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	<title>Kommentare zu: Ade KDE&#8230;</title>
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	<description>Pinguine, Politik undsoweiter...</description>
	<lastBuildDate>Tue, 01 Nov 2011 14:57:03 +0000</lastBuildDate>
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		<item>
		<title>Von: Chris</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/ade-kde/comment-page-1/#comment-23477</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 20:09:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.linuxhome.ch/?p=914#comment-23477</guid>
		<description>Fedora ist seit Version 10 sehr stabil, aber Du hast schon recht, man lässt sich schon etwas auf &quot;bleeding edge&quot; ein. Deine Erfahrung mit Docky unter KDE kann ich mit diversen anderen Programmen unter KDE nachvollziehen. Sehr ärgerlich, doch nicht nur das, auch KDE-eigene Plasmaoiden und Programme bringen Plasma des öfteren zum abstürzen. Das die Plasma-API nicht stabiler ist resp. der Plasma-Prozess nicht besser vor den Plasmoiden geschützt wurde, ist m.e. unverzeihlich und nicht nur, wie einige behaupten der Preis für die Flexibilität, Plasmoiden mit 20 verschiedenen Sprachen schreiben zu können. Ich wiederhole mich ungern, aber ein vernünftiger Workflow lässt sich derzeit mit KDE noch nicht aufbauen. Trotzdem hoffe ich auf Besserung (weil ich eben ein Optimist bin ;-)
Gib&#039; nie auf, manchmal reicht nur ein wirklich begabter Programmierer, um ein Projekt entscheidend voranzubringen. Und manchmal überholt ein unscheinbares Projekt alle anderen in Windeseile, schliesslich ist das Opensource und das macht das Ganze so interessant!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Fedora ist seit Version 10 sehr stabil, aber Du hast schon recht, man lässt sich schon etwas auf &#8220;bleeding edge&#8221; ein. Deine Erfahrung mit Docky unter KDE kann ich mit diversen anderen Programmen unter KDE nachvollziehen. Sehr ärgerlich, doch nicht nur das, auch KDE-eigene Plasmaoiden und Programme bringen Plasma des öfteren zum abstürzen. Das die Plasma-API nicht stabiler ist resp. der Plasma-Prozess nicht besser vor den Plasmoiden geschützt wurde, ist m.e. unverzeihlich und nicht nur, wie einige behaupten der Preis für die Flexibilität, Plasmoiden mit 20 verschiedenen Sprachen schreiben zu können. Ich wiederhole mich ungern, aber ein vernünftiger Workflow lässt sich derzeit mit KDE noch nicht aufbauen. Trotzdem hoffe ich auf Besserung (weil ich eben ein Optimist bin <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Gib&#8217; nie auf, manchmal reicht nur ein wirklich begabter Programmierer, um ein Projekt entscheidend voranzubringen. Und manchmal überholt ein unscheinbares Projekt alle anderen in Windeseile, schliesslich ist das Opensource und das macht das Ganze so interessant!</p>
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	<item>
		<title>Von: Janu</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/ade-kde/comment-page-1/#comment-23476</link>
		<dc:creator>Janu</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 13:03:53 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,

dein Bericht finde ich sehr hilfreich und er bestätigt meine Sicht auf KDE. Ich nutze mittlerweile Xubuntu, es ist sehr flott und stabil.  Wirkliche Abstürze hatte ich mit Ubuntu oder Xubuntu nicht.

Ich habe mir jetzt zum testen Kubuntu auf meine Externe eSata Festplatte installiert, die Installation lief gut. Aber schon das Starten dauerte sehr lange, das Laden des Desktops schier unendlich.

Nachdem ich dann noch nichtmal über den Netzwerkmanager meine DSL-Modem Verbindung aufbauen konnte, hatte ich eigentlich die Nase voll.
Habe es dann über pppoeconf eingerichtet.

Nun konnte ich auch den Grafikkartentreiber fglrx für meine ATI 4850 Mobil Grafikkarte installieren.
Also, fix einen Neustart gemacht und der Bildschirm zeigte mir irgendwelche Fehlermeldungen.

