessen generell eine höhere Priorität einräumen soll. Das macht Windows schon lange, aber das wird ja auch fast nur auf Desktops eingesetzt. Sollte sich bestätigen, dass mit BFS der Linux-Desktop endlich Realität wird, dürfte hoffentlich einer Aufnahme in den Mainline-Kernel nichts mehr im Wege stehen. Unverständlich ist aber, dass die Entwickler nicht daran gedacht haben, den Kernel mit der Option LATENCYTOP zu kompilieren, wie es bei Fedora beispielsweise schon lange gemacht wird. So kann man nur Vermutungen anstellen, ob und wie der Desktop nun dank BFS schneller sein könnte. Ich hätte wirklich gerne Tests gemacht mit handfesten Zahlen, aber so bleiben die üblichen subjektiven (und damit quasi wertlosen) Aussagen von mir, dass sich der Desktop eben „schneller anfühlt“</p>
<p>Die Fenster lassen sich auch unter Vollast noch absolut flüssig bedienen und bewegen, das ist wie gesagt nicht selbstverständlich für ein eigentlich auf Server ausgelegtes Betriebssystem, das normalerweise die Ressourcen fair verteilen soll.</p>
<div id="attachment_711" class="wp-caption alignnone" style="width: 727px"><a rel="attachment wp-att-711" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/attachment/pclos2010_desktop1/"><img class="size-large wp-image-711 " title="pclos2010_desktop1" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/06/pclos2010_desktop1-1280x800.png" alt=" Wie immer sehr störend: Klick-mich-installier-mich-Buttons auf dem Desktop..." width="717" height="448" /></a><p class="wp-caption-text"> Wie immer sehr störend: Klick-mich-installier-mich-Buttons auf dem Desktop...</p></div>
<p><img title="Weiterlesen..." src="http://www.linuxhome.ch/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<h2>Installation</h2>
<p>Die Installation ist die schnellste, die ich jemals hatte (zumindest bei einer Desktop-Distribution). Nach 2,5 Minuten durfte ich schon in das neue System booten und ca. 30 Sekunden später bereits einloggen (resp. Benutzerdetails eingeben). Das ist die positive Seite der fehlenden Software und Lokalisierungen. Trotzdem ist eine schnelle Installation in meinen Augen kein allzu wichtiges Feature einer Distribution, denn es ist ohnehin alles schneller als eine Windows-7 Installation, auch die fetteste Sabayon-Doppel-DVD mit allen 3D-Games.</p>
<h2>Startvorgang</h2>
<h2>Konfiguration</h2>
<p>Seltsamerweise hat sich die Konfiguration nicht wirklich vereinfacht im Vergleich zum letzten Test. Vielleicht liegt es auch eher daran, dass hier Mandriva die Latte äusserst hoch gelegt hat. Die Konfigurationselemente im PCLinuxOS-Kontrollzentrum sind nicht sehr logisch oder intuitiv aufgebaut. Mir ist bewusst, wie schwierig das sein kann, aber warum es einen Hauptpunkt &#8220;Dateifreigabe&#8221; gibt mit FTP und Webserver und wieder einen Hauptpunkt &#8220;Netzwerkschnittstellen&#8221;, unter dem man NFS und Samba-Einstellungen findet, leuchtet mir wirklich nicht ein. Die folgenden Bilder zeigen, wie die eigentliche Stärke des Konfigurationswerkzeuges zu einer Schwäche wird, nur durch die seltsame Menulogik. Man sollte sich bei PCLinuxOS überlegen, ob man das Ziel der Einsteigerfreundlichkeit nicht eher erreichen kann, wenn man fortgeschrittene Konfigurationen weglässt wie Ubuntu. Dort fühlen sich Anfänger sehr wohl, denn es gibt nicht allzuviele grafische Tools, mit denen man etwas kaputtmachen kann. Wer einen Netzwerkservicedienst aufsetzen will, braucht ohnehin ein gewisses Maß an Erfahrung, das gilt für alle Betriebssysteme. Nach wie vor begeistert bin ich von der Kindersicherungskonfiguration, die verschiedene Werkzeuge integriert und doch einfach zu konfigurieren ist. Da macht ein Konfigurationswerkzeug auch wirklich SInn, damit die Eltern beruhigt die Kinder am PC surfen lassen können.</p>
<div id="attachment_714" class="wp-caption alignnone" style="width: 450px"><a rel="attachment wp-att-714" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/attachment/pclos2010_config1/"><img class="size-medium wp-image-714 " title="pclos2010_config1" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/06/pclos2010_config1-440x300.png" alt="" width="440" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Dateifreigaben und Samba unter &quot;Netzwerkschnittstellen&quot;...</p></div>
<div id="attachment_715" class="wp-caption alignnone" style="width: 450px"><a rel="attachment wp-att-715" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/attachment/pclos2010_config2/"><img class="size-medium wp-image-715  " title="pclos2010_config2" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/06/pclos2010_config2-440x300.png" alt="" width="440" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">...dafür Webserver und FTP unter &quot;Dateifreigabe&quot;?</p></div>
<div id="attachment_716" class="wp-caption alignnone" style="width: 591px"><a rel="attachment wp-att-716" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/attachment/pclos2010_config3/"><img class="size-medium wp-image-716  " title="pclos2010_config3" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/06/pclos2010_config3-581x300.png" alt="" width="581" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">...und zuguter letzt: Die Partitionsfreigabe im Netz unter &quot;Lokale Festplatten&quot;.</p></div>
<h2>Package-Management &amp; Softwareupdates</h2>
<p>PCLinuxOS setzt mit Synaptic auf ein äusserst stabiles Paket-Werkzeug. Leider gibt es kein Desktop-Applet (zumindest habe ich in der Standartinstallation keins gesehen), welches die Benutzer auf erhältliche Updates hinweist. Die Handhabung von Synaptic für Updates dürfte somit wieder die Anfänger etwas überfordern.</p>
<h2>Tools &amp; Programme</h2>
<p>Ein grosser Minuspunkt aus Einsteigersicht ist der Verzicht auf viele Softwarepakete, die in den meisten anderen Distributionen standarmäßig mit dabei sind. Beispiel Openoffice: Es lässt sich zwar mittels Desktop-Button, der ein Skript startet, installieren inkl. Sprachen, aber wer will das schon? Man wartet dann länger, als man es sich bei der Betriebssystem-Installation durch den eigentlichen Verzicht eingespart hat. Auch bei der nachträglichen Sprachinstallation (die schon bei früheren Releases gewisse Probleme bereitete) hat die Umsetzung einer guten Intention das Ergebnis verschlechtert:</p>
<div id="attachment_712" class="wp-caption alignnone" style="width: 495px"><a rel="attachment wp-att-712" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/attachment/pclos2010_newlocale1/"><img class="size-medium wp-image-712" title="pclos2010_newLocale1" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/06/pclos2010_newLocale1-485x300.png" alt="" width="485" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Die erste Distribution, die einen bei einem Sprachwechsel mit unnötigen Dialogen zumüllt</p></div>
<div id="attachment_713" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a rel="attachment wp-att-713" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/attachment/pclos2010_newlocale2/"><img class="size-medium wp-image-713    " title="pclos2010_newLocale2" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/06/pclos2010_newLocale2-480x300.png" alt="" width="480" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Nach der Sprachinstallation kommt regelmäßig diese Meldung (Bug?). Die Umbenennung von Standardordnern ist meiner Meinung nach die Sache des Benutzers, auch wenn dieser die Sprache geändert hat.</p></div>
<h2>Multimedia</h2>
<p>Die meisten Codecs und Plugins (MP3, Flash, Java) sind mit dabei, dadurch bleibt den Einsteigern das Nachinstallieren erspart.</p>
<h2>Desktopeffekte / 3D-Desktop / Leistung</h2>
<p>- Warum kein CONFIG_LATENCYTOP, wenn man doch schon für bfs Kernel hat? So gibt es keine Möglichkeit z.B. mit Fedora-Kerneln zu vergleichen (wo Latencytop im übrigen funktioniert). Bei Spielen mit 3D (OpenGL) fielen mir Leistungseinbrüche auf, die ich vorerst dem Brain Fuck Scheduler zuschreibe, was ich aber mangels oben erwähnten Kernelnoptionen nicht einfach beweisen kann.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Wie man in den <a title="Phoronix Benchmarks" href="http://www.phoronix.com/scan.php?page=article&amp;item=linux_distro_fourway&amp;num=5">Phoronix-Benchmarks</a> sehen kann, ist PCLinuxOS tatsächlich schneller in gewissen Tests. In anderen wiederum langsamer. Dieses durchzogene Bild kann ich nach einer Testwoche bestätigen, es dürfte meines erachtens hauptsächlich am verwendeten BrainFuck-Scheduler liegen, der noch als experimentell anzusehen ist. Ohnehin fraglich was der BfS in einer Userfokussierten Distribution zu suchen hat. PCLinuxOS hat viel an Attraktivität für Einsteiger verloren, es ist an vielen Stellen weniger intuitiv geworden als seine Mitbewerber. Auch wenn sich sonst nicht wirklich viel  verändert hat am Gesamtbild von PCLinuxOS, so haben doch die meisten  anderen Distributionen den Vorsprung wettgemacht oder sogar überholt. Durch  einige &#8220;Verschlimmbesserungen&#8221; von PCLinuxOS verstärkt sich dieser Effekt noch. Was vor 3  Jahren noch speziell benutzerfreundlich war, ist heute quasi Standard.  Insofern muss sich PCLinuxOS mehr einfallen lassen als den BFS, um sich  von den anderen Distros abzuheben. Auch hat die fehlende  Standardsoftware und die unlogische Konfiguration Abzug verstärkt . 4 Pinguine sind absolut gerecht, mehr liegt einfach nicht  drin. Wirklich schade, aber positiv gesehen kann man sagen: Es gibt wieder viel Steigerungspotential!</p>
<table style="height: 117px;" border="0" width="694">
<tbody>
<tr>
<td align="left">
<h3>Pro:</h3>
</td>
<td align="left">
<h3>Kontra:</h3>
</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">
<ul>
<li>KDE 4.2 mit guter Auswahl an Plasmoiden</li>
<li>Delta-RPM&#8217;s und automatische Codec- und Sotfware-Installation</li>
<li>Äusserst gelungene Konfigurationswerkzeuge auch für komplexere Einsatzgebiete</li>
<li>Msec-Sicherheitsframework überraschend einfach aber auch flexibel, ideal für neugierige Einsteiger</li>
</ul>
</td>
<td align="left">
<ul>
<li>Installationsroutine mit Fehlern (Bootloader-Konfiguration erkannte Windows XP nicht)</li>
<li>Sehr konservativer Stil von KDE 4</li>
<li>Doppelklick (lasst unsere armen Armsehnen endlich in Frieden!)</li>
<li>Nervige Buttons auf dem Desktop</li>
<li>Nervige Dialoge bei der Sprachinstallation / Sprachwechsel</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Bewertung</h2>
<p><a rel="attachment wp-att-354" href="http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-2-linux-mint-31/attachment/tux4/"><img class="alignnone size-full wp-image-354" title="tux4" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2009/05/tux4.png" alt="" width="228" height="50" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>KDE 4.4.0 ist da: ein erster und ein zweiter Blick&#8230;</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/kde-4-4-0-ist-da-ein-erster-blick/</link>
		<comments>http://www.linuxhome.ch/linux/kde-4-4-0-ist-da-ein-erster-blick/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 17:22:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[geek]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[opensource]]></category>
		<category><![CDATA[KDE]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum wurde KDE SC 4.4.0 (SC steht für Software Compilation, seit ein paar Wochen nennt sich KDE so, weil es doch langsam viele Software aus dem Projekt gibt) und schon stehen für Fedora 12 die Pakete bereit. Natürlich rechnete ich mit Kinderkrankheiten, denn ein KDE 4-Release war noch nie &#8220;Produktionsreif&#8221; sondern eigentlich immer Beta. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Kaum wurde KDE SC 4.4.0 (SC steht für Software Compilation, seit ein paar Wochen nennt sich KDE so, weil es doch langsam viele Software aus dem Projekt gibt) und schon stehen für Fedora 12 die Pakete bereit. Natürlich rechnete ich mit Kinderkrankheiten, denn ein KDE 4-Release war noch nie &#8220;Produktionsreif&#8221; sondern eigentlich immer Beta. Das ist nun mal so, wen das stört, der soll doch testen und helfen, damit sich das ändert.</p>
