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	<title>Linux @ Home &#187; Linux</title>
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	<description>Pinguine, Politik undsoweiter...</description>
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		<title>Automatisierte Server-infrastruktur mit Puppet in der KMU: Lohnt sich das?</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 12:54:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[geek]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Ruby]]></category>

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		<description><![CDATA[Puppet ist seit Jahren im Aufwind und entwickelt sich zum Nonplusultra im professionellen Konfigurationsmanagement. Es ist schon längst nicht mehr nur die &#8220;Alternative zu cfengine&#8221; die es anfangs noch war. Die Liste der Firmen, die seit längerem und im grossen bis sehr grossen Umfang (bis zehntausende von Servern oder Instanzen) auf Puppet setzen ist beeindruckend, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Puppet ist seit Jahren im Aufwind und entwickelt sich zum Nonplusultra im professionellen Konfigurationsmanagement. Es ist schon längst nicht mehr nur die &#8220;Alternative zu <a title="cfengine homepage" href="http://cfengine.com/" target="_blank">cfengine</a>&#8221; die es anfangs noch war. Die<a title="Who uses Puppet?" href="http://projects.puppetlabs.com/projects/puppet/wiki/Whos_Using_Puppet" target="_blank"> Liste</a> der Firmen, die seit längerem und im grossen bis sehr grossen Umfang (bis zehntausende von Servern oder Instanzen) auf Puppet setzen ist beeindruckend, darunter finden sich unter anderem Google, Twitter, Red Hat, Sun, Citrix, match.com, Rackspace etc. Wegen der ausgezeichneten Reputation von Puppet und der möglichen Vollautomatisierung (ein heiliger Gral von Systemadministratoren, leider wird dies manchmal eher als Bedrohung ihres Jobs wahrgenommen) entschieden wir uns für eine Evaluation dieser Software. Der Preis für die Flexibilität und die überragende Mächtigkeit dieses Instruments ist allerdings am Anfang ziemlich hoch: Nicht wegen dem Kaufpreis, es handelt sich ja um Opensource, aber die Lernkurve ist am Anfang wirklich sehr steil. So steil, dass ich mich die erste Woche mehr als einmal gefragt habe: Sollen wir wirklich? Lohnt sich das überhaupt für unsere 20 Linux-Server? Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, dass die Einstiegshürde so hoch ist, damit wird sichergestellt, dass sich nur eingehend damit beschäftigt, wer genau weiss, was er tut (das ist auch bei Linux-Administratoren nicht automatisch der Fall <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  und was genau mit dem Werkzeug erreicht werden soll.</p>
<p>Nach zwei Wochen intensiven Lernens (Meistens &#8220;Learning by doing&#8221;, denn praktisch alle  Puppet-Bücher sind nicht wirklich brauchbar) ist die Antwort Ja. Ja, und es würde sich sogar nur mit 10 Servern bereits lohnen. Denn nach dem hohen Lernaufwand am Anfang wird das Erstellen von neuen Modulen und Konfigurationen immer einfacher und schneller. Es macht Spass, ein derartig mächtiges Werkzeug immer besser zu beherrschen. Zudem gibt es eine Unmenge von<a title="Puppet Module Forge" href="http://forge.puppetlabs.com/" target="_blank"> vorgefertigten Modulen</a> auf den entsprechenden Internetseiten zu finden. Und nicht zuletzt lernt man sehr viel über deklarative Sprachen und wenn man will, kann man zugleich noch etwas Ruby Programmieren lernen, je nachdem wie tief man in die Materie eintauchen möchte.</p>
<p>Einen anständigen Workflow vorausgesetzt kommt man unter Umständen auch intensiv mit Git in Kontakt, was einem den zukünftigen Umgang mit diesem ebenfalls sehr mächtigen Versionierungswerkzeug in anderen Projekten sehr einfach macht (Projektleiter, ob kommerziell oder Opensource sind froh, wenn sie nicht erst einen Kurs in &#8220;Git basics&#8221; geben müssen). Als kleiner Bonus wird durch den Workflow auch ein Produktionsrelease-Zyklus eingaführt mit Test und Live-Szenarien, ohne die sonst üblichen Probleme eines Paradigmen- oder Prozesswechsels (Akzeptanz u.ä.), denn die ersten Früchte der Arbeit werden sehr schnell auch individuell spürbar. Für vorsichtigere Naturen lohnt sich bestimmt ein Blick auf die <a title="Puppet Enterprise" href="http://puppetlabs.com/puppet/puppet-enterprise/" target="_blank">Enterprise-Version</a>, mit der die Installation vollautomatisch auf Klick funktioniert und für die man auch offiziellen Support bekommt.</p>
<p>Warum scheuen dennoch viele Administratoren den Weg in die Vollautomatisierung? Bei einigen herrscht wohl noch die altbekannte Angst vor dem Überflüssigwerden des Administrators vor. Dies lässt sich in der Welt der proprietären Betriebssysteme und Software (aber nicht nur dort) sehr häufig beobachten, wo selbst einfachste, repetierbare Aufgaben teilweise Stunden benötigen. Mein Argument gegen diese Angst ist, dass wir unseren Job nicht machen, um langweilige, wiederholende und im Prinzip immergleiche Arbeiten zu machen. Dazu kann man auch Roboter (sprich: Puppet) nehmen! Als Systemadministrator / Entwickler etc. hat man genug zu tun, kreative und nachhaltige Lösungen für nicht-alltägliche Probleme zu finden. Diese Arbeit ist essentiell das, was uns  implizit motiviert! Typische Situation: Die ersten 10 Apache-Installationen macht man noch gerne, weil man lernt und das Ergebnis sehen kann. Danach merkt man schnell, dass es immer dasselbe ist. Warum also nicht automatisieren? Jeder Systemadministrator den ich kenne, hat eine Liste mit 100+ interessanteren Problemen und Ideen, welche ihrer Firma einen echten Mehrwert bieten würden, wenn man denn neben den alltäglichen Aufgaben Zeit für sie fände. Deshalb ist Automatisierung keine Bedrohung sondern eine Befreiung! Sobald man mit vielen Servern zu tun hat, muss man sich ohnehin überlegen, wie man diese effizient und nachvollziehbar gleich aufsetzen und administrieren will, daher ist in grösseren Firmen diese Form der Automatisierung schon eher ein Sachzwang, will man motivierte und kreative anstatt genervte Administatoren.</p>
<p>Im Gegensatz zu cfengine besteht derzeit leider noch keine offizielle <a title="Puppet on Windows" href="http://projects.puppetlabs.com/projects/puppet/wiki/Puppet_Windows" target="_blank">Windows-Unterstützung.</a> Es sind jedoch Entwicklungen im Gange, dass bald die wichtigsten Ressourcen durch einen Windows-Agent realisiert werden können.</p>
<p>In diesem Sinne gelte das alte Administratoren-Credo: Wenn eine Arbeit automatisch erledigt werden kann, soll man keinen Menschen damit belästigen. Denn Menschen haben Interessanteres zu tun.</p>
<address>[1] <a href="http://cfengine.com/">http://cfengine.com/</a></address>
<address>[2] <a href="http://projects.puppetlabs.com/projects/puppet/wiki/Whos_Using_Puppet">http://projects.puppetlabs.com/projects/puppet/wiki/Whos_Using_Puppet</a></address>
<address>[3] <a href="http://forge.puppetlabs.com/">http://forge.puppetlabs.com/<br />
</a>[4] <a href="http://puppetlabs.com/puppet/puppet-enterprise/">http://puppetlabs.com/puppet/puppet-enterprise/</a><a href="http://forge.puppetlabs.com/"><br />
</a>[4] <a href="http://projects.puppetlabs.com/projects/puppet/wiki/Puppet_Windows">http://projects.puppetlabs.com/projects/puppet/wiki/Puppet_Windows</a></address>
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		<title>Ade KDE&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 15:34:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[geek]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[gnome]]></category>
		<category><![CDATA[KDE]]></category>
		<category><![CDATA[opensource]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

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		<description><![CDATA[Selten lasse ich mich zu  solchen Postings hinreissen. Nun ist es soweit. Nachdem ich nun seit über 10 Jahren KDE nutze (seit ca. 1999), hat das Frustlevel mit KDE 4.x (Version egal) ein unerträgliches Mass erreicht. Schade, ich wäre gerne länger optimistisch gewesen bezüglich des Projektes. Ich hoffe, dieser Artikel wird nicht zu sehr als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Selten lasse ich mich zu  solchen Postings hinreissen. Nun ist es soweit. Nachdem ich nun seit über 10 Jahren KDE nutze (seit ca. 1999), hat das Frustlevel mit KDE 4.x (Version egal) ein unerträgliches Mass erreicht. Schade, ich wäre gerne länger optimistisch gewesen bezüglich des Projektes. Ich hoffe, dieser Artikel wird nicht zu sehr als Troll-Posting aufgefasst, ich versuche so sachlich wie möglich zu bleiben (ich bin zwar kein KDE-Entwickler, kann aber Usability und Projektleitung einigermassen beurteilen)&#8230;</p>
