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	<title>Linux @ Home &#187; News</title>
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	<description>Pinguine, Politik undsoweiter...</description>
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		<title>Die Schonzeit ist vorbei: Tatort Kommunikation und Erwartungen</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 09:43:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem die Vorzeichen es schon erahnen liessen, bestätigten die meisten Kritiken dann auch die Befürchtungen: Der erste Schweizer Tatort seit 9 Jahren ist Müll. Ich möchte gar nicht auf die Details eingehen (Verschiebung wegen schlechter Qualität / zu vielen Klischees, Gastschauspielerin mit Silikonhügeln ist bei Scientology und motzt hintenrum über die Dauer des Drehs usw.) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Nachdem die Vorzeichen es schon erahnen liessen, bestätigten die meisten<a title="Deutsche Presse zerreist Schweizer Tator" href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/fernsehen/Deutsche-Presse-verreisst-Schweizer-Tatort/story/20270242" target="_blank"> Kritiken</a> dann auch die Befürchtungen: Der erste Schweizer Tatort seit 9 Jahren ist <a title="Tagi Kritik" href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/fernsehen/TVKritik-Botox-und-Berge/story/15718206" target="_blank">Müll</a>. Ich möchte gar nicht auf die Details eingehen (Verschiebung wegen schlechter Qualität / zu vielen Klischees, Gastschauspielerin mit Silikonhügeln ist bei Scientology und motzt hintenrum über die Dauer des Drehs usw.) Viel interessanter ist doch die Beantwortung der Frage, die man sich stellte, als man vor dem Fernseher dieses Trauerspiel mitansah: Wie kommt sowas überhaupt auf den Schirm? Gibt es keine Testvorführungen oder Qualitätskontrollen? Wenn man sich die Interviews mit den Beteiligten und die Artikel so anschaut, läuft es auf die übliche Problematik hinaus: Nicht kommunizierte Erwartungen. Was heute in jedem Projekt als Grundwissen vorhanden ist, fehlte: Stelle am Anfang klar, was der Auftraggeber wünscht und kommuniziere auch im Laufe des Projekts immer weiter mit ihm, um nötige Anpassungen rechtzeitig machen zu können.</p>
<p>Offenbar erwartete der Auftraggeber (ARD und co.), dass Schweizer _nicht_ sauber Hochdeutsch sprechen sollen. Die meisten Schauspieler kommen aus dem Theaterbereich und sind es sich gewöhnt, einen Goethe in klarsten Hochdeutsch zu präsentieren. Sie nach dem Dreh zu zwingen, die Synchronisation von Hochdeutsch auf unser &#8220;dümmliches Gekrächze&#8221; (Zitat eines deutschen Kommentators im Tagesanzeiger) umzustellen, tat bestimmt weh, und das merkt man auch. Man realisiert es nicht direkt, aber der ganze Film kam dadurch noch viel behäbiger und schwerfälliger rüber.</p>
<p><a href="http://www.linuxhome.ch/news/die-schonzeit-ist-vorbei-tatort-kommunikation-und-erwartungen/attachment/kase/" rel="attachment wp-att-1024"><img class="alignnone size-medium wp-image-1024" title="käse" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2011/08/käse-195x300.jpg" alt="" width="195" height="300" /></a></p>
<p>Dem gegenüber standen ebenfalls nicht kommunizierte Erwartungen der Macher und des Regisseurs, wie auch der <del>Silikonzicke</del> Schauspielerin Sofia Milos, die monierte, dass eine CSI-Folge in 9 Tagen gedreht sei, während der Tatort 5 Wochen in Anspruch genommen hätte (da darf sich jetzt jeder das Seinige dazu denken).</p>
<p><img class="size-medium wp-image-1020 alignnone" style="border-style: initial; border-color: initial;" title="sofiamilos" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2011/08/sofiamilos-399x300.jpg" alt="Knackig...irgendwie..." width="399" height="300" /></p>
<p>Einige Schweizer waren (siehe Leserkommentare im Tagi) etwas erschrocken, dass unser Land in letzter Zeit nicht mehr mit den sonst üblichen Samthandschuhen angefasst wird von  ausländischen Medien, wähnen sich gar als Opfer einer weltweiten Verschwörung. Ich denke mal, daran sollten wir uns langsam gewöhnen, denn nach den letzten 10 Jahren ist für uns die Schonfrist definitiv abgelaufen. Ich befürchte fast, dass man (um am Schluss noch wirschaftspolitisch zu werden) eine Parallele zur Schweizer Wirtschaft ziehen kann: Angestachelt von riesigen Bankgewinnen und gutem Image überschätzen wir uns und unsere Fähigkeiten in letzter Zeit zu häufig, dasselbe scheint auch den Filmemachern passiert zu sein. Das Ausland blieb indes nicht stehen, sondern hat heute ebenfalls höchste Qualitätsansprüche.</p>
<p>Was lernen wir daraus? Eigentlich nichts, ausser, dass man vor allem am Anfang von Projekten immer gut mit dem Auftraggeber kommunizieren sollten, um dessen Ansprüche und Erwartungen wirklich zu verstehen. Ansonsten ist später Ärger auf beiden Seiten vorprogrammiert.</p>
<address>[1] <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/fernsehen/Deutsche-Presse-verreisst-Schweizer-Tatort/story/20270242">http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/fernsehen/Deutsche-Presse-verreisst-Schweizer-Tatort/story/20270242</a> </address>
<address>[2] <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/fernsehen/TVKritik-Botox-und-Berge/story/15718206">http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/fernsehen/TVKritik-Botox-und-Berge/story/15718206</a></address>