<p>Auf jeden Fall wurde KDE schlanker, was die Fensterdekoration angeht. Es gibt einen Formfaktor-Umschalter, der bei mir aber zuerst einmal den kwin-Prozess abstürzen liess.  Ein Erlebnis, welches sich unter verschiedensten Umständen wiederholen sollte. Die Intention des Umschalters ist jedoch durchaus klar, denn bei Netbooks kommt ein ganz anderes Prinzip zum tragen als bei Desktops:</p>
<p><a rel="attachment wp-att-613" href="http://www.linuxhome.ch/linux/kde-4-4-0-ist-da-ein-erster-blick/attachment/kde4_4_systemsettings_ff/"><img class="size-medium wp-image-613 alignnone" title="kde4_4_systemsettings_ff" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/02/kde4_4_systemsettings_ff-451x300.png" alt="Systemsettings Formfaktor" width="451" height="300" /></a></p>
<h2><span id="more-610"></span>Semantischer Desktop (Nepomuk / Strigi)</h2>
<p>Beim semantischen Desktop hat es wieder mal eine Änderung im Backend gegeben. Virtuoso speichert nun die indizierten Daten, Tags etc. für Nepomuk. Angeblich viel schneller und stabiler, merke ich davon nichts. Im Gegenteil, der strigi-indexer ist noch nie soviele male abgestürzt wie jetzt. Er kann meine Dateien nicht mal fertig indexieren (und es sind beileibe nicht mehr als 6 GB). Wenn man nur Nepomuk alleine nutzt (z.B. Tags für Dateien, Kontakte u.ä.), sieht man jedoch, wie cool eine semantische Suchapplikation sein kann. Man gibt einen Namen ein und erhält als ersten Vorschlag &#8220;Mail senden an &#8230;&#8221; wenn der Name ein Mail-Kontakt ist (wenn Strigi hier die Mails indiziert hätte würden auch Namen angezeigt, die nicht in den Kontakten gespeichert sind, sondern mit denen wir einfach irgendwann mal in Kontakt waren). Weitere Vorschläge zeigen auch phonetisch ähnliche Suchanfragen in Wikipedia u.v.m. Würde Strigi funktionieren, wäre Nepomuk noch viel mächtiger, also bitte, stabilisiert den Indexier-Mist endlich, Google hat seit vielen Jahren den Desktop-Indexer stabil am laufen!</p>
<p>Krunner (wird mit ALT+F2 gestartet), den man am besten für die Suche oder Programmaufrufe benutzt, wurde an den oberen Bildschirmrand versetzt (was man natürlich weiterhin frei konfigurieren darf, wenn man das nicht mag). Leider bleibt er manchmal aus unersichtlichen Gründen (Nepomuk?) einige Sekunden stehen.</p>
<h2>Plasma</h2>
<p>Vieles hat sich in Plasma getan. Besonders freuten mich viele kleine und grössere Änderungen, die dem Benutzer viel mehr intuitives Arbeiten ermöglichen. Viele Details entdeckt man erst später, wie die verbesserten Desktopeffekte, da werden zum Beispiel beim Anzeigen aller virtuellen Desktops die jeweiligen geöffneten Fenster auseinandergehalten, denn wozu sonst ist die Übersicht gut, als um offene Programme zu finden? Bis anhin taugte sie eigentlich nur als netter Effekt um Kollegen zu beeindrucken. Solche Beispiele gibt es einige. Der Hammer ist für mich persönlich der Systemabschnitt der Kontrolleiste. Dort kann man nun diverse Plasmoiden reinwursteln, und es ist nicht einmal unansehnlich!</p>
<p><a rel="attachment wp-att-615" href="http://www.linuxhome.ch/linux/kde-4-4-0-ist-da-ein-erster-blick/attachment/systembox_conf1/"><img class="size-medium wp-image-615 alignnone" title="systembox_conf1" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/02/systembox_conf1-428x300.png" alt="Systemabschnitt Konfiguration" width="428" height="300" /></a></p>
<p>Ich hätte ja nie gedacht, dass eine 4-Tage-Wettervorhersage so wenig Platz braucht und im Systemabschnitt Platz hat. Wenn man mit der Maus darüber fährt, erhältm man den ausführlichen Wetterbericht. Im Bild dazu sieht man auch den neuen Gerätemanager, der nun Automunt beherrscht, sowie vom Benutzer konfigurierbar ist. Wenn ein versierter Benutzer hat, kann er beliebige Befehle automatisch ablaufen lassen, sobald dieser Stick eingesteckt ist, was sehr viele Möglichkeiten eröffnet (automatische Synchronisation beim Einstecken u.v.m.)</p>
<p><a rel="attachment wp-att-616" href="http://www.linuxhome.ch/linux/kde-4-4-0-ist-da-ein-erster-blick/attachment/systembox_weather-2/"><img class="alignnone size-medium wp-image-616" title="systembox_weather" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/02/systembox_weather1-600x260.png" alt="" width="600" height="260" /></a></p>
<p>Endlich wurde auch die Verknüpfung von Aktivitäten mit virtuellen Desktops in die normale Konfigurationsoberfläche übernommen:</p>
<p><a rel="attachment wp-att-619" href="http://www.linuxhome.ch/linux/kde-4-4-0-ist-da-ein-erster-blick/attachment/workspaces_conf1/"><img class="alignnone size-medium wp-image-619" title="workspaces_conf1" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/02/workspaces_conf1-448x300.png" alt="Desktop und Aktivitäten zusammen konfiguriert" width="448" height="300" /></a></p>
<p>Ein paar der alten Probleme bleiben: Verkleinert man die Aktivitäten, wird das Scrolling wieder sehr zähflüssig. Bei Multi-Monitor-Betrieb mit TwinView noch viel schlimmer. Das Erstellen von 4 Aktivitäten (eine pro virt. Desktop) ist ja kein Problem, aber was passiert, wenn man es rückgängig macht? Die Aktivitäten bleiben bestehen. Hier müssen seit langem Komfortfunktionen geschaffen werden (eine kleine Aktivitätenvorschau, ohne im Plasma-Bereich zähflüssig herumzustraucheln). Denn wenn man die Zuordnung Aktivität/Desktop wieder einschaltet passiert etwas Altbekanntes: Die mühselig eingerichtete Aktivität wird einem anderen Desktop zugeordnet. Auch wenn man herauszoomt und bei der richtigen Aktivität wieder hineinzoomt, hat man früher oder später ein Durcheinander. So wie ich jetzt nach dem Testen: Weil meine zwei Monitore verschiedene Auflösungen haben, kann ich jetzt genausogut .kde/share/config/plasma* löschen, um von vorne anzufangen. Das bringt mich zum letzten Punkt. Kaum ein Release von KDE konnten die meisten Benutzer ihr .kde behalten. Immer wieder kommt man zum Punkt an dem man sagt „Besser ich lösche die Konfiguration sonst gibts wieder Probleme“. Denn es geht mehr Zeit verloren auf der Suche nach einzelnen Problemem als für die Neukonfiguration der KDE-Oberfläche. Nun kommt aber etwas problematisches hinzu: Nepomuk mit Strigi sammelt Daten in Datenbankdateien innerhalb von .kde. Wenn ein unbedarfter Benutzer nun 1 Jahr lang alle seine Dateien taggt und bei einem neuen Release mal wieder das Löschen von .kde vor der Tür steht&#8230;man kann sich vorstellen wie das weitergeht. Für Otto Normalbenutzer braucht es Sicherheit, was die Konfiguration anbelangt. Ein Möglichkeit zum XML-Export von Konfigurationen und Nepomuk-Daten vor Releaseses wäre so etwas. Es ist wie immer: Der Ideen hat es genug, aber es kann immer nur ein Bruchteil davon umgesetzt werden.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Für einen als offiziell veröffentlichten Release gibt es viel zu viele Abstürze an so vielen Stellen, dass man das Marketing-Team entmündigen und mit 100 Windows-Installationen bestrafen sollte. Als Technologie-Preview zeigt es aber durchaus, wie exzellent KDE 4.4.x sein wird und das der semantische Desktop wirklich kommt und nützlich ist. Ausserdem sieht KDE unverschämt gut aus und viele Funktionen sind selbsterklärender geworden. Es ist schon lange überfällig, dass anstatt neuen Features die Stabilität in den Vordergrund rückt. Aaron Seigo und Co. wären gut beraten, einen Fork für die Feature-geilen Desktop-User zu machen, und einen Stable-Branch nebenbei zu führen. Denn KDE 4 wird sich wohl kaum in Enterprise-Distributionen verbreiten, wenn es erst in einem Jahr absturzfrei läuft. Was die Features anbelangt, wurde das Vorbild OSX schon vor zwei Jahren übertroffen, aber was die Stabilität angeht liegt sogar Windows 95 vorne im Moment (das soll ein Ansporn sein und kein Gejammere).</p>
<h2>Zweiter Eindruck</h2>
<p>Nachdem ich nun die meisten Verbesserungen gesehen und getestet habe, bin ich schon sehr viel milder gestimmt. Die Abstürze werden seltener, wenn man die Aktivitäten von Anfang an neu aufbaut. Wenn man ihnen dieselben Namen gibt wie den ihnen zugeordneten virtuellen Desktops (was imho eigentlich automatisch geschehen sollte, wenn man die Zuordnung aktiviert), gibt es auch weniger Konfusion in dieser Hinsicht. Wenn auch Nepomuk und Strigi ausgebaut und stabilisiert werden müssen, fühlt sich alles absolut flüssig und unheimlich konsistent an. KDE rockt wieder!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Distributions-Test Nr. 8: *** FreeNAS ***</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 15:12:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Linux Distributions Test]]></category>
		<category><![CDATA[bsd]]></category>
		<category><![CDATA[distribution]]></category>
		<category><![CDATA[geek]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[Unix]]></category>

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		<description><![CDATA[OK ausnahmsweise, weil Feiertage sind, auch mal eine Nicht-Linux-Distribution auf dem Prüfstand. Nämlich FreeNAS, eine hochspezialisierte BSD-Unix-Variante mit einem NAS-Server, wie der Name ja schon andeutet, der als Live-Image oder &#8220;installierbares Image&#8221; gebraucht werden kann. Der Grund, weshalb ich auf FreeNAS kam, war, dass ich meine vielfältigen Heimnetz-Services, die sich über die Jahre in meinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>OK ausnahmsweise, weil Feiertage sind, auch mal eine Nicht-Linux-Distribution auf dem Prüfstand. Nämlich<a title="FreeNAS.org" href="http://freenas.org/" target="_blank"> FreeNAS</a>, eine hochspezialisierte BSD-Unix-Variante mit einem NAS-Server, wie der Name ja schon andeutet, der als Live-Image oder &#8220;installierbares Image&#8221; gebraucht werden kann.</p>
<p>Der Grund, weshalb ich auf FreeNAS kam, war, dass ich meine vielfältigen Heimnetz-Services, die sich über die Jahre in meinen virtuellen CentOS&#8217;s angesammelt haben, konsolidieren wollte. Mit einem NAS (Network Attached Storage, also Diskplatz, der über verschiedene Dienste im Netz auf vielfältige Weise nutzbar gemacht wird) und einer Weboberfläche ist dies einfach lösbar und macht mehr Spass als &#8220;nur&#8221; mit einer Hardware-Appliance, die teuer ist, keine offene Software hat und meist auch weniger Services anbietet.</p>
<h2>Herkunft / Ursprung</h2>
<p>FreeNAS ist ein kleines FreeBSD und wurde von Olivier Cochard und Volker Theile geschaffen. Heute besitzt iX-Systems FreeNAS, aber es wird natürlich als Opensource-Projekt weitergeführt.</p>
<h2>Wichtigste Daten in Kürze:</h2>
<ul>
<li>Homepage: <a title="FreeNAS Homepage" href="http://www.freenas.org" target="_blank">http://www.freenas.org</a></li>
<li>Ungefähre Grösse der Vollversion als ISO-Image: 80 MB</li>
<li>LiveCD Funktion: Ja</li>
<li>Sprachen: Div. Übersetzungen</li>
<li>Abgeleitet von: FreeBSD 7.2</li>
<li>Standarddesktop: Keinen, vollständige Steuerung mit Webinterface</li>
<li>Kosten für Updates und Support: Keine (BSD-Lizenz)</li>
<li>Lizenz: BSD</li>
<li>Dokumentationen: <a title="FreeNAS Setup and User Guide" href="http://freenas.org/documentation:setup_and_user_guide" target="_blank">http://freenas.org/documentation:setup_and_user_guide</a></li>
<li>Forum: <a title="FreeNAS Forum" href="http://sourceforge.net/apps/phpbb/freenas/index.php" target="_blank">http://sourceforge.net/apps/phpbb/freenas/index.php</a></li>
