Novell lässt die Maske ein Stück herunter

Posted by Chris on März 20, 2009

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Seit Novell SuSE Linux gekauft hat und besonders seit der Zusammenarbeit mit dem Software-Riesen Microsoft fragen sich Linux-Profis weltweit immer wieder: Was hat Microsoft-Novell eigentlich vor mit ihrem Linux-„Engagement“?
Nun, die letzten Neuigkeiten: Von den Entlassungen sind verhältnismässig viele Linux-Entwickler (25 der 100 Entlassungen) betroffen. Und dies trotz exzellenten Ergebnissen im Opensource-Bereich.

Wie befürchtet wird also nun das Linux-Engagement eingeschränkt, da Novell offenbar genug SuSE-Plattformen an die Kunden verschachert hat, um nun erst die richtig teuren Produkte (Groupwise u.ä.) zu verkaufen. Für mich noch ein Grund mehr, eine andere Distribution einzusetzen, wenn man denn die Wahl hat. Gerade Debian und Redhat werden auch in Europa immer häufiger eingesetzt, wenn grosse Projekte anstehen (Beispiele: Kanton Solothurn, Postfinance).

Wer weiss wie lange es dauert, bis uns die Novell-Manager mehr von ihrer Strategie zeigen? Vielleicht wird die Weiterentwicklung der Enterprise-Linux-Version praktisch ganz eingestellt? In diesem Fall käme ich mir als OpenSuSE-Community-Member ziemlich verarscht vor. Hoffen wir, dass es bei dieser Anzahl Entlassungen bleibt und das Novell nicht unsere alten Befürchtungen zur Wahrheit macht, wonach die Kooperation mit Microsoft mittel- und langfristig doch eher zum Schaden der in Europa immer noch am häufigsten eingesetzten Enterprise-Distribution gereicht.

Thinkpad X61s unter 10 Watt! 3

Posted by Chris on Oktober 20, 2008

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All die Sparmassnahmen zeigen Wirkung: Letzte Woche unterbot mein Thinkpad im laufenden Betrieb (mit allen geladenen Modulen) die 10-Watt-Marke kurzzeitig (Langzeit 11,2W).
Und dies mit KDE 3.5 mit laufenden Anwendungen: 2 mal Konsole, gkrellm und was sonst noch so automatisch gestartet wird beim KDE unter Fedora 8:

Natürlich muss das Display dabei auf Batterie-Modus (50-60% Helligkeit) abgedunkelt sein, sonst werden sofort wieder 4-5 Watt mehr verbraucht. Externe Geräte sollten auch nicht angeschlossen sein. Nur ein simpler USB-Stick, der gemounted ist, erhöht den Verbrauch um über ein Watt. Ausserdem muss man etwas Geduld haben, um den Screenshot im richtigen Moment zu machen, weniger als 10 Watt sind wirklich eher die Ausnahme.

Wer kann dies unterbieten? Bitte im Kommentar einen Link auf den Screenshot hinterlassen, wenn Ihr’s geschafft habt ohne zu schummeln ;-) Ich weiss nicht, wieviel die neuen Netbooks (eee-PC und Co.) so brauchen, aber die müssten sowas doch mit Links erreichen, oder?

Erste Eindrücke eines Linux-Freaks von OSX Leopard auf dem iMac 5

Posted by Chris on Januar 28, 2008

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Damit ich im Wohnzimmer einen Computer stehen haben kann, der nicht komplett deplaziert aussieht, entschloss ich mich letzten Herbst, einen iMac 24” anzuschaffen. Nach 4 Monaten Lieferschwierigkeiten an den Drittanbieter habe ich seit Mitte Januar das Gerät endlich zu Hause stehen.

Obwohl sofort Linux draufgepflanzt wurde, möchte ich natürlich auch ein bisschen mit dem eigentlich vorgesehenen Betriebssystem von diesem sexy Gerät arbeiten. Da OSX Leopard ja nun offiziell als Unix betitelt werden darf, haben sich meine Berührungsängste diesbezüglich weitgehend verflüchtigt. Aber erstmal Schritt für Schritt:

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Ein stiller Wechsel 2

Posted by Chris on Dezember 17, 2007

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Leider hat sich das Ruby-basierte Typo (nicht zu verwechseln mit dem CMS Typo3)als nicht sehr performant erwiesen. Obwohl ich sogar ein Mongrel-Cluster-Setup aufgesetzt habe, dauerte das Rendering der Index-Seite teilweise über 40 Sekunden, wenn die entsprechende Seite im Cache ungültig wurde. Leider fand ich keine brauchbare Lösung dafür, deshalb bin ich auf das “verwandte” WordPress umgestiegen, wo ich zum Glück auch dasselbe Theme verwenden konnte.

Das Einzige, was ich nicht gut übernehmen konnte, waren die Kommentare. Da es aber bisher nur beim Artikel “Linux-Distributions Test Nr. 1: *** PCLinux OS 2007 ***” viele davon gab, habe ich sie separat als Artikel übernommen.

Die Typo-Entwickler waren im IRC nicht wirklich sehr an der Weiterentwicklung der Software interessiert. Auf meine Anfrage, ob denn bald eine rudimentäre Datei-Verwaltung für Uploads möglich wäre, erhielt ich lediglich die Antwort «Wenn Du das unbedingt willst, forke doch die Software». Naja, so funktioniert Opensource, ich war ja auch in der Lage, mit Ruby das Zitat-Plugin ohne Probleme zu schreiben, aber die Upload-Verwaltung erwies sich als ein für mich zu großer Brocken.

Mit wordpress habe ich mich für eine äußerst komfortable Lösung entschieden, welche ständig weiterentwickelt wird und die praktisch alles an Plugins schon mitbringt, was ich brauche. Die externe Generierung von Seitenstatistiken im Dashboard von wordpress.com ist auch sehr komfortabel und rundet das geniale Gesamtbild ab. Daumen hoch!