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		<title>Hochwasser und andere Freuden für Daheimgebliebene</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 18:07:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittwochabend 27. Juli 2011, gerade sitze ich an der Playstation, um einen Klassiker zu geniessen und freue mich auf einen Abend ohne Verpflichtungen (seit langem der erste). Dass es draussen stark hagelte störte mich nicht, dies ist seit Jahren fast normal im Sommer. Als mein Nachbar klingelte, und ich vor der Tür einen kleinen Fluss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Mittwochabend 27. Juli 2011, gerade sitze ich an der Playstation, um einen Klassiker zu geniessen und freue mich auf einen Abend ohne Verpflichtungen (seit langem der erste). Dass es draussen stark hagelte störte mich nicht, dies ist seit Jahren fast normal im Sommer. Als mein Nachbar klingelte, und ich vor der Tür einen kleinen Fluss durchfliessen sah, wusste ich, dass es doch zuviel Regen in zu kurzer Zeit war. Ich wäre wohl doch besser in die Ferien gefahren, dachte ich erst, andererseits hätte ich dann aber dieses spannende Ereignis nicht erleben dürfen. Es gibt leider keine Fotos vom Höhepunkt der Fluten, da wir alle am Wasserschöpfen vor der Haustüre waren und keine Zeit zum Fotografieren blieb. Bei uns fehlte ca. 1 cm bis zum Hausflur. Die Blockreihen weiter oben an der Strass hatten weniger Glück. Die Hochgarage war dafür für uns alle fair verteilt überflutet. Ich möchte mich hiermit auch bei der freiwilligen Feuerwehr Rüti für den schnellen und kompetenten Einsatz bedanken! Eine kleine Anekdote nebenbei: Gerade vor einem Monat schloss ich meine Hausratversicherung bei einer neuen Versicherung ab mit den Worten &#8220;ich wohne seit 7 Jahren dort und es passiert nie irgendwas.&#8221; Schön ist, dass man wieder einmal realisiert, dass alle Nachbarn, alle Menschen bei &#8220;Krisen&#8221; absolut problemlos zusammenarbeiten und bestens funktionieren, diesbezüglich darf man immer optimistisch sein.</p>
<p>Noch besser als die Fotos ist dieses nette Video, dass die Überschwemmung in voller Pracht zeigt (die Rollings Stones rollten übrigens unsere Strasse herunter):</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=fCodXOXC_7s">httpv://www.youtube.com/watch?v=fCodXOXC_7s</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="flickr_hochwasser_27072011_894" class="slickr-flickr-galleria landscape medium classic"><ul><li class="active"><a href="http://farm7.staticflickr.com/6138/5987525415_eaf3e648af.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6138/5987525415_eaf3e648af_s.jpg" alt="" title="IMG_0054" /></a></li><li><a href="http://farm7.staticflickr.com/6125/5987524969_0db7f7641e.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6125/5987524969_0db7f7641e_s.jpg" alt="" title="IMG_0058" /></a></li><li><a href="http://farm7.staticflickr.com/6130/5988087438_c3994332de.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6130/5988087438_c3994332de_s.jpg" alt="" title="IMG_0069" /></a></li><li><a href="http://farm7.staticflickr.com/6133/5987523929_e406813f2b.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6133/5987523929_e406813f2b_s.jpg" alt="" title="IMG_0060" /></a></li><li><a href="http://farm7.staticflickr.com/6010/5988086634_7e8af27a18.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6010/5988086634_7e8af27a18_s.jpg" alt="" title="IMG_0057" /></a></li><li><a href="http://farm7.staticflickr.com/6139/5987522857_e955f41bd8.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6139/5987522857_e955f41bd8_s.jpg" alt="" title="IMG_0070" /></a></li><li><a href="http://farm7.staticflickr.com/6137/5988085596_36e72a3ed4.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6137/5988085596_36e72a3ed4_s.jpg" alt="" title="IMG_0059" /></a></li><li><a href="http://farm7.staticflickr.com/6022/5988085102_915f61a054.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6022/5988085102_915f61a054_s.jpg" alt="" title="IMG_0053" /></a></li><li><a href="http://farm7.staticflickr.com/6146/5987521405_fdfd5d4a1e.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6146/5987521405_fdfd5d4a1e_s.jpg" alt="" title="IMG_0055" /></a></li><li><a href="http://farm7.staticflickr.com/6010/5988084098_1577e52904.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6010/5988084098_1577e52904_s.jpg" alt="" title="IMG_0077" /></a></li><li><a href="http://farm7.staticflickr.com/6124/5987520491_1fd11c5935.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6124/5987520491_1fd11c5935_s.jpg" alt="" title="IMG_0081" /></a></li><li><a href="http://farm7.staticflickr.com/6005/5988083258_887d704b0c.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6005/5988083258_887d704b0c_s.jpg" alt="" title="IMG_0073" /></a></li><li><a href="http://farm7.staticflickr.com/6026/5987519701_e714e3a842.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6026/5987519701_e714e3a842_s.jpg" alt="" title="IMG_0071" /></a></li><li><a href="http://farm7.staticflickr.com/6025/5987519207_ff9c22abf5.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6025/5987519207_ff9c22abf5_s.jpg" alt="" title="IMG_0072" /></a></li><li><a href="http://farm7.staticflickr.com/6150/5987518757_3ed04890d6.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6150/5987518757_3ed04890d6_s.jpg" alt="" title="IMG_0076" /></a></li></ul><div style="clear:both"></div></div><script type="text/javascript">jQuery("#flickr_hochwasser_27072011_894").data("options",{"autoplay":5000,"transition":"fade","transition_speed":700,"show_info":true,"image_crop":true,"carousel":true,"width":480,"height":480});</script>