<li>Wiki / Knowledgebase: <a title="FreeNAS Knowledgebase" href="http://www.freenaskb.info/kb/" target="_blank">http://www.freenaskb.info/kb/</a></li>
<li>Bugtracker: Bugzilla =&gt; <a title="FreeNAS Bugtracker" href="http://sourceforge.net/tracker/?group_id=151951&amp;atid=782616" target="_blank">http://sourceforge.net/tracker/?group_id=151951&amp;atid=782616</a></li>
<li>Mitmachen: <a title="Beitragen zu FreeNAS" href="http://freenas.org/community:how_to_contribute" target="_blank">http://freenas.org/community:how_to_contribute</a></li>
</ul>
<h2><span id="more-545"></span>Installation</h2>
<p>Trotz der Tatschache, dass es sich um ein waschechtes FreeBSD handelt, lässt sich diese Variante <a title="Installation on Disk or embedded" href="http://freenas.org/documentation:setup_and_user_guide:installing_freenas_on_disk" target="_blank">kinderleicht installieren</a>. Es ist keinerlei Kontakt mit einer Kommandozeile nötig, aber wenn man will, gibt es sie als Auswahloption im Textmenü. Man kann auch nur mit der LiveCD (oder USB etc.) arbeiten, nur muss die Konfiguration ja ohnehin gespeichert werden, also warum nicht gleich eine Installation auf einem USB-Stick (man benötigt dafür nur ca. 100MB). Der Vorteil ist dann auch, dass die vorhandenen Harddisks des Systems komplett für die Services benutzt werden können, während das Betriebssystem auf dem USB-Stick liegt und beim Start in&#8217;s Memory geladen werden. Das Startmenü muss man eigentlich nur einmal aufrufen, um die Netzwerkkonfiguration zu aktivieren (mit DHCP ist das mit ein paar Tastendrücken erledigt), dann kann man den Rest eigentlich schon über das Webinterface konfigurieren, welches ziemlich selbsterklärend ist, solange man keine exotischen Disk-Setups erstellen will.</p>
<p>So sieht es nach der Installation auf der Konsole selbst aus, man braucht diese Konsole aber nur einmal zum Konfigurieren der Netzwerkkarte(n):</p>
<p><a rel="attachment wp-att-572" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-freenas/attachment/freenas_console/"></a><a rel="attachment wp-att-572" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-freenas/attachment/freenas_console/"><img class="size-full wp-image-572 alignnone" title="Freenas_console" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2009/12/Freenas_console.jpg" alt="FreeNAS Konsole" width="550" height="332" /></a></p>
<h2>Konfiguration</h2>
<p>Das Prinzip ist einfach: FreeNAS nimmt immer die gesamte Disk und macht ein UFS drauf. Mit etwas mehr Know-How kann man natürlich auch ein Software-Raid, iSCSI, ZFS u.ä. verwenden. Da ich als alter Hase in Unix/Linux-Administration schön brav DNS-Aliase verwendet habe, musste ich nur die Pfade für die NFS-Backups anpassen, während die CIFS-Freigaben sogar dieselben Namen hatten. Mit der Feinarbeit für Unison/SSH/RSync dauerte die ganze Umstellung ca. 4 Stunden (was nichts ist im Vergleich zu der Zeit, die ich benötigte um damals alle diese Services manuell mit CentOS einzurichten, aber Lern-Zeit ist niemals verlorene Zeit).<br />
<a rel="attachment wp-att-551" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-freenas/attachment/freenas1/"></a><a rel="attachment wp-att-551" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-freenas/attachment/freenas1/"><img class="alignnone size-full wp-image-551" title="FreeNAS Startseite" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2009/12/freenas1.png" alt="FreeNAS Startseite" width="494" height="506" /></a></p>
<p>Nicht zu unterschätzen ist bei FreeNAS die &#8220;Coolness&#8221;, dass man sogar I-Tunes beliefern kann und ein ZFS als Dateisystem einsetzen kann (ZFS ist quasi Raid und LVM in einem), da ZFS von SUN ist und die Solaris-Welt im Sturm erobert hat (zurecht), ist es toll, dieses Enterprise-Dateisystem als Privater so einfach einsetzen zu können (es ist wirklich ganz einfach zu administrieren, auch manuell):</p>
<p><a rel="attachment wp-att-563" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-freenas/attachment/freenas_zfs-2/"></a><a rel="attachment wp-att-563" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-freenas/attachment/freenas_zfs-2/"><img class="alignnone size-full wp-image-563" title="freenas_zfs" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2009/12/freenas_zfs1.png" alt="FreeNAS ZFS Einstellungen" width="816" height="317" /></a></p>
<p>Die Benutzer habe ich lokal eingerichtet, es sind ja nicht viele. Es wäre eine Autorisation mit LDAP und ADS möglich, aber da es keine Möglichkeit gibt, Benutzerquotas einzurichten, disqualifiziert sich FreeNAS leider für den Einsatz in grösseren Umgebungen mit vielen Benutzern.</p>
<h2>Dokumentation</h2>
<p>Die Dokumentation ist nicht gerade üppig, eigentlich ist alles ein Trac-Projekt. Es gibt auch eine <a title="FreeNAS Knowledgebase" href="http://www.freenaskb.info/kb/">Knowledgebase</a>, aber auch diese scheint noch nicht im Wiki-Zeitalter angekommen zu sein. Aber wer nicht weiss, was DAAP (quas iTunes Server) oder UPnP (z.B. für Audio- und Video Streaming zur Playstation 3) bedeutet, sollte es auch nicht einsetzen. Leider entspricht dies auch dem Umgangston mit Neulingen im <a title="FreeNAS Forum" href="http://sourceforge.net/apps/phpbb/freenas/index.php" target="_blank">Forum</a>, aber wie gesagt, es ist BSD, freiere Software gibt es kaum.</p>
<h2>Die Zukunft von FreeNAS</h2>
<p>FreeNAS wurde unlängst von iX-Systems gekauft, wird aber weiterhin als Community-Projekt weiterbestehen. Interessant wird sicher der Wechsel zu FreeBSD 8, womit ZFS produktionsreif swerden soll (was es auch jetzt eigentlich ist).</p>
<p>Offenbar gab es bereits einen &#8220;Fork&#8221; zu &#8220;OpenmediaVault&#8221; (im Moment noch unter der Projektseite von &#8220;<a title="CoreNAS.org" href="http://freenas.org/documentation:setup_and_user_guide:installing_freenas_on_disk" target="_blank">Corenas</a>&#8220;), welches ein kleines Debian-GNU/Linux als Grundlage verwenden soll. Darin dürfte das coole ZFS kaum Eingang finden, aber ansonsten öffnet dieser Schritt natürlich die Tore zu einfacherere Hardwareerkennung, viel mehr Dateisystemen (BTRFS, EXT3/4 etc.) und es gibt einfach mehr Entwickler, die Linux verstehen, da BSD ausserhalb der Universitäten kaum eine grosse Community hat (wahrscheinlich werde ich bald korrigiert von einem BSD-Profi, also jetzt schon ein Sorry, dies ist meine persönliche Wahrnehmung als BSD-Aussenstehender).</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>FreeNAS ist cool und es macht viel Spass, es zu installieren und zu konfigurieren. Danach läuft es einfach vor sich hin, also hat man eigentlich nur 2 Stunden Spass <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Der Vorteil, dass man die Benutzer via LDAP und ADS autorisieren könnte, wird leider praktisch zunichte gemacht durch das Fehlen von Benutzerquotas. Der einzige Weg zu Quotas wäre, jedem Benutzer einen ZFS-Datensatz (diese können in der Grösse limitiert werden) zuzuweisen, aber das ist natürlich keine Option bei mehr als 5 Benutzern und entspräche nicht dem Einsatzzweck von ZFS-Datensätzen. Schade, denn sonst wäre alles da: Mailversand, S.M.A.R.T., SNMP, SNMPTraps, USV-Unterstützung, Hard- und Software Kryptologie, Hard- und Software-Raid etc.</p>
<table style="height: 117px;" border="0" width="694">
<tbody>
<tr>
<td align="left">
<h3>Pro:</h3>
</td>
<td align="left">
<h3>Kontra:</h3>
</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">
<ul>
<li>Stabiles FreeBSD</li>
<li>Einfache Installation (wenn die Bildschirmausgabe gelesen wird)</li>
<li>Einfache Konfiguration via Webinterface</li>
<li>Hard- und Software-Raid</li>
<li>Hard- und Software-Crypto</li>
<li>ZFS ist cool</li>
</ul>
</td>
<td align="left">
<ul>
<li>Free-BSD unterstützt u.U. nicht alle Hardware</li>
<li>keine Quotas!</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Bewertung</h2>
<p><a rel="attachment wp-att-356" href="http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-1-pclinux-os-2007/attachment/tux5/"></a><a rel="attachment wp-att-356" href="http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-1-pclinux-os-2007/attachment/tux5/"><img class="alignnone size-full wp-image-356" title="tux5" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2009/05/tux5.png" alt="5 Tuxe" width="228" height="50" /></a></p>
<p>Ja, auch ein BSD-System bekommt von mir nur Tuxe, keine Teufelchen. Die Bewertung ist hinsichtlich des Einsatzzweckes als NAS zu interpretieren. Es ist für den Gebrauch in kleineren Umgebungen mit nicht allzuvielen Benutzern das perfekte NAS. Das Nichtvorhandensein von User-Quotas hingegen verhindert die Bestnote.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Linux-Distributions Test Nr. 7: *** Mandriva 2009.1 ***</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-7-mandriva-20091/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 16:51:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Linux Distributions Test]]></category>
		<category><![CDATA[distribution]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

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		<description><![CDATA[ ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Obwohl gerade erst der <a title="Fedora 11 Leonidas" href="http://fedoraproject.org/">Fedora 11-Löwe</a> in die freie Wildbahn entlassen wurde, dachte ich mir, „den sollen andere testen“. Da Fedora sowieso auf den meisten meiner Maschinen läuft, wäre ich ohnehin befangen.</p>
<p>Dem einsteigerfreundlichen <a title="PCLinuxOS Homepage" href="http://www.pclinuxos.com/">PCLinuxOS</a> die Basis bietend steht Mandriva schon seit über einem Jahr auf meiner Wunschliste zum Testen.</p>
<p>Zurzeit (nicht zuletzt dank dem neuen Release) auf Platz 6 von <a title="Distrowatch Foresight" href="http://distrowatch.com/table.php?distribution=foresight">Distrowatch</a> finden wir Mandriva, welches noch bis ca. 2005 Mandrake hiess. Mehr zur Herkunft, Geschichte und viele Details zu dieser großen Distribution sind in <a title="Wikipedia Mandriva" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mandriva">Wikipedia</a> zu finden. So kann ich mich gut auf die Details konzentrieren, welche Mandriva von anderen Distributionen abhebt. Und das sind schließlich immer noch genug.</p>
<h2>Herkunft / Ursprung</h2>
<p>Gem.  <a title="Wikipedia Mandriva" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mandriva">Wikipedia</a> und der <a title="GNU_Linux_distro_timeline" href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/6/62/GNU_Linux_distro_timeline.png">Linux-Distributions-Geschichtstafel</a> wurde Mandriva (dass vor einem Namenskonflikt eben noch Mandrake hiess) von Redhat abgeleitet (genauer: 1998 von Gaël Duval). Diese Herkunft ist ja bereits ein gutes Zeichen.</p>
<h2>Wichtigste Daten in Kürze:</h2>
<ul>
<li>Homepage: <a title="Mandriva Homepage" href="http://www.mandriva.com" target="_blank">http://www.mandriva.com</a></li>
<li>Businessmodell: Verkauf von div. Server- und Desktopversionen, auch USB-Sticks</li>
<li>Ungefähre Grösse der Vollversion als ISO-Image: 690 MB</li>
<li>LiveCD Funktion: Ja</li>
<li>Sprachen: Div. Übersetzungen</li>
<li>Abgeleitet von: RedHat</li>
<li>Kernel: 2.6.29</li>
<li>Package-Management: rpmdrake (grafisch) und urpmi (CLI)</li>
<li>Paketformat Standard: RPM</li>
<li>Release-Zyklus: Ungefähr nach Jahreszeiten (z.B. „Spring Edition“)</li>
<li>Standarddesktop: KDE</li>
<li>3D-Desktop / Desktopeffekte: In Kwin integriert (Standard seit KDE 4)</li>
<li>Kosten für Updates und Support: Je nach Lizenz der kommerziellen Version ab 49 Euro. Keine Kosten (Wiki, Foren) für die freien Versionen</li>
<li>Lizenz: Grösstenteils GPL V.2. Unfreie Software in den kommerziellen Versionen enthalten</li>
<li>Dokumentationen: <a title="Mandriva Dokumentation" href="http://doc.mandriva.com/" target="_blank">http://doc.mandriva.com/</a></li>
