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	<title>Linux @ Home</title>
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	<description>Pinguine, Politik undsoweiter...</description>
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		<title>Was hat Microsoft an Opensource-Veranstaltungen zu suchen?</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 22:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>

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		<description><![CDATA[Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung! Aber immer häufiger tauchen Vertreter des Konzerns an Veranstaltungen über Opensource auf: Zudem wird Microsoft nicht müde, über alle Marketingkanäle zu verbreiten, wie sehr sie selber Opensource unterstützt. Seltsam häufig ist auch diese Überschrift auf einschlägigen News-Seiten zu finden: Fast schon wie diktiert (oder besser kopiert) Das Problem dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung! Aber immer häufiger tauchen Vertreter des Konzerns an Veranstaltungen über Opensource auf:</p>
<p>Zudem wird Microsoft nicht müde, über alle Marketingkanäle zu verbreiten, wie sehr sie selber <a title="Microsoft Opensource Initiative" href="http://www.microsoft.com/opensource/project-detail.aspx?pid=18" target="_blank">Opensource unterstützt</a>. Seltsam häufig ist auch diese <a title="Handelsblatt Microsoft sponsert Linuxtag" href="http://www.handelsblatt.com/technologie/it-internet/open-source-messe-microsoft-sponsert-linuxtag;2593244" target="_blank">Überschrift</a> auf einschlägigen News-Seiten zu finden: Fast schon wie diktiert (oder besser kopiert) <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Das Problem dabei ist, dass wir alle (und auch die Aktionäre) wissen, dass das erklärte Ziel einer Aktiengesellschaft das Geldmachen ist. Ergo dienen auch diese Aktionen (über Umwege) diesem einen obersten Zweck. Warum ist Microsoft denn überhaupt so sehr daran gelegen, dass wir sie als offen wahrnemen? Durch die vorauszusetzende Intelligenz der Zielgruppe von solchen Marketingaktionen (die Geeks) dürfte es ohnehin unmöglich sein, diese davon zu überzeugen, dass der Konzern nun plötzlich nicht mehr erz-kapitalistisch denken und handeln soll. Die meisten der lancierten Projekte verlaufen ohnehin im Sand aufgrund <a title="Hyper-V fliegt vielleicht bald aus dem Kernel" href="http://www.linux-magazin.de/NEWS/Kroah-Hartman-Microsofts-Hyper-V-Treiber-droht-der-Abgang" target="_blank">mangelnder Unterstüzung </a>oder minderer Codequalität.</p>
<p>Wohl niemand kauft Microsoft hehre Ziele ab. Sie leben schließlich einfach in einer komplett anderen Welt: In der Welt des Geldes&#8230; Kaum jemals würden sie verstehen, warum wir unsere Arbeit lieben und gar nicht dem schnöden Mammon dienen mögen. Oder versucht mal einem MS-Anhänger zu erklären, warum Ihr freiwillig auf einen hohen Verdienst oder Posten verzichtet, um Euren Lieblingsjob auszuüben; man erntet nur verständnisloses Kopfschütteln. Also, liebe Microsoft Corp. Executives, lasst besser die Finger davon, wenn Ihr der Community wirklich etwas geben wollt, dann das, wovon Ihr am meisten versteht: Geld. Mit Sponsoring wäre am ehesten Sympathie zu holen. Andererseits, welches Opensource-Projekt wäre denn scharf auf ein MS-Emblem auf seiner Webseite <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Es gäbe nur einen Weg, wirklich glaubhaft zu den &#8220;Guten&#8221; zu gehören: Einfach qualitativ hochstehenden, freien Code zu produzieren, ohne gleich jede Codezeile mit einer Pressemitteilung zu bewerben. Auch anonymes Sponsoring gilt bei uns als ehrenhaft. Aber dafür erntet man eben keinen Beifall. So einfach ist es, wenn man wirklich integer hinter höheren Zielen steht.</p>
<p>Leider versteht Microsoft (und noch viele andere Firmen) das Prinzip von Opensource nicht: Nur ein Projekt zu lancieren und danach zu hoffen, andere würden die Arbeit freiwillig erledigen und die Lorbeeren wiederum den Firmen überlassen, ist nicht klug gedacht. Was dabei herauskommen kann, ist derzeit bei OpenSolaris zu beobachten: http://developers.slashdot.org/story/10/07/14/1448209/OpenSolaris-Governing-Board-Closing-Shop.</p>
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		<title>Distributions-Test Nr. 9: *** PCLinuxOS 2010 ***</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/</link>
		<comments>http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 17:26:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Linux Distributions Test]]></category>
		<category><![CDATA[distribution]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei Jahre ist es her, seit ich PCLinuxOS das letzte mal getestet habe. Mittlerweile kenne ich auch die ihm zugrunde liegende Distribution Mandriva sehr gut. Ich war damals auf Anhieb begeistert, wie einfach eine gut durchdachte Desktop-Distribution sein kann, wenn die Macher sich wirklich auf das Wichtigste Konzentrieren: Die Zeit, die ein Benutzer für seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Drei Jahre ist es her, seit ich <a title="PCLinuxOS 2007 Review" href="http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-1-pclinux-os-2007/" target="_blank">PCLinuxOS das letzte mal getestet habe</a>. Mittlerweile kenne ich auch die ihm zugrunde liegende Distribution <a title="Mandriva Review" href="http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-7-mandriva-20091/" target="_blank">Mandriva</a> sehr gut. Ich war damals auf Anhieb begeistert, wie einfach eine gut durchdachte Desktop-Distribution sein kann, wenn die Macher sich wirklich auf das Wichtigste Konzentrieren: Die Zeit, die ein Benutzer für seine Tätigkeiten benötigt.</p>
<p><span id="more-648"></span></p>
<h2>Herkunft / Ursprung</h2>
<p>PCLinuxOS stammt von Mandriva ab. Vor allem 2007, als Ubuntu noch nicht so populär war, hatte es den 1. Platz in den <a title="Distrowatch" href="http://distrowatch.com/">Distrowatch</a>-Charts inne (meiner Meinung nach absolut zurecht, unter dem Gesichtspunkt der Benutzerfreundlichkeit gesehen). Noch immer ist Texstar (Bill Reynolds) der hauptverantwortliche Entwickler.</p>
<h2>Wichtigste Daten in Kürze:</h2>
<ul>
<li>Homepage: <a title="PCLinuxOS Webseite" href="http://www.pclinuxos.com">http://www.pclinuxos.com</a></li>
<li>Businessmodell: Keines (höchstens etwas Sponsoring auf der Webseite) / Spenden</li>
<li>Ungefähre Grösse der Vollversion als ISO-Image: 692 MB</li>
<li>LiveCD Funktion: Ja</li>
<li>Sprachen: Englisch, weitere Sprachen einfach installierbar</li>
<li>Abgeleitet von: Mandriva</li>
<li>Kernel: 2.6.32 mit BFS (Brain Fuck Scheduler)</li>
<li>Package-Management: Synaptic</li>
<li>Paketformat Standard: RPM</li>
<li>Release-Zyklus: Nach Jahreszahl</li>
<li>Standarddesktop: KDE / Gnome / XFCE u.s.w. (je nach Edition)</li>
<li>3D-Desktop / Desktopeffekte: In KWin integriert (Standard seit KDE 4) oder mit Compiz für andere Desktopmanager</li>