Zum Glück konnte ich die Updates mit sudo apt-get dist-upgrade installieren. Danach ging es wieder.

Ich hatte das Problem, das wenn ich den fglrx Treiber nicht installiert habe der Laptop mit Core i3 dann knapp 15 Watt mehr zog, als mit Treiber.
Habe ein gute Energiekostenmessgerät und konnte es so feststellen.

34 Watt mit Treiber 
48-50 Watt ohne fglrx Treiber

Nun konnte ich mit dem rumspielen beginnen, also habe ich mir Docky installiert und gefreut das es dies auch unter KDE gibt, leider verschwand der Desktop, wenn ich Docky einstellen wollte und beim beenden kam es dann zu einem Absturz.

Ich habe Kubuntu auch schon vorher mal ausprobiert, aber gemieden, da es bei den einfachsten Aktivitäten zu abstürzen kam, das kenne ich bei Xubuntu überhaupt nicht.

Zu Ubuntu, auf einem Desktop oder größeren Laptop brauche ich so eine Oberfläche nicht. Die ist doch eher für die neuen Touchpads oder kleineren Laptops geeignet.

Unter der Haube steckt aber dennoch Gnome 3, was ich so nicht wusste, ich dachte die machen komplett ihr eigenes Ding. Doch Unity soll ja nur ein Erweiterung für Compiz sein.