<li>Forum: <a title="Mandriva Forum" href="http://forum.mandriva.com/" target="_blank">http://forum.mandriva.com/</a></li>
<li>Wiki: <a title="Mandriva Wiki" href="http://club.mandriva.com/xwiki/bin/view/KB/" target="_blank">http://club.mandriva.com/xwiki/bin/view/KB/</a></li>
<li>Bugtracker: Bugzilla =&gt; <a title="Mandriva Bugs" href="https://qa.mandriva.com/" target="_blank">https://qa.mandriva.com/</a></li>
<li>Mitmachen: <a title="Mandriva Community Start" href="http://www.mandriva.com/en/community/start" target="_blank">http://www.mandriva.com/en/community/start</a></li>
</ul>
<h2>Besonderheiten dieser Version</h2>
<ul>
<li>MSEC Sicherheitspaket</li>
<li>Zentrale Konfiguration mit drakconf und den draktools</li>
<li>Schnelle Updates durch Delta-RPM&#8217;s</li>
</ul>
<h2>Erster Eindruck vom Desktop</h2>
<p>Auch Mandriva schliesst sich dem allgemeinen Trend zur Einfachheit auf dem Desktop an. Die Schriften und die Kontrollleiste sind in der Standardeinstellung etwas zu klein für kurzsichtige Benutzer. Die feine Auswahl an Extra-Plasmoiden gefällt mir. Man merkt, dass die Mandriva-Designer den Wechsel von KDE 3 zu 4 sehr sanft machen wollten, denn es sieht auf den ersten Blick eher wie eine 3er Version aus.<br />
Prinzipiell zu KDE 4.2 noch ein paar Anmerkungen: Dank den Features und der Stabilität (endlich) von KDE 4.2 in der Grundinstallation lässt es nun meines Erachtens auch MacOSX hinter sich (bei passenden Grafikkartentreibern umso mehr). Die noch vorhandenen Bugs (Semantischer Desktop, Plasma-Activities, automatische Plasmoideninstallation) werden durch die standardmäßig vorhandenen Features (PowerDevil, SVN-Integration, Unterstützung von verschlüsselten Partitionen und USB-Sticks im Dateimanager Dolphin) mehr als ausgeglichen. Auch die Plasmoiden-Entwicklung in der Community nimmt jetzt an Fahrt auf, es wird künftig sicher noch viele tolle Spielzeuge mehr geben <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Es wird endlich Zeit, einmal selber so ein Ding zu programmieren, was ich mir schon seit über einem Jahr immer wieder vornehme. Ich finde es erstaunlich, wie sehr man KDE4 visuell verändern kann auch ohne spezielle Kenntnisse, was es den Distributoren ermöglicht, eindeutige Merkmale bereitzustellen bei maximaler Portierbarkeit. Das war natürlich auch schon bei den Vorgängern so, aber nicht in dem Masse wie heute. Soviel also zu KDE unter Mandriva, bitte entschuldigt die Abschweifung.</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<p>Leider wird die Freude am aufgeräumten Desktop etwas getrübt durch Icons wie „Herzlich Willkommen“, „Join Mandriva“ und gar „Upgrade to Powerpack“, gerade letzteres ist in einer reinen Community-Version ein Unding, aber wir wollen mal nicht zu pingelig sein, denn wie bereits erwähnt hat Mandriva auch kommerzielle Distributionen im Programm und dadurch natürlich auch ein bisschen kommerzielle Interessen.</p>
<p><span id="more-386"></span></p>
<h2>Installation</h2>
<p>DrakX in Zusammenarbeit mit DiskDruid macht die Installation zum Kinderspiel. Komplexere Setups müssen aber auch hier manuell erledigt werden. Ärgerlich war bei mir allerdings, dass eine bestehende Windows-Installation nicht erkannt wurde und ich sie manuell im grub konfigurieren musste. Es könnte einen Benutzer anfangs doch ein bisschen Erschrecken, wenn er seine Windowspartition nicht im Grub-Auswahlbild sieht, kann ich mir durchaus vorstellen&#8230; Die Installation dauert übrigens fast so lange wie eine Fedora-DVD-Installation obwohl nur eine CD benutzt wird.</p>
<h2>Startvorgang</h2>
<p>Der Startvorgang geht erfreulich schnell vonstatten, realisiert durch diverse Optimierungen am klassischen Init-Startvorgang und am udev-Subsystem. Glaubt man den Medien, bekommt man das Gefühl, die Bootzeit ist eines der wichtigsten Kriterien geworden, und das ausgerechnet bei einem Betriebssystem, welches nur bei Kernel- oder Hardwarewechsel neu gestartet werden muss.</p>
<p>Der erste Start bietet Licht und Schatten: Zuerst war ich von der automatischen Aktualisierung vor dem ersten Login begeistert. Dadurch werden alle sicherheitsrelevanten Aktualisierungen eingespielt, bevor der Benutzer seine Programme startet. Dank den Delta-RPM&#8217;s geht das ganz flink (wenn ich da an meine alte WinXP SP1 CD denke, die würde heute so ca. 3 Stunden für den ersten Update brauchen, wohlgemerkt nachdem der Benutzer eingeloggt und mit dem bösen Internet verbunden ist, *schauder*).</p>
<p>Leider wird der gute Eindruck beim ersten Einloggen gleich wieder getrübt durch ein erzwungenes Formular zur Registrierung . Man kann es natürlich weg-klicken, aber so etwas Dreistes geht eigentlich gar nicht, schliesslich handelt es sich hier nicht um irgendeine Beta-Windows-Version.</p>
<h2>Konfiguration</h2>
<p>Hiervon sollten sich einige Distributionen ein großes Stück abschneiden (PCLinuxOS macht genau das). Die Draktools nähern sich der Perfektion. Ich glaube, damit kann tatsächlich auch ein Neuling gewisse Services und Setups zustandebringen, wofür er sonst Hilfe beanspruchen oder sehr viel Geld ausgeben müsste.</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<p>Als Paradebeispiel sei hier die Kindersicherung erwähnt: Ein kompliziertes Zusammenspiel von mehreren Programmen (Squid, Dansguard, Shorewall) ist sonst auch für den erfahrenen Admin eine zeitraubende Herausforderung. Aber hier erhält man tatsächlich mit ein paar Klicks einen passablen Schutz der jüngsten Familienmitglieder.  Natürlich hat die starke Vereinfachung den üblichen Effekt: Weitergehende Änderungen bedingen trotzdem die tiefere Kenntnis der eingesetzten Tools. Auf jeden Fall  bin ich schwer beeindruckt.</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<h2>Package-Management &amp; Softwareupdates</h2>
<p>Rpmdrake als grafisches Frontend für urpmi arbeitet absolut zuverlässig. Dank Delta-RPM&#8217;s sind auch umfangreichere Updates (z.B. nach der frischen Installation) sehr schnell durch. Eigentlich ein Jammer, dass Delta-RPM&#8217;s noch den eher schlechten Ruf anhaften haben aus vergangenen SuSE-Zeiten. Seit ein paar Jahren scheinen sie problemlos und stabil zu funktionieren und ich wünschte mir sowas auch für Fedora beispielsweise. <strong>Nachtrag:</strong> Mit Fedora 11 gibt es dort nun endlich auch Delta-RPM&#8217;s.</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<h2>Tools &amp; Programme</h2>
<p>Hier gibt es die Mandriva-eigene Security-Suite „msec“ zu erwähnen. Als Apparmor- und SELinux Geschädigter war ich natürlich erst skeptisch („Bitte nicht schon wieder eine neue Security-Suite!“). Aber schon beim zweiten Blick wurde klar, dass hier nur konsequent versucht wird, dem Desktop-Benutzer als auch dem ambitionierten Server-Admin (ja, Mandriva ist durchaus auch eine leistungsfähige Serverplattform) ein beliebig stark abgesichertes System zu bieten. Dies ist in meinen Augen gelungen. „Msec“ wurde mit Mandriva 8 eingeführt und beinhaltet z.B. <a title="Apparmor Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/AppArmor">Apparmor</a>, welches aber auch deaktiviert werden kann, hier also nicht die Kernkomponente darstellt. Es werden weiter auch Verzeichnismasken definiert, was man wiederum von <a title="SELinux Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/SELinux">SELinux</a> her kennt. Ohne tiefere Kenntnis von msec nehme ich mal an, dass die Entwickler das Beste aus den verschiedenen bestehenden Sicherheitsprogrammen kombinieren oder ergänzen wollen.</p>
<p>Hier ist die erste Konfigurations-Seite zu sehen, wo die einfachste Wahl zwischen drei Sicherheitsstufen („OFF“, „Standard“ für Desktops und „Secure“ für gesicherte Server)getroffen werden kann:</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<p>Die Details können dann auf den weiteren Reitern eingestellt werden, hier sieht man beispielsweise, dass AppArmor selbst auch ausgeschaltet werden kann:</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<h2>Multimedia</h2>
<p>Dank automatischer Abhängigkeitsinstallation, sobald man z.B. eine MPEG-Datei anklickt, kommt man praktisch nicht in Berührung mit mühsamen Codec-Installationen. Für kostenpflichtige Codecs ist „Codeina“ von Fluendo zuständig, quasi ein Codec-Webshop. Das ist natürlich nicht wirklich ein sauberes Linux, aber dafür bieten die Mandriva-Vertreiber auch eine „Free“ Version an, welche komplett auf proprietäre Software, Treiber und Codecs verzichtet. Ansonsten findet man für multimediale Belange die üblichen KDE-Programme.</p>
<h2>Desktopeffekte / 3D-Desktop</h2>
<p>Kurz und bündig: Da Kwin seit KDE4 die Desktopeffekte beinhaltet und die proprietären Treiber automatisch installiert werden, funktioniert es einfach.</p>
<h2>Energiemanagement</h2>
<p>Auch hier die bei KDE 4 übliche Energieverwaltung durch PowerDevil, welche bereits den Vorgänger von der Version 3 überflügelt hat, was Features und Stabilität anbelangt.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Fast schon wie es zu erwarten war, ist Mandriva eine hervorragende Distribution, die durchaus Massstäbe zu setzen vermag. Dies liegt in erster Linie an den exzellenten Konfigurationswerkzeugen, den „Draktools“. Nicht ohne Grund basiert auch das bekannte <a title="PCLinuxOS Homepage" href="http://www.pclinuxos.com/">PCLinuxOS</a> auf Mandriva.</p>
<table style="height: 117px;" border="0" width="694">
<tbody>
<tr>
<td align="left">
<h3>Pro:</h3>
</td>
<td align="left">
<h3>Kontra:</h3>
</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">
<ul>
<li>KDE 4.2 mit guter Auswahl an Plasmoiden</li>
<li>Delta-RPM&#8217;s und automatische Codec- und Sotfware-Installation</li>
<li>Äusserst gelungene Konfigurationswerkzeuge auch für komplexere Einsatzgebiete</li>
<li>Msec-Sicherheitsframework überraschend einfach aber auch flexibel, ideal für neugierige Einsteiger</li>
</ul>
</td>
<td align="left">
<ul>
<li>Der kommerzielle Charakter ist auch in den Community-Versionen etwas zu aufdringlich spürbar</li>
<li>Installationsroutine mit Fehlern (Bootloader-Konfiguration erkannte Windows XP nicht)</li>
<li>Sehr konservativer Stil von KDE 4</li>
<li>Doppelklick (lasst unsere armen Armsehnen endlich in Frieden!)</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Bewertung</h2>
<p><a rel="attachment wp-att-355" href="http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-7-mandriva-20091/attachment/tux4andhalf/"><img class="alignnone size-full wp-image-355" title="tux4andhalf" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2009/05/tux4andhalf.png" alt="" width="228" height="50" /></a></p>
<p>Ich vermeide ich es, ganze 5 Tuxe zu vergeben, damit nich oben noch etwas Potential bleibt, denn wer PCLinuxOS kennt, der weiss, dass sogar Mandriva noch einfacher bedien- und konfigurierbar werden kann (leider wird PCLinuxOS 2009.1 immer noch mit KDE 3.5 ausgeliefert). Jedenfalls ziehe ich es in betracht, Mandriva auf unserem iMac einzusetzen; der Einfachheit wegen.</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Linux-Distributions Test Nr. 6: *** Foresight GNOME Edition 2.1.0 ***</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux-distributions-test/linux-distributions-test-nr-6-foresight-gnome-edition-210/</link>
		<comments>http://www.linuxhome.ch/linux-distributions-test/linux-distributions-test-nr-6-foresight-gnome-edition-210/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 09 May 2009 18:21:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux Distributions Test]]></category>
		<category><![CDATA[distribution]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