<li>Kosten für Updates und Support: Keine</li>
<li>Lizenz: Grösstenteils GPL V.2 oder 3. Proprietäre Treiber und Codecs / Flash / Java bereits enthalten</li>
<li>Forum: <a title="PCLinuxOS Forum" href="http://www.pclinuxos.com/forum/">http://www.pclinuxos.com/forum/</a></li>
<li>Dokumentation / Wiki: <a title="PCLinuxOS Wiki" href="http://www.pclinuxos.com/wiki/index.php/Main_Page">http://www.pclinuxos.com/wiki/index.php/Main_Page</a><a title="PCLinuxOS Wiki" href="http://www.pclinuxos.com/wiki/index.php/Main_Page" target="_blank"></a></li>
<li>Mitmachen: <a title="Mandriva Community Start" href="http://www.mandriva.com/en/community/start" target="_blank">http://www.mandriva.com/en/community/start</a></li>
</ul>
<h2>Besonderheiten dieser Version</h2>
<ul>
<li>Brain Fuck Scheduler BFS!</li>
<li>Scheinbar optimiert auf Geschwindigkeit</li>
<li>Unglaublich schnelle Installation</li>
</ul>
<h2>Erster Eindruck vom Desktop</h2>
<p>Ich muss als erstes sagen: Ja, PCLinxOS ist teilweise schnell, verdammt schnell sogar. Nicht nur beim Starten (denn das können ja mittlerweile viele), sondern auch beim Desktopeinsatz selbst. Dies könnte tatsächlich auch am Con Kolivas&#8217; (der hackende Anästhesist aus Australien) neuem Brain-Fuck-Scheduler (BFS) liegen, der Desktop-Prozessen generell eine höhere Priorität einräumen soll. Das macht Windows schon lange, aber das wird ja auch fast nur auf Desktops eingesetzt. Sollte sich bestätigen, dass mit BFS der Linux-Desktop endlich Realität wird, dürfte hoffentlich einer Aufnahme in den Mainline-Kernel nichts mehr im Wege stehen. Unverständlich ist aber, dass die Entwickler nicht daran gedacht haben, den Kernel mit der Option LATENCYTOP zu kompilieren, wie es bei Fedora beispielsweise schon lange gemacht wird. So kann man nur Vermutungen anstellen, ob und wie der Desktop nun dank BFS schneller sein könnte. Ich hätte wirklich gerne Tests gemacht mit handfesten Zahlen, aber so bleiben die üblichen subjektiven (und damit quasi wertlosen) Aussagen von mir, dass sich der Desktop eben „schneller anfühlt“</p>
<p>Die Fenster lassen sich auch unter Vollast noch absolut flüssig bedienen und bewegen, das ist wie gesagt nicht selbstverständlich für ein eigentlich auf Server ausgelegtes Betriebssystem, das normalerweise die Ressourcen fair verteilen soll.</p>
<div id="attachment_711" class="wp-caption alignnone" style="width: 727px"><a rel="attachment wp-att-711" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/attachment/pclos2010_desktop1/"><img class="size-large wp-image-711 " title="pclos2010_desktop1" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/06/pclos2010_desktop1-1280x800.png" alt=" Wie immer sehr störend: Klick-mich-installier-mich-Buttons auf dem Desktop..." width="717" height="448" /></a><p class="wp-caption-text"> Wie immer sehr störend: Klick-mich-installier-mich-Buttons auf dem Desktop...</p></div>
<p><img title="Weiterlesen..." src="http://www.linuxhome.ch/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<h2>Installation</h2>
<p>Die Installation ist die schnellste, die ich jemals hatte (zumindest bei einer Desktop-Distribution). Nach 2,5 Minuten durfte ich schon in das neue System booten und ca. 30 Sekunden später bereits einloggen (resp. Benutzerdetails eingeben). Das ist die positive Seite der fehlenden Software und Lokalisierungen. Trotzdem ist eine schnelle Installation in meinen Augen kein allzu wichtiges Feature einer Distribution, denn es ist ohnehin alles schneller als eine Windows-7 Installation, auch die fetteste Sabayon-Doppel-DVD mit allen 3D-Games.</p>
<h2>Startvorgang</h2>
<h2>Konfiguration</h2>
<p>Seltsamerweise hat sich die Konfiguration nicht wirklich vereinfacht im Vergleich zum letzten Test. Vielleicht liegt es auch eher daran, dass hier Mandriva die Latte äusserst hoch gelegt hat. Die Konfigurationselemente im PCLinuxOS-Kontrollzentrum sind nicht sehr logisch oder intuitiv aufgebaut. Mir ist bewusst, wie schwierig das sein kann, aber warum es einen Hauptpunkt &#8220;Dateifreigabe&#8221; gibt mit FTP und Webserver und wieder einen Hauptpunkt &#8220;Netzwerkschnittstellen&#8221;, unter dem man NFS und Samba-Einstellungen findet, leuchtet mir wirklich nicht ein. Die folgenden Bilder zeigen, wie die eigentliche Stärke des Konfigurationswerkzeuges zu einer Schwäche wird, nur durch die seltsame Menulogik. Man sollte sich bei PCLinuxOS überlegen, ob man das Ziel der Einsteigerfreundlichkeit nicht eher erreichen kann, wenn man fortgeschrittene Konfigurationen weglässt wie Ubuntu. Dort fühlen sich Anfänger sehr wohl, denn es gibt nicht allzuviele grafische Tools, mit denen man etwas kaputtmachen kann. Wer einen Netzwerkservicedienst aufsetzen will, braucht ohnehin ein gewisses Maß an Erfahrung, das gilt für alle Betriebssysteme. Nach wie vor begeistert bin ich von der Kindersicherungskonfiguration, die verschiedene Werkzeuge integriert und doch einfach zu konfigurieren ist. Da macht ein Konfigurationswerkzeug auch wirklich SInn, damit die Eltern beruhigt die Kinder am PC surfen lassen können.</p>
<div id="attachment_714" class="wp-caption alignnone" style="width: 450px"><a rel="attachment wp-att-714" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/attachment/pclos2010_config1/"><img class="size-medium wp-image-714 " title="pclos2010_config1" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/06/pclos2010_config1-440x300.png" alt="" width="440" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Dateifreigaben und Samba unter &quot;Netzwerkschnittstellen&quot;...</p></div>
<div id="attachment_715" class="wp-caption alignnone" style="width: 450px"><a rel="attachment wp-att-715" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/attachment/pclos2010_config2/"><img class="size-medium wp-image-715  " title="pclos2010_config2" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/06/pclos2010_config2-440x300.png" alt="" width="440" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">...dafür Webserver und FTP unter &quot;Dateifreigabe&quot;?</p></div>
<div id="attachment_716" class="wp-caption alignnone" style="width: 591px"><a rel="attachment wp-att-716" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/attachment/pclos2010_config3/"><img class="size-medium wp-image-716  " title="pclos2010_config3" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/06/pclos2010_config3-581x300.png" alt="" width="581" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">...und zuguter letzt: Die Partitionsfreigabe im Netz unter &quot;Lokale Festplatten&quot;.</p></div>
<h2>Package-Management &amp; Softwareupdates</h2>
<p>PCLinuxOS setzt mit Synaptic auf ein äusserst stabiles Paket-Werkzeug. Leider gibt es kein Desktop-Applet (zumindest habe ich in der Standartinstallation keins gesehen), welches die Benutzer auf erhältliche Updates hinweist. Die Handhabung von Synaptic für Updates dürfte somit wieder die Anfänger etwas überfordern.</p>