<p>Ich war wirklich ein grosser Fan von KDE, habe die Gnome-Benutzer immer belächelt, weil sie für Konfigurationen Registry-ähnliche (brrrr&#8230;) Einträge in GConf machen mussten (auch heute noch?), falls es dafür kein entsprechendes Werkzeug gibt.</p>
<p>Als mit KDE 4.0-4.3 bereits viele enttäuschte KDE-Benutzer absprangen, bezichtigte ich sie der Ungeduld und vermutete, dass in 6 Monaten endlich Stabilität und Klarheit bezüglich der Schnittstellen, des Designs und der Oberflächen herrschen würde: Ich habe mich geirrt. Es sind mehr als 3 Jahre seit Version 4.0 vergangen, ich habe wirklich genug Geduld bewiesen. Leider ist weder die Stabilität, noch die Funktionalität auch nur annähernd an die Versprechungen der Entwickler herangekommen. Als Benutzer frisst mir KDE einfach zuviel Zeit und Ressourcen und kostet mich immer mehr Nerven.</p>
<p>Um nur ein paar unrühmliche Beispiele zu nennen:</p>
<ul>
<li>Plasma-Abstürze (diese treten je nach Grafikkarten-Treiben häufiger oder seltener auf, aber sie treten auf)</li>
<li>Der &#8220;semantische Desktop&#8221; mit Nepomuk/Strigi =&gt; Zweimaliger Backendwechsel (alle Tags und Indizes konnte man vergessen oder nur mit grossem Aufwand migrieren) und immer noch kein funktionierendes Frontend, abgesehen von ein paar unintuitiven Dolphin-Buttons. Kurz gesagt: Sogar die Windows-Indizierung oder der Google-Desktop-Search funktionieren besser.</li>
<li>Akonadi (Datenprovider)=&gt; immer noch nicht vollständig integriert, nicht mal in KMail! Immerhin ist der Akonadi-Dienst heute stabil und zuverlässig.</li>
<li>ALT+F2 (KRunner) war in mehreren Versionen instabil, brauchte Minutenlang, um Nepomuk oder werweisswas abzufragen und stürzt auch heute noch unregelmässig ab.</li>
<li>Für mich sehr unverständlich: Das eigentlich geniale Konzept der Aktivitäten wurde niemals richtig brauchbar eingeführt. Dabei hätte man in Verbindung mit den virtuellen Deskstops Einiges erreichen können. Aber es ist bis heute nur den wenigsten Benutzern klar, das es Aktivitäten gibt geschweige denn, wie man sie nutzen oder konfigurieren kann (die Konfiguration wird sehr gut versteckt).</li>
<li>Die Systemkonfigurationswerkzeuge sind immer chaotischer <a title="KDE systemsettings" href="http://www.pro-linux.de/artikel/2/image/1496/4107,die-systemsettings-in-kde-46-sind-endlich-wieder-uebersichtlich.html" target="_blank">organisiert</a> und bezeichnet (wer sucht das Tastaturlayout schon unter &#8220;Input Devices&#8221;?)</li>
<li>Abstürze in KMail, amarok und vielen anderen Applikationen. Auf das von KDE verwendete QT-Framework sind die Abstürze kaum zurückzuführen, denn reine QT-Applikationen scheinen in der Regel sehr stabil zu arbeiten.</li>
<li>Desktopeffekte: Tolle und gutaussehende Effekte, nur fehlt ein einheitliches Konzept. Der Benutzer ist ganz auf sich gestellt, die für ihn nützlichen Komponenten einzurichten. Ausserdem auch hier: Noch viel zu viele Abstürze, wenn man &#8220;ungewöhnliche&#8221; Mausbewegungen o.ä. macht, während ein Effekt in Kraft ist. Heute kann man kaum noch jemanden mit den tollen KDE-Desktopeffects beeindrucken, wenn sie nur zur Hälfte funktionieren wegen Treiberproblemen oder gar abstürzen, wenn man sie gerade einem Kollegen zeigen möchte <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </li>
</ul>
<p>Dies sind auch in den meisten Foren so etwa die am häufigsten bemängelten Punkte.</p>
<p>Bei KDE merkt man seit einigen Jahren, dass die Projektleitung chaotisch ans Werk geht, Entwickler Aaron Seigo ignoriert seit Jahren die unzähligen Kommentare in seinem <a title="Aaron Seigo Blog" href="http://aseigo.blogspot.com/" target="_blank">Blog</a> und den KDE-Foren, in denen die Benutzer einfach nur Stabilität, weniger Abstürze und weniger Bugs fordern, wenn er und andere Entwickler schon wieder mit den nächsten Features auftrumpfen, während grundsätzliche Attribute noch nicht mal stabil funktionieren. Sebastian Kügler indes<a title="KDE 4.7 Beta ankündigung" href="http://dot.kde.org/2011/05/25/kde-ships-first-47-beta" target="_blank"> kündigt bereits die Betaversion von KDE 4.7</a> an. Auch dort viele Kommentare, dass Version vor 1.0 (1998) stabiler war, als es 4.x je war usw. Je länger die Benutzerklagen bezüglich der mangelnden Stabilität von KDE 4 ignoriert oder beschwichtigt wurden, ohne dass es spürbare Verbesserungen gab (es gab sie, aber nur für Benutzer, die in der Lage waren, immer die neuesten Versionen zu installieren), desto ungeduldiger und drängender wurde natürlich deren Ton. Mittlerweile werden sogar Kommentare gelöscht, weil sie sich im Ton ganz vergreifen, schlecht bewertet und als &#8220;Trollpost&#8221; bezeichnet. Das deutet auf Schwierigkeiten hin, die sich längerfristig auswirken dürften. Sehr schade, denn es geht hier viel Vertrauen verloren, das doch so wichtig ist für Softwareprodukte.</p>
<p>Was tun? Noch bis Ende letzten Jahres gab es für mich kaum eine Alternative, denn KDE hat unbestritten viele tolle Applikationen und Gnome 3 steckte scheinbar noch etwas in den Kinderschuhen.</p>
<p>Mit dem Release von Fedora 15 sollte Gnome 3 in brauchbarer Form vorliegen. Mit grösster Skepsis stattete ich diesr Desktopumgebung einen Besuch ab. Kurz und gut: Ich war von Anfang an begeistert! Schon mit einer so frühen Release haben die Gnome-Entwickler ein absolut stabiles und benutzbares Produkt abgeliefert! Natürlich sind noch nicht alle Applikationen und Systemkomponenten migriert worden, aber das Projekt scheint sehr gut voranzukommen. Das alte Gnome hat mir nie gefallen, zu altbacken und kaum konfigurierbar. Doch genau dieser &#8220;Mangel&#8221; an Konfigurationsmöglichkeiten scheint bei Gnome 3 gut in das Gesamtkonzept zu passen. Die Gnome-Shell ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber sie stellt nach kurzer Zeit sogar jede Mac-Oberfläche in den Schatten. Warum? Weil man sich auf die Arbeit mit den jeweiligen Applikationen konzentrieren kann und weil die verwendeten Effekte auf den Workflow ausgelegt sind und praktisch nie abstürzen. Auch wenn ich hoffe, dass ich in Zukunft mehr konfigurieren kann (z.B. gespeicherte Sessions, in welchen die Applikationen auf zugewiesenen Desktops starten), fehlt mir im Moment nichts. Ich kann es vielleicht in die Worte fassen: Es fühlt sich alles von Anfang an richtig an, die meisten Kommandos entdeckt man intuitiv (z.B. das Navigieren in den Desktops, das Aufrufen der Gnome-Shell etc.), die Projektleitung scheint zu wissen, was das Ziel ist und das merkt man. Vielleicht erweisen sich nun die höheren Einstiegshürden in die Gnome-Entwicklung als Vorteil, weshalb Gnome-Entwickler unter Umständen etwas &#8220;reifer&#8221; und zurückhaltender sind mit Features, die dem Workflow nicht wirklich helfen.</p>
<p>Man darf mich also seit dieser Woche als Gnome3 (oder Gnome-Shell?) Benutzer bezeichnen. Ich kann sagen, die Migration ist mir viel leichter gefallen, da ich nur in einem Drittel der Zeit dasselbe erreichte, wie mit einer neuen KDE-Installation: Evolution ist viel stabiler geworden (stabiler als KMail war es schon immer) und es hilft einem beim Einrichten von Googlemail-IMAP-Accounts. Ausserdem integriert es Google-Kalender sauber, genauso wie Google-Kontakte uvm. Im Büro nutze ich Evolution sogar mit unserem Exchange-Server (inkl. GAL) ohne Probleme. Soweit so gut.</p>
<p>Nochmals: Bitte versteht mich nicht falsch, die KDE-Entwickler sind Profis und viele Applikationen möchte ich nicht mehr missen (obwohl die Anzahl schrumpft aufgrund zunehmender Abstürze). QT ist und bleibt ein geniales Framework, dass ich jederzeit GTK vorziehe, um kleine Applikationen zu entwickeln. Auch werde ich weiterhin mit Spenden die einzelnen Projekte unterstützen. Nur bezweifle ich mittlerweile offiziell, dass die Projektleitung dazu fähig ist, dieses Boot wieder in ruhigere Gewässer zu lenken. Nach der Lektüre von Frederick P. Brooks &#8220;The Mythical Man-Month&#8221;, Peter Seibel&#8217;s &#8220;Coders at Work&#8221; und anderen Materialien über vergangene Grossprojekte im Softwarebereich deutet für mich Vieles darauf hin, dass KDE4 niemals stabil werden wird. Als Entwickler muss man sich dann überlegen, ob nicht ein kompletter Neuanfang das Beste wäre. Als Benutzer hat man glücklicherweise mit Gnome 3, XFCE usw. brauchbare Alternativen.</p>