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		<description><![CDATA[Zurzeit ungefähr auf Platz 65 von Distrowatch liegt die unscheinbare Distribution Foresight. Sie soll dem Benutzer eine einfache Plattform bieten, mit der die Multimedia- und Office-Angelegenheiten und auch sonstige Tätigkeiten sehr einfach von der Hand gehen sollen. Das Projekt hat ein  dediziertes Team für die Gnome-Implementierung, wodurch stets die neuesten Gnome-Features in Foresight bestaunt werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Zurzeit ungefähr auf Platz 65 von <a title="Distrowatch Foresight" href="http://distrowatch.com/table.php?distribution=foresight">Distrowatch</a> liegt die unscheinbare Distribution Foresight. Sie soll dem Benutzer eine einfache Plattform bieten, mit der die Multimedia- und Office-Angelegenheiten und auch sonstige Tätigkeiten sehr einfach von der Hand gehen sollen. Das Projekt hat ein  dediziertes Team für die Gnome-Implementierung, wodurch stets die neuesten Gnome-Features in Foresight bestaunt werden können.</p>
<h2>Herkunft / Ursprung</h2>
<p><span style="text-decoration: line-through;">Es gibt keine eindeutige Herkunft.</span> Bei der Installation wird man durch Anaconda an Fedora erinnert und auch beim Starten sind frappante Ähnlichkeiten zu beobachten, aber das war&#8217;s dann auch schon mit den Ähnlichkeiten. Conary stammt von rPath Linux ab. Es steckt auch ein Teil Gentoo drin, da der verwendete Paketmanager Conary  auch so etwas wie &#8220;emerge&#8221; kennt, mit welchem Pakete nicht einfach installiert, sondern direkt auf der Maschine kompiliert werden können.</p>
<h2>Wichtigste Daten in Kürze:</h2>
<ul>
<li>Homepage: http://www.foresightlinux.org/</li>
<li>Größe der Vollversion als ISO-Image: 1.3 GB</li>
<li>LiveCD Funktion: Nein</li>
<li>Sprachen: Div. Übersetzungen</li>
<li>Abgeleitet von: rPath</li>
<li>Kernel: 2.6.27</li>
<li>Package-Management: Conary unterstützt die Formate DEB und RPM gleichermaßen, auch &#8220;emerge&#8221; von Gentoo wird unterstützt</li>
<li>Release-Zyklus: Verschieden, je nach Edition (Gnome Full/Lite, XFCE, Kid&#8217;s, Mobile)</li>
<li>Standarddesktop: Hauptsächlich Gnome (Full und Lite Edition), XFCE Edition in anderem Releasezyklus</li>
<li>3D-Desktop / Desktopeffekte: Compiz</li>
<li>Kosten für Updates und Support: Keine (Wiki, Foren)</li>
<li>Lizenz: Grösstenteils GPL V.2. Keine proprietäre Software in der Grundaustattung vorhanden</li>
<li>Support: IRC und Mailingliste =&gt; http://www.foresightlinux.org/support.html</li>
<li>Dokumentationen: http://www.foresightlinux.org/docs.html</li>
<li>Forum: http://forum.foresightlinux.org/</li>
<li>Wiki: https://wiki.foresightlinux.org/dashboard.action</li>
<li>Bugtracker: Jira =&gt; https://issues.foresightlinux.org/secure/Dashboard.jspa</li>
<li>Mitmachen: https://wiki.foresightlinux.org/display/teams/Home</li>
</ul>
<h2>Besonderheiten dieser Version</h2>
<ul>
<li><a title="Conary" href="http://wiki.rpath.com/wiki/Conary">Conary-Paketmanager von rPath</a></li>
<li>Immer die neuesten Gnome-Pakete</li>
<li>sudo</li>
</ul>
<h2>Erster Eindruck vom Desktop</h2>
<p>Der erste Eindruck ist der, welcher sich bei den meisten Distributionen heutzutage zeigt: Sehr schön und aufgeräumt. Die meisten Distributoren scheinen mittlerweile verinnerlicht zu haben, dass ein leerer Desktop mit einem schönen und beruhigendem Hintergrundbild der beste Anfang ist.<span id="more-301"></span></p>
<h2>Installation</h2>
<p>Dank Anaconda verläuft die Installation absolut reibungslos wie gewohnt.</p>
<h2>Konfiguration</h2>
<p>Bei der Konfiguration  des Systems und der persönlichen Einstellungen vermisse ich ein zentrales Steuerelement. Die Einstellungen müssen über die jeweiligen Gnome-Programme gemacht werden, was immer wieder ein suchen in der recht umfangreichen Menüliste.</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<h2>Package-Management &amp; Software</h2>
<p>Ein absolutes Highlight dieser Distribution ist der<a title="Conary" href="http://wiki.rpath.com/wiki/Conary"> Conary Paketmanager von rPath</a>. Es handelt sich dabei um einen sehr fortgeschrittenen Paketmanager der neusten Generation. <span style="text-decoration: line-through;">Er ist unabhängig von Paketformaten, d.h. es können RPM, Debian Pakete zum Einsatz kommen.</span> Es kann sogar ein &#8220;emerge&#8221; also die Übersetzung des Programms auf der Maschine durchgeführt werden. Ausserdem kennt Conary Deltas-Updates, was den Aktualisierungsvorgang erheblich beschleunigt. Auch eine Rollbackfunktion gehört zu den normalen Features (während bei yum der Rollback wegen Stabilitätsproblemen nicht mehr im Einsatz ist).</p>
<p>Das einzige Problem ist derzeit die Zuverlässigkeit von Conary. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass gewisse Transaktionen manchmal ewig hängenbleiben und dass ohne ersichtliche Locks von etwaigen Update-Daemons o.ä.</p>
<h2>Tools &amp; Programme</h2>
<p>Eine kleine und dezente Auswahl an Programmen, welche die Wünsche einen Normalbenutzers durchaus befriedigen können, findet sich hier. Evolution, Openoffice und Gimp für Dokumente und Bildbearbeitung, Ekiga und Pidgin für Telefonie und Instant Messaging sowie Banshee, Brasero und Cheese für Multimedia-Belange. Damit hat sich&#8217;s dann schon mehr oder weniger. Für administrative Arbeiten verwendet Foresight Linux das sudo-System. Es lässt aber glücklicherweise auch den Wechsel zu Root zu mittels &#8220;sudo su -&#8221;. Für meinen Geschmack ist die Softwareauswahl etwas gar mager. Ein Aspekt gefällt mir aber ganz gut: Die einfach erreichbare und ziemlich vollständige &#8220;Foresight User Guide&#8221; (direkt im System-Menü), dort findet man wirklich schnell alles nötig zur Installation, Konfiguration etc. von Foresight Linux. Sogar der Grundstock an Programmen wird dort beschrieben. Die anfänglichen Probleme mit dem compiz 3D-Desktop resp. dessen Aktivierung hätte ich als Gnome-Einsteiger gänzlich vermeiden können, wenn ich von Beginn dieses Dokument zu Rate gezogen hätte. Bravo! So etwas Grundsätzliches sollte für jede Distribution heute zwingend vorhanden sein.</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<h2>Multimedia</h2>
<p>Es funktionieren nur freie Formate in der Grundinstallation. Unfreie Codecs und Treiber können natürlich via Conary nachgeladen werden (sogar ohne dafür ein spezielles Repository zu aktivieren). Dank Softwaregruppen wie &#8220;group-codecs&#8221; ist es im übrigen sehr einfach mit Conary das Multimediaformat-Problem zu lösen.</p>
<h2>3D-Desktop</h2>
<p>Wie üblich benötigt man auch hier erst die entsprechenden Treiber (ausser es handelt sich um die Grafikkarte eines Herstellers, für welche freie Treiber existieren). Danach lässt sich das gute alte Compiz ganz einfach aktivieren und konfigurieren über die gewohnten Programme. Klingt gut, hat aber leider nicht auf Anhieb funktioniert auf meinem Notebook. Nachdem ich dann (wie immer als letztes Mittel) die Anleitung &#8220;Foresight User Guide&#8221; (siehe Abschnitt &#8220;Tools &amp; Programme&#8221; konsultiert hatte, war das Problem schnellstens gelöst. Trotzdem; seit ca. 2008 erwartet man hier einen reibungslosen Ablauf, wenn nicht sogar automatische Aktivierung bei vorhandenen Ati-, Nvidia- oder Intel-Grafikkarten. Zumindest, wenn die Distribution als &#8220;einsteigerfreundlich&#8221; angepriesen wird.</p>
<h2>Energiemanagement</h2>
<p>Mir gefällt hier vor allem das neue Programm &#8220;Energiechronik&#8221;, welches verschiedene Statistiken zum Energieverbrauch anzeigt bei Akkubenutzung des Laptops. Zumindest habe ich dieses Programm vorher noch nicht gekannt. Die Energieverwaltung von Gnome selbst ist aber im Vergleich zum KDE-Pendant doch ein bisschen schlechter, was die Features angeht.</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<h2>Fazit</h2>
<p>Foresight Linux ist sicher auf einem guten Weg. Sobald Conary noch etwas stabiler resp. zuverlässiger funktioniert (vielleicht liegt&#8217;s ja auch nur an der Integration von Conary in Foresight Linux). Viele Convenience-Funktionen wie z.B. aktiviertes autofs sind nicht standardmäßig aktiviert, was bei der ISO-Grösse von 1,3 Gigabyte eigentlich zu erwarten wäre. Die Konfiguration muss dazu noch einfacher und zentraler werden. Dann könnte man eigentlich eine Empfehlung für Otto Normalbenutzer abgeben. Im heutigen Zustand kann man solch eine Empfehlung aber sicher noch nicht aussprechen.</p>
<table style="height: 117px;" border="0" width="694">
<tbody>
<tr>
<td align="left">
<h3>Pro:</h3>
</td>
<td align="left">
<h3>Kontra:</h3>
</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">
<ul>
<li>Gnome auf dem aktuellsten Stand</li>
<li>Schlank und funktional im Auslieferungszustand</li>
<li>Conary Paketmanager zukunftsweisend</li>
</ul>
</td>
<td align="left">
<ul>
<li>Konfiguration zu umständlich auf viele Gnomeprogramme verteilt</li>
<li>Conary teilweise inkonsistent / instabil?</li>
<li>3D-Konfiguration nicht besonders einsteigerfreundlich</li>
<li>Das Gefühl für 1,3 GB etwas wenig geboten zu bekommen <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Bewertung</h2>
<p><a rel="attachment wp-att-353" href="http://www.linuxhome.ch/linux-distributions-test/linux-distributions-test-nr-6-foresight-gnome-edition-210/attachment/tux3andhalf/"><img class="alignnone size-full wp-image-353" title="tux3andhalf" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2009/05/tux3andhalf.png" alt="" width="228" height="50" /></a></p>
<p>3,5 Tuxe hier repräsentieren meine Hoffnung, dass Foresight-Linux benutzerfreundlicher und zentraler konfigurierbar wird.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.linuxhome.ch/linux-distributions-test/linux-distributions-test-nr-6-foresight-gnome-edition-210/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Linux-Distributions Test Nr. 5: *** Kubuntu 8.04 Hardy KDE 4 Remix ***</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux-distributions-test/linux-distributions-test-nr-5-kubuntu-804-hardy-kde-4-remix/</link>
		<comments>http://www.linuxhome.ch/linux-distributions-test/linux-distributions-test-nr-5-kubuntu-804-hardy-kde-4-remix/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 May 2008 20:36:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux Distributions Test]]></category>
		<category><![CDATA[distribution]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.linuxhome.ch/?p=54</guid>
		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich ja keine der drei großen Distributionen testen, da es für diese schon genügend gute und tiefgründige Reviews gibt. Aber der KDE4-Remix von Kubuntu 8.04 &#8220;Hardy Heron&#8221; reizte mich dann doch zu sehr. Schließlich hat KDE4 seit Januar auch wieder erhebliche Fortschritte gemacht und dies wäre die erste große Distribution, welche (wenn auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Eigentlich wollte ich ja keine der drei großen Distributionen testen, da es für diese schon genügend gute und tiefgründige Reviews gibt. Aber der <a title="Kubuntu 8.04 Hardy Heron KDE4 Remix Download" href="http://kubuntu.org/download.php#remix">KDE4-Remix von Kubuntu 8.04 &#8220;Hardy Heron&#8221;</a> reizte mich dann doch zu sehr. Schließlich hat KDE4 seit Januar auch wieder erhebliche Fortschritte gemacht und dies wäre die erste große Distribution, welche (wenn auch nur als Remix) ein pfannenfertiges KDE4 mitliefert.</p>
<p>Der Review wird sich daher eher auf KDE4 und dessen Status resp. Integration in Kubuntu als auf die Distribution selbst fokussieren, da es bereits genügend andere Reviews gibt und geben wird, welche die Distribution tiefgründiger und professioneller betrachten.</p>
<h2>Herkunft / Ursprung</h2>