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		<title>Harte Zeiten&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 09:19:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[geek]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem Sony alle (auch meine) Kundendaten schlechter als gebrauchtes Toilettenpapier bewacht hat, kann ich leider nicht mehr über die iPhone-Fanboys lächeln, die sich bereitwillig von ihrem Big Daddy überwachen lassen. War es dumm von mir, einem kapitalgeilen Grosskonzern auch nur ein Bit von meinen persönlichen Daten anzuvertrauen? Hell, yes! Das sollte für uns alle die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Nachdem Sony alle (auch meine) <a title="The Sonygate" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Angriff-auf-Playstation-Network-Persoenliche-Daten-von-Millionen-Kunden-gestohlen-1233136.html" target="_blank">Kundendaten</a> schlechter als gebrauchtes Toilettenpapier bewacht hat, kann ich leider nicht mehr über die iPhone-Fanboys lächeln, die sich bereitwillig von ihrem Big Daddy überwachen lassen. War es dumm von mir, einem kapitalgeilen Grosskonzern auch nur ein Bit von meinen persönlichen Daten anzuvertrauen? Hell, yes! Das sollte für uns alle die letzte Lektion gewesen sein: Keine Konsole mehr kaufen, die einen Account von mir will, damit ich spielen kann. Leider schliesst das alle derzeitigen Konsolen aus, bis auf die Wii.</p>
<p>Und der nächste Schlag kam kurz darauf: <a title="Yahoo will Delicious schliessen" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Yahoo-schliesst-moeglicherweise-AltaVista-Delicious-und-andere-Dienste-1155369.html" target="_blank">Delicious wird geschlossen</a>?! WTF, Yahoo behandelt einmal mehr seine Kunden wie Dreck! Hunderttausende Benutzer (darunter mal wieder ich) haben nur noch diese Bookmarks und sind auf sie angewiesen. Man hat zwar die Möglichkeit, die Bookmarks auf den neuen Hüter AVOS zu transferieren, aber dies passiert mit gemischten Gefühlen, wenn man liest, wer AVOS ist (Auszug aus dem offiziellen Mail von Yahoo):</p>
<address>AVOS is a new Internet company founded by Chad Hurley and Steve Chen  who, in 2005, founded YouTube, the world&#8217;s largest online video  platform. Before YouTube, Hurley and Chen were early employees at  PayPal, a leading online payment service that is now part of eBay.  Delicious will become a part of AVOS, based in San Mateo, California.</address>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hmm&#8230;höchste Zeit, die Exportfunktion zu benutzen, nur habe ich dann im Browser 1000 unsortierte Bookmarks!</p>
<address> </address>
<p>Es ist schon hart für einen <a title="Late Adopting" href="http://www.linuxhome.ch/geek/wie-uberlebt-man-als-geek-wahrend-dem-teilzeitstudium/" target="_blank">Late Adopter</a> wie mich zu sagen: Seid noch viel vorsichtiger als vorher, wie weit Ihr Euch auf Internet-Dienste verlasst. Kleinste Unrentabilitäten (natürlich kann man mit Social Bookmarks nicht viel verdienen, was hat Yahoo denn eigentlich erwartet?) und Marktschwankungen können selbst grösste und weitverbteitete Dienste zum Erliegen bringen von Heute auf Morgen. Die übliche Warnung ¨gebt nicht jedem Eure Daten&#8221; kennt man schon zur Genüge, nur muss man sie nun auf _alle_ Firmen ausweiten, auch und insbesondere auf die Grössten. Die Datensicherheit ist eher selten gewährleistet, da entweder die Projektleiter oder die Administratoren <del>absolute Pfeifen</del> suboptimal ausgebildet sind.</p>
<p>Auch meine Cloud-Daten werde ich überdenken müssen, die Daten werden zwar verschlüsselt übertragen, aber über ihre Speicherung weiss ich nichts Genaues. Zum Glück sind sie jeweils lokal vorhanden, da sie über ein Programm synchronisiert werden. Und bedenkt man dann noch Google-Mail, Google-Kalender, Rememberthemilk.com etc. macht man auch wieder Gedanken, ob nicht eine Low-Tech-Lösung langfristig das Beste wäre. Es gilt auch hier: Haltet immer einen 16- oder 32GB USB-Stick bereit.</p>
<p>Mein Fazit ist allerdings nicht so frustrierend, wie man zuerst denkt: Selbständigkeit und Unabhängigkeit von externen Dienstleistern ist wieder vermehrt gefragt. Dazu braucht es nun mal etwas Know-How und vor allem Spass am Selbermachen. Dafür kann man sich solchen Ärger künftig eher ersparen. Man muss sich etwa zwingen, sich bei jedem benutzten Internet-Dienst zu überlegen, ob man die Daten überhaupt exportieren kann und ob ein Rettungsboot existiert, falls das Schiff sinkt.</p>
<p>NACHTRAG: Da wir gerade beim Thema sind: <a title="TomTom Sorry" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Tomtom-entschuldigt-sich-wegen-Datenweitergabe-fuer-Radarfallen-1234351.html" target="_blank">TomTom</a> und die <a title="Unesco Datenleck Spiegel Artikel" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0%2C1518%2C759538%2C00.html" target="_blank">Unesco</a> achten neben <a title="Apple Locationgate" href="http://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Wirbel-um-Aufzeichnung-von-Ortungsdaten-im-iPhone-1231573.html" target="_blank">Apple</a> derzeit auch sehr auf die Kunden-, Nutzer- und Bewerberdaten. Schöne neue Facebookwelt eben&#8230;</p>
<p>Man wird irgendwie den Verdacht nicht los, dass es mittlerweile sehr viele Datenbanken und Applikationen aber nur sehr wenige fähige Administratoren dafür gibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>[1] <a title="The Sonygate" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Angriff-auf-Playstation-Network-Persoenliche-Daten-von-Millionen-Kunden-gestohlen-1233136.html" target="_blank">http://www.heise.de/newsticker/meldung/Angriff-auf-Playstation-Network-Persoenliche-Daten-von-Millionen-Kunden-gestohlen-1233136.html</a></p>
<p>[2]<a title="Yahoo will Delicios schliessen" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Yahoo-schliesst-moeglicherweise-AltaVista-Delicious-und-andere-Dienste-1155369.html" target="_blank"> http://www.heise.de/newsticker/meldung/Yahoo-schliesst-moeglicherweise-AltaVista-Delicious-und-andere-Dienste-1155369.html</a></p>
<p>[3]<a title="TomTom Sorry" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Tomtom-entschuldigt-sich-wegen-Datenweitergabe-fuer-Radarfallen-1234351.html" target="_blank"> shttp://www.heise.de/newsticker/meldung/Tomtom-entschuldigt-sich-wegen-Datenweitergabe-fuer-Radarfallen-1234351.html</a></p>