<address>[1] KDE Systemsettings: <a title="Systemsettings KDE 4" href="http://www.pro-linux.de/artikel/2/image/1496/4107,die-systemsettings-in-kde-46-sind-endlich-wieder-uebersichtlich.html">http://www.pro-linux.de/artikel/2/image/1496/4107,die-systemsettings-in-kde-46-sind-endlich-wieder-uebersichtlich.html</a><br />
[2] Aaron Seigo&#8217;s Blog: <a title="Aaron Seigo's Blog" href="http://aseigo.blogspot.com/">http://aseigo.blogspot.com/</a><br />
[3] Ankündigung KDE 4.7:<a title="Ankündigung KDE 4.7" href=" http://dot.kde.org/2011/05/25/kde-ships-first-47-beta"> http://dot.kde.org/2011/05/25/kde-ships-first-47-beta</a></address>
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		</item>
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		<title>&#8220;Der Schweiz gehen die Informatiker aus&#8221;</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/der-schweiz-gehen-die-informatiker-aus/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 08:19:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[So titelte der Tagesanzeiger in einem Artikel. Die Zahlen beruhen auf einer Schätzung des Vereins ICT-Berufsbildung. Mal abgesehen davon, dass ich die Zahlen für unrealistisch halte (wenn alle Zahlen der letzten Wochen stimmten, fehlten in ganz Europa ca. 1 Million IT-Fachkräfte und auf der ganzen Welt 3 Millionen&#8230;), muss man sich sicherlich etwas mehr Gedanken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>So titelte der Tagesanzeiger in einem <a title="Artikel Tagi" href="http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Der-Schweiz-gehen-die-Informatiker-aus/story/28081354" target="_blank">Artikel</a>. Die Zahlen beruhen auf einer Schätzung des Vereins ICT-Berufsbildung. Mal abgesehen davon, dass ich die Zahlen für unrealistisch halte (wenn alle Zahlen der letzten Wochen stimmten, fehlten in ganz Europa ca. 1 Million IT-Fachkräfte und auf der ganzen Welt 3 Millionen&#8230;), muss man sich sicherlich etwas mehr Gedanken zu den Ursachen machen, als nur die Verunsicherung der geplatzten Dotcom-Blase der Jungen zum Vorwand zu nehmen. Denn natürlich wissen die 16jährigen heute nicht viel von der Krise 2001 respektive haben diese nicht mitbekommen. Auch wenn vielleicht die Eltern hier Einfluss nehmen, erklärt das nicht diesen Mangel. Ausserdem nimmt laut Statistik die Anzahl der Informatiklehrlinge stetig zu. Und alle, die in der Ausbildung tätig sind wissen, dass die Lehrlinge mit 19 erstmal ins Militär müssen und ihnen dann die nötigen 5-10 Jahre Praxis fehlen, um voll Einsatzfähig zu sein. Die Stelleninserate (es sind offenbar nicht ganz 30000&#8230;) reden dann von gesuchten gut ausgebildeten (sprich studierten) Informatikern mit 10 Jahren Erfahrung, die nicht älter als 23 sein dürfen, damit nicht mehr als 60000 Jahresgehalt bezahlt gefordert werden. Flexibilität bezüglich Nacht- und Wochenendarbeitszeiten, Freude an unbezahlten Überstunden und Verlust des Privatlebens gehören genauso zu den Anforderungen wie auch das Nomadentum, damit man heute in Zürich, morgen in Bern und übermorgen in Düsseldorf arbeiten kann. Ein fester Wohnsitz wäre da wohl störend. Was ich hier etwas überspitzt ironisch dargelegt habe, ist in einigen Schattierungen aber durchaus anzutreffen. Jedes zweite Inserat für Informatiker redet in der Tat von &#8220;Bereitschaft für Pikettdienst und Wochenend- und Nachteinsätzen&#8221;. Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass man dies vielleicht mit 25 macht, aber spätestens nach ein paar Jahren hat man die Nase voll und will normale Arbeitszeiten oder diese sogar selbst bestimmen, denn man verliert durch Nacht- und Wochenendarbeit den Bezug zur Gesellschaft (ein unterschätztes Problem, aber es betrifft ja nur die &#8220;Unterschicht&#8221;).</p>
<p>Und da fragen sich die Spezialisten nun allen ernstes, warum diese Berufsgattung für Männer und vor allem Frauen nicht attraktiv ist? Google und einige andere Unternehmen haben das Problem wenigstens teilweise erkannt und versuchen mit allen Mitteln wenigstens Abgänge zu verhindern, wenn man schon nicht genügend Nachwuchs findet.</p>
<p>Um dieser personellen &#8220;Unterdeckung&#8221; wirklich etwas entgegenzusetzen, gäbe es meiner Ansicht nach genügend Ansätze:</p>
<ul>
<li>- Flexiblere Arbeitsmodelle: Es ist immer noch unheimlich schwierig, von Voll- auf Teilzeit zu wechseln, auch wenn die Unternehmen stolz über die PR-Abteilung verbreiten, dass sie flexible Arbeitszeiten zulassen würden.</li>
<li>- Überzeitregelungen: Die Überzeit muss anständig vergütet werden, am besten wird sie aber prinzipiell vermieden (viele denken heute fatalerweise, dass das Nichtaufschreiben von Überzeit etwas nützen würde)</li>
</ul>
<address> </address>
<address>[1] http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Der-Schweiz-gehen-die-Informatiker-aus/story/28081354</address>
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		</item>
		<item>
		<title>Was hat Microsoft an Opensource-Veranstaltungen zu suchen?</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/was-hat-microsoft-an-opensource-veranstaltungen-zu-suchen/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 22:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>

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		<description><![CDATA[Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung! Aber immer häufiger tauchen Vertreter des Konzerns an Veranstaltungen über Opensource auf: Zudem wird Microsoft nicht müde, über alle Marketingkanäle zu verbreiten, wie sehr sie selber Opensource unterstützt. Seltsam häufig ist auch diese Überschrift auf einschlägigen News-Seiten zu finden: Fast schon wie diktiert (oder besser kopiert) Das Problem dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung! Aber immer häufiger tauchen Vertreter des Konzerns an Veranstaltungen über Opensource auf:</p>
<p>Zudem wird Microsoft nicht müde, über alle Marketingkanäle zu verbreiten, wie sehr sie selber <a title="Microsoft Opensource Initiative" href="http://www.microsoft.com/opensource/project-detail.aspx?pid=18" target="_blank">Opensource unterstützt</a>. Seltsam häufig ist auch diese <a title="Handelsblatt Microsoft sponsert Linuxtag" href="http://www.handelsblatt.com/technologie/it-internet/open-source-messe-microsoft-sponsert-linuxtag;2593244" target="_blank">Überschrift</a> auf einschlägigen News-Seiten zu finden: Fast schon wie diktiert (oder besser kopiert) <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Das Problem dabei ist, dass wir alle (und auch die Aktionäre) wissen, dass das erklärte Ziel einer Aktiengesellschaft das Geldmachen ist. Ergo dienen auch diese Aktionen (über Umwege) diesem einen obersten Zweck. Warum ist Microsoft denn überhaupt so sehr daran gelegen, dass wir sie als offen wahrnemen? Durch die vorauszusetzende Intelligenz der Zielgruppe von solchen Marketingaktionen (die Geeks) dürfte es ohnehin unmöglich sein, diese davon zu überzeugen, dass der Konzern nun plötzlich nicht mehr erz-kapitalistisch denken und handeln soll. Die meisten der lancierten Projekte verlaufen ohnehin im Sand aufgrund <a title="Hyper-V fliegt vielleicht bald aus dem Kernel" href="http://www.linux-magazin.de/NEWS/Kroah-Hartman-Microsofts-Hyper-V-Treiber-droht-der-Abgang" target="_blank">mangelnder Unterstüzung </a>oder minderer Codequalität.</p>
<p>Wohl niemand kauft Microsoft hehre Ziele ab. Sie leben schließlich einfach in einer komplett anderen Welt: In der Welt des Geldes&#8230; Kaum jemals würden sie verstehen, warum wir unsere Arbeit lieben und gar nicht dem schnöden Mammon dienen mögen. Oder versucht mal einem MS-Anhänger zu erklären, warum Ihr freiwillig auf einen hohen Verdienst oder Posten verzichtet, um Euren Lieblingsjob auszuüben; man erntet nur verständnisloses Kopfschütteln. Also, liebe Microsoft Corp. Executives, lasst besser die Finger davon, wenn Ihr der Community wirklich etwas geben wollt, dann das, wovon Ihr am meisten versteht: Geld. Mit Sponsoring wäre am ehesten Sympathie zu holen. Andererseits, welches Opensource-Projekt wäre denn scharf auf ein MS-Emblem auf seiner Webseite <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Es gäbe nur einen Weg, wirklich glaubhaft zu den &#8220;Guten&#8221; zu gehören: Einfach qualitativ hochstehenden, freien Code zu produzieren, ohne gleich jede Codezeile mit einer Pressemitteilung zu bewerben. Auch anonymes Sponsoring gilt bei uns als ehrenhaft. Aber dafür erntet man eben keinen Beifall. So einfach ist es, wenn man wirklich integer hinter höheren Zielen steht.</p>