<p>Ubuntu und dessen Geschwister Kubuntu, Xubuntu, Edubuntu haben ein Debian 4 als Basis und werden von der Firma <a title="Canonical.com" href="http://www.canonical.com">Canonical</a> und einer großen Community weiterentwickelt. Canonical wurde vom Milliardär <a title="Mark Shuttleworth" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Shuttleworth">Mark Shuttleworth</a> gegründet bietet einen kommerziellen Support für Desktop- und Serverversionen an, mit dem irgendwann auch mal Gewinn gemacht werden soll.</p>
<h2>Wichtigste Daten in Kürze:</h2>
<ul>
<li>Homepage: http://www.kubuntu.org</li>
<li>Größe als ISO-Image:</li>
<li>LiveCD Funktion: Ja</li>
<li>Sprachen: Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch</li>
<li>Abgeleitet von: Debian</li>
<li>Kernel: 2.6.24</li>
<li>Package-Management: Apt-get mit Debian Paketen (dpkg)</li>
<li>Release-Zyklus: halbjährlich</li>
<li>Standarddesktop: Je nach Geschmacksrichtung (Gnome, KDE, XFCE), kann aber später auch jederzeit gewechselt werden</li>
<li>3D-Desktop / Desktopeffekte: Teilweise integriert in KDE4-Windowmanager (kwin) mit Compositing oder Compiz-Fusion basierend auf AIGLX oder XGL</li>
<li>Kosten für Updates und Support: Keine (Wiki, Foren)</li>
<li>Lizenz: Größtenteils GPL V.2, proprietäre Software und binäre Treiber sind in der Grundinstallation vorhanden</li>
</ul>
<h2>Besonderheiten dieser Version</h2>
<ul>
<li>Die Einbindung von KDE4 ist natürlich die wichtigste Besonderheit dieser Version mit Betonung der Distributionshersteller, dass es sich um eine Remix-Version mit Beta-Status handelt.</li>
</ul>
<h2>Erster Eindruck vom Desktop</h2>
<p>Der Standarddesktop hat sich seit dem Frühjahr nicht groß geändert. Leider wurde auch dasselbe Hintergrundbild verwendet. Ich schaue neidisch auf  den Ubuntu-Desktop und wünsche mir, dass ein ähnliche künstlerisches Hintergrundbild bald den Weg in die KDE-Versionen findet.</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<p>Hat man einmal die zusätzlichen Plasmoiden installiert, machen diese wider erwarten sogar Spass (solange sie nicht auf allen virtuellen Desktops rumhängen), vor allem die täglichen Userfriendly Comis sind praktisch. Auch die von Vista bekannte Diaschau ist dabei und vieles mehr:</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<p><span id="more-54"></span></p>
<h2>Installation</h2>
<p>An der Installation hat sich praktisch nichts geändert zur Version 7.10, sie geht sehr schnell und einfach vonstatten. Im Schnitt hatte ich das System nach 15 Minuten vollständig installiert.</p>
<h2>Konfiguration</h2>
<p>Hier wird augenfällig, dass noch nicht viel Integrationsarbeit in das Kubuntu-KDE4 Projekt gesteckt werden konnte: Es gibt noch keine Konfigurationswerkzeuge für Systemkonfigurationen ausserhalb des Standard-KDE-Kontrollzentrums. Das Netzwerk wird wie bei den meisten großen Distributionen heutzutage mit dem NetworkManager konfiguriert. Das läßt mich wieder mit einem Notebook zurück, welches erst nach dem Start des Windowmanagers ein Netzwerk zur Verfügung hat, was NFS-Heimatverzeichnisse ausschliesst. Da bleibt wieder mal nur das manuelle Editieren von /etc/network/interfaces übrig.</p>
<h2>Package-Management &amp; Software</h2>
<p>Auch hier nichts Neues. Mit apt-get und den dazugehörigen grafischen Interfaces (z.B. Aptitude) können neue Programme und deren Abhängigkeiten einfach installiert werden und Updates von bereits installierten Paketen schnell durchgeführt werden.</p>
<h2>Tools &amp; Programme</h2>
<p>Das neue<strong> KDE-Menue</strong> gefiel mir auf Anhieb. Ganz einfach lassen sich Favoriten mit der rechten Maustaste definieren. Die Suchfunktion und History funktionieren tadellos. Es hat jedoch noch gewisse Fehler in der Bedienung: Intuitiv erwarten die meisten Benutzer zu Beispiel, dass es reicht mit der Maus auf einen Pfeil zu fahren, damit das darunterleigende Menü geöffnet wird, leider muss man aber immer noch einen Mausklick dafür verschwenden.</p>
<p>Grundsätzlich fällt einem alten KDE-Hasen sofort auf, dass erst sehr wenige Programme vorhanden sind. Irgendwie gefällt mir das jedoch großen Gefallen daran. Natürlich fehlen noch einige grundsätzliche Programme. Aber so übersichtlich war die Auswahl bei KDE vermutlich noch nie. Bitte nicht viel mehr Applikationen liebe Entwickler! Es genügt vollauf EIN guter Multimediaplayer (am besten mit Codecs vorinstalliert, zumindest in Europa). Weitere zu installieren sollte dem Benutzer freigestellt sein.</p>
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<p>Nettes Feature nebenbei; Die Anzeige des Füllgrades der Disks im Menü:<br />
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object></p>
<p><strong>Okular</strong> der universelle Dateibetrachter, der als Ersatz für die vielen Vorgänger dienen soll, funktioniert soweit bestens. Mit ihm lassen sich PDF und Fotos als Diaschau resp. im Fullscreen-Modus ansprechend präsentieren und lesen.</p>
<p>Auch <strong>Gwenview</strong> wurde ebenfalls schon für die 4er Version aufgemotzt und hat nun einen sehr passblen Diaschau-Modus dabei.</p>
<p><strong>Dolphin</strong> als neuer Dateimanager überzeugt mich mit zunehmender Gebrauchsdauer immer mehr. Er ist einfach und klein gehalten und hat trotzdem einiges an &#8220;eye-candy&#8221; zu bieten. Dieser ist aber nicht hindernd sondern trägt eher zu einem angenehmen Navigationsgefühl bei. Z.B. ist beim Navigieren mit der Maus über verschiedene Dateien der Markierungs-Übergang weich aber auch schnell genug, um nie zu nerven. Ausserdem sind die frei zoomenden Icons der linken Spalte in meinen Augen nett und sinnvoll, aber wie immer entscheidet hier jeder Anwender selbst und es ist natürlich auf Wunsch alles konfigurier- resp. abschaltbar.</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<p><strong>Konqueror</strong> besteht mittlerweile den <a title="Wasp acid 2 test" href="http://www.webstandards.org/files/acid2/test.html#top">Acid2-Test</a>, nur leider zeigt er dafür andere Macken (CSS-Aufbau ist langsam, Foto-Upload bei Flickr funktioniert nicht)</p>
<p>Der auf der neuen Hardware-Abstraktionsschicht &#8220;Solid&#8221; (das meines Wissens seinerseits HAL benutzt) beruhende <strong>Device Notifier</strong> funktioniert bis jetzt ebenfalls einwandfrei. Im Moment öffnet er alle unsere Geräte (USB-Sticks, Kamera, iPod) mit Dolphin, ich kann noch nicht sagen, ob sich dies mit Installation z.B. von amarok ändert, zumindest für die MP3-Player. Wünschenswert wäre auf jedenfall eine Auswahl an Applikationen, mit denen sich das USB-Gerät öffnen lässt.</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<h2>Multimedia</h2>
<p>Leider konnte ich den Dragonplayer nicht dazu bewegen, irgendwelche Windows-Formate abzuspielen. Auch die Installation von verschiedensten Codecs half hier nichts.</p>
<h2>3D-Desktop</h2>
<p>Diesen Teil zu testen macht mir immer am meisten Spaß. Bei jeder Distribution frage ich mich, ob die Entwickler immer noch eher auf beeindruckende aber am Ende doch sinnlose Supereffekte setzen, oder ob nun nach der Machbarkeitswelle endlich die Brauchbarkeit im Vordergrund steht (wie dies z.B. bei Metisse versucht wird). Da die meiste Hardware nun den Würfel problemlos drehen kann ohne großen Performanceverlust, sollte meiner Meinung nach der Fokus auf die Brauchbarkeit gelegt werden. OSX endlich das Fürchten zu lehren (bei Vista erübrigt sich das ja schon seit Jahren).</p>
<p>Die Desktopeffekte sind zu anfangs nicht aktiv. Sie zu aktivieren geht sehr einfach mit einem mitgelieferten Tool, welches automatisch die entsprechenden Grafikkartentreiber installiert und aktiviert.</p>
<p>Danach ist KWin tatsächlich vorerst sparsam mit Effekten. Nur die Transparenz beim Verschieben der Fenster sowie die Fensterauslegung (alle offenen Programme werden übersichtlich temporär nebeneinander platziert) und die Desktopauswahl (ähnlich Mac OSX) sind aktiv. Weiter meist relativ nützliche Effekte sind im enstprechenden Untermenü &#8220;Arbeitsfläche -&gt; Arbeitsflächen-Effekte -&gt; Alle Effekte&#8221; vom KDE-Kontrollzentrum aktivierbar. Hier gilt einfach: Ausprobieren und Auswählen, welche Effekte für den Benutzer persönlich nützlich sind. Aber auch hier gibt es noch erhebliches Verbesserungspotential:</p>
<ul>
<li>Kleine Vorschaubilder der Effekte würden sicherlich deren Auswahl erleichtern.</li>
<li>Die Tastaturkombinationen von verschiedenen Effekten sind dieselben (z.B. Zoom, Lupe, Bereichsvergrößerung), welche gewinnt also, wenn mehrere gewählt sind?</li>
<li>Es lassen sich keine Maustasten zur Steuerung der Effekte auswählen</li>
<li>Die meisten Effekte lassen sich mittels der jeweiligen Tastenkombination starten (z.B. Exposé), aber beenden lassen sie sich nur, indem man mit der Maus auf ein bestimmtes Fenster klickt. Hier erwartet praktisch jeder Benutzer, dass ein nochmaliges Drücken der Tastenkombination den Effekt wieder verschwinden lässt.</li>
</ul>
<p>Immerhin stürzte KDE in der ganzen Zeit nie ab. Nur einmal gab&#8217;s nach dem Beenden von KDE eine der üblichen KDE-Fehlermeldungen. Und leider auch das bekannte Iconproblem bei aktivierten Effekten tritt auf (Iconsvonaktiven Programmen werden anstatt in der Systemleiste links oben auf dem Desktop angezeigt).</p>
<p>So werden die Desktopeffekte konfiguriert:<br />
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object><br />
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object></p>
<p>Ein Modus, um sich auf Eingabefenster zu konzentrieren:</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<h2>Energiemanagement</h2>
<p>Gerade eben fiel mir auf, dass der Lüfter meines Dell-Notebooks kurz ungewöhnlich laut lief (für Linuxverhältnisse). Ein Blick auf powertop bestätigt: kwin (vermutlich zusammen mit dem nvidia-Treiber) und knotify4 erzeugen ungewöhnlich viele Interrupts. KDE4 braucht zur Zeit zirka 10% mehr Strom als mein Fedora mit ebenfalls eingeschalteten 3D-Effekten (35 Watt anstatt 32 Watt). Allerdings könnte die Abweichung auch andere Ursachen haben und ich interpretiere hier zu viel hinein. Es muss sich ohnehin noch zeigen, wie sich das System unter Hochlast verhält.</p>
<p>Da kpowersave noch nicht portiert wurde, steht uns erst eine einfache Batterieanzeige zur Verfügung. Es gibt noch keine Möglichkeit, das Energieschema für die verschiedenen Notebook-Betriebsarten einzustellen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Je länger ich es benutze desto mehr bin ich überzeugt, dass KDE4 für mich künftig der Desktop der Wahl sein wird. Allerdings sollten die meisten Benutzer damit noch mindestens bis zur Version 4.1 warten, denn es fehlen immer noch viele Programme und wichtige Features. Falls nun aber beispielsweise Fedora 9 mit KDE4 als Option ausgeliefert wird, werden meine Desktops bestimmt damit ausgestattet. Denn alles in allem erfüllt KDE4 die für mich allerwichtigste Anforderung an eine Desktopumgebung, die bisher nicht mal OSX erfüllt hat: <strong>Es fühlt sich richtig gut an in der Bedienung</strong>. Wenn dieser Ansatz konsequent weiterverfolgt wird und auch für alle weiteren portierten Programme gilt, können die KDE-Entwickler wahrlich stolz auf ihre Arbeit sein.</p>
<table style="height: 111px;" border="0" width="738">
<tbody>
<tr>
<td align="left">
<h3>Pro:</h3>
</td>
<td align="left">
<h3>Kontra:</h3>
</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">
<ul>
<li>Das KDE4 Look &amp; Feel</li>
</ul>
</td>
<td align="left">
<ul>
<li>KDE 4 ist noch als Beta zu betrachten</li>
<li>Einige kleine Nervigkeiten, wie z.B. Copy-Paste mit 2. Maustaste<br />
funktioniert nicht (nur mit Eingriff in xorg.conf)</li>
<li>Hardwareerkennung: CDROM / DVD wird<br />
teilweise nicht erkannt beim Einlegen</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Bewertung</h2>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-354" title="tux4" src="http://www.linuxhome.ch/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/tux4.png" alt="tux4" width="228" height="50" /></p>