<p>[4]<a title="Unesco Datenleck Spiegel Artikel" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0%2C1518%2C759538%2C00.html" target="_blank"> http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0%2C1518%2C759538%2C00.html</a></p>
<p>[5] <a title="Apple Locationgate" href="http://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Wirbel-um-Aufzeichnung-von-Ortungsdaten-im-iPhone-1231573.html" target="_blank">http://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Wirbel-um-Aufzeichnung-von-Ortungsdaten-im-iPhone-1231573.html</a></p>
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		<title>&#8220;Der Schweiz gehen die Informatiker aus&#8221;</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/der-schweiz-gehen-die-informatiker-aus/</link>
		<comments>http://www.linuxhome.ch/linux/der-schweiz-gehen-die-informatiker-aus/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 08:19:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[So titelte der Tagesanzeiger in einem Artikel. Die Zahlen beruhen auf einer Schätzung des Vereins ICT-Berufsbildung. Mal abgesehen davon, dass ich die Zahlen für unrealistisch halte (wenn alle Zahlen der letzten Wochen stimmten, fehlten in ganz Europa ca. 1 Million IT-Fachkräfte und auf der ganzen Welt 3 Millionen&#8230;), muss man sich sicherlich etwas mehr Gedanken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>So titelte der Tagesanzeiger in einem <a title="Artikel Tagi" href="http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Der-Schweiz-gehen-die-Informatiker-aus/story/28081354" target="_blank">Artikel</a>. Die Zahlen beruhen auf einer Schätzung des Vereins ICT-Berufsbildung. Mal abgesehen davon, dass ich die Zahlen für unrealistisch halte (wenn alle Zahlen der letzten Wochen stimmten, fehlten in ganz Europa ca. 1 Million IT-Fachkräfte und auf der ganzen Welt 3 Millionen&#8230;), muss man sich sicherlich etwas mehr Gedanken zu den Ursachen machen, als nur die Verunsicherung der geplatzten Dotcom-Blase der Jungen zum Vorwand zu nehmen. Denn natürlich wissen die 16jährigen heute nicht viel von der Krise 2001 respektive haben diese nicht mitbekommen. Auch wenn vielleicht die Eltern hier Einfluss nehmen, erklärt das nicht diesen Mangel. Ausserdem nimmt laut Statistik die Anzahl der Informatiklehrlinge stetig zu. Und alle, die in der Ausbildung tätig sind wissen, dass die Lehrlinge mit 19 erstmal ins Militär müssen und ihnen dann die nötigen 5-10 Jahre Praxis fehlen, um voll Einsatzfähig zu sein. Die Stelleninserate (es sind offenbar nicht ganz 30000&#8230;) reden dann von gesuchten gut ausgebildeten (sprich studierten) Informatikern mit 10 Jahren Erfahrung, die nicht älter als 23 sein dürfen, damit nicht mehr als 60000 Jahresgehalt bezahlt gefordert werden. Flexibilität bezüglich Nacht- und Wochenendarbeitszeiten, Freude an unbezahlten Überstunden und Verlust des Privatlebens gehören genauso zu den Anforderungen wie auch das Nomadentum, damit man heute in Zürich, morgen in Bern und übermorgen in Düsseldorf arbeiten kann. Ein fester Wohnsitz wäre da wohl störend. Was ich hier etwas überspitzt ironisch dargelegt habe, ist in einigen Schattierungen aber durchaus anzutreffen. Jedes zweite Inserat für Informatiker redet in der Tat von &#8220;Bereitschaft für Pikettdienst und Wochenend- und Nachteinsätzen&#8221;. Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass man dies vielleicht mit 25 macht, aber spätestens nach ein paar Jahren hat man die Nase voll und will normale Arbeitszeiten oder diese sogar selbst bestimmen, denn man verliert durch Nacht- und Wochenendarbeit den Bezug zur Gesellschaft (ein unterschätztes Problem, aber es betrifft ja nur die &#8220;Unterschicht&#8221;).</p>
<p>Und da fragen sich die Spezialisten nun allen ernstes, warum diese Berufsgattung für Männer und vor allem Frauen nicht attraktiv ist? Google und einige andere Unternehmen haben das Problem wenigstens teilweise erkannt und versuchen mit allen Mitteln wenigstens Abgänge zu verhindern, wenn man schon nicht genügend Nachwuchs findet.</p>
<p>Um dieser personellen &#8220;Unterdeckung&#8221; wirklich etwas entgegenzusetzen, gäbe es meiner Ansicht nach genügend Ansätze:</p>
<ul>
<li>- Flexiblere Arbeitsmodelle: Es ist immer noch unheimlich schwierig, von Voll- auf Teilzeit zu wechseln, auch wenn die Unternehmen stolz über die PR-Abteilung verbreiten, dass sie flexible Arbeitszeiten zulassen würden.</li>
<li>- Überzeitregelungen: Die Überzeit muss anständig vergütet werden, am besten wird sie aber prinzipiell vermieden (viele denken heute fatalerweise, dass das Nichtaufschreiben von Überzeit etwas nützen würde)</li>
</ul>
<address> </address>
<address>[1] http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Der-Schweiz-gehen-die-Informatiker-aus/story/28081354</address>
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		<title>Wann kommt denn nun der Solarstrom?</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/news/wann-kommt-denn-nun-der-solarstrom/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 08:07:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
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		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Zur Beantwortung dieser Frage müssen wir derzeit noch die Kristallkugel befragen&#8230; Nach Ray Kurzweil sollte der kritische Punkt bald da sein, an dem die Anzahl der Solaranlagen exponentiell wachsen wird. Er hatte damit schon recht was die Rechenkapazität von Computern angeht. Solarzellen gibt es seit 1954 (Photovoltaik war schon viel länger bekannt), auf Computer umgemünzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p><a rel="attachment wp-att-790" href="http://www.linuxhome.ch/news/wann-kommt-denn-nun-der-solarstrom/attachment/im000982-jpg/"><img class="alignnone size-medium wp-image-790" title="IM000982.JPG" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/09/Solar_Panels-400x300.jpg" alt="" width="400" height="300" /></a></p>