<p>Leider versteht Microsoft (und noch viele andere Firmen) das Prinzip von Opensource nicht: Nur ein Projekt zu lancieren und danach zu hoffen, andere würden die Arbeit freiwillig erledigen und die Lorbeeren wiederum den Firmen überlassen, ist nicht klug gedacht. Was dabei herauskommen kann, ist derzeit bei OpenSolaris zu beobachten: <a title="Open Solaris Governing Board Closing" href="http://developers.slashdot.org/story/10/07/14/1448209/OpenSolaris-Governing-Board-Closing-Shop" target="_blank">http://developers.slashdot.org/story/10/07/14/1448209/OpenSolaris-Governing-Board-Closing-Shop</a>.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Distributions-Test Nr. 9: *** PCLinuxOS 2010 ***</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 17:26:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Linux Distributions Test]]></category>
		<category><![CDATA[distribution]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei Jahre ist es her, seit ich PCLinuxOS das letzte mal getestet habe. Mittlerweile kenne ich auch die ihm zugrunde liegende Distribution Mandriva sehr gut. Ich war damals auf Anhieb begeistert, wie einfach eine gut durchdachte Desktop-Distribution sein kann, wenn die Macher sich wirklich auf das Wichtigste Konzentrieren: Die Zeit, die ein Benutzer für seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Drei Jahre ist es her, seit ich <a title="PCLinuxOS 2007 Review" href="http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-1-pclinux-os-2007/" target="_blank">PCLinuxOS das letzte mal getestet habe</a>. Mittlerweile kenne ich auch die ihm zugrunde liegende Distribution <a title="Mandriva Review" href="http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-7-mandriva-20091/" target="_blank">Mandriva</a> sehr gut. Ich war damals auf Anhieb begeistert, wie einfach eine gut durchdachte Desktop-Distribution sein kann, wenn die Macher sich wirklich auf das Wichtigste Konzentrieren: Die Zeit, die ein Benutzer für seine Tätigkeiten benötigt.</p>
<p><span id="more-648"></span></p>
<h2>Herkunft / Ursprung</h2>
<p>PCLinuxOS stammt von Mandriva ab. Vor allem 2007, als Ubuntu noch nicht so populär war, hatte es den 1. Platz in den <a title="Distrowatch" href="http://distrowatch.com/">Distrowatch</a>-Charts inne (meiner Meinung nach absolut zurecht, unter dem Gesichtspunkt der Benutzerfreundlichkeit gesehen). Noch immer ist Texstar (Bill Reynolds) der hauptverantwortliche Entwickler.</p>
<h2>Wichtigste Daten in Kürze:</h2>
<ul>
<li>Homepage: <a title="PCLinuxOS Webseite" href="http://www.pclinuxos.com">http://www.pclinuxos.com</a></li>
<li>Businessmodell: Keines (höchstens etwas Sponsoring auf der Webseite) / Spenden</li>
<li>Ungefähre Grösse der Vollversion als ISO-Image: 692 MB</li>
<li>LiveCD Funktion: Ja</li>
<li>Sprachen: Englisch, weitere Sprachen einfach installierbar</li>
<li>Abgeleitet von: Mandriva</li>
<li>Kernel: 2.6.32 mit BFS (Brain Fuck Scheduler)</li>
<li>Package-Management: Synaptic</li>
<li>Paketformat Standard: RPM</li>
<li>Release-Zyklus: Nach Jahreszahl</li>
<li>Standarddesktop: KDE / Gnome / XFCE u.s.w. (je nach Edition)</li>
<li>3D-Desktop / Desktopeffekte: In KWin integriert (Standard seit KDE 4) oder mit Compiz für andere Desktopmanager</li>
<li>Kosten für Updates und Support: Keine</li>
<li>Lizenz: Grösstenteils GPL V.2 oder 3. Proprietäre Treiber und Codecs / Flash / Java bereits enthalten</li>
<li>Forum: <a title="PCLinuxOS Forum" href="http://www.pclinuxos.com/forum/">http://www.pclinuxos.com/forum/</a></li>
<li>Dokumentation / Wiki: <a title="PCLinuxOS Wiki" href="http://www.pclinuxos.com/wiki/index.php/Main_Page">http://www.pclinuxos.com/wiki/index.php/Main_Page</a><a title="PCLinuxOS Wiki" href="http://www.pclinuxos.com/wiki/index.php/Main_Page" target="_blank"></a></li>
<li>Mitmachen: <a title="Mandriva Community Start" href="http://www.mandriva.com/en/community/start" target="_blank">http://www.mandriva.com/en/community/start</a></li>
</ul>
<h2>Besonderheiten dieser Version</h2>
<ul>
<li>Brain Fuck Scheduler BFS!</li>
<li>Scheinbar optimiert auf Geschwindigkeit</li>
<li>Unglaublich schnelle Installation</li>
</ul>
<h2>Erster Eindruck vom Desktop</h2>
<p>Ich muss als erstes sagen: Ja, PCLinxOS ist teilweise schnell, verdammt schnell sogar. Nicht nur beim Starten (denn das können ja mittlerweile viele), sondern auch beim Desktopeinsatz selbst. Dies könnte tatsächlich auch am Con Kolivas&#8217; (der hackende Anästhesist aus Australien) neuem Brain-Fuck-Scheduler (BFS) liegen, der Desktop-Prozessen generell eine höhere Priorität einräumen soll. Das macht Windows schon lange, aber das wird ja auch fast nur auf Desktops eingesetzt. Sollte sich bestätigen, dass mit BFS der Linux-Desktop endlich Realität wird, dürfte hoffentlich einer Aufnahme in den Mainline-Kernel nichts mehr im Wege stehen. Unverständlich ist aber, dass die Entwickler nicht daran gedacht haben, den Kernel mit der Option LATENCYTOP zu kompilieren, wie es bei Fedora beispielsweise schon lange gemacht wird. So kann man nur Vermutungen anstellen, ob und wie der Desktop nun dank BFS schneller sein könnte. Ich hätte wirklich gerne Tests gemacht mit handfesten Zahlen, aber so bleiben die üblichen subjektiven (und damit quasi wertlosen) Aussagen von mir, dass sich der Desktop eben „schneller anfühlt“</p>
<p>Die Fenster lassen sich auch unter Vollast noch absolut flüssig bedienen und bewegen, das ist wie gesagt nicht selbstverständlich für ein eigentlich auf Server ausgelegtes Betriebssystem, das normalerweise die Ressourcen fair verteilen soll.</p>
<div id="attachment_711" class="wp-caption alignnone" style="width: 727px"><a rel="attachment wp-att-711" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/attachment/pclos2010_desktop1/"><img class="size-large wp-image-711 " title="pclos2010_desktop1" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/06/pclos2010_desktop1-1280x800.png" alt=" Wie immer sehr störend: Klick-mich-installier-mich-Buttons auf dem Desktop..." width="717" height="448" /></a><p class="wp-caption-text"> Wie immer sehr störend: Klick-mich-installier-mich-Buttons auf dem Desktop...</p></div>
<p><img title="Weiterlesen..." src="http://www.linuxhome.ch/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<h2>Installation</h2>
<p>Die Installation ist die schnellste, die ich jemals hatte (zumindest bei einer Desktop-Distribution). Nach 2,5 Minuten durfte ich schon in das neue System booten und ca. 30 Sekunden später bereits einloggen (resp. Benutzerdetails eingeben). Das ist die positive Seite der fehlenden Software und Lokalisierungen. Trotzdem ist eine schnelle Installation in meinen Augen kein allzu wichtiges Feature einer Distribution, denn es ist ohnehin alles schneller als eine Windows-7 Installation, auch die fetteste Sabayon-Doppel-DVD mit allen 3D-Games.</p>
<h2>Startvorgang</h2>
<h2>Konfiguration</h2>
<p>Seltsamerweise hat sich die Konfiguration nicht wirklich vereinfacht im Vergleich zum letzten Test. Vielleicht liegt es auch eher daran, dass hier Mandriva die Latte äusserst hoch gelegt hat. Die Konfigurationselemente im PCLinuxOS-Kontrollzentrum sind nicht sehr logisch oder intuitiv aufgebaut. Mir ist bewusst, wie schwierig das sein kann, aber warum es einen Hauptpunkt &#8220;Dateifreigabe&#8221; gibt mit FTP und Webserver und wieder einen Hauptpunkt &#8220;Netzwerkschnittstellen&#8221;, unter dem man NFS und Samba-Einstellungen findet, leuchtet mir wirklich nicht ein. Die folgenden Bilder zeigen, wie die eigentliche Stärke des Konfigurationswerkzeuges zu einer Schwäche wird, nur durch die seltsame Menulogik. Man sollte sich bei PCLinuxOS überlegen, ob man das Ziel der Einsteigerfreundlichkeit nicht eher erreichen kann, wenn man fortgeschrittene Konfigurationen weglässt wie Ubuntu. Dort fühlen sich Anfänger sehr wohl, denn es gibt nicht allzuviele grafische Tools, mit denen man etwas kaputtmachen kann. Wer einen Netzwerkservicedienst aufsetzen will, braucht ohnehin ein gewisses Maß an Erfahrung, das gilt für alle Betriebssysteme. Nach wie vor begeistert bin ich von der Kindersicherungskonfiguration, die verschiedene Werkzeuge integriert und doch einfach zu konfigurieren ist. Da macht ein Konfigurationswerkzeug auch wirklich SInn, damit die Eltern beruhigt die Kinder am PC surfen lassen können.</p>