<h2>Tools &amp; Programme</h2>
<p>Ein grosser Minuspunkt aus Einsteigersicht ist der Verzicht auf viele Softwarepakete, die in den meisten anderen Distributionen standarmäßig mit dabei sind. Beispiel Openoffice: Es lässt sich zwar mittels Desktop-Button, der ein Skript startet, installieren inkl. Sprachen, aber wer will das schon? Man wartet dann länger, als man es sich bei der Betriebssystem-Installation durch den eigentlichen Verzicht eingespart hat. Auch bei der nachträglichen Sprachinstallation (die schon bei früheren Releases gewisse Probleme bereitete) hat die Umsetzung einer guten Intention das Ergebnis verschlechtert:</p>
<div id="attachment_712" class="wp-caption alignnone" style="width: 495px"><a rel="attachment wp-att-712" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/attachment/pclos2010_newlocale1/"><img class="size-medium wp-image-712" title="pclos2010_newLocale1" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/06/pclos2010_newLocale1-485x300.png" alt="" width="485" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Die erste Distribution, die einen bei einem Sprachwechsel mit unnötigen Dialogen zumüllt</p></div>
<div id="attachment_713" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a rel="attachment wp-att-713" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/attachment/pclos2010_newlocale2/"><img class="size-medium wp-image-713    " title="pclos2010_newLocale2" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/06/pclos2010_newLocale2-480x300.png" alt="" width="480" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Nach der Sprachinstallation kommt regelmäßig diese Meldung (Bug?). Die Umbenennung von Standardordnern ist meiner Meinung nach die Sache des Benutzers, auch wenn dieser die Sprache geändert hat.</p></div>
<h2>Multimedia</h2>
<p>Die meisten Codecs und Plugins (MP3, Flash, Java) sind mit dabei, dadurch bleibt den Einsteigern das Nachinstallieren erspart.</p>
<h2>Desktopeffekte / 3D-Desktop / Leistung</h2>
<p>- Warum kein CONFIG_LATENCYTOP, wenn man doch schon für bfs Kernel hat? So gibt es keine Möglichkeit z.B. mit Fedora-Kerneln zu vergleichen (wo Latencytop im übrigen funktioniert). Bei Spielen mit 3D (OpenGL) fielen mir Leistungseinbrüche auf, die ich vorerst dem Brain Fuck Scheduler zuschreibe, was ich aber mangels oben erwähnten Kernelnoptionen nicht einfach beweisen kann.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Wie man in den <a title="Phoronix Benchmarks" href="http://www.phoronix.com/scan.php?page=article&amp;item=linux_distro_fourway&amp;num=5">Phoronix-Benchmarks</a> sehen kann, ist PCLinuxOS tatsächlich schneller in gewissen Tests. In anderen wiederum langsamer. Dieses durchzogene Bild kann ich nach einer Testwoche bestätigen, es dürfte meines erachtens hauptsächlich am verwendeten BrainFuck-Scheduler liegen, der noch als experimentell anzusehen ist. Ohnehin fraglich was der BfS in einer Userfokussierten Distribution zu suchen hat. PCLinuxOS hat viel an Attraktivität für Einsteiger verloren, es ist an vielen Stellen weniger intuitiv geworden als seine Mitbewerber. Auch wenn sich sonst nicht wirklich viel  verändert hat am Gesamtbild von PCLinuxOS, so haben doch die meisten  anderen Distributionen den Vorsprung wettgemacht oder sogar überholt. Durch  einige &#8220;Verschlimmbesserungen&#8221; von PCLinuxOS verstärkt sich dieser Effekt noch. Was vor 3  Jahren noch speziell benutzerfreundlich war, ist heute quasi Standard.  Insofern muss sich PCLinuxOS mehr einfallen lassen als den BFS, um sich  von den anderen Distros abzuheben. Auch hat die fehlende  Standardsoftware und die unlogische Konfiguration Abzug verstärkt . 4 Pinguine sind absolut gerecht, mehr liegt einfach nicht  drin. Wirklich schade, aber positiv gesehen kann man sagen: Es gibt wieder viel Steigerungspotential!</p>
<table style="height: 117px;" border="0" width="694">
<tbody>
<tr>
<td align="left">
<h3>Pro:</h3>
</td>
<td align="left">
<h3>Kontra:</h3>
</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">
<ul>
<li>KDE 4.2 mit guter Auswahl an Plasmoiden</li>
<li>Delta-RPM&#8217;s und automatische Codec- und Sotfware-Installation</li>
<li>Äusserst gelungene Konfigurationswerkzeuge auch für komplexere Einsatzgebiete</li>
<li>Msec-Sicherheitsframework überraschend einfach aber auch flexibel, ideal für neugierige Einsteiger</li>
</ul>
</td>
<td align="left">
<ul>
<li>Installationsroutine mit Fehlern (Bootloader-Konfiguration erkannte Windows XP nicht)</li>
<li>Sehr konservativer Stil von KDE 4</li>
<li>Doppelklick (lasst unsere armen Armsehnen endlich in Frieden!)</li>
<li>Nervige Buttons auf dem Desktop</li>
<li>Nervige Dialoge bei der Sprachinstallation / Sprachwechsel</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Bewertung</h2>
<p><a rel="attachment wp-att-354" href="http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-2-linux-mint-31/attachment/tux4/"><img class="alignnone size-full wp-image-354" title="tux4" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2009/05/tux4.png" alt="" width="228" height="50" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wie man Checkpoint&#8217;s SSL Network Extender auf Linux einsetzt</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/wie-man-den-checkpoints-ssl-network-extender-auf-linux-einsetzt/</link>
		<comments>http://www.linuxhome.ch/linux/wie-man-den-checkpoints-ssl-network-extender-auf-linux-einsetzt/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 11:45:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[geek]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer wie ich das Vergnügen hat, für eine VPN-Verbindung in&#8217;s Büro auf ein proprietäres Werkzeug angewiesen zu sein, der muss sich zuweilen zu helfen wissen, um das entsprechende Programm auch unter modernen Linuxen betreiben zu können. So auch bei &#8220;SSL Network Extender&#8221; von Checkpoint, das nicht auf ein die Standards (Cisco VPN, OpenVPN) aufsetzt, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Wer wie ich das Vergnügen hat, für eine VPN-Verbindung in&#8217;s Büro auf ein proprietäres Werkzeug angewiesen zu sein, der muss sich zuweilen zu helfen wissen, um das entsprechende Programm  auch unter modernen Linuxen betreiben zu können. So auch bei <a title="Checkpoint SSL Network Extender" href="http://www.checkpoint.com/products/ssl_network_ext/index.html" target="_blank">&#8220;SSL Network Extender&#8221; von Checkpoint</a>, das nicht auf ein die Standards (Cisco VPN, OpenVPN) aufsetzt, sondern ein eigenes, nicht offenes VPN-Format verwendet, das unter der Haube machen kann, was es will, denn niemand sieht es. Abgesehen davon, dass es ziemlich schwierig ist, ohne Kundenlogin an das SSLExtender Binary für Linux ranzukommen, ist das Teil auch noch sauschlecht programmiert, aber dazu komme ich später.</p>
<h2>Installation</h2>
<p>Die Installation ist einfach, das selbstextrahierende Shellskript wird ausgeführt und 3 Sekunden später ist das Programm installiert und bereit:</p>
