Ob die Geschichte über die „verschwundene“ I-Phone-Applikation der SBB nun genauso stimmt oder nicht, dass Apple 30% der Verkaufssumme einbehält, wenn die zugrundeliegende Transaktion über ihr System läuft, wäre doch schon Grund genug, als Anbieter die Finger davon zu lassen, jeder andere Dienstleister bekäme einen Tritt in den Allerwertesten, wenn er 30% Provision anmeldete. Naja, irgendwoher muss der Anstieg des Aktienkurses der Firma Apple ja gefüttert werden, oder?
Nur hat die SBB nicht wirklich eine Wahl, eben weil sie nur die von Apple veröffentlichte API benutzen darf und da draussen hunderttausende von I-Phone-Benutzern ihre Tickets über ihr Spielzeug kaufen sollen. Ein weiteres glorreiches Beispiel einer Abzocke mit proprietärer und unfreier Sotfware.
Tja, es ist eben noch lange kein freies System, was eine Programmierschnittstelle (API) anbietet.
[1] http://www.inside-it.ch/frontend/insideit?_d=_article&site=ii&news.id=19299

Apple ist bei mir schon lange gestorben (bzw. hat nie gelebt)…. bei sehr vielen “jungen wilden” allerdings brutal im Trend >_<
üble Story!
Das zeigt mal wieder in was für Kinderschuhen die IT immer noch steckt.
Yep, und dann fängt die Jammerei an: „Warum kann ich die gekauften Tracks nur an diesem Computer brauchen?”, „Warum kann ich unter Linux iTunes nicht installieren?”, „Warum kann ich meine legal erworbene Musik nicht als normale mp3 auf einem anderen Player benutzen?”.
Das geht soweit, dass teiweise ganze Track-Sammlungen bei Anschaffung von neuen PC’s online neu erworben werden, bei einem Track für 3.50 Sfr. noch machbar, aber bei Dutzenden? Selbst schuld? Nur teilweise, die schöne proprietäre Welt, in der als Motiv nur das Geldmachen existiert, erfindet täglich neue Wege, die Kunden abhängig und melkbar zu machen. Um sich dem zu widersetzen braucht es ein Mindestmaß an technischem Verständnis, wo doch 99% der Benutzer kaum ihren eigenen PC richtig benutzen können (weil die Werbung suggeriert, das alles „ganz einfach“ sei. Selbst aufgeklärt und absolut unabhängig von Firmen und deren Formaten und Zwängen zu sein ist natürlich super, auch hier gilt wie überall: Aufklärung ist der Feind der Mächtigen (früher der Statten, heute der Firmen).