<div id="attachment_714" class="wp-caption alignnone" style="width: 450px"><a rel="attachment wp-att-714" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/attachment/pclos2010_config1/"><img class="size-medium wp-image-714 " title="pclos2010_config1" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/06/pclos2010_config1-440x300.png" alt="" width="440" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Dateifreigaben und Samba unter &quot;Netzwerkschnittstellen&quot;...</p></div>
<div id="attachment_715" class="wp-caption alignnone" style="width: 450px"><a rel="attachment wp-att-715" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/attachment/pclos2010_config2/"><img class="size-medium wp-image-715  " title="pclos2010_config2" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/06/pclos2010_config2-440x300.png" alt="" width="440" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">...dafür Webserver und FTP unter &quot;Dateifreigabe&quot;?</p></div>
<div id="attachment_716" class="wp-caption alignnone" style="width: 591px"><a rel="attachment wp-att-716" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/attachment/pclos2010_config3/"><img class="size-medium wp-image-716  " title="pclos2010_config3" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/06/pclos2010_config3-581x300.png" alt="" width="581" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">...und zuguter letzt: Die Partitionsfreigabe im Netz unter &quot;Lokale Festplatten&quot;.</p></div>
<h2>Package-Management &amp; Softwareupdates</h2>
<p>PCLinuxOS setzt mit Synaptic auf ein äusserst stabiles Paket-Werkzeug. Leider gibt es kein Desktop-Applet (zumindest habe ich in der Standartinstallation keins gesehen), welches die Benutzer auf erhältliche Updates hinweist. Die Handhabung von Synaptic für Updates dürfte somit wieder die Anfänger etwas überfordern.</p>
<h2>Tools &amp; Programme</h2>
<p>Ein grosser Minuspunkt aus Einsteigersicht ist der Verzicht auf viele Softwarepakete, die in den meisten anderen Distributionen standarmäßig mit dabei sind. Beispiel Openoffice: Es lässt sich zwar mittels Desktop-Button, der ein Skript startet, installieren inkl. Sprachen, aber wer will das schon? Man wartet dann länger, als man es sich bei der Betriebssystem-Installation durch den eigentlichen Verzicht eingespart hat. Auch bei der nachträglichen Sprachinstallation (die schon bei früheren Releases gewisse Probleme bereitete) hat die Umsetzung einer guten Intention das Ergebnis verschlechtert:</p>
<div id="attachment_712" class="wp-caption alignnone" style="width: 495px"><a rel="attachment wp-att-712" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/attachment/pclos2010_newlocale1/"><img class="size-medium wp-image-712" title="pclos2010_newLocale1" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/06/pclos2010_newLocale1-485x300.png" alt="" width="485" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Die erste Distribution, die einen bei einem Sprachwechsel mit unnötigen Dialogen zumüllt</p></div>
<div id="attachment_713" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a rel="attachment wp-att-713" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/attachment/pclos2010_newlocale2/"><img class="size-medium wp-image-713    " title="pclos2010_newLocale2" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/06/pclos2010_newLocale2-480x300.png" alt="" width="480" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Nach der Sprachinstallation kommt regelmäßig diese Meldung (Bug?). Die Umbenennung von Standardordnern ist meiner Meinung nach die Sache des Benutzers, auch wenn dieser die Sprache geändert hat.</p></div>
<h2>Multimedia</h2>
<p>Die meisten Codecs und Plugins (MP3, Flash, Java) sind mit dabei, dadurch bleibt den Einsteigern das Nachinstallieren erspart.</p>
<h2>Desktopeffekte / 3D-Desktop / Leistung</h2>
<p>- Warum kein CONFIG_LATENCYTOP, wenn man doch schon für bfs Kernel hat? So gibt es keine Möglichkeit z.B. mit Fedora-Kerneln zu vergleichen (wo Latencytop im übrigen funktioniert). Bei Spielen mit 3D (OpenGL) fielen mir Leistungseinbrüche auf, die ich vorerst dem Brain Fuck Scheduler zuschreibe, was ich aber mangels oben erwähnten Kernelnoptionen nicht einfach beweisen kann.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Wie man in den <a title="Phoronix Benchmarks" href="http://www.phoronix.com/scan.php?page=article&amp;item=linux_distro_fourway&amp;num=5">Phoronix-Benchmarks</a> sehen kann, ist PCLinuxOS tatsächlich schneller in gewissen Tests. In anderen wiederum langsamer. Dieses durchzogene Bild kann ich nach einer Testwoche bestätigen, es dürfte meines erachtens hauptsächlich am verwendeten BrainFuck-Scheduler liegen, der noch als experimentell anzusehen ist. Ohnehin fraglich was der BfS in einer Userfokussierten Distribution zu suchen hat. PCLinuxOS hat viel an Attraktivität für Einsteiger verloren, es ist an vielen Stellen weniger intuitiv geworden als seine Mitbewerber. Auch wenn sich sonst nicht wirklich viel  verändert hat am Gesamtbild von PCLinuxOS, so haben doch die meisten  anderen Distributionen den Vorsprung wettgemacht oder sogar überholt. Durch  einige &#8220;Verschlimmbesserungen&#8221; von PCLinuxOS verstärkt sich dieser Effekt noch. Was vor 3  Jahren noch speziell benutzerfreundlich war, ist heute quasi Standard.  Insofern muss sich PCLinuxOS mehr einfallen lassen als den BFS, um sich  von den anderen Distros abzuheben. Auch hat die fehlende  Standardsoftware und die unlogische Konfiguration Abzug verstärkt . 4 Pinguine sind absolut gerecht, mehr liegt einfach nicht  drin. Wirklich schade, aber positiv gesehen kann man sagen: Es gibt wieder viel Steigerungspotential!</p>
<table style="height: 117px;" border="0" width="694">
<tbody>
<tr>
<td align="left">
<h3>Pro:</h3>
</td>
<td align="left">
<h3>Kontra:</h3>
</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">
<ul>
<li>KDE 4.2 mit guter Auswahl an Plasmoiden</li>
<li>Delta-RPM&#8217;s und automatische Codec- und Sotfware-Installation</li>
<li>Äusserst gelungene Konfigurationswerkzeuge auch für komplexere Einsatzgebiete</li>
<li>Msec-Sicherheitsframework überraschend einfach aber auch flexibel, ideal für neugierige Einsteiger</li>
</ul>
</td>
<td align="left">
<ul>
<li>Installationsroutine mit Fehlern (Bootloader-Konfiguration erkannte Windows XP nicht)</li>
<li>Sehr konservativer Stil von KDE 4</li>
<li>Doppelklick (lasst unsere armen Armsehnen endlich in Frieden!)</li>
<li>Nervige Buttons auf dem Desktop</li>
<li>Nervige Dialoge bei der Sprachinstallation / Sprachwechsel</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Bewertung</h2>
<p><a rel="attachment wp-att-354" href="http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-2-linux-mint-31/attachment/tux4/"><img class="alignnone size-full wp-image-354" title="tux4" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2009/05/tux4.png" alt="" width="228" height="50" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wie man Checkpoint&#8217;s SSL Network Extender auf Linux einsetzt</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/wie-man-den-checkpoints-ssl-network-extender-auf-linux-einsetzt/</link>
		<comments>http://www.linuxhome.ch/linux/wie-man-den-checkpoints-ssl-network-extender-auf-linux-einsetzt/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 11:45:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[geek]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer wie ich das Vergnügen hat, für eine VPN-Verbindung in&#8217;s Büro auf ein proprietäres Werkzeug angewiesen zu sein, der muss sich zuweilen zu helfen wissen, um das entsprechende Programm auch unter modernen Linuxen betreiben zu können. So auch bei &#8220;SSL Network Extender&#8221; von Checkpoint, das nicht auf ein die Standards (Cisco VPN, OpenVPN) aufsetzt, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Wer wie ich das Vergnügen hat, für eine VPN-Verbindung in&#8217;s Büro auf ein proprietäres Werkzeug angewiesen zu sein, der muss sich zuweilen zu helfen wissen, um das entsprechende Programm  auch unter modernen Linuxen betreiben zu können. So auch bei <a title="Checkpoint SSL Network Extender" href="http://www.checkpoint.com/products/ssl_network_ext/index.html" target="_blank">&#8220;SSL Network Extender&#8221; von Checkpoint</a>, das nicht auf ein die Standards (Cisco VPN, OpenVPN) aufsetzt, sondern ein eigenes, nicht offenes VPN-Format verwendet, das unter der Haube machen kann, was es will, denn niemand sieht es. Abgesehen davon, dass es ziemlich schwierig ist, ohne Kundenlogin an das SSLExtender Binary für Linux ranzukommen, ist das Teil auch noch sauschlecht programmiert, aber dazu komme ich später.</p>
<h2>Installation</h2>