Fedora ist nichts für mich, das ist mir noch viel zu anfällig und ich kam damit überhaupt nicht klar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>dein Bericht finde ich sehr hilfreich und er bestätigt meine Sicht auf KDE. Ich nutze mittlerweile Xubuntu, es ist sehr flott und stabil.  Wirkliche Abstürze hatte ich mit Ubuntu oder Xubuntu nicht.</p>
<p>Ich habe mir jetzt zum testen Kubuntu auf meine Externe eSata Festplatte installiert, die Installation lief gut. Aber schon das Starten dauerte sehr lange, das Laden des Desktops schier unendlich.</p>
<p>Nachdem ich dann noch nichtmal über den Netzwerkmanager meine DSL-Modem Verbindung aufbauen konnte, hatte ich eigentlich die Nase voll.<br />
Habe es dann über pppoeconf eingerichtet.</p>
<p>Nun konnte ich auch den Grafikkartentreiber fglrx für meine ATI 4850 Mobil Grafikkarte installieren.<br />
Also, fix einen Neustart gemacht und der Bildschirm zeigte mir irgendwelche Fehlermeldungen.</p>
<p>Zum Glück konnte ich die Updates mit sudo apt-get dist-upgrade installieren. Danach ging es wieder.</p>
<p>Ich hatte das Problem, das wenn ich den fglrx Treiber nicht installiert habe der Laptop mit Core i3 dann knapp 15 Watt mehr zog, als mit Treiber.<br />
Habe ein gute Energiekostenmessgerät und konnte es so feststellen.</p>
<p>34 Watt mit Treiber<br />
48-50 Watt ohne fglrx Treiber</p>
<p>Nun konnte ich mit dem rumspielen beginnen, also habe ich mir Docky installiert und gefreut das es dies auch unter KDE gibt, leider verschwand der Desktop, wenn ich Docky einstellen wollte und beim beenden kam es dann zu einem Absturz.</p>
<p>Ich habe Kubuntu auch schon vorher mal ausprobiert, aber gemieden, da es bei den einfachsten Aktivitäten zu abstürzen kam, das kenne ich bei Xubuntu überhaupt nicht.</p>
<p>Zu Ubuntu, auf einem Desktop oder größeren Laptop brauche ich so eine Oberfläche nicht. Die ist doch eher für die neuen Touchpads oder kleineren Laptops geeignet.</p>
<p>Unter der Haube steckt aber dennoch Gnome 3, was ich so nicht wusste, ich dachte die machen komplett ihr eigenes Ding. Doch Unity soll ja nur ein Erweiterung für Compiz sein.</p>
<p>Fedora ist nichts für mich, das ist mir noch viel zu anfällig und ich kam damit überhaupt nicht klar.</p>
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	<item>
		<title>Von: Chris</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/ade-kde/comment-page-1/#comment-23446</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Aug 2011 12:32:35 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.linuxhome.ch/?p=914#comment-23446</guid>
		<description>Vielen Dank für den Kommentar. Du hast recht, KDE lebt in erster Linie von den exzellenten Anwendungen. Woher kommt das? In meinen Augen vom hervorragenden Framework QT4.7 / KDE-Developer u.ä. mit dem es Riesenspass macht, GUI-Applikationen zu programmieren. Diese Einfachheit und Zugänglichkeit macht es aus, dass es so viele KDE-Apps gibt (von denen natürlich auch nur 5% wirklich höchste Qualität aufweisen, aber durch die Masse ergibt sich unter dem Strich eben mehr). Mein Studienkollege wies mich darauf hin, dass unter Gnome mit gtk / glade genauso einfach GUI-Apps erstellt werden können, dem will ich nicht widersprechen, nur darf man eben nicht die Einfachheit eines QT-Developer Programms unterschätzen, die vielen Anfängern schon zu tollen Erfolgserlebnissen verhelfen.
Nichtsdestotrotz bin ich mit dem Lauf der Dinge im KDE4-Projekt unzufrieden und dass es 3 Jahre dauerte, eine Stabilität hinzubekommen, für die man bei Gnome nur 6 Monate benötigte, ist bedenklich. Und weiteren Versprechungen, dass mit 4.x alles besser ist/wird/sein könnte, lassen mich derzeit kalt. Ich war KDE wirklich viele Jahre treu und werde die Apps weiterhin benutzen und gerne weiter QT Programme hacken. Wie gesagt, sobald der Arbeitsfluss behindert wird, sei es durch regelmässige oder unregelmässige Hänger, Abstürze, oder auch nur 3-Sekunden-Lags bei irgendwelgchen grundlegenden Aktionen wie Drag&amp;Drop, öffnen von Ordnern u.ä., ist eine Desktopoberfläche hinfällig.
Aber wer weiss, wir reden hier schliesslich von Opensource, da kann innert kurzer Zeit wirklich alles passieren, das ist ja das geile am Ganzen ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für den Kommentar. Du hast recht, KDE lebt in erster Linie von den exzellenten Anwendungen. Woher kommt das? In meinen Augen vom hervorragenden Framework QT4.7 / KDE-Developer u.ä. mit dem es Riesenspass macht, GUI-Applikationen zu programmieren. Diese Einfachheit und Zugänglichkeit macht es aus, dass es so viele KDE-Apps gibt (von denen natürlich auch nur 5% wirklich höchste Qualität aufweisen, aber durch die Masse ergibt sich unter dem Strich eben mehr). Mein Studienkollege wies mich darauf hin, dass unter Gnome mit gtk / glade genauso einfach GUI-Apps erstellt werden können, dem will ich nicht widersprechen, nur darf man eben nicht die Einfachheit eines QT-Developer Programms unterschätzen, die vielen Anfängern schon zu tollen Erfolgserlebnissen verhelfen.<br />
Nichtsdestotrotz bin ich mit dem Lauf der Dinge im KDE4-Projekt unzufrieden und dass es 3 Jahre dauerte, eine Stabilität hinzubekommen, für die man bei Gnome nur 6 Monate benötigte, ist bedenklich. Und weiteren Versprechungen, dass mit 4.x alles besser ist/wird/sein könnte, lassen mich derzeit kalt. Ich war KDE wirklich viele Jahre treu und werde die Apps weiterhin benutzen und gerne weiter QT Programme hacken. Wie gesagt, sobald der Arbeitsfluss behindert wird, sei es durch regelmässige oder unregelmässige Hänger, Abstürze, oder auch nur 3-Sekunden-Lags bei irgendwelgchen grundlegenden Aktionen wie Drag&#038;Drop, öffnen von Ordnern u.ä., ist eine Desktopoberfläche hinfällig.<br />
Aber wer weiss, wir reden hier schliesslich von Opensource, da kann innert kurzer Zeit wirklich alles passieren, das ist ja das geile am Ganzen <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Moritz</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/ade-kde/comment-page-1/#comment-23422</link>
		<dc:creator>Moritz</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Aug 2011 20:28:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.linuxhome.ch/?p=914#comment-23422</guid>
		<description>Hallo Chris,

