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	<title>Linux @ Home &#187; News</title>
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	<description>Pinguine, Politik undsoweiter...</description>
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		<title>Blinder taubstummer Mittelstand</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 21:43:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle 6 Monate, wenn ich kurz davor bin, mein Beobachter-Abonnement zu wiederrufen überrascht mich die Redaktion mit einer Ausgabe, die praktisch nur lesenswerte Artikel beinhaltet. So auch bei der Nummer 9 von April 2010. Hauptthema: Der Beginn der Serie &#8220;Der bedrohte Mittelstand&#8220;. Das Ende vom Mittelstand? Ich kann hier nur ein paar der Highlights zitieren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Alle 6 Monate, wenn ich kurz davor bin, mein <a title="Beobachter" href="http://www.beobachter.ch">Beobachter</a>-Abonnement zu wiederrufen überrascht mich die Redaktion mit einer Ausgabe, die praktisch nur lesenswerte Artikel beinhaltet. So auch bei der Nummer 9 von April 2010. Hauptthema: Der Beginn der Serie &#8220;<a title="Beobachter-Artikel &quot;Der bedrohte Mittelstand&quot;" href="http://www.beobachter.ch/dossiers/familienmonitor/artikel/serie-teil-1_der-bedrohte-mittelstand/" target="_blank">Der bedrohte Mittelstand</a>&#8220;.</p>
<h2>Das Ende vom Mittelstand?</h2>
<p>Ich kann hier nur ein paar der Highlights zitieren, etwa was die deutsche Publizistin Ulrike Herrmann sagt: „Im Kampf um die eigene Karriere entgeht der Mittelschicht, wie unerreichbar die Eliten sind, die ihren Status nicht etwa durch Arbeit erwerben, sondern von Generation zu Generation vererben“. Klarer kann man die derzeitige Situation des Mittelstandes wohl nicht ausdrücken. Wir sind so sehr mit Arbeit, Familie, Finanzen, Studium, Weiterbildung etc. beschäftigt, um &#8220;es&#8221; zu schaffen, dass wir nicht realisieren, dass &#8220;es&#8221; so unwahrscheinlich ist, wie einen Lotto-Sechser zu haben (wenn nicht noch unwahrscheinlicher)! Die Mittelschicht unter ständigem Leistungs- und Karrieredruck zu halten bei seiner gleichzeitigen Ausdünnung durch Reallohnsenkungen und Kostensteigerungen (vor allem der Mieten und Fixkosten wie Krankenkassen) kommt den erwähnten Eliten vermutlich gerade recht. Etwas überspitzt gesagt würde der Verlust einer stabilen Mittelschicht in eine Art Feudalität zurückführen, wo eine mehr oder minder willfährige Unterschicht den Adeligen (heute sind das die Reichen) die Stiefel putzt.</p>
<p><span id="more-657"></span>Die psychologische Verdrängung dieser einfachen und statistisch gesicherten Tatsachen (Praktisch niemand kann sich reich arbeiten, wenn er Angestellter ist, sei er auch noch so fleissig) ist verständlich, würde das Fehlen dieses Mechanismus doch erhebliches Unwohlsein und gesellschaftliche Umwälzungen zur Folge haben.</p>
<p>In der Umfrage sind die Einwanderer die grösste Sorge des Mittelstandes. Verständlich, denn heute sind es nicht mehr Hilfsarbeiter mit wenig oder keiner Bildung, die ins Land strömen, sondern es sind gut ausgebildete Mittelständer (vor allem aus Deutschland, wie man weiss). Da hätte ich auch Angst, wäre da nicht ein kleines Problem: Die Arbeitgeber finden einfach nicht genug gut ausgebildete Schweizer Fachkräfte! Die Betrachtung, warum dies so ist, könnte vermutlich Bücher füllen, meiner Meinung nach und kurz gesagt dürften die mangelnde Offenheit und Unterstützung des gesamten Ausbildungessektors in diesem Lande eine Hauptursache der Problematik sein. Ein Studium in der Schweiz ist nicht schwerer im Inhalt, aber schwerer im Beginn! Da ist es klar, dass viele die Hürden (Maturitätszwang, finanzielle Unterstützung nur mit grossem bürokratischem Aufwand, hohe Semestergebühren) gar nicht erst in Angriff nehmen wollen.</p>
<p>Weiter interessant ist in der Umfrage die Tatsache, dass offenbar die grosse Mehrheit des Mittelstandes grössten Wert auf Statussymbole wie Auto, Heimelektronik u.ä. legt (sagt mir jetzt bitte nicht, dass Ihr Euren Audi A6 nur braucht, um „von A nach B zu kommen“, dass kauft Euch eh keiner ab <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Währenddessen aber würden viele offenbar auf ein weiteres Kind oder dessen Nachhilfestunden verzichten, wenn ein finanzieller Engpass drohte. Dies untermauert wieder obige Theorie, dass einfach zu wenig Wert auf Schule und Ausbildung gelegt wird, eben auch seitens des Mittelstandes selbst. Schade, aber offenbar ist dem Mittelstand die &#8220;Abgrenzung gegen Unten&#8221; sehr wichtig, vielleicht wurde das aber auch so hinein interpretiert durch die Redaktion, weil es gut klingt?</p>
<h2>Rauchverbot und Gesundheitswahn</h2>