<p>Zur Beantwortung dieser Frage müssen wir derzeit noch die Kristallkugel befragen&#8230; Nach Ray Kurzweil sollte der <a title="Accelerating Change" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Accelerating_change">kritische Punkt </a>bald da sein, an dem die Anzahl der Solaranlagen exponentiell wachsen wird. Er hatte damit schon recht was die Rechenkapazität von Computern angeht. Solarzellen gibt es seit <a title="Erfindung der Solartechnik" href="http://www.sonne-24.de/photovoltaik/erfindung/index.html">1954</a> (Photovoltaik war schon viel länger bekannt), auf Computer umgemünzt also 15 bis 20 Jahre später. Rechnen wir zurück =&gt; 1990 waren die Computer schon längst in der exponentiellen Wachstumsphase, also wird es langsam Zeit für private Solarstromversorgung in jedem Haushalt! Silizium gibt es mehr als genug (alle anderen Materialien wie Selen oder Indium dagegen nicht, sie werden trotz höherer Effizienz dabei kaum eine Rolle spielen).</p>
<p>Die Kristallkugel sagt uns jedoch: Grössere Solarparks werden nicht etwa unter der Fuchtel der UNO in der Sahara gebaut zum Wohle aller Menschen, auf dass sie mit freier Energie versorgt werden. Die ersten wirklich grossen Parks werden von Shell, BP etc. gebaut werden, also wird sich in diesen Hinsicht die Macht über die Energieherstellung nicht gross verschieben (nur die Produktionskette wird sich ändern). Das mag nicht so schlimm klingen, Hauptsache die grossen Solarparks entstehen überhaupt. Nur leider leben wir in der Welt des Geldes und diese Firmen wollen so schnell wie nur irgend möglich ihre Investitionen wieder mit Zinsen (pardon, Dividenden) zurückerhalten. Für die Stromnutzer bedeutet dies wie immer nur eins: höhere Preise vor allem bei Kleinmengen. Wir sehen also in der Kristallkugel: Das exponentielle Wachstum wird kommen, aber so lange das System sich nicht ändert, so lange Energie bis zu einer bestimmten Obergrenze nicht als Teil der normalen jedem Menschen zur Verfügung zu stellenden Infrastruktur wird, werden sich dieselben mafiös operierenden Grosskapitale an dem Wachstum bereichern. Denn nur das Wachstum interessiert diese Firmen. Sei es zufälligerweise das Wachstum von grünem Strom oder das Wachstum von Nuklearsprengköpfen. Da geht es nicht um das grosse Ganze, die Menschheit und deren Weiterkommen. Ausserdem wird es wie bei der Dotcom-Blase eine Solarblase geben, viele unseriöse Anbieter werden den Boom ausnutzen wollen und es auch schaffen, da breites Wissen über die zugrundeliegende Technik noch nicht vorhanden ist.</p>
<p>Wir verlassen diese pessimistische Kristallkugel und geben uns der Hoffnung hin, dass die Regierungen das schon regeln werden; dass sie sich irgendwie als Konglomerat zusammenraufen und in der Sahara den berühmten <a title="Solarpark in der Sahara" href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/10/0,3672,7595274,00.html">20%-Solarpark </a>errichten werden (20% der Fläche oder 700x700km mit Solarzellen bestückt decken voraussichtlich den Bedarf an Energie der ganzen Welt).</p>
<p>Ich persönlich lade zu meiner Schande noch nicht einmal mein Handy mit Solarstrom, aber ich KÖNNTE es jederzeit tun <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Blinder taubstummer Mittelstand</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/news/blinder-taubstummer-mittelstand/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 21:43:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle 6 Monate, wenn ich kurz davor bin, mein Beobachter-Abonnement zu wiederrufen überrascht mich die Redaktion mit einer Ausgabe, die praktisch nur lesenswerte Artikel beinhaltet. So auch bei der Nummer 9 von April 2010. Hauptthema: Der Beginn der Serie &#8220;Der bedrohte Mittelstand&#8220;. Das Ende vom Mittelstand? Ich kann hier nur ein paar der Highlights zitieren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Alle 6 Monate, wenn ich kurz davor bin, mein <a title="Beobachter" href="http://www.beobachter.ch">Beobachter</a>-Abonnement zu wiederrufen überrascht mich die Redaktion mit einer Ausgabe, die praktisch nur lesenswerte Artikel beinhaltet. So auch bei der Nummer 9 von April 2010. Hauptthema: Der Beginn der Serie &#8220;<a title="Beobachter-Artikel &quot;Der bedrohte Mittelstand&quot;" href="http://www.beobachter.ch/dossiers/familienmonitor/artikel/serie-teil-1_der-bedrohte-mittelstand/" target="_blank">Der bedrohte Mittelstand</a>&#8220;.</p>
<h2>Das Ende vom Mittelstand?</h2>
<p>Ich kann hier nur ein paar der Highlights zitieren, etwa was die deutsche Publizistin Ulrike Herrmann sagt: „Im Kampf um die eigene Karriere entgeht der Mittelschicht, wie unerreichbar die Eliten sind, die ihren Status nicht etwa durch Arbeit erwerben, sondern von Generation zu Generation vererben“. Klarer kann man die derzeitige Situation des Mittelstandes wohl nicht ausdrücken. Wir sind so sehr mit Arbeit, Familie, Finanzen, Studium, Weiterbildung etc. beschäftigt, um &#8220;es&#8221; zu schaffen, dass wir nicht realisieren, dass &#8220;es&#8221; so unwahrscheinlich ist, wie einen Lotto-Sechser zu haben (wenn nicht noch unwahrscheinlicher)! Die Mittelschicht unter ständigem Leistungs- und Karrieredruck zu halten bei seiner gleichzeitigen Ausdünnung durch Reallohnsenkungen und Kostensteigerungen (vor allem der Mieten und Fixkosten wie Krankenkassen) kommt den erwähnten Eliten vermutlich gerade recht. Etwas überspitzt gesagt würde der Verlust einer stabilen Mittelschicht in eine Art Feudalität zurückführen, wo eine mehr oder minder willfährige Unterschicht den Adeligen (heute sind das die Reichen) die Stiefel putzt.</p>