noch mal eine ziemlich verspätete Reaktion, von jemandem, dem es z. T. ähnlich ergangen ist, allerdings habe ich einen ganz anderen Hintergrund, bin kein Linux-Profi, sondern ein reiner Nutzer und Administrator meines eigenen PCs und desjenigen meiner Frau.
Ich habe KDE 4 von Anfang an benutzt, bin , glaube ich mit Opensuse 10.3 auf 4.0 umgestiegen. Da ich damals ein ganz frischer Linux-Nutzer war, war ich sehr begeistert, dass ein Opensource-System so viel bietet und mit ein bisschen Hilfe zum Funktionieren zu bringen ist, diese Begeisterung habe ich mir bis heute erhalten.

Mit der Zeit häuften sich dann die Mühen, gerade die Instabilitäten von Plasma, unkalkulierbare Verzögerungen bei einfachen Aktionen mit dem Dateimanager und anderes, was du erwähnt hast, fand ich zunehmend störend. So bin ich schließlich unter openSUSE 11.3, ich hatte damals KDE 4.5 laufen, auf Gnome 2 umgestiegen und war schon einmal von der Stabilität, Schnelligkeit und Funktionalität des Systems begeistert. Nun gut, der gconf-Editor ist nicht so schön wie die KDE-Systemsteuerung, aber auch das funktionierte ohne Probleme. Nur fand ich die Optik eben etwas altbacken. 

Einen Monat nach dem Gnome3-Release habe ich dann das mal ausprobiert und muss sagen, dass ich begeistert war. Und zwar, genau wie du schreibst, nach den Erfahrungen mit KDE 4 von der Stabilität, Solidität und dem hohen Reifegrad des 3.0-Releases. Mit der Zeit häuften sich allerdings unter opensuse 11.4 bei mir Probleme, die ich eher der Distribution als dem Desktop zuschrieb. Beim Booten kam es von Anfang an immer wieder zu Hängern, zuletzt versagte dann nach einem Update der Suspend und zwar sowohl unter Gnome als auch unter KDE. Ich beschloss anfang August die Distribution zu wechseln und zwar zu Ubuntu 11.04, trotz einer eingefleischten Reserve nach einigen schlechten Erfahrungen mit Hardware-Kompatibilität und instabilem Installationsprozess. Das Ergebnis war, dass ich derzeit wieder hinter KDE (Kubuntu) bei parallel installiertem Gnome sitze. Mit Gnome 3 warte ich auf das nächste Release. Aber zu KDE 4.7 kann ich sagen, dass es trotz Strigi und Akonadi erstmals flott, stabil und ohne Flackern daherkommt. Natürlich ist es noch immer nicht perfekt, aber ich finde in diesem Zustand ist es Gnome3 in etwa ebenbürtig und dabei doch etwas besser konfigurierbar, denn ich habe gemerkt, es stört mich doch, wenn ich die ganze Zeit mit grauen Fenstern arbeiten muss und keine für mich gangbare Möglichkeit habe, darauf Einfluss zu nehmen, denn die Codes von Farben in Systemdateien einzutragen, das schaffe ich nicht. 

Was ich unter KDE schon immer sehr geschätzt habe, sind einzelne Anwendungen, so finde ich Amarok, selbst zu Zeiten, in denen es etwas verbuggt war, immer noch wesentlich angenehmer und funktionaler, z.B. was die Sortierung der Alben betrifft, als z.B. Banshee, K3B benutze ich ebenfalls mit viel Vergnügen und Gleiches gilt für KDEnlive; Digikam ist ein Programm, auf das ich nur sehr ungern verzichten würde.