<p>Auf jeden Fall ist die ganze Ausgabe sehr lesenswert, auch der Interview-Artikel „Krankheiten sind nicht an sich etwas Schlechtes“ mit Martin Hafen ist (fast schon beängstigend) klar auf den Punkt gebracht. In diesem Zusammenhang (Gesundheits-Faschismus) habe ich durch den im Artikel ganz kurz zitierten Dr. Manfred Lütz („Weil die Menschen nicht mehr an ein ewiges Leben glauben, wollen sie nicht mehr sterben.“) ein <a title="Manfred Luetz Wellneswahn Plaedoyer" href="http://www.kultur-punkt.ch/gesundheit/swr2-luetz-wellnesswahn05-2.htm" target="_blank">Manuskript seiner Sendung auf SWR2</a> gefunden, dass ebenfalls sehr witzig und lesenswert ist.</p>
<address><span style="text-decoration: underline;">Quellen:</span></address>
<address>[1] http://www.beobachter.ch/dossiers/familienmonitor/artikel/serie-teil-1_der-bedrohte-mittelstand/<br />
[2] http://www.kultur-punkt.ch/gesundheit/swr2-luetz-wellnesswahn05-2.htm</address>
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		<title>Freiheit, die ich meine</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 21:11:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Freiheit, was für ein armes Wort, jeder benutzt es, doch keiner meint damit dasselbe&#8230; Ein prominentes Beispiel: Sie nennt sich &#8220;IG Freiheit&#8221; (eine Interessensgemeinschaft kann alles sein, nur nicht verbindlich), eine lose Gruppe von (meist einschlägig bekannten) Neoliberalen. Schon auf der Homepage sieht man, wie der wackere Mann mit der Sense die Gesetzeslandschaft niedermäht. Zynisches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Freiheit, was für ein armes Wort, jeder benutzt es, doch keiner meint damit dasselbe&#8230;</p>
<p>Ein prominentes Beispiel: Sie nennt sich &#8220;IG Freiheit&#8221;<a title="Homepage IG Freiheit" href="http://www.igfreiheit.ch/"></a> (eine Interessensgemeinschaft kann alles sein, nur nicht verbindlich), eine lose Gruppe von (meist einschlägig bekannten) Neoliberalen. Schon auf der <a title="IG Freiheit Homepage" href="http://www.igfreiheit.ch/">Homepage</a> sieht man, wie der wackere Mann mit der Sense die Gesetzeslandschaft niedermäht.</p>
<p>Zynisches gibt es dort zu entdecken, wie der Spruch: „24h Lebensqualität &#8211; Ja zu offenen Tankstellen-Shops“. Schnell wird klar, wessen Freiheit diese IG meint: Ihre eigene! Die Freiheit, immer und überall einzukaufen und zu konsumieren. Die Dummen sind dann eben die Angestellten, sie haben in der Regel kaum die &#8220;Freiheit&#8221;, eine Nachtschicht abzulehnen, denn dann sind sie schnell einmal Arbeits-&#8221;frei&#8221;. Genug der schlechten Wortspiele&#8230;</p>
<p>Nach humanistischer Tradition, kann man über unsere Gesetze nach wie vor sagen (Zitat Jean-Jacques Rousseau, Du Contrat Social): „Zwischen dem Schwachen und dem Starken ist es die Freiheit, die unterdrückt, und das Gesetz, das befreit.“<br />
Ein Abbau von Gesetzen zielt immer auf Steuererleichterungen oder Aufweichung von Arbeitsrechten ab, denn sie werden stets von denselben politischen Lagern eingereicht, das sollte heute ein jeder begriffen haben. Niemand wird für uns „Normalos“ mal schnell die Steuergesetze oder die Verselbständigung vereinfachen (auch wenn sie uns dies so verkaufen wollen).</p>
<p>Ich kenne übrigens Nachtschichten aus eigener Erfahrung und habe sie gehasst. Früher oder später macht sie sich physisch und/oder psychisch bemerkbar. Dabei wurde ich eigentlichgut bezahlt mit den Zuschlägen, die man in der IT-Branche erhält (denn sonst findet man dort wirklich niemanden, der sowas macht).</p>
<p>Also bitte, liebe IG Freiheit, versucht Euch nicht zu maskieren mit dem schon zu häufig vergewaltigten Wort Freiheit. Steht dazu, wer und was Ihr seid, ein Millionärsklub mit definiertem Ziel, aber achtung: Freiheit heisst auch Verantwortung und Euer Luxus ist nicht unsere Freiheit!</p>
<p>So wie sich die Arbeitszeiten heute schon ausgeweitet haben, fragt sich auch schon die Uni Zürich (<a title="NZZ Artikel Milizarbeit" href="http://news.nzzexecutive.ch/human_resource_management/forschung/miliz-engagement_lohnt_sich_1.3394771.html">Artikel NZZ</a>), warum Freiwillige Arbeit rückläufig ist.</p>
<address>[1] http://news.nzzexecutive.ch/human_resource_management/forschung/miliz-engagement_lohnt_sich_1.3394771.html<br />
[2] http://www.igfreiheit.ch/</address>