<p>Die Wertung muss in Zusammenhang mit KDE 4 interpretiert werden. Für sich alleine genommen hätte (K/X)Ubuntu 4-5 Pinguine verdient. 4 Pinguine sind hier jedoch schon sehr großzügig und spiegeln meine Hoffnung auf das 4.1 Release wider, wo ich den Feinschliff und die fehlenden Features sehnlichst erwarte.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.linuxhome.ch/linux-distributions-test/linux-distributions-test-nr-5-kubuntu-804-hardy-kde-4-remix/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Linux-Distributions Test Nr. 4: *** Zenwalk 5.0 ***</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-4-zenwalk-50/</link>
		<comments>http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-4-zenwalk-50/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 15:08:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Linux Distributions Test]]></category>
		<category><![CDATA[distribution]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

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		<description><![CDATA[Zenwalk liegt zur Zeit auf Platz 14 der Distrowatch-Charts. Der Test fällt diesmal eher kurz aus, da Zenwalk und ich sagen wir mal einen &#8220;schwierigen&#8221; Start hatten, mehr dazu später. Herkunft / Ursprung Zen &#8211; eine Schule des Buddhismus aus Japan (ganz ursprünglich aus China). Einfachheit, den Fokus auf das Wesentliche richten, diese Assoziationen kommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Zenwalk liegt zur Zeit auf Platz 14 der <a title="Distrowatch" href="http://distrowatch.com">Distrowatch</a>-Charts. Der Test fällt diesmal eher kurz aus, da Zenwalk und ich sagen wir mal einen &#8220;schwierigen&#8221; Start hatten, mehr dazu später.</p>
<h2>Herkunft / Ursprung</h2>
<p>Zen &#8211; eine Schule des Buddhismus aus Japan (ganz ursprünglich aus China). Einfachheit, den Fokus auf das Wesentliche richten, diese Assoziationen kommen mir dabei als erstes in den Sinn. Durch diese Fokussierung auf Einfachheit und Schlichtheit scheint mir der Name Zenwalk schon passend zu sein. Zenwalk basiert auf <a title="Slackware Homepage" href="http://www.slackware.org/">Slackware</a>, mit dessen Basis-System ich mich nicht besonders gut auskenne (ich sollte Slackware endlich mal testen, ich weiss). Zenwalk hieß früher offenbar Minislack.</p>
<h2>Wichtigste Daten in Kürze:</h2>
<ul>
<li>Homepage: http://www.zenwalk.org</li>
<li>Größe als ISO-Image: 468 MB in der Standardversion (1 CD) / Dekomprimiert und installiert ca. 1.6 GB</li>
<li>LiveCD Funktion: Ja, mit spezieller Live-Version</li>
<li>Sprachen: Englisch, Französich, Deutsch (konfigurierbar)</li>
<li>Abgeleitet von: Slackware</li>
<li>Kernel: 2.6.23</li>
<li>Package-Management: Slackware (gezippte Tarballs)</li>
<li>Release-Zyklus: ca. jährlich?</li>
<li>Standarddesktop: XFCE</li>
<li>3D-Desktop / Compositing: Compositing für XFCE vorhanden</li>
<li>Kosten für Updates und Support: Keine (Wiki, Forum)</li>
<li>Lizenz: Größtenteils GPL V.2, binäre Treiber und Firmware (z.B. Intel-WLAN-Firmware) sind in der Grundinstallation vorhanden</li>
</ul>
<p><span id="more-46"></span></p>
<h2>Besonderheiten dieser Version</h2>
<p>Zenwalk gibt es in 5 verschiedenen Geschmacksrichtungen:</p>
<ul>
<li>Standard: Die normale Version mit XFCE-Oberfläche, wie sie hier getestet wurde</li>
<li>Core: Eine abgespeckte Version ohne grafische Oberfläche (kein X)</li>
<li>Live: Die Live-Version zum freien Testen der Distribution ohne Installation</li>
<li>Server: Wie der Name schon sagt, für Serverbetrieb ausgerichtet (d.h. auch der Kernel wurde unter diesen Gesichtspunkten speziell optimiert)</li>
<li>ZenEdu: Eine auf Schüler ausgerichtete Version vornemlich mit Lernsoftware ausgestattet.</li>
</ul>
<h2>Erster Eindruck vom Desktop</h2>
<p>Die Einfachheit ist durch XFCE als Desktopmanager schon fast gegeben. Zusätzlich mit den dezenten Iconsets und Hintergrundgrafiken wirkt das ganze tatsächlich sehr schön und aus einem Guss.</p>
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<p><span class="Apple-style-span" style="font-size: 20px; font-weight: bold;">Installation</span></p>
<p>Die Installationsroutine ist textbasiert und für sich genommen sehr einfach, da es beispielsweise keine umständliche Paketauswahl gibt. Allerdings wird die Festplatte mittels &#8220;cfdisk&#8221; partitioniert, was einen Anfänger überfordern dürfte.</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<h2>Konfiguration</h2>
<p>Die Konfiguration findet zum größten Teil schon während der Installationsroutine statt. Das laufende System kann mittels &#8220;Zenpanel&#8221; konfiguriert werden (Zenpanel findet sich im Startmenü oder neben dem XFCE-Konfigurationsknopf).</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<p>Bei der WLAN-Konfiguration tauchten bei mir die anfangs erwähnten Schwierigkeiten auf. Erst nachdem ich das kabelgebundene Interface eth0 deaktiviert hatte und manuell die Route zum Gateway setzte, funktionierte das wlan0 Interface. Den Reboot überlebte diese Konfiguration allerdings nicht. Auch der mitgelieferte &#8220;Wicd Network Manager&#8221; konnte mir nicht weiterhelfen (ansonsten machte dieses Werkzeug aber einen sehr brauchbaren Eindruck). Nach anfänglicher Verzweiflung habe ich nun zumindest einen Workaround: eth0 mit statischer IP konfigurieren, Netzwerk neustarten, eth0 deaktivieren, den Schlüssel und die Route zum Gateway für wlan0 setzen. Das packe ich in&#8217;s /etc/rc.d/rc.local und es sollte automatisch funktionieren. Ich möchte die Distribution nicht für dieses Detail verantwortlich machen, denn die Unterstützung für die WLAN-Karte ist ja eigentlich da. Aber dass das Standard-Konfigurationstool &#8220;networkconfig&#8221; nur das kabelgebundene Interface berücksichtigt, ist nicht gerade benutzerfreundlich.</p>
<h2>Package-Management &amp; Software</h2>
<p>Das Slackware-Paketsystem kennt nur eine rudimentäre Abhängigkeitsprüfung und die Pakete bestehen aus .tgz Files. Auch hier hat die Einfachheit Vorrang. Mittels &#8220;netpkg&#8221; lassen sich zusätzliche Pakete sehr einfach und schnell nachinstallieren. Leider stürzte &#8220;netpkg&#8221; bei mir hin und wieder ab ohne ersichtlichen Grund.</p>
<h2>Tools &amp; Programme</h2>
<p>Bei der Programmauswahl wurde auf schnelle Startzeiten geachtet. Abiword beispielsweise ist eine voll funktionstüchtige Textverarbeitung, startet aber in 2 Sekunden auf meinem Notebook (bei Openoffice der großen Distributionen warte ich teilweise bis 40 Sekunden!). Auch eine Tabellenkalkulation (Gnumeric) ist vorhanden.</p>
<p>Als Browser und Mailclient stehen &#8220;IceWeasel&#8221; und &#8220;IceDove&#8221;, die beiden &#8220;ganz freien&#8221; Firefox- und Thunderbird-Ausgaben zur Verfügung.</p>
<p>Auch sonst sind die jeweiligen Programme sehr einfach und klein gehalten, es findet sich nichts Unnötiges dabei. Die Unterstützung von portablen USB-Geräten ist außerdem als exzellent zu bezeichnen. Ob Palm, Kameras, iPods etc. alle sind einstellbar in der XFCE-Konfiguration, so dass beispielsweise beim Anschließen einer Digitalkamera die Bilder automatisch importiert werden, oder der Player automatisch die Musik des MP3-Players abspielt. <span style="text-decoration: line-through;">Leider fand sich bei mir nirgends ein Icon, dass mir half, die Geräte wieder sicher zu entfernen. Auch hier kann ein Einsteiger nicht viel aursrichten, wenn er den umount-Befehl nicht kennt.</span> Es gibt zwar kein Icon direkt auf der Oberfläche, aber in der Seitenleiste des Dateimanagers tauchen die Removable-Devices auf und können dort unmounted werden.</p>
<h2>Multimedia</h2>
<p>Im Multimediabereich ist &#8220;GMusicBrowser&#8221; verantwortlich für&#8217;s Abspielen der Musik. MP3 werden out-of-the-box unterstützt. Mplayer spielt Filme ab, MPEG, Divx etc. stellen soweit kein Problem dar (libdvcss vorausgesetzt). Wer beispielsweise &#8220;Amarok&#8221; o.ä. möchte, kann dies ganz einach mit netpkg nachinstallieren. Allerdings wird bei Amarok das ganze KDE mitinstalliert (die Bibliotheken hätten&#8217;s ja auch getan).</p>
<h2>3D-Desktop / Compositing</h2>
<p>Ich habe zwar den 3D-Desktop auf XFCE nicht auf Tastendruck hinbekommen, aber zumindest das Compositing war nach Aktivierung des entsprechenden Nvidia-Treibers ganz einfach zu aktivieren mittels dem XFCE-Konfigurationstool. Das Compositing etwas unvorhersehbar mit gewissen Programmen (z.B. GIMP mit mehreren Fenstern).</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die Distribution ist wirklich sehr schlank, schön und pragmatisch funktionell. Sie dürfte auch auf älteren PC&#8217;s absolut flüssig laufen (XFCE sei dank). Die Startzeit der meisten Programme ist äußerst schnell. Leider hatte ich ab und zu ein paar Abstürze von &#8220;netpkg&#8221; zu verzeichnen während der Installation von Paketen. Einmal konnte ich auch gar keine Programme mehr starten aus den XFCE Menüs. Es gab auch echte Frustmomente mit Zenwalk, als ich die erwähnten Schwierigkeiten mit der WLAN-Konfiguration hatte. Ich weiß, dass bis heute keine Distribution eine perfekte Lösung zur Netzwerkkonfiguration hat, aber hier hätte ich mir doch etwas mehr Hilfe von den Konfigurationstools gewünscht. Bis heute weiß ich beispielsweise nicht, wo und wie überhaupt die Netzwerkkonfiguration gespeichert wird (ich werde mich natürlich noch detailliert auf die Suche machen, wenn etwas Zeit über ist). Wie gesagt hatte ich halt einen schlechten Start mit Zenwalk, aber ich werde bestimmt auch die nächste Version testen.</p>
<table style="height: 253px;" width="738" border="0">
<tbody>
<tr>
<td align="left">
<h3>Pro:</h3>
</td>
<td align="left">
<h3>Kontra:</h3>
</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">
<ul>
<li>Sehr leichtgewichtig</li>
<li>Im Betrieb sehr schnell (mit XFCE als Desktopmanager)</li>
<li>Einheitliches und schlichtes aber schönes Design</li>
<li>Verschiedene Distributionstypen (Server, LiveCD etc.)</li>
<li>Läuft auch auf älterer Hardware noch absolut flüssig</li>
</ul>
</td>
<td align="left">
<ul>
<li>Nicht sehr Einsteigerfreundlich (beim Partitionieren oder wenn Probleme auftauchen)</li>
<li>Abstürze von netpkg beim Installieren</li>
<li>Teilweise Freezes (Programme liessen sich nicht mehr starten)</li>
<li>Gewöhnungsbedürftige Standardprogrammauswahl</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Bewertung</h2>
<p><img class="size-full wp-image-353 alignnone" title="tux3andhalf" src="http://www.linuxhome.ch/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/tux3andhalf.png" alt="tux3andhalf" width="228" height="50" /></p>
<p>Am Anfang sollten es eigentlich 4 Pinguine werden, aber man muss wirklich auch die mangelnde Benutzer- resp. Einsteigerfreundlichkeit z.B. beim Partitionieren und der WLAN-Konfiguration berücksichtigen und die ab und an auftretenden Stabilitätsprobleme taten das Übrige. Wie immer gilt: Die Bewertung ist subjektiv und aus dem Gesichtspunkt der Desktoptauglichkeit für Einsteiger gemacht.</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Linux-Distributions Test Nr. 3: *** Sabayon 3.4 ***</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-3-sabayon-34/</link>
		<comments>http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-3-sabayon-34/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Dec 2007 20:21:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Linux Distributions Test]]></category>
		<category><![CDATA[distribution]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-3-sabayon-34/</guid>