Was mich auch bei KDE 4.7 immer noch nicht überzeugt ist das Gesamtkonzept als abgestimmtes Design, wie du schreibst, ist einfach nicht klar, was denn nun eigentlich die Idee dahinter ist. Aktivitäten würde ich gerne nutzen, aber es gelingt mir nicht, ihnen etwas anderes zuzuweisen als Hintergründe und Plasmoids. Dagegen kann ich Programme einzelnen Arbeitsflächen zuweisen, was diese dann in meinen Augen, ähnlich wie in Gnome3 eher zu Aktivitäten prädestiniert. Ich fand es eine überzeugende Design-Idee, den Desktop von Dateien und Ordnern freizuhalten (KDE 4.0), aber das wurde schnell zurückgenommen, ich habe auch keine Lust, stattdessen alles mit Miniprogrammen zu pflastern, zwingt mich allerdings auch niemand dazu. Die Desktopsuche aufzurufen ist in der Tat nach wie vor umständlich und Plasma ist zu 98 Prozent stabil, aber nicht zu 100.

So finde ich in der Tat mittlerweile zwei für mich sehr interessante Linux-Desktopumgebungen und ich bin derzeit dazu übergegangen, sie beide abwechselnd zu nutzen, was erfreulicherweise ohne Weiteres funktioniert. Übrigens konnte ich den langsameren Start von KDE-Programmen unter Gnome nie nachvollziehen, bei mir waren sie eher schneller.