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		<title>Schöne freie Applewelt</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/news/schone-freie-applewelt/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 11:14:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[mac]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob die Geschichte über die „verschwundene“ I-Phone-Applikation der SBB nun genauso stimmt oder nicht, dass Apple 30% der Verkaufssumme einbehält, wenn die zugrundeliegende Transaktion über ihr System läuft, wäre doch schon Grund genug, als Anbieter die Finger davon zu lassen, jeder andere Dienstleister bekäme einen Tritt in den Allerwertesten, wenn er 30% Provision anmeldete. Naja, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Ob die Geschichte über die <a title="Artikel Inside-IT" href="http://www.inside-it.ch/frontend/insideit?_d=_article&amp;site=ii&amp;news.id=19299">„verschwundene“ I-Phone-Applikation der SBB</a> nun genauso stimmt oder nicht, dass Apple 30% der Verkaufssumme einbehält, wenn die zugrundeliegende Transaktion über ihr System läuft, wäre doch schon Grund genug, als Anbieter die Finger davon zu lassen, jeder andere Dienstleister bekäme einen Tritt in den Allerwertesten, wenn er 30% Provision anmeldete. Naja, irgendwoher muss der Anstieg des Aktienkurses der Firma Apple ja gefüttert werden, oder?</p>
<p>Nur hat die SBB nicht wirklich eine Wahl, eben weil sie nur die von Apple veröffentlichte API benutzen darf und da draussen hunderttausende von I-Phone-Benutzern ihre Tickets über ihr Spielzeug kaufen sollen. Ein weiteres glorreiches Beispiel einer Abzocke mit proprietärer und unfreier Sotfware.</p>
<p>Tja, es ist eben noch lange kein freies System, was eine Programmierschnittstelle (API) anbietet.</p>
<p>[1] http://www.inside-it.ch/frontend/insideit?_d=_article&amp;site=ii&amp;news.id=19299</p>
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		<title>Noch mehr Idiotenpolitik</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/news/noch-mehr-idiotenpolitik/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 15:47:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Tja, da habe ich mich erst vor einem halben Jahr aufgeregt über Idiotenthemen in der Schweizer Politik, geht der Reigen im Herbst nun fleissig weiter. Ich sollte eine Liste machen, eine Art Wiki mit den dümmsten Ideen und Sprüchen von Politikern. Vermutlich gibt es sowas schon zuhauf. Die statistische Auswertung desselben brächte ja ohnehin bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Tja, da habe ich mich erst vor einem halben Jahr aufgeregt über <a title="Linuxhome Politik für Idioten" href="http://www.linuxhome.ch/in-eigener-sache/politik-fuer-idioten/">Idiotenthemen in der Schweizer Politik</a>, geht der Reigen im Herbst nun fleissig weiter. Ich sollte eine Liste machen, eine Art Wiki mit den dümmsten Ideen und Sprüchen von Politikern. Vermutlich gibt es sowas schon zuhauf. Die statistische Auswertung desselben brächte ja ohnehin bereits Vermutetes zu Tage. Zur den Highlights diese Woche:</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<ul>
<li>Da hätten wir die Frau Estermann, die in altbekannter Manier das<a title="Artikel Tagesanzeiger" href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Estermann-scheitert-mit-Gesangswunsch/story/27419343"> Singen der Nationalhymne vor jeder Nationalratssitzung</a> einführen wollte.  Dazu Arthur Schopenhauer: „&#8230;Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz seyn könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er garade angehört, stolz zu seyn&#8230;“</li>
<li>Der neue Bundesrat, wie heisst er noch gleich&#8230;Burkhalter, genau. Dieser ist derweil überzeugt, dass<a title="Tagesanzeiger Artikel" href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Jagte-Burkhalter-Qadhafi-Angst-ein/story/28964796"> Schweizer Elitetruppen im Ausland durchaus für diverse Einsätze geeignet</a> wären. Nicht zum Kuhmelken oder zur Ausbildung von Landwirten in Äthiopien, nein, zur Jagd auf Piraten und Geiselbefreiung. Nun zumindest wissen wir nun, welches Departement ihm am besten zusagt&#8230;</li>
<li>Und die Unterstützung von jungen Arbeitslosen in Sachen Weiterbildung wäre so oder so eine tolle Sache, aber sogar das wird im <a title="SF DRS News" href="http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2009/09/24/schweiz/konjunkturpaket_in_letzter_minute_gerettet" target="_blank">3. Konjunkturpaket </a>mit einem äusserst fragwürdigen Kompromiss entwertet (erst bei einer Arbeitslosenquote ab 5 % gibt es Geld). Das heisst also die Politiker sind allzugerne bereit der Wirtschaft noch mehr Geld in den Popo zu stopfen, während ein Passus, welcher auch einmal benachteiligte Menschen (das sind die Lebewesen, welche für die Wirtschaft das Geld erarbeiten) unterstütz hätte, praktisch keine Chance hatte.</li>
</ul>
<p>Würde ein IQ-Minimum (so ab 130?) für Politiker auf der nationalen Ebene solche Dummbatz-Aktionen verhindern? Ich bin ehrlich gesagt nicht überzeugt davon, aber einen Versuch wäre es wert, wenn auch die soziale Intelligenz berücksichtigt würde, eine nicht ganz so kluge 4fache alleinerziehende Mutter könnte sehr wohl auch gut, wenn nicht sogar besser politisieren..</p>