<pre>./Check_Point_SNX_R66_HFA_01_For_Linux_800004013.sh
</pre>
<h2>Erste Zweifel</h2>
<p>Beim ersten Ausführen allerdings wird einem schon der erste Stock zwischen die Beine geworfen:</p>
<pre>snx
<span style="color: #ff0000;">snx: error while loading shared libraries: libstdc++.so.5: cannot open shared object file: No such file or directory</span></pre>
<p>Die Software hat also tatsächlich eine Versionsabfrage für die Grundbibliothek libstc++ hart eincodiert! Uns fehlen die Worte und erste Zweifel an der Programmierqualität (oder fehlt einfach die Erfahrung mit Linux?) des Hauses Checkpoint kommen auf&#8230; Aber wir wären keine echten Geeks, wenn wir dafür keinen Workaround fänden:</p>
<p>Für Fedora u.ä. steht dazu meist eine compat-Version bereit, die für ebensolche Fälle gemacht ist:</p>
<pre>yum install compat-libstdc++-33</pre>
<p>Achtung! Auf 64bit-Versionen muss die 32bit-Version explizit angegeben werden (denn natürlich hat Checkpoint keine 64bit-Version auf Lager):</p>
<pre>yum install compat-libstdc++-33.i686</pre>
<p>Für Ubuntu&#8217;s neuere Versionen gibt es diese gar nicht mehr, aber man kann sie einfach aus einem älteren Repository ziehen: <a title="Ubuntu Jaunty Repo" href="http://packages.ubuntu.com/jaunty/i386/libstdc++5/download" target="_blank">http://packages.ubuntu.com/jaunty/i386/libstdc++5/download</a></p>
<h2>Trügerischer Tunnelgräber</h2>
<p>Also auf geht&#8217;s mit einem neuen Versuch:</p>
<pre>snx -u BENUTZER -s SERVERNAME
<span style="color: #ff0000;">FATAL: Could not open tun.ko. No such file or directory
SNX: Virtual Network Adapter initialization and configuration failed. Try to reconnect.</span></pre>
<p>Oh je, warum zum Geier benötigt der SSL Network Extender das Tunnel-Kernelmodul? Eine kurze Suche im Internet bringt an&#8217;s Tageslicht, dass auch diese Abhängigkeit fest einprogrammiert ist, obwohl SSL Extender einen eigenen, proprietären VPN-Tunnel erstellt. Auf Fedora tritt dieser Fehler nicht auf, weil das Modul &#8220;tun&#8221; mit dem Standardkernel ausgeliefert wird. Unter Ubuntu jedoch ist dies Fehlanzeige, auch nachträglich lässt sich das Modul nicht installieren. Man müsste den Kernel neu übersetzen mit der entsprechenden Option. Aber wir sind doch nicht bescheuert und machen uns diese Mühe, bloss weil da ein paar Erstsemesterprogrammierer bei Checkpoint sizten! Das Modul muss einfach existieren, es muss überhaupt nix tun, also wird es einfach gefaked, siehe dazu auch: <a title="Ubuntuusers Wiki" href="http://wiki.ubuntuusers.de/Check_Point_SSL_Network_Extender" target="_blank">http://wiki.ubuntuusers.de/Check_Point_SSL_Network_Extender</a></p>
<pre>mkdir faketun
cd faketun
echo -e "#include &lt;linux/module.h&gt;\nstatic int start__module(void) {return 0;}\nstatic void end__module(void){return;}\nmodule_init(start__module);\nmodule_exit(end__module);"&gt;tun.c
echo -e "obj-m += tun.o\nall:\n\tmake -C /lib/modules/\$(shell uname -r)/build/ M=\$(PWD) modules\nclean:\n\tmake -C /lib/modules/\$(shell uname -r)/build/ M=\$(PWD) clean\nclean-files := Module.symvers"&gt;Makefile
make
sudo install tun.ko /lib/modules/`uname -r`/kernel/net/tun.ko
sudo depmod -a
</pre>
<p>Ab jetzt funktioniert SSLExtender auch auf Ubuntu und man kann in Ruhe von zu Hause aus arbeiten, auch mit diesem proprietären VPN-Tunnel. Dem Arbeiten am Wochenende steht nun nichts mehr im Wege, ausser man hat nebenbei noch ein Privatleben <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<address><em>[1] http://www.checkpoint.com/products/ssl_network_ext/index.html<br />
[2] http://packages.ubuntu.com/jaunty/i386/libstdc++5/download<br />
[3]http://wiki.ubuntuusers.de/Check_Point_SSL_Network_Extender</em></address>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Die Zehn Regeln für populistische Politiker</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/in-eigener-sache/die-zehn-regeln-fur-populistische-politiker/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 07:46:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Tipps lagen schon lange in meiner Schublade, sind heute aber noch genauso anwendbar. So sollen sie nun den Aspiranten der erfolgreichen Politik behilflich sein&#8230; Wenn Sie eine Wahl oder Abstimmung gewinnen, verhöhnen Sie schamlos die Verlierer. Diese Freude haben Sie sich verdient! Sollten Sie allerdings eine Wahl oder Abstimmung verlieren, geben Sie Ihren Partnern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Diese Tipps lagen schon lange in meiner Schublade, sind heute aber noch genauso anwendbar. So sollen sie nun den Aspiranten der erfolgreichen Politik behilflich sein&#8230;</p>
<ol>
<li>Wenn Sie eine Wahl oder Abstimmung gewinnen, verhöhnen Sie schamlos die Verlierer. Diese Freude haben Sie sich verdient!</li>
<li>Sollten Sie allerdings eine Wahl oder Abstimmung verlieren, geben Sie Ihren Partnern oder den Medien die Schuld. Eigentlich völlig egal, geben Sie einfach irgendjemand anderem die Schuld!</li>
<li>Erzählen Sie, wie sehr Sie dich für die Bauern und die kleinen Unternehmen einsetzen und versuchen Sie gleichzeitig, die staatliche Unterstützung für dieselben abzubauen. Schließlich ist das Geld bei Ihrem Grossunternehmen besser aufgehoben!</li>
<li>Lassen Sie sich mit einer Schusswaffe bei Ihrem Hobby fotografieren, um besonders vertrauenserweckend zu wirken</li>
<li>Bauen Sie in jeden Satz, den Sie aussprechen, mindestens zwei militärische Metaphern ein; z.B. Front, Schlacht, Truppe, Miliz, Schützengraben. Vermeiden Sie aber Ausdrücke wie &#8220;Führer&#8221;, &#8220;Endlösung&#8221; u.ä.</li>
<li>Frühere Ausrutscher von Ihnen oder jetzige Ausrutscher von Ihren Kindern bezeichnen Sie als &#8220;Jugendsünden&#8221;, fordern aber gleichzeitig härtere Strafen für Jugendliche und Kiffer (denn die Jungen Leute muss man ohnehin alle bestrafen, weil&#8230;naja&#8230;einfach weil sie jung sind!)</li>
<li>Vermeiden Sie unbedingt, dass Ihre Frau auch nur das geringste Anzeichen von Selbständigkeit zeigt</li>
<li>Leben Sie nach der Berlusconi-Maxime: &#8220;Versuche mit allen Mitteln zu gewinnen, verachte die Schwachen und krieche den Starken in den Arsch&#8221;</li>
<li>Machen Sie bei jeder Gelegenheit auf die &#8220;linke Gefahr&#8221; aufmerksam, auch wenn die 50er Jahre vorbei sind. Merke: Wer den Armen und Schwachen helfen will, ist Kommunist. Denn die Armen sind selbst schuld!</li>
<li>Seien Sie <span style="text-decoration: line-through;">korrupt</span> flexibel</li>
</ol>
]]></content:encoded>