Meine Praxis geht zur Zeit weg von allen reinrassigen Lösungen, die Sortenreinheitsbegeisterung, von der ich immer wieder lese (KDE / Gnome sei mit euch), habe ich nie verstanden. Thunderbird und Firefox nutze ich schon seit langem und immer, wenn ich von Thunderbird zu KMail wechseln wollte, gab es Probleme, bei Evolution war es mir dann mit den Filtern zu viel Aufwand.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Chris,</p>
<p>noch mal eine ziemlich verspätete Reaktion, von jemandem, dem es z. T. ähnlich ergangen ist, allerdings habe ich einen ganz anderen Hintergrund, bin kein Linux-Profi, sondern ein reiner Nutzer und Administrator meines eigenen PCs und desjenigen meiner Frau.<br />
Ich habe KDE 4 von Anfang an benutzt, bin , glaube ich mit Opensuse 10.3 auf 4.0 umgestiegen. Da ich damals ein ganz frischer Linux-Nutzer war, war ich sehr begeistert, dass ein Opensource-System so viel bietet und mit ein bisschen Hilfe zum Funktionieren zu bringen ist, diese Begeisterung habe ich mir bis heute erhalten.</p>
<p>Mit der Zeit häuften sich dann die Mühen, gerade die Instabilitäten von Plasma, unkalkulierbare Verzögerungen bei einfachen Aktionen mit dem Dateimanager und anderes, was du erwähnt hast, fand ich zunehmend störend. So bin ich schließlich unter openSUSE 11.3, ich hatte damals KDE 4.5 laufen, auf Gnome 2 umgestiegen und war schon einmal von der Stabilität, Schnelligkeit und Funktionalität des Systems begeistert. Nun gut, der gconf-Editor ist nicht so schön wie die KDE-Systemsteuerung, aber auch das funktionierte ohne Probleme. Nur fand ich die Optik eben etwas altbacken. </p>
<p>Einen Monat nach dem Gnome3-Release habe ich dann das mal ausprobiert und muss sagen, dass ich begeistert war. Und zwar, genau wie du schreibst, nach den Erfahrungen mit KDE 4 von der Stabilität, Solidität und dem hohen Reifegrad des 3.0-Releases. Mit der Zeit häuften sich allerdings unter opensuse 11.4 bei mir Probleme, die ich eher der Distribution als dem Desktop zuschrieb. Beim Booten kam es von Anfang an immer wieder zu Hängern, zuletzt versagte dann nach einem Update der Suspend und zwar sowohl unter Gnome als auch unter KDE. Ich beschloss anfang August die Distribution zu wechseln und zwar zu Ubuntu 11.04, trotz einer eingefleischten Reserve nach einigen schlechten Erfahrungen mit Hardware-Kompatibilität und instabilem Installationsprozess. Das Ergebnis war, dass ich derzeit wieder hinter KDE (Kubuntu) bei parallel installiertem Gnome sitze. Mit Gnome 3 warte ich auf das nächste Release. Aber zu KDE 4.7 kann ich sagen, dass es trotz Strigi und Akonadi erstmals flott, stabil und ohne Flackern daherkommt. Natürlich ist es noch immer nicht perfekt, aber ich finde in diesem Zustand ist es Gnome3 in etwa ebenbürtig und dabei doch etwas besser konfigurierbar, denn ich habe gemerkt, es stört mich doch, wenn ich die ganze Zeit mit grauen Fenstern arbeiten muss und keine für mich gangbare Möglichkeit habe, darauf Einfluss zu nehmen, denn die Codes von Farben in Systemdateien einzutragen, das schaffe ich nicht. </p>
<p>Was ich unter KDE schon immer sehr geschätzt habe, sind einzelne Anwendungen, so finde ich Amarok, selbst zu Zeiten, in denen es etwas verbuggt war, immer noch wesentlich angenehmer und funktionaler, z.B. was die Sortierung der Alben betrifft, als z.B. Banshee, K3B benutze ich ebenfalls mit viel Vergnügen und Gleiches gilt für KDEnlive; Digikam ist ein Programm, auf das ich nur sehr ungern verzichten würde.</p>
<p>Was mich auch bei KDE 4.7 immer noch nicht überzeugt ist das Gesamtkonzept als abgestimmtes Design, wie du schreibst, ist einfach nicht klar, was denn nun eigentlich die Idee dahinter ist. Aktivitäten würde ich gerne nutzen, aber es gelingt mir nicht, ihnen etwas anderes zuzuweisen als Hintergründe und Plasmoids. Dagegen kann ich Programme einzelnen Arbeitsflächen zuweisen, was diese dann in meinen Augen, ähnlich wie in Gnome3 eher zu Aktivitäten prädestiniert. Ich fand es eine überzeugende Design-Idee, den Desktop von Dateien und Ordnern freizuhalten (KDE 4.0), aber das wurde schnell zurückgenommen, ich habe auch keine Lust, stattdessen alles mit Miniprogrammen zu pflastern, zwingt mich allerdings auch niemand dazu. Die Desktopsuche aufzurufen ist in der Tat nach wie vor umständlich und Plasma ist zu 98 Prozent stabil, aber nicht zu 100.</p>
<p>So finde ich in der Tat mittlerweile zwei für mich sehr interessante Linux-Desktopumgebungen und ich bin derzeit dazu übergegangen, sie beide abwechselnd zu nutzen, was erfreulicherweise ohne Weiteres funktioniert. Übrigens konnte ich den langsameren Start von KDE-Programmen unter Gnome nie nachvollziehen, bei mir waren sie eher schneller.</p>
<p>Meine Praxis geht zur Zeit weg von allen reinrassigen Lösungen, die Sortenreinheitsbegeisterung, von der ich immer wieder lese (KDE / Gnome sei mit euch), habe ich nie verstanden. Thunderbird und Firefox nutze ich schon seit langem und immer, wenn ich von Thunderbird zu KMail wechseln wollte, gab es Probleme, bei Evolution war es mir dann mit den Filtern zu viel Aufwand.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Chris</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/ade-kde/comment-page-1/#comment-22622</link>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Jun 2011 11:51:34 +0000</pubDate>
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		<description>Ach dazu brauch ich kein Knoppix, die KDE-Anwendungen (die wenigen, die wirklich noch stabil sind) laufen unter Gnome als DM genausogut, der erste Start dauert nur etwas länger (bis die kdelibs geladen sind]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ach dazu brauch ich kein Knoppix, die KDE-Anwendungen (die wenigen, die wirklich noch stabil sind) laufen unter Gnome als DM genausogut, der erste Start dauert nur etwas länger (bis die kdelibs geladen sind]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Micha</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/ade-kde/comment-page-1/#comment-22619</link>
		<dc:creator>Micha</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jun 2011 20:36:11 +0000</pubDate>
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		<description>benutze doch mal knoppix, keine kde oberfläche damit kein integrationproblem und doch laugen alle kdeanwendunge problemlos besonders kontact</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>benutze doch mal knoppix, keine kde oberfläche damit kein integrationproblem und doch laugen alle kdeanwendunge problemlos besonders kontact</p>
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	</item>
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