<p>Die Zeit des Volkes wird viel zu sehr beansprucht mit Abstimmungen, die praktisch keinen Einfluss auf sein tägliches Leben hat, während die wirklich wichtigen Themen nebenbei entschieden werden (mal schnell 60 Milliarden einer Grossbank schieben, während wir 200 Millionen für verbesserte Arbeitslosenhilfe ablehnen oder so ähnlich). Da wäre es doch wenigstens wünschenswert, dass die Damen und Herren in der Lage wären, vernünftige und menschliche Entscheidungen zu treffen. So wäre die Tatsache, dass wir in einer Pseudo-direkten Demokratie leben, bei weitem nicht so schlimm.</p>
<p>Bis zum nächsten Idiotenartikel wünsche ich eine gute Zeit und viel Spass mit der besten Regierungsform der Welt.</p>
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		</item>
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		<title>Die Welt ist wieder in Ordnung, wenn Microsoft FUD verbreitet&#8230;</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/news/die-welt-ist-wieder-in-ordnung-wenn-microsoft-fud-verbreitet/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 22:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[geek]]></category>
		<category><![CDATA[opensource]]></category>
		<category><![CDATA[eee pc]]></category>

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		<description><![CDATA[Die enge „Zusammenarbeit“ (man könnte es auch Prostitution in Form von Girobuchungen nennen) mit dem Hardwarehersteller Asus zeigt uns, das Microsoft endlich wieder so handelt, wie wir es von früher kennen. Zu sehen ist dies in der neuesten EEE-PC-Kampagne von Asus. Beim ersten Blick auf die dazugehörige Webseite glaubt man erst, es handle sich um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Die enge „Zusammenarbeit“ (man könnte es auch Prostitution in Form von Girobuchungen nennen) mit dem Hardwarehersteller Asus zeigt uns, das Microsoft endlich wieder so handelt, wie wir es von früher kennen. Zu sehen ist dies in der neuesten EEE-PC-Kampagne von Asus. Beim ersten Blick auf die dazugehörige <a title="Asus Windowi Kampagne" href="http://www.itsbetterwithwindows.com" target="_blank">Webseite</a> glaubt man erst, es handle sich um einen Witz. Falls das Video Zicken macht, ist es auch auf <a title="Youtube Link" href="http://www.youtube.com/watch?v=VQBj0CJtW-Q" target="_blank">Youtube</a> erhältlich. Aber es ist kein Fake sondern durchaus ernst gemeint. Offenbar traut der Konzern Frauen maximal die Bedienung von Windows XP zu (welche dabei debil lächeln, während das Familienoberhaupt die Brötchen verdient). Da spricht Asus wohl ein ganz bestimmtes Kundensegment an, welches von Emanzipation noch nie gehört geschweige den gelesen hat. Die beste Frau meines Lebens kann im übrigen sehr wohl mit Linux umgehen, sogar mit Fedora und sie würde sich beim Anblick dieses Sülzfilmes ziemlich sicher übergeben.</p>
<p>Schade ist, dass Asus sich schamlos bedient hat bei Linux, denn fast jedes Motherboard wird seit geraumer Zeit mit <a title="Splashtop Linux" href="http://www.splashtop.com/">Splashtop</a> ausgeliefert, wobei es sich um nichts anderes als ein kleines Linux-System handelt (aber der Kunde soll dies tunlichst nicht wissen). Der sensationelle Erfolg einer neuen Geräteklasse innerhalb von wenigen Monaten, den sogenannten „Netbooks“, durch die EEE-PC&#8217;s wurde mit Linux möglich, welches damals das Standard-Betriebssystem war (vor allem weil kein neueres Windows auf den kleinen Kistchen lauffähig ist und Windows XP offiziell nicht mehr im Verkauf war). Schnell musste Microsoft handeln und holte XP aus der Mottenkiste, die Kunden sollten besser ein 8jähriges System vorgesetzt bekommen als freie Linux-Luft zu atmen. In einer Diktatur ist Bildung eben der größte Feind. Den Netbookherstellern wurden Angebote unterbreitet, die sie nicht ablehnen konnten und heute muss man Linux extra bestellen beim Netbookkauf.  So darf Asus heute offiziell als „Leecher“ bezeichnet werden, also „Blutegel“ oder „Schmarotzer“, da sie sich mit Opensource bereichert haben, ohne je etwas zurückzugeben.</p>
<p>Für Linux-Benutzer und Admins trotzdem ein Grund zur Freude, denn man konnte in letzter Zeit fast ein bisschen Angst bekommen durch all die Bemühungen von Microsoft in Richtung Opensource zu gehen. Ein Microsoft-Logo beim Booten von Novell&#8217;s SuSE hätte wohl so manchen Linux-Admin seine Berufswahl überdenken lassen. Aber zum Glück kehrt der Konzern zu seinen Wurzeln der <a title="Wikipedia Artikel zu FUD" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fear,_Uncertainty_and_Doubt">FUD</a>-Verbreitung zurück.</p>