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		<title>Blinder taubstummer Mittelstand</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 21:43:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle 6 Monate, wenn ich kurz davor bin, mein Beobachter-Abonnement zu wiederrufen überrascht mich die Redaktion mit einer Ausgabe, die praktisch nur lesenswerte Artikel beinhaltet. So auch bei der Nummer 9 von April 2010. Hauptthema: Der Beginn der Serie &#8220;Der bedrohte Mittelstand&#8220;. Das Ende vom Mittelstand? Ich kann hier nur ein paar der Highlights zitieren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Alle 6 Monate, wenn ich kurz davor bin, mein <a title="Beobachter" href="http://www.beobachter.ch">Beobachter</a>-Abonnement zu wiederrufen überrascht mich die Redaktion mit einer Ausgabe, die praktisch nur lesenswerte Artikel beinhaltet. So auch bei der Nummer 9 von April 2010. Hauptthema: Der Beginn der Serie &#8220;<a title="Beobachter-Artikel &quot;Der bedrohte Mittelstand&quot;" href="http://www.beobachter.ch/dossiers/familienmonitor/artikel/serie-teil-1_der-bedrohte-mittelstand/" target="_blank">Der bedrohte Mittelstand</a>&#8220;.</p>
<h2>Das Ende vom Mittelstand?</h2>
<p>Ich kann hier nur ein paar der Highlights zitieren, etwa was die deutsche Publizistin Ulrike Herrmann sagt: „Im Kampf um die eigene Karriere entgeht der Mittelschicht, wie unerreichbar die Eliten sind, die ihren Status nicht etwa durch Arbeit erwerben, sondern von Generation zu Generation vererben“. Klarer kann man die derzeitige Situation des Mittelstandes wohl nicht ausdrücken. Wir sind so sehr mit Arbeit, Familie, Finanzen, Studium, Weiterbildung etc. beschäftigt, um &#8220;es&#8221; zu schaffen, dass wir nicht realisieren, dass &#8220;es&#8221; so unwahrscheinlich ist, wie einen Lotto-Sechser zu haben (wenn nicht noch unwahrscheinlicher)! Die Mittelschicht unter ständigem Leistungs- und Karrieredruck zu halten bei seiner gleichzeitigen Ausdünnung durch Reallohnsenkungen und Kostensteigerungen (vor allem der Mieten und Fixkosten wie Krankenkassen) kommt den erwähnten Eliten vermutlich gerade recht. Etwas überspitzt gesagt würde der Verlust einer stabilen Mittelschicht in eine Art Feudalität zurückführen, wo eine mehr oder minder willfährige Unterschicht den Adeligen (heute sind das die Reichen) die Stiefel putzt.</p>
<p><span id="more-657"></span>Die psychologische Verdrängung dieser einfachen und statistisch gesicherten Tatsachen (Praktisch niemand kann sich reich arbeiten, wenn er Angestellter ist, sei er auch noch so fleissig) ist verständlich, würde das Fehlen dieses Mechanismus doch erhebliches Unwohlsein und gesellschaftliche Umwälzungen zur Folge haben.</p>
<p>In der Umfrage sind die Einwanderer die grösste Sorge des Mittelstandes. Verständlich, denn heute sind es nicht mehr Hilfsarbeiter mit wenig oder keiner Bildung, die ins Land strömen, sondern es sind gut ausgebildete Mittelständer (vor allem aus Deutschland, wie man weiss). Da hätte ich auch Angst, wäre da nicht ein kleines Problem: Die Arbeitgeber finden einfach nicht genug gut ausgebildete Schweizer Fachkräfte! Die Betrachtung, warum dies so ist, könnte vermutlich Bücher füllen, meiner Meinung nach und kurz gesagt dürften die mangelnde Offenheit und Unterstützung des gesamten Ausbildungessektors in diesem Lande eine Hauptursache der Problematik sein. Ein Studium in der Schweiz ist nicht schwerer im Inhalt, aber schwerer im Beginn! Da ist es klar, dass viele die Hürden (Maturitätszwang, finanzielle Unterstützung nur mit grossem bürokratischem Aufwand, hohe Semestergebühren) gar nicht erst in Angriff nehmen wollen.</p>
<p>Weiter interessant ist in der Umfrage die Tatsache, dass offenbar die grosse Mehrheit des Mittelstandes grössten Wert auf Statussymbole wie Auto, Heimelektronik u.ä. legt (sagt mir jetzt bitte nicht, dass Ihr Euren Audi A6 nur braucht, um „von A nach B zu kommen“, dass kauft Euch eh keiner ab <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Währenddessen aber würden viele offenbar auf ein weiteres Kind oder dessen Nachhilfestunden verzichten, wenn ein finanzieller Engpass drohte. Dies untermauert wieder obige Theorie, dass einfach zu wenig Wert auf Schule und Ausbildung gelegt wird, eben auch seitens des Mittelstandes selbst. Schade, aber offenbar ist dem Mittelstand die &#8220;Abgrenzung gegen Unten&#8221; sehr wichtig, vielleicht wurde das aber auch so hinein interpretiert durch die Redaktion, weil es gut klingt?</p>
<h2>Rauchverbot und Gesundheitswahn</h2>
<p>Auf jeden Fall ist die ganze Ausgabe sehr lesenswert, auch der Interview-Artikel „Krankheiten sind nicht an sich etwas Schlechtes“ mit Martin Hafen ist (fast schon beängstigend) klar auf den Punkt gebracht. In diesem Zusammenhang (Gesundheits-Faschismus) habe ich durch den im Artikel ganz kurz zitierten Dr. Manfred Lütz („Weil die Menschen nicht mehr an ein ewiges Leben glauben, wollen sie nicht mehr sterben.“) ein <a title="Manfred Luetz Wellneswahn Plaedoyer" href="http://www.kultur-punkt.ch/gesundheit/swr2-luetz-wellnesswahn05-2.htm" target="_blank">Manuskript seiner Sendung auf SWR2</a> gefunden, dass ebenfalls sehr witzig und lesenswert ist.</p>
<address><span style="text-decoration: underline;">Quellen:</span></address>
<address>[1] http://www.beobachter.ch/dossiers/familienmonitor/artikel/serie-teil-1_der-bedrohte-mittelstand/<br />
[2] http://www.kultur-punkt.ch/gesundheit/swr2-luetz-wellnesswahn05-2.htm</address>
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		<title>Ein kleiner Windows 7-Test</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/geek/ein-kleiner-windows-7-test/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 Apr 2010 20:42:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[gaming]]></category>
		<category><![CDATA[geek]]></category>
		<category><![CDATA[games]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, ich habe mir wirklich die Finger schmutzig gemacht für Euch und einen kleinen, unabhängigen Geek-Kurztest von Windows 7 Home Premium (Hey, was anderes gibt&#8217;s bei Dell-billig-Geräten nicht, was kann ich dafür, dass die meisten Features da nicht dabei sind?). Der Grund ist ganz einfach: Microsoft wollte auch Gamern wie mir den Umstieg schmackhaft machen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Ja, ich habe mir wirklich die Finger schmutzig gemacht für Euch und einen kleinen, unabhängigen Geek-Kurztest von Windows 7 Home Premium (Hey, was anderes gibt&#8217;s bei Dell-billig-Geräten nicht, was kann ich dafür, dass die meisten Features da nicht dabei sind?). Der Grund ist ganz einfach: Microsoft wollte auch Gamern wie mir den Umstieg schmackhaft machen und liefert deshabl DirectX 11 nicht für XP aus. Weil ich aber doch gerne mal die neuen Shader und Effekte bei den neuen Games sehen würde und die Lizenz eh bei Dell dabei ist, warum nicht mal ausprobieren?</p>