<p>Die Installation ist einfach, das selbstextrahierende Shellskript wird ausgeführt und 3 Sekunden später ist das Programm installiert und bereit:</p>
<pre>./Check_Point_SNX_R66_HFA_01_For_Linux_800004013.sh
</pre>
<h2>Erste Zweifel</h2>
<p>Beim ersten Ausführen allerdings wird einem schon der erste Stock zwischen die Beine geworfen:</p>
<pre>snx
<span style="color: #ff0000;">snx: error while loading shared libraries: libstdc++.so.5: cannot open shared object file: No such file or directory</span></pre>
<p>Die Software hat also tatsächlich eine Versionsabfrage für die Grundbibliothek libstc++ hart eincodiert! Uns fehlen die Worte und erste Zweifel an der Programmierqualität (oder fehlt einfach die Erfahrung mit Linux?) des Hauses Checkpoint kommen auf&#8230; Aber wir wären keine echten Geeks, wenn wir dafür keinen Workaround fänden:</p>
<p>Für Fedora u.ä. steht dazu meist eine compat-Version bereit, die für ebensolche Fälle gemacht ist:</p>
<pre>yum install compat-libstdc++-33</pre>
<p>Achtung! Auf 64bit-Versionen muss die 32bit-Version explizit angegeben werden (denn natürlich hat Checkpoint keine 64bit-Version auf Lager):</p>
<pre>yum install compat-libstdc++-33.i686</pre>
<p>Für Ubuntu&#8217;s neuere Versionen gibt es diese gar nicht mehr, aber man kann sie einfach aus einem älteren Repository ziehen: <a title="Ubuntu Jaunty Repo" href="http://packages.ubuntu.com/jaunty/i386/libstdc++5/download" target="_blank">http://packages.ubuntu.com/jaunty/i386/libstdc++5/download</a></p>
<h2>Trügerischer Tunnelgräber</h2>
<p>Also auf geht&#8217;s mit einem neuen Versuch:</p>
<pre>snx -u BENUTZER -s SERVERNAME
<span style="color: #ff0000;">FATAL: Could not open tun.ko. No such file or directory
SNX: Virtual Network Adapter initialization and configuration failed. Try to reconnect.</span></pre>
<p>Oh je, warum zum Geier benötigt der SSL Network Extender das Tunnel-Kernelmodul? Eine kurze Suche im Internet bringt an&#8217;s Tageslicht, dass auch diese Abhängigkeit fest einprogrammiert ist, obwohl SSL Extender einen eigenen, proprietären VPN-Tunnel erstellt. Auf Fedora tritt dieser Fehler nicht auf, weil das Modul &#8220;tun&#8221; mit dem Standardkernel ausgeliefert wird. Unter Ubuntu jedoch ist dies Fehlanzeige, auch nachträglich lässt sich das Modul nicht installieren. Man müsste den Kernel neu übersetzen mit der entsprechenden Option. Aber wir sind doch nicht bescheuert und machen uns diese Mühe, bloss weil da ein paar Erstsemesterprogrammierer bei Checkpoint sizten! Das Modul muss einfach existieren, es muss überhaupt nix tun, also wird es einfach gefaked, siehe dazu auch: <a title="Ubuntuusers Wiki" href="http://wiki.ubuntuusers.de/Check_Point_SSL_Network_Extender" target="_blank">http://wiki.ubuntuusers.de/Check_Point_SSL_Network_Extender</a></p>
<pre>mkdir faketun
cd faketun
echo -e "#include &lt;linux/module.h&gt;\nstatic int start__module(void) {return 0;}\nstatic void end__module(void){return;}\nmodule_init(start__module);\nmodule_exit(end__module);"&gt;tun.c
echo -e "obj-m += tun.o\nall:\n\tmake -C /lib/modules/\$(shell uname -r)/build/ M=\$(PWD) modules\nclean:\n\tmake -C /lib/modules/\$(shell uname -r)/build/ M=\$(PWD) clean\nclean-files := Module.symvers"&gt;Makefile
make
sudo install tun.ko /lib/modules/`uname -r`/kernel/net/tun.ko
sudo depmod -a
</pre>
<p>Ab jetzt funktioniert SSLExtender auch auf Ubuntu und man kann in Ruhe von zu Hause aus arbeiten, auch mit diesem proprietären VPN-Tunnel. Dem Arbeiten am Wochenende steht nun nichts mehr im Wege, ausser man hat nebenbei noch ein Privatleben <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<address><em>[1] http://www.checkpoint.com/products/ssl_network_ext/index.html<br />
[2] http://packages.ubuntu.com/jaunty/i386/libstdc++5/download<br />
[3]http://wiki.ubuntuusers.de/Check_Point_SSL_Network_Extender</em></address>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.linuxhome.ch/linux/wie-man-den-checkpoints-ssl-network-extender-auf-linux-einsetzt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>KDE 4.4.0 ist da: ein erster und ein zweiter Blick&#8230;</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/kde-4-4-0-ist-da-ein-erster-blick/</link>
		<comments>http://www.linuxhome.ch/linux/kde-4-4-0-ist-da-ein-erster-blick/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Feb 2010 17:22:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[geek]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[opensource]]></category>
		<category><![CDATA[KDE]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.linuxhome.ch/?p=610</guid>
		<description><![CDATA[Kaum wurde KDE SC 4.4.0 (SC steht für Software Compilation, seit ein paar Wochen nennt sich KDE so, weil es doch langsam viele Software aus dem Projekt gibt) und schon stehen für Fedora 12 die Pakete bereit. Natürlich rechnete ich mit Kinderkrankheiten, denn ein KDE 4-Release war noch nie &#8220;Produktionsreif&#8221; sondern eigentlich immer Beta. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Kaum wurde KDE SC 4.4.0 (SC steht für Software Compilation, seit ein paar Wochen nennt sich KDE so, weil es doch langsam viele Software aus dem Projekt gibt) und schon stehen für Fedora 12 die Pakete bereit. Natürlich rechnete ich mit Kinderkrankheiten, denn ein KDE 4-Release war noch nie &#8220;Produktionsreif&#8221; sondern eigentlich immer Beta. Das ist nun mal so, wen das stört, der soll doch testen und helfen, damit sich das ändert.</p>
<p>Auf jeden Fall wurde KDE schlanker, was die Fensterdekoration angeht. Es gibt einen Formfaktor-Umschalter, der bei mir aber zuerst einmal den kwin-Prozess abstürzen liess.  Ein Erlebnis, welches sich unter verschiedensten Umständen wiederholen sollte. Die Intention des Umschalters ist jedoch durchaus klar, denn bei Netbooks kommt ein ganz anderes Prinzip zum tragen als bei Desktops:</p>
<p><a rel="attachment wp-att-613" href="http://www.linuxhome.ch/linux/kde-4-4-0-ist-da-ein-erster-blick/attachment/kde4_4_systemsettings_ff/"><img class="size-medium wp-image-613 alignnone" title="kde4_4_systemsettings_ff" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/02/kde4_4_systemsettings_ff-451x300.png" alt="Systemsettings Formfaktor" width="451" height="300" /></a></p>
<h2><span id="more-610"></span>Semantischer Desktop (Nepomuk / Strigi)</h2>
<p>Beim semantischen Desktop hat es wieder mal eine Änderung im Backend gegeben. Virtuoso speichert nun die indizierten Daten, Tags etc. für Nepomuk. Angeblich viel schneller und stabiler, merke ich davon nichts. Im Gegenteil, der strigi-indexer ist noch nie soviele male abgestürzt wie jetzt. Er kann meine Dateien nicht mal fertig indexieren (und es sind beileibe nicht mehr als 6 GB). Wenn man nur Nepomuk alleine nutzt (z.B. Tags für Dateien, Kontakte u.ä.), sieht man jedoch, wie cool eine semantische Suchapplikation sein kann. Man gibt einen Namen ein und erhält als ersten Vorschlag &#8220;Mail senden an &#8230;&#8221; wenn der Name ein Mail-Kontakt ist (wenn Strigi hier die Mails indiziert hätte würden auch Namen angezeigt, die nicht in den Kontakten gespeichert sind, sondern mit denen wir einfach irgendwann mal in Kontakt waren). Weitere Vorschläge zeigen auch phonetisch ähnliche Suchanfragen in Wikipedia u.v.m. Würde Strigi funktionieren, wäre Nepomuk noch viel mächtiger, also bitte, stabilisiert den Indexier-Mist endlich, Google hat seit vielen Jahren den Desktop-Indexer stabil am laufen!</p>
<p>Krunner (wird mit ALT+F2 gestartet), den man am besten für die Suche oder Programmaufrufe benutzt, wurde an den oberen Bildschirmrand versetzt (was man natürlich weiterhin frei konfigurieren darf, wenn man das nicht mag). Leider bleibt er manchmal aus unersichtlichen Gründen (Nepomuk?) einige Sekunden stehen.</p>
<h2>Plasma</h2>
<p>Vieles hat sich in Plasma getan. Besonders freuten mich viele kleine und grössere Änderungen, die dem Benutzer viel mehr intuitives Arbeiten ermöglichen. Viele Details entdeckt man erst später, wie die verbesserten Desktopeffekte, da werden zum Beispiel beim Anzeigen aller virtuellen Desktops die jeweiligen geöffneten Fenster auseinandergehalten, denn wozu sonst ist die Übersicht gut, als um offene Programme zu finden? Bis anhin taugte sie eigentlich nur als netter Effekt um Kollegen zu beeindrucken. Solche Beispiele gibt es einige. Der Hammer ist für mich persönlich der Systemabschnitt der Kontrolleiste. Dort kann man nun diverse Plasmoiden reinwursteln, und es ist nicht einmal unansehnlich!</p>