<p>Genießen wir das  wohlige Gefühl, endlich wieder Gewissheit zu haben, auf der richtigen Seite zu spielen, die propagandistischen Kapitalisten tun wieder das, was sie am besten können: Schwachsinn verbreiten und hoffen, das jemand anbeisst. Etwas Undergroundfeeling kommt wieder auf. Und noch etwas Gutes: Die Wahl der nächsten Hardwarekomponenten wird auch ein bisschen leichter <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Novell lässt die Maske ein Stück herunter</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/novell-lasst-die-maske-ein-stuck-herunter/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 15:02:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Novell SuSE Linux gekauft hat und besonders seit der Zusammenarbeit mit dem Software-Riesen Microsoft fragen sich Linux-Profis weltweit immer wieder: Was hat Microsoft-Novell eigentlich vor mit ihrem Linux-„Engagement“? Nun, die letzten Neuigkeiten: Von den Entlassungen sind verhältnismässig viele Linux-Entwickler (25 der 100 Entlassungen) betroffen. Und dies trotz exzellenten Ergebnissen im Opensource-Bereich. Wie befürchtet wird [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Seit Novell SuSE Linux gekauft hat und besonders seit der <a title="heise.de: Zusammenarbeit Novell und Microsoft" href="http://www.heise.de/open/Microsoft-und-Novell-kooperieren--/artikel/80523">Zusammenarbeit mit dem Software-Riesen Microsoft </a>fragen sich Linux-Profis weltweit immer wieder: Was hat Microsoft-Novell eigentlich vor mit ihrem Linux-„Engagement“?<br />
Nun, die letzten Neuigkeiten: Von den <a title="heise.de: Entlassungen bei Novell" href="http://www.heise.de/open/Entlassungen-bei-Novell--/news/meldung/132408">Entlassungen</a> sind verhältnismässig viele Linux-Entwickler (25 der 100 Entlassungen) betroffen. Und dies trotz exzellenten <a title="heise.de: Novell Jahreszahlen" href="http://www.heise.de/open/Gemischte-Gefuehle-bei-Novell--/news/meldung/133684">Ergebnissen im Opensource-Bereich</a>.</p>
<p>Wie befürchtet wird also nun das Linux-Engagement eingeschränkt, da Novell offenbar genug SuSE-Plattformen an die Kunden verschachert hat, um nun erst die richtig teuren Produkte (Groupwise u.ä.) zu verkaufen. Für mich noch ein Grund mehr, eine andere Distribution einzusetzen, wenn man denn die Wahl hat. Gerade Debian und Redhat werden auch in Europa immer häufiger eingesetzt, wenn grosse Projekte anstehen (Beispiele: Kanton Solothurn, Postfinance).</p>
<p>Wer weiss wie lange es dauert, bis uns die Novell-Manager mehr von ihrer Strategie zeigen? Vielleicht wird die Weiterentwicklung der Enterprise-Linux-Version praktisch ganz eingestellt? In diesem Fall käme ich mir als OpenSuSE-Community-Member ziemlich verarscht vor. Hoffen wir, dass es bei dieser Anzahl Entlassungen bleibt und das Novell nicht unsere alten Befürchtungen zur Wahrheit macht, wonach die Kooperation mit Microsoft mittel- und langfristig doch eher zum Schaden der in Europa immer noch am häufigsten eingesetzten Enterprise-Distribution gereicht.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Thinkpad X61s unter 10 Watt!</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Oct 2008 15:02:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
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		<category><![CDATA[thinkpad]]></category>

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		<description><![CDATA[All die Sparmassnahmen zeigen Wirkung: Letzte Woche unterbot mein Thinkpad im laufenden Betrieb (mit allen geladenen Modulen) die 10-Watt-Marke kurzzeitig (Langzeit 11,2W). Und dies mit KDE 3.5 mit laufenden Anwendungen: 2 mal Konsole, gkrellm und was sonst noch so automatisch gestartet wird beim KDE unter Fedora 8: Natürlich muss das Display dabei auf Batterie-Modus (50-60% [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>All die <a href="http://www.linuxhome.ch/linux/update-noch-mehr-stromsparen-mit-dem-lenovo-thinkpad-x61s/">Sparmassnahmen</a> zeigen Wirkung: Letzte Woche unterbot mein Thinkpad im laufenden Betrieb (mit allen geladenen Modulen) die 10-Watt-Marke kurzzeitig (Langzeit 11,2W).<br />
Und dies mit KDE 3.5 mit laufenden Anwendungen: 2 mal Konsole, gkrellm und was sonst noch so automatisch gestartet wird beim KDE unter Fedora 8:<br />
<a href="">
					<img src="http://farm.static.flickr.com//_.jpg" alt="" />
				</a><br />
Natürlich muss das Display dabei auf Batterie-Modus (50-60% Helligkeit) abgedunkelt sein, sonst werden sofort wieder 4-5 Watt mehr verbraucht. Externe Geräte sollten auch nicht angeschlossen sein. Nur ein simpler USB-Stick, der gemounted ist, erhöht den Verbrauch um über ein Watt. Ausserdem muss man etwas Geduld haben, um den Screenshot im richtigen Moment zu machen, weniger als 10 Watt sind wirklich eher die Ausnahme.</p>