<p>Als erstes nach dem (wegen Dell-Tools über 12 Minuten dauernden) Start stellte ich mir die Frage: &#8220;Wo ist Aero?&#8221; Tja, wie sich eben später herausstellen sollte, bedeutet der wohlklingende Name &#8220;<a title="Windows 7 Home Premium" href="http://windows.microsoft.com/de-DE/windows7/products/compare?T1=tab04" target="_blank">Home Premium</a>&#8221; übersetzt eigentlich &#8220;Billig-Version für Massen-Konsumenten&#8221;. Alles, wirklich alles, was bei jeder noch so kleinen Linux-Distro selbstverständlich ist seit vielen Jahren, findet sich nur in den <a title="Windows 7 Professional" href="http://windows.microsoft.com/de-DE/windows7/products/compare?T1=tab05" target="_blank">besseren Versionen</a>, die dann richtig teuer werden (35 Sprachen gibt&#8217;s sogar nur bei <a title="Windows 7 Ultimate" href="http://windows.microsoft.com/de-DE/windows7/products/compare?T1=tab09" target="_blank">Ultimate</a>). Verschlüsselung? XP-Mode (also virtuelle Maschine)? Denkste!</p>
<p>Naja, war eigentlich nicht anders zu erwarten, aber im Vergleich zu damals eine absolute Frechheit, denn XP Professional war als OEM niemals so <a title="Windows 7 Preise" href="http://www.microsoft.com/germany/windows/upgradecenter/default.aspx?cat=1&amp;tab=0">teuer</a>. Ich will ja nur spielen, also wären Leistung-fressende Effekte sowieso fehl am Platze.</p>
<p>Was mich positiv überraschte, war der Fenster-Schüttel-Effekt, der wirklich intuitiv funktionierte. Das Ding nennt sich <a title="Aero Shake" href="http://windows.microsoft.com/de-DE/windows7/products/features/aero-shake" target="_blank">Shake</a> und wird separat als Feature geführt und beworben! Tut mir leid schon wieder den Vergleich zu machen, aber bei KWin wäre der Effekt unter &#8220;ferner liefen&#8221; gelistet neben den 40 anderen. Dasselbe gilt für <a title="Aero Snap" href="http://windows.microsoft.com/de-DE/windows7/products/features/snap" target="_blank">Snap</a>, welches genauso auch bei KWin funktioniert (bitte keine Diskussion, wer was zuerst erfunden hat, das wäre müssig). Dies zeigt, wie sich die verschiedenen Benutzeroberflächen gegenseitig beeinflussen, Windows Aero, KDE, Gnome, OSX, etc., eine gute Sache für die Benutzer!</p>
<p>Nun zurück zur Installation: Weil offenbar die Dell-DVD irgendwie defekt ist, musste ich nach der 4. Installation mein Vorhaben bereits aufgeben. Äusserst fragwürdig ist, dass zwar das Betriebssystem jedesmal komplett installiert wurde ohne Fehlermeldung, aber nach ein paar Minuten der Explorer nicht mehr startbar war, was wiederum keine anderen Programme brauchbar machte. Positiv: Es gibt keinen Bluescreen mehr in solchen Situationen. Negativ: Warum gibt es keine Integritätsüberprüfung aller Pakete während der Installation oder einen Medium-Test vor der Installation? Man hat also das Gefühl, es sei alles o.k., aber es kann jederzeit zu Problemen aus irgendeiner Ecke kommen. Wie gesagt, die Schuld dürfte hier an der Dell-DVD liegen. Trotzdem ist es ein sehr ungutes Gefühl, wenn man nicht weiss, ob nun alles o.k. war bei der Installation oder nicht, weil man einfach keine Details zu sehen bekommt. Dasselbe passierte auch mit einer anderen OEM-Version. Ich fand heraus, dass es sich um CRC-Fehler handelte. Nach ein bisschen logisch überlegen setzte ich das BIOS zurück (der Prozessor war etwas übertacktet) und siehe da: die Installation funktionierte wie üblich mit dem Unterschied, dass Windows nun endlich läuft. Warum zum Teufel die Fehler bei der Installation nicht schon gemeldet werden, ist mir ein Rätsel. Will man den Benutzer nicht mit solchen &#8220;Banalitäten&#8221; wie einem inkomplett installierten OS stören?</p>
<p>Zurück zu den Games: Kurz und gut, mit allen 3D-Marks ca. Minus 15% Leistung. Aber oho! Nachdem ich ALLE Desktopeffekte abschaltete (jetzt sieht es aus wie Windows 95), bekam ich 10% davon wieder zurück! Ich muss leider auch hier wieder einen fiesen Vergleich ziehen: Wenn in KDE (einen anständigen Grafikkartentreiber vorausgesetzt) alle Effekte an sind, braucht kwin so ca. 4% CPU, auch wenn man den Bildschirmwürfel wie wild dreht. Das liegt daran, dass die meiste Arbeit konsequent via OpenGL an die Grafikkarte abgetreten wird.</p>
<p>Nun habe ich also meine PC-Spielekonsole wieder mit der vollen DirectX-11-Grafikpracht, mehr wollte ich nicht und mehr bekam ich auch nicht. Für Windows-Fans kann ich aber sagen: Der Umstieg lohnt sich auf jeden Fall, wenn Ihr aber Hardcore-Gamer seid, solltet Ihr entsprechende Hardware haben und die Leistungseinbusse bei Spielen von 10-15% in Kauf nehmen.</p>
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		<item>
		<title>KDE 4.4.0 ist da: ein erster und ein zweiter Blick&#8230;</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/kde-4-4-0-ist-da-ein-erster-blick/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 17:22:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[geek]]></category>
		<category><![CDATA[opensource]]></category>
		<category><![CDATA[KDE]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum wurde KDE SC 4.4.0 (SC steht für Software Compilation, seit ein paar Wochen nennt sich KDE so, weil es doch langsam viele Software aus dem Projekt gibt) und schon stehen für Fedora 12 die Pakete bereit. Natürlich rechnete ich mit Kinderkrankheiten, denn ein KDE 4-Release war noch nie &#8220;Produktionsreif&#8221; sondern eigentlich immer Beta. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Kaum wurde KDE SC 4.4.0 (SC steht für Software Compilation, seit ein paar Wochen nennt sich KDE so, weil es doch langsam viele Software aus dem Projekt gibt) und schon stehen für Fedora 12 die Pakete bereit. Natürlich rechnete ich mit Kinderkrankheiten, denn ein KDE 4-Release war noch nie &#8220;Produktionsreif&#8221; sondern eigentlich immer Beta. Das ist nun mal so, wen das stört, der soll doch testen und helfen, damit sich das ändert.</p>
<p>Auf jeden Fall wurde KDE schlanker, was die Fensterdekoration angeht. Es gibt einen Formfaktor-Umschalter, der bei mir aber zuerst einmal den kwin-Prozess abstürzen liess.  Ein Erlebnis, welches sich unter verschiedensten Umständen wiederholen sollte. Die Intention des Umschalters ist jedoch durchaus klar, denn bei Netbooks kommt ein ganz anderes Prinzip zum tragen als bei Desktops:</p>
<p><a rel="attachment wp-att-613" href="http://www.linuxhome.ch/linux/kde-4-4-0-ist-da-ein-erster-blick/attachment/kde4_4_systemsettings_ff/"><img class="size-medium wp-image-613 alignnone" title="kde4_4_systemsettings_ff" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/02/kde4_4_systemsettings_ff-451x300.png" alt="Systemsettings Formfaktor" width="451" height="300" /></a></p>
<h2><span id="more-610"></span>Semantischer Desktop (Nepomuk / Strigi)</h2>
<p>Beim semantischen Desktop hat es wieder mal eine Änderung im Backend gegeben. Virtuoso speichert nun die indizierten Daten, Tags etc. für Nepomuk. Angeblich viel schneller und stabiler, merke ich davon nichts. Im Gegenteil, der strigi-indexer ist noch nie soviele male abgestürzt wie jetzt. Er kann meine Dateien nicht mal fertig indexieren (und es sind beileibe nicht mehr als 6 GB). Wenn man nur Nepomuk alleine nutzt (z.B. Tags für Dateien, Kontakte u.ä.), sieht man jedoch, wie cool eine semantische Suchapplikation sein kann. Man gibt einen Namen ein und erhält als ersten Vorschlag &#8220;Mail senden an &#8230;&#8221; wenn der Name ein Mail-Kontakt ist (wenn Strigi hier die Mails indiziert hätte würden auch Namen angezeigt, die nicht in den Kontakten gespeichert sind, sondern mit denen wir einfach irgendwann mal in Kontakt waren). Weitere Vorschläge zeigen auch phonetisch ähnliche Suchanfragen in Wikipedia u.v.m. Würde Strigi funktionieren, wäre Nepomuk noch viel mächtiger, also bitte, stabilisiert den Indexier-Mist endlich, Google hat seit vielen Jahren den Desktop-Indexer stabil am laufen!</p>