<p><a rel="attachment wp-att-615" href="http://www.linuxhome.ch/linux/kde-4-4-0-ist-da-ein-erster-blick/attachment/systembox_conf1/"><img class="size-medium wp-image-615 alignnone" title="systembox_conf1" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/02/systembox_conf1-428x300.png" alt="Systemabschnitt Konfiguration" width="428" height="300" /></a></p>
<p>Ich hätte ja nie gedacht, dass eine 4-Tage-Wettervorhersage so wenig Platz braucht und im Systemabschnitt Platz hat. Wenn man mit der Maus darüber fährt, erhältm man den ausführlichen Wetterbericht. Im Bild dazu sieht man auch den neuen Gerätemanager, der nun Automunt beherrscht, sowie vom Benutzer konfigurierbar ist. Wenn ein versierter Benutzer hat, kann er beliebige Befehle automatisch ablaufen lassen, sobald dieser Stick eingesteckt ist, was sehr viele Möglichkeiten eröffnet (automatische Synchronisation beim Einstecken u.v.m.)</p>
<p><a rel="attachment wp-att-616" href="http://www.linuxhome.ch/linux/kde-4-4-0-ist-da-ein-erster-blick/attachment/systembox_weather-2/"><img class="alignnone size-medium wp-image-616" title="systembox_weather" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/02/systembox_weather1-600x260.png" alt="" width="600" height="260" /></a></p>
<p>Endlich wurde auch die Verknüpfung von Aktivitäten mit virtuellen Desktops in die normale Konfigurationsoberfläche übernommen:</p>
<p><a rel="attachment wp-att-619" href="http://www.linuxhome.ch/linux/kde-4-4-0-ist-da-ein-erster-blick/attachment/workspaces_conf1/"><img class="alignnone size-medium wp-image-619" title="workspaces_conf1" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/02/workspaces_conf1-448x300.png" alt="Desktop und Aktivitäten zusammen konfiguriert" width="448" height="300" /></a></p>
<p>Ein paar der alten Probleme bleiben: Verkleinert man die Aktivitäten, wird das Scrolling wieder sehr zähflüssig. Bei Multi-Monitor-Betrieb mit TwinView noch viel schlimmer. Das Erstellen von 4 Aktivitäten (eine pro virt. Desktop) ist ja kein Problem, aber was passiert, wenn man es rückgängig macht? Die Aktivitäten bleiben bestehen. Hier müssen seit langem Komfortfunktionen geschaffen werden (eine kleine Aktivitätenvorschau, ohne im Plasma-Bereich zähflüssig herumzustraucheln). Denn wenn man die Zuordnung Aktivität/Desktop wieder einschaltet passiert etwas Altbekanntes: Die mühselig eingerichtete Aktivität wird einem anderen Desktop zugeordnet. Auch wenn man herauszoomt und bei der richtigen Aktivität wieder hineinzoomt, hat man früher oder später ein Durcheinander. So wie ich jetzt nach dem Testen: Weil meine zwei Monitore verschiedene Auflösungen haben, kann ich jetzt genausogut .kde/share/config/plasma* löschen, um von vorne anzufangen. Das bringt mich zum letzten Punkt. Kaum ein Release von KDE konnten die meisten Benutzer ihr .kde behalten. Immer wieder kommt man zum Punkt an dem man sagt „Besser ich lösche die Konfiguration sonst gibts wieder Probleme“. Denn es geht mehr Zeit verloren auf der Suche nach einzelnen Problemem als für die Neukonfiguration der KDE-Oberfläche. Nun kommt aber etwas problematisches hinzu: Nepomuk mit Strigi sammelt Daten in Datenbankdateien innerhalb von .kde. Wenn ein unbedarfter Benutzer nun 1 Jahr lang alle seine Dateien taggt und bei einem neuen Release mal wieder das Löschen von .kde vor der Tür steht&#8230;man kann sich vorstellen wie das weitergeht. Für Otto Normalbenutzer braucht es Sicherheit, was die Konfiguration anbelangt. Ein Möglichkeit zum XML-Export von Konfigurationen und Nepomuk-Daten vor Releaseses wäre so etwas. Es ist wie immer: Der Ideen hat es genug, aber es kann immer nur ein Bruchteil davon umgesetzt werden.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Für einen als offiziell veröffentlichten Release gibt es viel zu viele Abstürze an so vielen Stellen, dass man das Marketing-Team entmündigen und mit 100 Windows-Installationen bestrafen sollte. Als Technologie-Preview zeigt es aber durchaus, wie exzellent KDE 4.4.x sein wird und das der semantische Desktop wirklich kommt und nützlich ist. Ausserdem sieht KDE unverschämt gut aus und viele Funktionen sind selbsterklärender geworden. Es ist schon lange überfällig, dass anstatt neuen Features die Stabilität in den Vordergrund rückt. Aaron Seigo und Co. wären gut beraten, einen Fork für die Feature-geilen Desktop-User zu machen, und einen Stable-Branch nebenbei zu führen. Denn KDE 4 wird sich wohl kaum in Enterprise-Distributionen verbreiten, wenn es erst in einem Jahr absturzfrei läuft. Was die Features anbelangt, wurde das Vorbild OSX schon vor zwei Jahren übertroffen, aber was die Stabilität angeht liegt sogar Windows 95 vorne im Moment (das soll ein Ansporn sein und kein Gejammere).</p>
<h2>Zweiter Eindruck</h2>
<p>Nachdem ich nun die meisten Verbesserungen gesehen und getestet habe, bin ich schon sehr viel milder gestimmt. Die Abstürze werden seltener, wenn man die Aktivitäten von Anfang an neu aufbaut. Wenn man ihnen dieselben Namen gibt wie den ihnen zugeordneten virtuellen Desktops (was imho eigentlich automatisch geschehen sollte, wenn man die Zuordnung aktiviert), gibt es auch weniger Konfusion in dieser Hinsicht. Wenn auch Nepomuk und Strigi ausgebaut und stabilisiert werden müssen, fühlt sich alles absolut flüssig und unheimlich konsistent an. KDE rockt wieder!</p>
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		<title>Happy New Year und ein entdeckter Schatz</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jan 2010 17:16:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[geek]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Windows]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wünsche allen ein gutes neues Jahr, auf eine weitere Dekade! Pünktlich zum Jahresanfang stolperte ich auf die deutsche Übersetzung eines längeren Postings, das selber schon älteren Datums (aber immer noch absolut zutreffend) ist. Es beinhaltet eigentlich so ziemlich die beste Erklärung, warum Linux nie ein Windowsersatz ist und sein wird und warum viele verärgerte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Ich wünsche allen ein gutes neues Jahr, auf eine weitere Dekade! Pünktlich zum Jahresanfang stolperte ich auf die deutsche Übersetzung eines längeren Postings, das selber schon älteren Datums (aber immer noch absolut zutreffend) ist. Es beinhaltet eigentlich so ziemlich die beste Erklärung, warum Linux nie ein Windowsersatz ist und sein wird und warum viele verärgerte Windowsbenutzer erst eher bei sich selbst eine Veränderung machen müssen, als einfach mal schnell &#8220;auf Linux&#8221; (meist Ubuntu heutzutage) zu wechseln. Die Lektüre lohnt sich absolut:<br />
<a title="Linux ist nicht Windows" href="http://www.felix-schwarz.name/files/opensource/articles/Linux_ist_nicht_Windows/">http://www.felix-schwarz.name/files/opensource/articles/Linux_ist_nicht_Windows/</a></p>
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		<title>Distributions-Test Nr. 8: *** FreeNAS ***</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 15:12:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Linux Distributions Test]]></category>
		<category><![CDATA[bsd]]></category>
		<category><![CDATA[distribution]]></category>
		<category><![CDATA[geek]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[Unix]]></category>

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		<description><![CDATA[OK ausnahmsweise, weil Feiertage sind, auch mal eine Nicht-Linux-Distribution auf dem Prüfstand. Nämlich FreeNAS, eine hochspezialisierte BSD-Unix-Variante mit einem NAS-Server, wie der Name ja schon andeutet, der als Live-Image oder &#8220;installierbares Image&#8221; gebraucht werden kann. Der Grund, weshalb ich auf FreeNAS kam, war, dass ich meine vielfältigen Heimnetz-Services, die sich über die Jahre in meinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>OK ausnahmsweise, weil Feiertage sind, auch mal eine Nicht-Linux-Distribution auf dem Prüfstand. Nämlich<a title="FreeNAS.org" href="http://freenas.org/" target="_blank"> FreeNAS</a>, eine hochspezialisierte BSD-Unix-Variante mit einem NAS-Server, wie der Name ja schon andeutet, der als Live-Image oder &#8220;installierbares Image&#8221; gebraucht werden kann.</p>
<p>Der Grund, weshalb ich auf FreeNAS kam, war, dass ich meine vielfältigen Heimnetz-Services, die sich über die Jahre in meinen virtuellen CentOS&#8217;s angesammelt haben, konsolidieren wollte. Mit einem NAS (Network Attached Storage, also Diskplatz, der über verschiedene Dienste im Netz auf vielfältige Weise nutzbar gemacht wird) und einer Weboberfläche ist dies einfach lösbar und macht mehr Spass als &#8220;nur&#8221; mit einer Hardware-Appliance, die teuer ist, keine offene Software hat und meist auch weniger Services anbietet.</p>