<p>Wer kann dies unterbieten? Bitte im Kommentar einen Link auf den Screenshot hinterlassen, wenn Ihr&#8217;s geschafft habt ohne zu schummeln <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Ich weiss nicht, wieviel die neuen Netbooks (eee-PC und Co.) so brauchen, aber die müssten sowas doch mit Links erreichen, oder?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Erste Eindrücke eines Linux-Freaks von OSX Leopard auf dem iMac</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/news/erste-eindrucke-eines-linux-freaks-von-osx-leopard-auf-dem-imac/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 13:10:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[geek]]></category>
		<category><![CDATA[mac]]></category>
		<category><![CDATA[osx]]></category>

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		<description><![CDATA[Damit ich im Wohnzimmer einen Computer stehen haben kann, der nicht komplett deplaziert aussieht, entschloss ich mich letzten Herbst, einen iMac 24&#8221; anzuschaffen. Nach 4 Monaten Lieferschwierigkeiten an den Drittanbieter habe ich seit Mitte Januar das Gerät endlich zu Hause stehen. Obwohl sofort Linux draufgepflanzt wurde, möchte ich natürlich auch ein bisschen mit dem eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Damit ich im Wohnzimmer einen Computer stehen haben kann, der nicht komplett deplaziert aussieht, entschloss ich mich letzten Herbst, einen iMac 24&#8221; anzuschaffen. Nach 4 Monaten Lieferschwierigkeiten an den Drittanbieter habe ich seit Mitte Januar das Gerät endlich zu Hause stehen.</p>
<p>Obwohl sofort <a href="http://www.linuxhome.ch/linux/fedora-8-auf-imac-stolpersteine-und-wie-man-sie-behebt/" title=" Fedora 8 auf iMac: Stolpersteine und wie man sie behebt">Linux draufgepflanzt</a> wurde, möchte ich natürlich auch ein bisschen mit dem eigentlich vorgesehenen Betriebssystem von diesem sexy Gerät arbeiten. Da OSX Leopard ja nun offiziell als <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/98615" title="OSX ist Unix" id="lk3e">Unix</a> betitelt werden darf, haben sich meine Berührungsängste diesbezüglich weitgehend verflüchtigt. Aber erstmal Schritt für Schritt:</p>
<p><span id="more-42"></span></p>
<h2>Die Ankunft</h2>
<p>Das Gerät ist pragmatisch ohne zuviel Schnickschnack verpackt. Es liegt keine brauchbare Dokumentation in Papierform bei (was aus Umweltschutz-Sicht Sinn macht, jedoch eher aus Spargründen so gehandhabt wurde). Es gibt nur 2 Kabel einzustecken; den Strom und die Tastatur (allenfalls noch die Mighty-Mouse, aber meine ist kabellos mit Bluetooth versorgt). Und dann kann&#8217;s eigentlich schon losgehen.</p>
<h2>Die Hardware</h2>
<p>Der hochauflösende Bildschirm ist sehr gut verarbeitet und bietet einen exzellenten Kontrast. Sogar flach von der Seite sieht man das Bild noch ziemlich gut. Weil das ganze Ding so flach ist, erwärmt es sich aber auch demenstprechend unter Last. Manchmal wird es z.B. beim Spielen so heiss, dass ich eine Überhitzung befürchte. Bei mir ist die noch nie eingetreten, aber ich kenne jemanden, bei dem die Maschine dann schon stehenblieb (&#8220;freeze&#8221;).</p>
<p>Der Sound kommt überraschend satt mit einem anständigen Bass aus den Boxen. Volle Lautstärke habe ich aus Rücksicht auf die Nachbarn noch nicht ausprobiert.</p>
<p>Die Tastatur hat einen netten Anschlag. Jedoch sind die flachen Tasten manchmal auch störend und irgendwie zu eng zusammenliegend. Leider sind die USB-Anschlüsse an der Tastatur ohne 5V-Versorgung, was sie nur für Geräte mit eigener Stromversorgung tauglich macht (iPod, Palm Pilot etc.). USB-Keys müssen leider an der Rückseite des Bildschirms angebracht werden.</p>
<h2>Der erste Start</h2>
<p>Was einem Linux-Benutzer mit Sysinit-Erfahrung auffält: Das Ding startet verflixt schnell. Erste Interpretation: Hier gibt es kein SYSV-Init mit verschiedenen Runlevels. Allenfalls BSD-Unix-mäßige Startskripte. Dies hat sich nach kurzem Suchen in der Dateisystem-Wurzel auch bestätigt. Wie genau die Services gestartet werden, habe ich noch nicht ausgeknobelt. Ich vermute mal, dass die jeweiligen Services als Applikation installiert sich selber um den Start kümmern, indem sie Skripte  in /System/Library/StartupItems und /Library/StartupItems ablegen, welche von /etc/rc.common gebrauch machen und die mit XML-Dateien (Property-list Format) konfiguriert werden. Daher wird auch /etc/rc nicht mehr verwendet. Der Unix-übliche &#8220;init&#8221; als erster Prozess wurde durch &#8220;launchd&#8221; ersetzt. Kernel-Module finden sich des weiteren in /System/Library/Extensions/. Eine ausführlichere Beschreibung der Details vom Bootvorgang und weitere nützliche Informationen sind im empfehlenswerten Buch <a href="http://www.oreilly.com/catalog/macxtigerunix/" title="Max OSX Tiger for Unix Geeks">&#8220;Mac OSX Tiger for Unix Geeks&#8221;</a> zu finden.</p>