<p>Krunner (wird mit ALT+F2 gestartet), den man am besten für die Suche oder Programmaufrufe benutzt, wurde an den oberen Bildschirmrand versetzt (was man natürlich weiterhin frei konfigurieren darf, wenn man das nicht mag). Leider bleibt er manchmal aus unersichtlichen Gründen (Nepomuk?) einige Sekunden stehen.</p>
<h2>Plasma</h2>
<p>Vieles hat sich in Plasma getan. Besonders freuten mich viele kleine und grössere Änderungen, die dem Benutzer viel mehr intuitives Arbeiten ermöglichen. Viele Details entdeckt man erst später, wie die verbesserten Desktopeffekte, da werden zum Beispiel beim Anzeigen aller virtuellen Desktops die jeweiligen geöffneten Fenster auseinandergehalten, denn wozu sonst ist die Übersicht gut, als um offene Programme zu finden? Bis anhin taugte sie eigentlich nur als netter Effekt um Kollegen zu beeindrucken. Solche Beispiele gibt es einige. Der Hammer ist für mich persönlich der Systemabschnitt der Kontrolleiste. Dort kann man nun diverse Plasmoiden reinwursteln, und es ist nicht einmal unansehnlich!</p>
<p><a rel="attachment wp-att-615" href="http://www.linuxhome.ch/linux/kde-4-4-0-ist-da-ein-erster-blick/attachment/systembox_conf1/"><img class="size-medium wp-image-615 alignnone" title="systembox_conf1" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/02/systembox_conf1-428x300.png" alt="Systemabschnitt Konfiguration" width="428" height="300" /></a></p>
<p>Ich hätte ja nie gedacht, dass eine 4-Tage-Wettervorhersage so wenig Platz braucht und im Systemabschnitt Platz hat. Wenn man mit der Maus darüber fährt, erhältm man den ausführlichen Wetterbericht. Im Bild dazu sieht man auch den neuen Gerätemanager, der nun Automunt beherrscht, sowie vom Benutzer konfigurierbar ist. Wenn ein versierter Benutzer hat, kann er beliebige Befehle automatisch ablaufen lassen, sobald dieser Stick eingesteckt ist, was sehr viele Möglichkeiten eröffnet (automatische Synchronisation beim Einstecken u.v.m.)</p>
<p><a rel="attachment wp-att-616" href="http://www.linuxhome.ch/linux/kde-4-4-0-ist-da-ein-erster-blick/attachment/systembox_weather-2/"><img class="alignnone size-medium wp-image-616" title="systembox_weather" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/02/systembox_weather1-600x260.png" alt="" width="600" height="260" /></a></p>
<p>Endlich wurde auch die Verknüpfung von Aktivitäten mit virtuellen Desktops in die normale Konfigurationsoberfläche übernommen:</p>
<p><a rel="attachment wp-att-619" href="http://www.linuxhome.ch/linux/kde-4-4-0-ist-da-ein-erster-blick/attachment/workspaces_conf1/"><img class="alignnone size-medium wp-image-619" title="workspaces_conf1" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/02/workspaces_conf1-448x300.png" alt="Desktop und Aktivitäten zusammen konfiguriert" width="448" height="300" /></a></p>
<p>Ein paar der alten Probleme bleiben: Verkleinert man die Aktivitäten, wird das Scrolling wieder sehr zähflüssig. Bei Multi-Monitor-Betrieb mit TwinView noch viel schlimmer. Das Erstellen von 4 Aktivitäten (eine pro virt. Desktop) ist ja kein Problem, aber was passiert, wenn man es rückgängig macht? Die Aktivitäten bleiben bestehen. Hier müssen seit langem Komfortfunktionen geschaffen werden (eine kleine Aktivitätenvorschau, ohne im Plasma-Bereich zähflüssig herumzustraucheln). Denn wenn man die Zuordnung Aktivität/Desktop wieder einschaltet passiert etwas Altbekanntes: Die mühselig eingerichtete Aktivität wird einem anderen Desktop zugeordnet. Auch wenn man herauszoomt und bei der richtigen Aktivität wieder hineinzoomt, hat man früher oder später ein Durcheinander. So wie ich jetzt nach dem Testen: Weil meine zwei Monitore verschiedene Auflösungen haben, kann ich jetzt genausogut .kde/share/config/plasma* löschen, um von vorne anzufangen. Das bringt mich zum letzten Punkt. Kaum ein Release von KDE konnten die meisten Benutzer ihr .kde behalten. Immer wieder kommt man zum Punkt an dem man sagt „Besser ich lösche die Konfiguration sonst gibts wieder Probleme“. Denn es geht mehr Zeit verloren auf der Suche nach einzelnen Problemem als für die Neukonfiguration der KDE-Oberfläche. Nun kommt aber etwas problematisches hinzu: Nepomuk mit Strigi sammelt Daten in Datenbankdateien innerhalb von .kde. Wenn ein unbedarfter Benutzer nun 1 Jahr lang alle seine Dateien taggt und bei einem neuen Release mal wieder das Löschen von .kde vor der Tür steht&#8230;man kann sich vorstellen wie das weitergeht. Für Otto Normalbenutzer braucht es Sicherheit, was die Konfiguration anbelangt. Ein Möglichkeit zum XML-Export von Konfigurationen und Nepomuk-Daten vor Releaseses wäre so etwas. Es ist wie immer: Der Ideen hat es genug, aber es kann immer nur ein Bruchteil davon umgesetzt werden.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Für einen als offiziell veröffentlichten Release gibt es viel zu viele Abstürze an so vielen Stellen, dass man das Marketing-Team entmündigen und mit 100 Windows-Installationen bestrafen sollte. Als Technologie-Preview zeigt es aber durchaus, wie exzellent KDE 4.4.x sein wird und das der semantische Desktop wirklich kommt und nützlich ist. Ausserdem sieht KDE unverschämt gut aus und viele Funktionen sind selbsterklärender geworden. Es ist schon lange überfällig, dass anstatt neuen Features die Stabilität in den Vordergrund rückt. Aaron Seigo und Co. wären gut beraten, einen Fork für die Feature-geilen Desktop-User zu machen, und einen Stable-Branch nebenbei zu führen. Denn KDE 4 wird sich wohl kaum in Enterprise-Distributionen verbreiten, wenn es erst in einem Jahr absturzfrei läuft. Was die Features anbelangt, wurde das Vorbild OSX schon vor zwei Jahren übertroffen, aber was die Stabilität angeht liegt sogar Windows 95 vorne im Moment (das soll ein Ansporn sein und kein Gejammere).</p>
<h2>Zweiter Eindruck</h2>
<p>Nachdem ich nun die meisten Verbesserungen gesehen und getestet habe, bin ich schon sehr viel milder gestimmt. Die Abstürze werden seltener, wenn man die Aktivitäten von Anfang an neu aufbaut. Wenn man ihnen dieselben Namen gibt wie den ihnen zugeordneten virtuellen Desktops (was imho eigentlich automatisch geschehen sollte, wenn man die Zuordnung aktiviert), gibt es auch weniger Konfusion in dieser Hinsicht. Wenn auch Nepomuk und Strigi ausgebaut und stabilisiert werden müssen, fühlt sich alles absolut flüssig und unheimlich konsistent an. KDE rockt wieder!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Stimmenfang oder Wahlmanipulation?</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/in-eigener-sache/stimmenfang-oder-wahlmanipulation/</link>