		<description><![CDATA[Da ich etwas Zeit übrig hatte zwischen Weihnachten und Neujahr, beherzigte ich den Vorschlag eines Kommentators, eine Gentoo-basierte Distribution zu testen. Sabayon liegt derzeit auf Platz 5 in den Distrowatch-Charts, ist also ein heißer Anwärter auf den Distributions-Thron. Herkunft / Ursprung Wie erwähnt ist Sabayon von Gentoo abgeleitet. Man müßte eigentlich eher von einem einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Da ich etwas Zeit übrig hatte zwischen Weihnachten und Neujahr, beherzigte ich den Vorschlag eines Kommentators, eine <a title="Gentoo Homepage" href="http://www.gentoo.org">Gentoo</a>-basierte Distribution zu testen. <a title="Sabayon Homepage" href="http://www.sabayonlinux.org/">Sabayon</a> liegt derzeit auf Platz 5 in den <a title="Distrowatch" href="http://distrowatch.com/">Distrowatch-Charts</a>, ist also ein heißer Anwärter auf den Distributions-Thron.</p>
<h2>Herkunft / Ursprung</h2>
<p>Wie erwähnt ist Sabayon von Gentoo abgeleitet. Man müßte eigentlich eher von einem einfach installierbaren Gentoo-Snapshot für Linux-Gamer mit exzellenter Live-DVD sprechen als von einer Distribution, denn distributionsspezifisch sind eigentlich nur die Applikationen und die Live-DVD-Varianten. Aufgrund der vielen vorhandenen 3D-Spiele, welche teilweise sogar eine eigene LiveCD-Instanz haben, handelt es sich außerdem um eine waschechte Linux-Gamer-Distribution</p>
<h2>Wichtigste Daten in Kürze:</h2>
<ul>
<li>Homepage: http://www.sabayonlinux.org</li>
<li>Größe als ISO-Image: 4.2GB (1 DVD) / Dekomprimiert und installiert ca. 10 GB</li>
<li>LiveCD Funktion: Ja</li>
<li>Sprachen: Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch</li>
<li>Abgeleitet von: Gentoo</li>
<li>Kernel: 2.6.22 (Genkernel)</li>
<li>Package-Management: Portage</li>
<li>Release-Zyklus: keiner, Pakete werden laufend erneuert</li>
<li>Standarddesktop: Kann bei der Installation gewählt werden (KDE, Gnome, Fluxbox stehen zur Auswahl)</li>
<li>3D-Desktop: Compiz/Beryl oder Metisse basierend auf AIGLX oder XGL</li>
<li>Kosten für Updates und Support: Keine (Wiki, Forum)</li>
<li>Lizenz: Größtenteils GPL V.2, proprietäre Software und binäre Treiber sind in der Grundinstallation vorhanden</li>
</ul>
<p><span id="more-31"></span></p>
<h2>Besonderheiten dieser Version</h2>
<ul>
<li>Als erstes fällt mir sofort die exzellente Live-DVD ein. Sie bietet diverse Startoptionen an. Bei den meisten handelt es sich um 3D-Spiele (allesamt Opensource), die quasi in einer dedizierten Umgebung ohne Schnickschnack gestartet werden. Sie alle funktionierten einwandfrei! Des weiteren sind noch zwei Media-Center auswählbar: Geexbox und Elisa.  Leider war davon keine für mich brauchbar. Geexbox hat eine schicke 3D-Oberfläche jedoch ist die Bewegung der Menus zu langsam eingestellt. Meine DVD mochte Geexbox auch nicht abspielen. Bei Elisa lag das Problem hauptsächlich daran, dass das Programm die Live-DVD nicht mehr herausrücken wollte. Dadurch konnte ich noch nicht einmal die DVD einlegen. In der jetzigen Form sind die Media-Center also bloße Spielerei und absolut untauglich. Eine weitere nette Option ist das &#8220;Anonymous Internet Browsing&#8221; (Surfen mit den Anonymisierungstools &#8220;Tor&#8221; und &#8220;Privoxy&#8221;), leider wird das anonyme Surfen ab und zu zur Geduldsprobe, vermutlich sind die Proxy-Server zeitweise überlastet (anonymes Surfen scheint ein wachsendes Bedürfnis zu sein).<br />
Trotz der noch vorhandenen Schwächen bin ich der Meinung, dass dies die Live-DVD mit dem größten Potenzial ist, die mir bislang untergekommen ist.</li>
</ul>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<ul>
<li>Als weitere Besonderheit ist die Gentoo-Grundlage zu sehen. Dadurch wird Sabayon einerseits zu einem hochperformanten Gaming-System, auf der anderen Seite beschränkt es so die Zielgruppe etwas auf fortgeschrittene Linux-Benutzer, die auch mal Hand an der Kommandozeile anlegen können, wenn&#8217;s hart auf hart kommt (und das wird es früher oder später bei einem Gentoo-System, glaubt mir das).</li>
<li>Die DVD ist vollgepackt, deshalb sind die meisten binären Treiber, und viele proprietäre Software out-of-the-box erhältlich. Ich kann hier nur ein paar aufzählen: Nvidia- und ATI-Treiber, Google Picasa, VirtualBox, Skype, RealPlayer, SecondLife, SUN Java etc.</li>
</ul>
<h2>Erster Eindruck vom Desktop</h2>
<p>Die Entwickler betonen gerne die Tatsache, dass Sabayon aus einem «führenden Modeland» stammt. Damit ist Italien gemeint. Und tatsächlich hat man das Gefühl, hier wird das Design in einer Mischung zwischen Ferrari und Dolce &amp; Gabbana präsentiert. Der Stil mit viel Rot ist zwar gewöhnungsbedürftig, dafür aber konsequent und einheitlich durchgesetzt. Dadurch wirkt das ganze wie aus einem Guss.</p>
<p>Die Unterschiede zwischen KDE und Gnome sind dabei subtil, was ein Indiz für die aufgewendete Sorgfalt im Design ist. So etwas sieht man sonst eigentlich nur bei den ganz &#8220;Großen&#8221; wie Fedora, Redhat, und Ubuntu.</p>
<p>Als Startmenü wurde auch hier die Alternative mit den Hauptpunkten gewählt. Wie üblich ist dies absolute Geschmackssache, ich persönlich finde dadurch nicht schneller zu meinen Applikationen.</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<h2>Installation</h2>
<p>Als Installationsprogramm wurde Anaconda von Fedora übernommen, womit auch LVM und Raid-Setups möglich sind (Disk Druid). Die Installation verläuft deshalb ähnlich wie bei vielen Distributionen, eine vollständige Diaschau derselben gibt&#8217;s hier:</p>
<p><a title="Sabayon Installation" href="/photos/album/sabayon_3_4_inst">Die Installation (Slideshow)</a></p>
<p>Die Installation selbst dauert naturgemäß relativ lange (je nach Hardware 20-40 Minuten), da praktisch die gesamte DVD entpackt wird.</p>
<h2>Konfiguration</h2>
<p>Tja, hier fangen die Schwierigkeiten an, wenn der Benutzer kein erfahrener Linux-Haudegen ist. Es wäre vermutlich nicht allzu schlimm, wenn man keine exotische Hardware und eine normalen Ethernetanbindung mit DHCP hat. Aber nur schon um z.B. im Live-CD-Betrieb WLAN zum funktionieren zu bringen, muss auf die Kommandozeile (z.B. ifconfig, iwconfig und sogar route) zurückgegriffen werden. Die Konfigurationsdateien sind dieselben wie schon seit Jahren in Gentoo (eben auch für WLAN). Es gibt kaum Konfigurationswerkzeuge, die einem helfen, wenn etwas nicht so läuft wie es soll. Was soll man tun, wenn beispielsweise die Soundkarte nicht will?</p>
<p>Dies scheint eben immer noch der Preis für das &#8220;Living-on-the-edge&#8221; mit einer Gentooartigen Installation zu sein.</p>
<h2>Package-Management &amp; Software</h2>
<p>Mit dem Portage-System wird keine fertigen Pakete direkt installiert, sondern es wird jede Software aus dem Quelltext kompiliert (naja, mit &#8220;Overlays&#8221; ist eine Binärinstallation schon auch möglich). Das gilt natürlich auch für den Kernel, der bei neuen Versionen stets selbst übersetzt werden muss. Dies bedeutet teilweise einen Geschwindigkeitsgewinn, da die resultierenden Programme und Bibliotheken sehr genau auf die zugrundeliegende Hardware abgestimmt sind. Andererseits dauert dadurch jede Installation sehr lange, manchmal länger, als es der Geschwindigkeitsgewinn rechtfertigen würde.</p>
<h2>Tools &amp; Programme</h2>
<p>Kurzum: Es ist praktisch alles vorhanden, was das Herz begehrt. Auch proprietäre Software ist haufenweise vorhanden (Google Picasa, VirtualBox, Skype, RealPlayer, SecondLife etc.)</p>
<p>Schon die Erkundung nur eines Teils der vorhandenen Programme konnte mich stundenlang unterhalten. Sehr interessant ist die grosse Auswahl an  3D- und anderen Opensource-Spielen (Sauerbraten, Savage, Nexuiz, Battle for Newerth, Battle for Wesnoth). Leider fehlt &#8220;World of Padman&#8221;, aber das ist ja auch nicht Opensource.</p>
<p>Ein besonderes Highlight ist &#8220;Wine-doors&#8221;, ein Projekt, welches noch nicht lange besteht und noch in der Beta-Phase ist. Jedoch ist schon sehr gut zu erkennen, welche Möglichkeiten es in Zukunft bieten wird. Wine-Doors ist quasi ein Hilfsprogramm für Wine (Der Windows-Emulator, der kein Emulator ist) und hilft, standardisierte Pakete zu installieren, also z.B. Gecko, DCOM, Visual C Bibliotheken, Steam, Half Life 2 etc. Einige Installationen haben aber nicht funktioniert, was zu verschmerzen ist angesichts der Versionsnummer. Vielmehr ist die Einbindung von wine-doors ein Beispiel für die Experimentierfreudigkeit und Aktualität von Sabayon.</p>
<p>Wine-Doors ist noch  in einem sehr frühen Stadium, zeigt aber schon beeindruckend, wie einfach Installation damit sein werden:<br />
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object></p>
<h2>Multimedia</h2>
<p>Durch die &#8220;liberale&#8221; Haltung der Sabayon-Entwickler bezüglich Closed-Source und proprietärer Software und Treiber funktionieren praktisch alle Multimedia-Formate out-of-the box.</p>
<h2>3D-Desktop</h2>
<p>Hier gibt es alles was das Herz begehrt. Compiz gehört schon zum guten Ton. Wenn die 3D-Beschleunigung aktiviert wurde (was dank bereits vorhandener binärer Treiber kein Problem ist und automatisch geschieht), wird am Schluss der Installation eine Option zum Aktivieren der 3D-Funktionen präsentiert. Man hat dabei die Wahl zwischen AIGLX und XGL. Beim Einloggen kann der Benutzer dann sogar &#8220;Metisse&#8221; (in Kombination mit KDE oder Gnome) wählen, einen vor allem bei Mandriva eingesetzten Gegenstück zu Compiz, welches den Fokus auf Usability setzt. Vermutlich mangels Einarbeitungszeit konnte ich mich noch nicht allzu sehr damit anfreunden.</p>
<p>Mittlerweile mehr Pflicht als Kür; der 3D-Desktop:</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<h2>Fazit</h2>
<p>Sabayon ist nichts für Anfänger. Wenn man sich nicht vor Kommandozeilen-Kung-Fu fürchtet, macht es jedoch einen Riesenspass! Und auch Linux-Gamer werden ihre Freude haben. Man kann nämlich seine Live-DVD an jede LAN-Party mitnehmen und &#8211; wenn dort ein PC vorhanden ist &#8211; ohne Installation loslegen mit den besten 2D- und 3D-Games, die es für Linux gibt. Diese Distribution ist ein Paradebeispiel für die Vielfältigkeit von Linux. Die meisten Pro-Argumente sind je nach Sichtweise gleichzeitig auch Kontra-Argumente; das beispielsweise die neuesten Releases von Programmen verwendet werden, ist für Profis ein Spaßfaktor, für Neulinge aber wegen der Bugs und Instabilitäten eher frustrierend.</p>
<table style="height: 253px;" border="0" width="738">
<tbody>
<tr>
<td align="left">
<h3>Pro:</h3>
</td>
<td align="left">
<h3>Kontra:</h3>
</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">
<ul>
<li>Out-of-the-box Unterstützung aller gängigen Multimediaformate</li>
<li>Ein echtes Gamer-Linux!</li>
<li>Einheitliches und professionelles Design</li>
<li>Live-DVD mit sehr vielen Möglichkeiten (dedizierte Spielumgebungen, anonymisiertes Surfen etc.)</li>
<li>Der Gentoo-Spaßfaktor</li>
</ul>
</td>
<td align="left">
<ul>
<li>Programme und Updates müssen kompiliert werden und sind dadurch zeitraubend</li>
<li>Ein paar Funktionen der Live-DVD scheinen nicht mit jeder Hardware zusammenzuarbeiten und die Media-Center sind nicht wirklich brauchbar</li>
<li>Der Gentoo-Schwierigkeitsgrad</li>
<li>Einige der Programme und Funktionen arbeiten instabil und/oder sind unvollständig übersetzt</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Bewertung</h2>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-353" title="tux3andhalf" src="http://www.linuxhome.ch/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/tux3andhalf.png" alt="tux3andhalf" width="228" height="50" /></p>
<p>Ich persönlich hätte 5 Pinguine vergeben, denn ich habe meine Spaß mit Sabayon. Aber hinsichtlich der Tauglichkeit als Desktopsystem für Einsteiger sind 4 sogar noch etwas hoch gegriffen, darum das Zwischenmass.</p>
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