<h2>Die Shell</h2>
<p>Als erstes Programm öffnete ich tatsächlich die Shell und fühlte mich sofort zuhause, da es sich um eine Bash handelt. Kein Handlungsbedarf. Punkt.</p>
<h2>Das System</h2>
<p>Wie schon erwähnt finden wir das BSD-Startskripte (oder eher Initialisierungsskripte) /etc/rc.common und /etc/rc.netboot. Ein weiterer Unterschied zu klassischem Unix / Linux ist die Dateistruktur. Das /etc zum Beispiel ist abgebildet auf /private/etc. Auch die Benutzerverzeichnisse zeigen mittels Autofs auf /home ausgehend von /Users/USERNAME. Cronjobs können ganz normal mit &#8220;crontab&#8221; erstellt resp. bearbeitet werden. Es ist also praktisch alles vorhanden im Sinne eines klassischen Unix. Einige der Programme und Hilfsmittel sind auch als entsprechende grafische Programme für die Benutzer verfügbar.</p>
<h2>Die Oberfläche</h2>
<p>Die standardmäßigen Effekte sind minimal. Mit &#8220;Exposé&#8221; und &#8220;Spaces&#8221; sind zwei sehr vernünftige Desktop- resp. Programmwechsler vorhanden. Als Compiz-Benutzer scheinen die Oberfläche und die Effekte von OSX dann doch eher simpel. Aber geradde dadurch ist vermutlich auch eine höhere Stabilität gewährleistet. Ganz besonders gefällt mir das Dock am unteren Rand, eine Art Taskleiste mit schönem Spiegeleffekt, in der laufende Programme angezeigt werden, aber auch Programm-Icons abgelegt werden können, um diese schnell zu starten. Ein nettes Detail, welches sehr nützlich ist, sofern man es kennt: Die Programme, welche gerade laufen, haben einen kleinen blauen Punkt unter dem Icon im Dock.</p>
<h2>Die Programme</h2>
<p>Hier sind wiederum rein subjektive Ansichten entscheidend. Eine nette <a href="http://www.apple.com/macosx/guidedtour/" title="Leopard presentation">Präsentation</a> zeigt viele der Funktionen und Neuerungen. Hier eine kleine Auswahl:</p>
<ul>
<li>
<h3>Mail</h3>
</li>
</ul>
<p>Ich persönlich bevorzuge beispielsweise Thunderbird als Mailprogramm, weil ich dieses mittels Unison mit meinen Linux-Verzeichnissen synchronisieren kann. Der Mail-Client von Apple ist dafür besser integriert um z.B. Fotos zu versenden mit automatischer Größenanpassung. Eine Funktion für Empfangsbestätigung habe ich bis jetzt vergeblich gesucht in Apple&#8217;s Mailprogramm.</p>
<ul>
<li>
<h3>iPhoto</h3>
</li>
</ul>
<p>Gerade iPhoto ist für mich ein Paradebeispiel der Usability von Mac-Software. Innert 2 Minuten habe ich aus ausgewählten Fotos eine Diashow mit sanft bewegten Bildern und Musikuntermalung erstellt und konnte diese gar noch als Quicktime exportieren. Meines Wissens ist so etwas mit meinem sonstigen Favoriten, dem Linux-Pendant &#8220;digikam&#8221; _noch_ nicht möglich. Dafür importiert iPhoto die Fotos in eine DB, man hat die Dateien also nicht mehr einzeln physikalisch zur Verfügung, was einen wiederum an dieses Programm bindet. Man kann natürlich per Drag&#038;Drop Fotos in den Dateimanager ziehen und hat sie dann wieder als Dateien zur Verfügung, aber weshalb dann nicht gleich die Dateien behalten und nur die Verwaltung in der Datenbank halten?</p>
<ul>
<li>
<h3>Photo Booth</h3>
</li>
</ul>
<p>Für meine Freundin der beste Grund, OSX zu benutzen. Es macht viel Spass mit den verschiedenen Foto-Effekten mit Echtzeit-Vorschau herumzuexperimentieren. Es ist absolut einfach, die Fotos direkt zu versenden, als Anmelde- oder Chat-Bild zu verwenden oder in iPhoto zu bearbeiten. Leider ist die Funktion für die Hintergrundeffekte noch nicht ausgereift. Es braucht perfekte Lichtverhältnisse und einen absolut leeren und weissen Hintergrund, damit man sich selbst quasi vor dem Eiffelturm platzieren kann.  Ausserdem scheint die Kamera manchmal etwas verrückt zu spielen (zu Hell, Farbtöne überwiegen einseitig), was jeweils durch einen Neustart der Applikation behoben werden muss.</p>
<ul>
<li>
<h3>Time Machine</h3>
</li>
</ul>
<p>Dazu kann ich ich nicht viel sagen, denn ich habe keine überschüßige USB-Harddisk zu Verfügung im Moment. Allerdings sieht es in der Präsentation schon beeindruckend aus. Ich vermute mal, es handelt sich um ein rsync-basiertes Backup, welches ich auch bei meinen Linux-Maschinen einsetze, nur dass eben das Time-Machine-Interface sehr einfach ist und vor allem cool aussieht. Aber wie üblich mangelt es klar an Konfigurations- und Eingriffsmöglichkeiten für die Benutzer. Man kann nicht mal alte Backups löschen, soviel ich weiss. Das ist wiederum gar nicht nach meinem Geschmack.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p><em>Dieses Fazit ist absolut subjektiv und ich habe noch nicht allzuviel Hintergrundwissen über OSX.</em></p>