		<comments>http://www.linuxhome.ch/in-eigener-sache/stimmenfang-oder-wahlmanipulation/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 14:07:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wunderte mich natürlich, warum aus der SVP-Ecke nicht härtere Worte fielen, keine Rücktrittsforderungen, Ausschaffungsdrohungen, nichts. Hans Fehr sagte am Radio nur was von &#8220;&#8230;sollte gerügt werden von der Parteispitze&#8230;&#8221; Komisch, denn es geht ja immerhin um den Schwarzafrikaner Nationalrat Ricardo Lumengo also quasi das moderne Feindbild von Xenophoben. Das lässt darauf schliessen, dass es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Ich wunderte mich natürlich, warum aus der SVP-Ecke nicht härtere Worte fielen, keine Rücktrittsforderungen, Ausschaffungsdrohungen, nichts. Hans Fehr sagte am Radio nur was von &#8220;&#8230;sollte gerügt werden von der Parteispitze&#8230;&#8221;</p>
<p>Komisch, denn es geht ja immerhin um den Schwarzafrikaner Nationalrat Ricardo Lumengo also quasi das moderne Feindbild von Xenophoben. Das lässt darauf schliessen, dass es besagte Bürgerliche häufig eben auch nicht allzu genau nehmen, was den <a title="20 Minuten Stimmenfang" href="http://www.20min.ch/news/schweiz/story/Auf-Stimmenfang-im-Altpapier-28316083">Stimmenfang</a> im Altpapier oder in Altersheimen angeht.</p>
<p>Nichtsdestotrotz tut es mir immer weh, wenn eigentlich intelligente Menschen etwas so unglaublich dummes tun. Krankhafter Ehrgeiz scheint keine Parteigrenzen zu kennen. Wenn es auch noch so wahr ist, <a title="SF DRS Interview" href="http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/02/19/Schweiz/Wahlmanipulationen-Ruecktritt-fuer-Ricardo-Lumengo-kein-Thema">dass er Menschen beim Ausfüllen geholfen hat</a>, so hätte er wissen müssen, dass dies eine Wahlmanipulation darstellt.</p>
<p>Die SP scheint derzeit grössere Probleme zu haben, als sie selber zugibt. <a title="NZZ Artikel" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/svp-fraktion_einstimmig_fuer_vorschlag_blocherminder_1.5035505.html">Nicht einmal die Abzockerinitiative wurde aktiv unterstützt</a>, das einzige linke Thema, dass beim verängstigten Volk noch zu platzieren gewesen wäre! Sie haben nun praktisch nichts mehr, um die Wähler in ländlichen Gegenden abzuholen. Selbst schuld, ich prophezeie mal, dass die SP, wenn überhaupt, praktisch nur noch urban oder in grösseren Ballungsgebieten handlungsfähig bleiben wird in den nächsten Jahren. Wird diese Rosskur sich vielleicht als das beste herausstellen, was passieren konnte, um den Bodenkontakt endlich wiederherzustellen? Die meisten Menschen sind nun mal einfach so: Es muss ihnen erstmal selbst dreckig gehen, bevor sie die nötige Empathie auch für andere Mitmenschen ausserhalb ihres engeren Umfeldes empfinden können. Zum Beispiel hätte dann auch eine staatliche Krankenkasse eine Chance, wenn geügend Nicht-Privatversicherte ihre Spitalerfahrung gemacht haben würden.</p>
<p>[1]  http://www.20min.ch/news/schweiz/story/Auf-Stimmenfang-im-Altpapier-28316083<br />
[2] http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/02/19/Schweiz/Wahlmanipulationen-Ruecktritt-fuer-Ricardo-Lumengo-kein-Thema<br />
[3] http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/svp-fraktion_einstimmig_fuer_vorschlag_blocherminder_1.5035505.html</p>
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		<title>Mehr Fakten dank Microsoft</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 20:55:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[geek]]></category>

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		<description><![CDATA[Bin gerade darüber gestolpert, ist nicht ganz neu aber köstlich zu lesen: http://www.microsoft.com/switzerland/windows/de/internet-explorer/get-the-facts/mythbusting.aspx Vor allem die Stelle betr. Einhaltung von Standards ist endgeil: &#8220;Microsoft hat sich mit Internet Explorer 8 in jeder Hinsicht den Standards verschrieben. Neben der Tatsache, dass der Browser mehr offizielle CSS 2.1-Testsuiten bestanden hat als jeder andere Browser, beteiligt sich Microsoft auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Bin gerade darüber gestolpert, ist nicht ganz neu aber köstlich zu lesen: http://www.microsoft.com/switzerland/windows/de/internet-explorer/get-the-facts/mythbusting.aspx</p>
<p>Vor allem die Stelle betr. Einhaltung von Standards ist endgeil:</p>
<p>&#8220;Microsoft hat sich mit Internet Explorer 8 in jeder Hinsicht den Standards verschrieben. Neben der Tatsache, dass der Browser mehr offizielle CSS 2.1-Testsuiten bestanden hat als jeder andere Browser, beteiligt sich Microsoft auch praktisch am eigentlichen Testverfahren, indem Tausende neuer Tests für das Konsortium entwickelt und bereitgestellt wurden.&#8221;</p>
<p>Aah ja, Internet Explorer besteht also die Tests, die Microsoft selbst geschrieben hat, interessant, und all das in einem Satz&#8230;</p>
<p>Da werden wieder einmal ein paar arme Marketingfuzzies ausgelacht, naja, diese haben es verdient. Warum macht Microsoft immer weiter mit immer dämlicherem PR-Müll? Vermutlich sitzen alle im Meeting und nicken, wenn der nächste idiotische Vorschlag präsentiert wird, um ja nicht durch Kritik aufzufallen?</p>
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		<title>Happy New Year und ein entdeckter Schatz</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 17:16:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[geek]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wünsche allen ein gutes neues Jahr, auf eine weitere Dekade! Pünktlich zum Jahresanfang stolperte ich auf die deutsche Übersetzung eines längeren Postings, das selber schon älteren Datums (aber immer noch absolut zutreffend) ist. Es beinhaltet eigentlich so ziemlich die beste Erklärung, warum Linux nie ein Windowsersatz ist und sein wird und warum viele verärgerte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Ich wünsche allen ein gutes neues Jahr, auf eine weitere Dekade! Pünktlich zum Jahresanfang stolperte ich auf die deutsche Übersetzung eines längeren Postings, das selber schon älteren Datums (aber immer noch absolut zutreffend) ist. Es beinhaltet eigentlich so ziemlich die beste Erklärung, warum Linux nie ein Windowsersatz ist und sein wird und warum viele verärgerte Windowsbenutzer erst eher bei sich selbst eine Veränderung machen müssen, als einfach mal schnell &#8220;auf Linux&#8221; (meist Ubuntu heutzutage) zu wechseln. Die Lektüre lohnt sich absolut:<br />
<a title="Linux ist nicht Windows" href="http://www.felix-schwarz.name/files/opensource/articles/Linux_ist_nicht_Windows/">http://www.felix-schwarz.name/files/opensource/articles/Linux_ist_nicht_Windows/</a></p>
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