<p><span id="more-657"></span>Die psychologische Verdrängung dieser einfachen und statistisch gesicherten Tatsachen (Praktisch niemand kann sich reich arbeiten, wenn er Angestellter ist, sei er auch noch so fleissig) ist verständlich, würde das Fehlen dieses Mechanismus doch erhebliches Unwohlsein und gesellschaftliche Umwälzungen zur Folge haben.</p>
<p>In der Umfrage sind die Einwanderer die grösste Sorge des Mittelstandes. Verständlich, denn heute sind es nicht mehr Hilfsarbeiter mit wenig oder keiner Bildung, die ins Land strömen, sondern es sind gut ausgebildete Mittelständer (vor allem aus Deutschland, wie man weiss). Da hätte ich auch Angst, wäre da nicht ein kleines Problem: Die Arbeitgeber finden einfach nicht genug gut ausgebildete Schweizer Fachkräfte! Die Betrachtung, warum dies so ist, könnte vermutlich Bücher füllen, meiner Meinung nach und kurz gesagt dürften die mangelnde Offenheit und Unterstützung des gesamten Ausbildungessektors in diesem Lande eine Hauptursache der Problematik sein. Ein Studium in der Schweiz ist nicht schwerer im Inhalt, aber schwerer im Beginn! Da ist es klar, dass viele die Hürden (Maturitätszwang, finanzielle Unterstützung nur mit grossem bürokratischem Aufwand, hohe Semestergebühren) gar nicht erst in Angriff nehmen wollen.</p>
<p>Weiter interessant ist in der Umfrage die Tatsache, dass offenbar die grosse Mehrheit des Mittelstandes grössten Wert auf Statussymbole wie Auto, Heimelektronik u.ä. legt (sagt mir jetzt bitte nicht, dass Ihr Euren Audi A6 nur braucht, um „von A nach B zu kommen“, dass kauft Euch eh keiner ab <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Währenddessen aber würden viele offenbar auf ein weiteres Kind oder dessen Nachhilfestunden verzichten, wenn ein finanzieller Engpass drohte. Dies untermauert wieder obige Theorie, dass einfach zu wenig Wert auf Schule und Ausbildung gelegt wird, eben auch seitens des Mittelstandes selbst. Schade, aber offenbar ist dem Mittelstand die &#8220;Abgrenzung gegen Unten&#8221; sehr wichtig, vielleicht wurde das aber auch so hinein interpretiert durch die Redaktion, weil es gut klingt?</p>
<h2>Rauchverbot und Gesundheitswahn</h2>
<p>Auf jeden Fall ist die ganze Ausgabe sehr lesenswert, auch der Interview-Artikel „Krankheiten sind nicht an sich etwas Schlechtes“ mit Martin Hafen ist (fast schon beängstigend) klar auf den Punkt gebracht. In diesem Zusammenhang (Gesundheits-Faschismus) habe ich durch den im Artikel ganz kurz zitierten Dr. Manfred Lütz („Weil die Menschen nicht mehr an ein ewiges Leben glauben, wollen sie nicht mehr sterben.“) ein <a title="Manfred Luetz Wellneswahn Plaedoyer" href="http://www.kultur-punkt.ch/gesundheit/swr2-luetz-wellnesswahn05-2.htm" target="_blank">Manuskript seiner Sendung auf SWR2</a> gefunden, dass ebenfalls sehr witzig und lesenswert ist.</p>
<address><span style="text-decoration: underline;">Quellen:</span></address>
<address>[1] http://www.beobachter.ch/dossiers/familienmonitor/artikel/serie-teil-1_der-bedrohte-mittelstand/<br />
[2] http://www.kultur-punkt.ch/gesundheit/swr2-luetz-wellnesswahn05-2.htm</address>
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		<title>Freiheit, die ich meine</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/news/freiheit-die-ich-meine/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 21:11:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Freiheit, was für ein armes Wort, jeder benutzt es, doch keiner meint damit dasselbe&#8230; Ein prominentes Beispiel: Sie nennt sich &#8220;IG Freiheit&#8221; (eine Interessensgemeinschaft kann alles sein, nur nicht verbindlich), eine lose Gruppe von (meist einschlägig bekannten) Neoliberalen. Schon auf der Homepage sieht man, wie der wackere Mann mit der Sense die Gesetzeslandschaft niedermäht. Zynisches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Freiheit, was für ein armes Wort, jeder benutzt es, doch keiner meint damit dasselbe&#8230;</p>
<p>Ein prominentes Beispiel: Sie nennt sich &#8220;IG Freiheit&#8221;<a title="Homepage IG Freiheit" href="http://www.igfreiheit.ch/"></a> (eine Interessensgemeinschaft kann alles sein, nur nicht verbindlich), eine lose Gruppe von (meist einschlägig bekannten) Neoliberalen. Schon auf der <a title="IG Freiheit Homepage" href="http://www.igfreiheit.ch/">Homepage</a> sieht man, wie der wackere Mann mit der Sense die Gesetzeslandschaft niedermäht.</p>
<p>Zynisches gibt es dort zu entdecken, wie der Spruch: „24h Lebensqualität &#8211; Ja zu offenen Tankstellen-Shops“. Schnell wird klar, wessen Freiheit diese IG meint: Ihre eigene! Die Freiheit, immer und überall einzukaufen und zu konsumieren. Die Dummen sind dann eben die Angestellten, sie haben in der Regel kaum die &#8220;Freiheit&#8221;, eine Nachtschicht abzulehnen, denn dann sind sie schnell einmal Arbeits-&#8221;frei&#8221;. Genug der schlechten Wortspiele&#8230;</p>
<p>Nach humanistischer Tradition, kann man über unsere Gesetze nach wie vor sagen (Zitat Jean-Jacques Rousseau, Du Contrat Social): „Zwischen dem Schwachen und dem Starken ist es die Freiheit, die unterdrückt, und das Gesetz, das befreit.“<br />
Ein Abbau von Gesetzen zielt immer auf Steuererleichterungen oder Aufweichung von Arbeitsrechten ab, denn sie werden stets von denselben politischen Lagern eingereicht, das sollte heute ein jeder begriffen haben. Niemand wird für uns „Normalos“ mal schnell die Steuergesetze oder die Verselbständigung vereinfachen (auch wenn sie uns dies so verkaufen wollen).</p>