<p>Die Oberfläche ist wunderschön und &#8220;Cover Flow&#8221; in Zusammenarbeit mit der hervorragenden Vorschaufunktion im Finder ist sehr überzeugend. Aus der Vorschau konnte ich beispielsweise eine Diaschau mit einem Mausklick starten, welche sogar Powerpoint-Präsentationen einbinden konnte.</p>
<p>Als Linux-Veteran fehlen mir viele Freiheiten in der Wahl von Werkzeugen und grafischen Benutzeroberflächen. Man merkt eindeutig, dass man sich als User nicht für die Details zu interessieren hat. Das funktioniert im Vergleich zu Windows immerhin, da praktisch alles reibungslos funktioniert. Dennoch steht man als neugieriger Benutzer etwas im Regen und Automator und AppleScript sind keine echten Alternativen im Vergleich zur Macht, die man über ein Linux-System haben kann.</p>
<p>Meine Fotos lese ich nach wie vor in Linux ein, weil sie dort (Programm digikam) als einzelne Dateien erhalten bleiben. Danach importiere ich sie auch in iPhoto, weil ich damit wiederum sehr einfach &#8220;mal eben schnell&#8221; eine wunderschöne Diaschau für Freunde erstellen kann.</p>
<p>Daher ersetzt OSX bei mir ganz bestimmt nicht Linux, aber zum Surfen und Multimedia bearbeiten im Wohnzimmer ist es ganz klar vorerst die erste Wahl. Es sind nun mal hauptsächlich die exzellent integrierten Programme, die das &#8220;Mac-Feeling&#8221; ausmachen.</p>
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		<title>Ein stiller Wechsel</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/news/der-stille-wechsel/</link>
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		<pubDate>Mon, 17 Dec 2007 19:07:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[ruby]]></category>

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		<description><![CDATA[Leider hat sich das Ruby-basierte Typo (nicht zu verwechseln mit dem CMS Typo3)als nicht sehr performant erwiesen. Obwohl ich sogar ein Mongrel-Cluster-Setup aufgesetzt habe, dauerte das Rendering der Index-Seite teilweise über 40 Sekunden, wenn die entsprechende Seite im Cache ungültig wurde. Leider fand ich keine brauchbare Lösung dafür, deshalb bin ich auf das &#8220;verwandte&#8221; WordPress [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Leider hat sich das Ruby-basierte <a href="http://typosphere.org/" title="Typosphere">Typo</a> (nicht zu verwechseln mit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Content-Management-System" title="Content Management System">CMS</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Content-Management-System" title="Typo3 CMS">Typo3</a>)als nicht sehr performant erwiesen. Obwohl ich sogar ein <a href="http://blog.codahale.com/2006/06/19/time-for-a-grown-up-server-rails-mongrel-apache-capistrano-and-you/" title="Mongrel Capistrano Apache Setup">Mongrel-Cluster-Setup</a> aufgesetzt habe, dauerte das Rendering der Index-Seite teilweise über 40 Sekunden, wenn die entsprechende Seite im Cache ungültig wurde. Leider fand ich keine brauchbare Lösung dafür, deshalb bin ich auf das &#8220;verwandte&#8221; WordPress umgestiegen, wo ich zum Glück auch dasselbe Theme verwenden konnte.</p>
<p>Das Einzige, was ich nicht gut übernehmen konnte, waren die Kommentare. Da es aber bisher nur beim Artikel  <a href="http://www.linuxhome.ch/2007/10/12/linux-distributions-test-nr-1-pclinux-os-2007" title="Linux Distributions Test Nr. 1 PC Linux OS 2007">&#8220;Linux-Distributions Test Nr. 1: *** PCLinux OS 2007 ***&#8221;</a> viele davon gab, habe ich sie separat als <a href="http://www.linuxhome.ch/linux/kommentare-zu-linux-distributions-test-nr-1-pclinux-os-2007-fur-wechsel-zu-wordpress/" title="Kommentare zu PCLinuxOS2007 Review">Artikel</a> übernommen.</p>
<p>Die Typo-Entwickler waren im IRC nicht wirklich sehr an der Weiterentwicklung der Software interessiert. Auf meine Anfrage, ob denn bald eine rudimentäre Datei-Verwaltung für Uploads möglich wäre, erhielt ich lediglich die Antwort «Wenn Du das unbedingt willst, forke doch die Software». Naja, so funktioniert Opensource, ich war ja auch in der Lage, mit Ruby das Zitat-Plugin ohne Probleme zu schreiben, aber die Upload-Verwaltung erwies sich als ein für mich zu großer Brocken.</p>
<p>Mit <a href="http://www.wordpress.org" title="wordress homepage">wordpress</a> habe ich mich für eine äußerst komfortable Lösung entschieden, welche ständig weiterentwickelt wird und die praktisch alles an Plugins schon mitbringt, was ich brauche. Die externe Generierung von Seitenstatistiken im Dashboard von wordpress.com ist auch sehr komfortabel und rundet das geniale Gesamtbild ab. Daumen hoch!</p>
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