<p>Ich kenne übrigens Nachtschichten aus eigener Erfahrung und habe sie gehasst. Früher oder später macht sie sich physisch und/oder psychisch bemerkbar. Dabei wurde ich eigentlichgut bezahlt mit den Zuschlägen, die man in der IT-Branche erhält (denn sonst findet man dort wirklich niemanden, der sowas macht).</p>
<p>Also bitte, liebe IG Freiheit, versucht Euch nicht zu maskieren mit dem schon zu häufig vergewaltigten Wort Freiheit. Steht dazu, wer und was Ihr seid, ein Millionärsklub mit definiertem Ziel, aber achtung: Freiheit heisst auch Verantwortung und Euer Luxus ist nicht unsere Freiheit!</p>
<p>So wie sich die Arbeitszeiten heute schon ausgeweitet haben, fragt sich auch schon die Uni Zürich (<a title="NZZ Artikel Milizarbeit" href="http://news.nzzexecutive.ch/human_resource_management/forschung/miliz-engagement_lohnt_sich_1.3394771.html">Artikel NZZ</a>), warum Freiwillige Arbeit rückläufig ist.</p>
<address>[1] http://news.nzzexecutive.ch/human_resource_management/forschung/miliz-engagement_lohnt_sich_1.3394771.html<br />
[2] http://www.igfreiheit.ch/</address>
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		</item>
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		<title>Schöne freie Applewelt</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/news/schone-freie-applewelt/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 11:14:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[mac]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob die Geschichte über die „verschwundene“ I-Phone-Applikation der SBB nun genauso stimmt oder nicht, dass Apple 30% der Verkaufssumme einbehält, wenn die zugrundeliegende Transaktion über ihr System läuft, wäre doch schon Grund genug, als Anbieter die Finger davon zu lassen, jeder andere Dienstleister bekäme einen Tritt in den Allerwertesten, wenn er 30% Provision anmeldete. Naja, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Ob die Geschichte über die <a title="Artikel Inside-IT" href="http://www.inside-it.ch/frontend/insideit?_d=_article&amp;site=ii&amp;news.id=19299">„verschwundene“ I-Phone-Applikation der SBB</a> nun genauso stimmt oder nicht, dass Apple 30% der Verkaufssumme einbehält, wenn die zugrundeliegende Transaktion über ihr System läuft, wäre doch schon Grund genug, als Anbieter die Finger davon zu lassen, jeder andere Dienstleister bekäme einen Tritt in den Allerwertesten, wenn er 30% Provision anmeldete. Naja, irgendwoher muss der Anstieg des Aktienkurses der Firma Apple ja gefüttert werden, oder?</p>
<p>Nur hat die SBB nicht wirklich eine Wahl, eben weil sie nur die von Apple veröffentlichte API benutzen darf und da draussen hunderttausende von I-Phone-Benutzern ihre Tickets über ihr Spielzeug kaufen sollen. Ein weiteres glorreiches Beispiel einer Abzocke mit proprietärer und unfreier Sotfware.</p>
<p>Tja, es ist eben noch lange kein freies System, was eine Programmierschnittstelle (API) anbietet.</p>
<p>[1] http://www.inside-it.ch/frontend/insideit?_d=_article&amp;site=ii&amp;news.id=19299</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Noch mehr Idiotenpolitik</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/news/noch-mehr-idiotenpolitik/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 15:47:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Tja, da habe ich mich erst vor einem halben Jahr aufgeregt über Idiotenthemen in der Schweizer Politik, geht der Reigen im Herbst nun fleissig weiter. Ich sollte eine Liste machen, eine Art Wiki mit den dümmsten Ideen und Sprüchen von Politikern. Vermutlich gibt es sowas schon zuhauf. Die statistische Auswertung desselben brächte ja ohnehin bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Tja, da habe ich mich erst vor einem halben Jahr aufgeregt über <a title="Linuxhome Politik für Idioten" href="http://www.linuxhome.ch/in-eigener-sache/politik-fuer-idioten/">Idiotenthemen in der Schweizer Politik</a>, geht der Reigen im Herbst nun fleissig weiter. Ich sollte eine Liste machen, eine Art Wiki mit den dümmsten Ideen und Sprüchen von Politikern. Vermutlich gibt es sowas schon zuhauf. Die statistische Auswertung desselben brächte ja ohnehin bereits Vermutetes zu Tage. Zur den Highlights diese Woche:</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<ul>
<li>Da hätten wir die Frau Estermann, die in altbekannter Manier das<a title="Artikel Tagesanzeiger" href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Estermann-scheitert-mit-Gesangswunsch/story/27419343"> Singen der Nationalhymne vor jeder Nationalratssitzung</a> einführen wollte.  Dazu Arthur Schopenhauer: „&#8230;Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz seyn könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er garade angehört, stolz zu seyn&#8230;“</li>
<li>Der neue Bundesrat, wie heisst er noch gleich&#8230;Burkhalter, genau. Dieser ist derweil überzeugt, dass<a title="Tagesanzeiger Artikel" href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Jagte-Burkhalter-Qadhafi-Angst-ein/story/28964796"> Schweizer Elitetruppen im Ausland durchaus für diverse Einsätze geeignet</a> wären. Nicht zum Kuhmelken oder zur Ausbildung von Landwirten in Äthiopien, nein, zur Jagd auf Piraten und Geiselbefreiung. Nun zumindest wissen wir nun, welches Departement ihm am besten zusagt&#8230;</li>
<li>Und die Unterstützung von jungen Arbeitslosen in Sachen Weiterbildung wäre so oder so eine tolle Sache, aber sogar das wird im <a title="SF DRS News" href="http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2009/09/24/schweiz/konjunkturpaket_in_letzter_minute_gerettet" target="_blank">3. Konjunkturpaket </a>mit einem äusserst fragwürdigen Kompromiss entwertet (erst bei einer Arbeitslosenquote ab 5 % gibt es Geld). Das heisst also die Politiker sind allzugerne bereit der Wirtschaft noch mehr Geld in den Popo zu stopfen, während ein Passus, welcher auch einmal benachteiligte Menschen (das sind die Lebewesen, welche für die Wirtschaft das Geld erarbeiten) unterstütz hätte, praktisch keine Chance hatte.</li>
</ul>
<p>Würde ein IQ-Minimum (so ab 130?) für Politiker auf der nationalen Ebene solche Dummbatz-Aktionen verhindern? Ich bin ehrlich gesagt nicht überzeugt davon, aber einen Versuch wäre es wert, wenn auch die soziale Intelligenz berücksichtigt würde, eine nicht ganz so kluge 4fache alleinerziehende Mutter könnte sehr wohl auch gut, wenn nicht sogar besser politisieren..</p>
<p>Die Zeit des Volkes wird viel zu sehr beansprucht mit Abstimmungen, die praktisch keinen Einfluss auf sein tägliches Leben hat, während die wirklich wichtigen Themen nebenbei entschieden werden (mal schnell 60 Milliarden einer Grossbank schieben, während wir 200 Millionen für verbesserte Arbeitslosenhilfe ablehnen oder so ähnlich). Da wäre es doch wenigstens wünschenswert, dass die Damen und Herren in der Lage wären, vernünftige und menschliche Entscheidungen zu treffen. So wäre die Tatsache, dass wir in einer Pseudo-direkten Demokratie leben, bei weitem nicht so schlimm.</p>
<p>Bis zum nächsten Idiotenartikel wünsche ich eine gute Zeit und viel Spass mit der besten Regierungsform der Welt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Welt ist wieder in Ordnung, wenn Microsoft FUD verbreitet&#8230;</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/news/die-welt-ist-wieder-in-ordnung-wenn-microsoft-fud-verbreitet/</link>
		<comments>http://www.linuxhome.ch/news/die-welt-ist-wieder-in-ordnung-wenn-microsoft-fud-verbreitet/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 22:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[geek]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[opensource]]></category>
		<category><![CDATA[eee pc]]></category>

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		<description><![CDATA[Die enge „Zusammenarbeit“ (man könnte es auch Prostitution in Form von Girobuchungen nennen) mit dem Hardwarehersteller Asus zeigt uns, das Microsoft endlich wieder so handelt, wie wir es von früher kennen. Zu sehen ist dies in der neuesten EEE-PC-Kampagne von Asus. Beim ersten Blick auf die dazugehörige Webseite glaubt man erst, es handle sich um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Die enge „Zusammenarbeit“ (man könnte es auch Prostitution in Form von Girobuchungen nennen) mit dem Hardwarehersteller Asus zeigt uns, das Microsoft endlich wieder so handelt, wie wir es von früher kennen. Zu sehen ist dies in der neuesten EEE-PC-Kampagne von Asus. Beim ersten Blick auf die dazugehörige <a title="Asus Windowi Kampagne" href="http://www.itsbetterwithwindows.com" target="_blank">Webseite</a> glaubt man erst, es handle sich um einen Witz. Falls das Video Zicken macht, ist es auch auf <a title="Youtube Link" href="http://www.youtube.com/watch?v=VQBj0CJtW-Q" target="_blank">Youtube</a> erhältlich. Aber es ist kein Fake sondern durchaus ernst gemeint. Offenbar traut der Konzern Frauen maximal die Bedienung von Windows XP zu (welche dabei debil lächeln, während das Familienoberhaupt die Brötchen verdient). Da spricht Asus wohl ein ganz bestimmtes Kundensegment an, welches von Emanzipation noch nie gehört geschweige den gelesen hat. Die beste Frau meines Lebens kann im übrigen sehr wohl mit Linux umgehen, sogar mit Fedora und sie würde sich beim Anblick dieses Sülzfilmes ziemlich sicher übergeben.</p>
<p>Schade ist, dass Asus sich schamlos bedient hat bei Linux, denn fast jedes Motherboard wird seit geraumer Zeit mit <a title="Splashtop Linux" href="http://www.splashtop.com/">Splashtop</a> ausgeliefert, wobei es sich um nichts anderes als ein kleines Linux-System handelt (aber der Kunde soll dies tunlichst nicht wissen). Der sensationelle Erfolg einer neuen Geräteklasse innerhalb von wenigen Monaten, den sogenannten „Netbooks“, durch die EEE-PC&#8217;s wurde mit Linux möglich, welches damals das Standard-Betriebssystem war (vor allem weil kein neueres Windows auf den kleinen Kistchen lauffähig ist und Windows XP offiziell nicht mehr im Verkauf war). Schnell musste Microsoft handeln und holte XP aus der Mottenkiste, die Kunden sollten besser ein 8jähriges System vorgesetzt bekommen als freie Linux-Luft zu atmen. In einer Diktatur ist Bildung eben der größte Feind. Den Netbookherstellern wurden Angebote unterbreitet, die sie nicht ablehnen konnten und heute muss man Linux extra bestellen beim Netbookkauf.  So darf Asus heute offiziell als „Leecher“ bezeichnet werden, also „Blutegel“ oder „Schmarotzer“, da sie sich mit Opensource bereichert haben, ohne je etwas zurückzugeben.</p>
<p>Für Linux-Benutzer und Admins trotzdem ein Grund zur Freude, denn man konnte in letzter Zeit fast ein bisschen Angst bekommen durch all die Bemühungen von Microsoft in Richtung Opensource zu gehen. Ein Microsoft-Logo beim Booten von Novell&#8217;s SuSE hätte wohl so manchen Linux-Admin seine Berufswahl überdenken lassen. Aber zum Glück kehrt der Konzern zu seinen Wurzeln der <a title="Wikipedia Artikel zu FUD" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fear,_Uncertainty_and_Doubt">FUD</a>-Verbreitung zurück.</p>
<p>Genießen wir das  wohlige Gefühl, endlich wieder Gewissheit zu haben, auf der richtigen Seite zu spielen, die propagandistischen Kapitalisten tun wieder das, was sie am besten können: Schwachsinn verbreiten und hoffen, das jemand anbeisst. Etwas Undergroundfeeling kommt wieder auf. Und noch etwas Gutes: Die Wahl der nächsten Hardwarekomponenten wird auch ein bisschen leichter <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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