<h2>Herkunft / Ursprung</h2>
<p>FreeNAS ist ein kleines FreeBSD und wurde von Olivier Cochard und Volker Theile geschaffen. Heute besitzt iX-Systems FreeNAS, aber es wird natürlich als Opensource-Projekt weitergeführt.</p>
<h2>Wichtigste Daten in Kürze:</h2>
<ul>
<li>Homepage: <a title="FreeNAS Homepage" href="http://www.freenas.org" target="_blank">http://www.freenas.org</a></li>
<li>Ungefähre Grösse der Vollversion als ISO-Image: 80 MB</li>
<li>LiveCD Funktion: Ja</li>
<li>Sprachen: Div. Übersetzungen</li>
<li>Abgeleitet von: FreeBSD 7.2</li>
<li>Standarddesktop: Keinen, vollständige Steuerung mit Webinterface</li>
<li>Kosten für Updates und Support: Keine (BSD-Lizenz)</li>
<li>Lizenz: BSD</li>
<li>Dokumentationen: <a title="FreeNAS Setup and User Guide" href="http://freenas.org/documentation:setup_and_user_guide" target="_blank">http://freenas.org/documentation:setup_and_user_guide</a></li>
<li>Forum: <a title="FreeNAS Forum" href="http://sourceforge.net/apps/phpbb/freenas/index.php" target="_blank">http://sourceforge.net/apps/phpbb/freenas/index.php</a></li>
<li>Wiki / Knowledgebase: <a title="FreeNAS Knowledgebase" href="http://www.freenaskb.info/kb/" target="_blank">http://www.freenaskb.info/kb/</a></li>
<li>Bugtracker: Bugzilla =&gt; <a title="FreeNAS Bugtracker" href="http://sourceforge.net/tracker/?group_id=151951&amp;atid=782616" target="_blank">http://sourceforge.net/tracker/?group_id=151951&amp;atid=782616</a></li>
<li>Mitmachen: <a title="Beitragen zu FreeNAS" href="http://freenas.org/community:how_to_contribute" target="_blank">http://freenas.org/community:how_to_contribute</a></li>
</ul>
<h2><span id="more-545"></span>Installation</h2>
<p>Trotz der Tatschache, dass es sich um ein waschechtes FreeBSD handelt, lässt sich diese Variante <a title="Installation on Disk or embedded" href="http://freenas.org/documentation:setup_and_user_guide:installing_freenas_on_disk" target="_blank">kinderleicht installieren</a>. Es ist keinerlei Kontakt mit einer Kommandozeile nötig, aber wenn man will, gibt es sie als Auswahloption im Textmenü. Man kann auch nur mit der LiveCD (oder USB etc.) arbeiten, nur muss die Konfiguration ja ohnehin gespeichert werden, also warum nicht gleich eine Installation auf einem USB-Stick (man benötigt dafür nur ca. 100MB). Der Vorteil ist dann auch, dass die vorhandenen Harddisks des Systems komplett für die Services benutzt werden können, während das Betriebssystem auf dem USB-Stick liegt und beim Start in&#8217;s Memory geladen werden. Das Startmenü muss man eigentlich nur einmal aufrufen, um die Netzwerkkonfiguration zu aktivieren (mit DHCP ist das mit ein paar Tastendrücken erledigt), dann kann man den Rest eigentlich schon über das Webinterface konfigurieren, welches ziemlich selbsterklärend ist, solange man keine exotischen Disk-Setups erstellen will.</p>
<p>So sieht es nach der Installation auf der Konsole selbst aus, man braucht diese Konsole aber nur einmal zum Konfigurieren der Netzwerkkarte(n):</p>
<p><a rel="attachment wp-att-572" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-freenas/attachment/freenas_console/"></a><a rel="attachment wp-att-572" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-freenas/attachment/freenas_console/"><img class="size-full wp-image-572 alignnone" title="Freenas_console" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2009/12/Freenas_console.jpg" alt="FreeNAS Konsole" width="550" height="332" /></a></p>
<h2>Konfiguration</h2>
<p>Das Prinzip ist einfach: FreeNAS nimmt immer die gesamte Disk und macht ein UFS drauf. Mit etwas mehr Know-How kann man natürlich auch ein Software-Raid, iSCSI, ZFS u.ä. verwenden. Da ich als alter Hase in Unix/Linux-Administration schön brav DNS-Aliase verwendet habe, musste ich nur die Pfade für die NFS-Backups anpassen, während die CIFS-Freigaben sogar dieselben Namen hatten. Mit der Feinarbeit für Unison/SSH/RSync dauerte die ganze Umstellung ca. 4 Stunden (was nichts ist im Vergleich zu der Zeit, die ich benötigte um damals alle diese Services manuell mit CentOS einzurichten, aber Lern-Zeit ist niemals verlorene Zeit).<br />
<a rel="attachment wp-att-551" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-freenas/attachment/freenas1/"></a><a rel="attachment wp-att-551" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-freenas/attachment/freenas1/"><img class="alignnone size-full wp-image-551" title="FreeNAS Startseite" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2009/12/freenas1.png" alt="FreeNAS Startseite" width="494" height="506" /></a></p>
<p>Nicht zu unterschätzen ist bei FreeNAS die &#8220;Coolness&#8221;, dass man sogar I-Tunes beliefern kann und ein ZFS als Dateisystem einsetzen kann (ZFS ist quasi Raid und LVM in einem), da ZFS von SUN ist und die Solaris-Welt im Sturm erobert hat (zurecht), ist es toll, dieses Enterprise-Dateisystem als Privater so einfach einsetzen zu können (es ist wirklich ganz einfach zu administrieren, auch manuell):</p>
<p><a rel="attachment wp-att-563" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-freenas/attachment/freenas_zfs-2/"></a><a rel="attachment wp-att-563" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-freenas/attachment/freenas_zfs-2/"><img class="alignnone size-full wp-image-563" title="freenas_zfs" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2009/12/freenas_zfs1.png" alt="FreeNAS ZFS Einstellungen" width="816" height="317" /></a></p>
<p>Die Benutzer habe ich lokal eingerichtet, es sind ja nicht viele. Es wäre eine Autorisation mit LDAP und ADS möglich, aber da es keine Möglichkeit gibt, Benutzerquotas einzurichten, disqualifiziert sich FreeNAS leider für den Einsatz in grösseren Umgebungen mit vielen Benutzern.</p>
<h2>Dokumentation</h2>
<p>Die Dokumentation ist nicht gerade üppig, eigentlich ist alles ein Trac-Projekt. Es gibt auch eine <a title="FreeNAS Knowledgebase" href="http://www.freenaskb.info/kb/">Knowledgebase</a>, aber auch diese scheint noch nicht im Wiki-Zeitalter angekommen zu sein. Aber wer nicht weiss, was DAAP (quas iTunes Server) oder UPnP (z.B. für Audio- und Video Streaming zur Playstation 3) bedeutet, sollte es auch nicht einsetzen. Leider entspricht dies auch dem Umgangston mit Neulingen im <a title="FreeNAS Forum" href="http://sourceforge.net/apps/phpbb/freenas/index.php" target="_blank">Forum</a>, aber wie gesagt, es ist BSD, freiere Software gibt es kaum.</p>
<h2>Die Zukunft von FreeNAS</h2>
<p>FreeNAS wurde unlängst von iX-Systems gekauft, wird aber weiterhin als Community-Projekt weiterbestehen. Interessant wird sicher der Wechsel zu FreeBSD 8, womit ZFS produktionsreif swerden soll (was es auch jetzt eigentlich ist).</p>
<p>Offenbar gab es bereits einen &#8220;Fork&#8221; zu &#8220;OpenmediaVault&#8221; (im Moment noch unter der Projektseite von &#8220;<a title="CoreNAS.org" href="http://freenas.org/documentation:setup_and_user_guide:installing_freenas_on_disk" target="_blank">Corenas</a>&#8220;), welches ein kleines Debian-GNU/Linux als Grundlage verwenden soll. Darin dürfte das coole ZFS kaum Eingang finden, aber ansonsten öffnet dieser Schritt natürlich die Tore zu einfacherere Hardwareerkennung, viel mehr Dateisystemen (BTRFS, EXT3/4 etc.) und es gibt einfach mehr Entwickler, die Linux verstehen, da BSD ausserhalb der Universitäten kaum eine grosse Community hat (wahrscheinlich werde ich bald korrigiert von einem BSD-Profi, also jetzt schon ein Sorry, dies ist meine persönliche Wahrnehmung als BSD-Aussenstehender).</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>FreeNAS ist cool und es macht viel Spass, es zu installieren und zu konfigurieren. Danach läuft es einfach vor sich hin, also hat man eigentlich nur 2 Stunden Spass <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Der Vorteil, dass man die Benutzer via LDAP und ADS autorisieren könnte, wird leider praktisch zunichte gemacht durch das Fehlen von Benutzerquotas. Der einzige Weg zu Quotas wäre, jedem Benutzer einen ZFS-Datensatz (diese können in der Grösse limitiert werden) zuzuweisen, aber das ist natürlich keine Option bei mehr als 5 Benutzern und entspräche nicht dem Einsatzzweck von ZFS-Datensätzen. Schade, denn sonst wäre alles da: Mailversand, S.M.A.R.T., SNMP, SNMPTraps, USV-Unterstützung, Hard- und Software Kryptologie, Hard- und Software-Raid etc.</p>
<table style="height: 117px;" border="0" width="694">
<tbody>
<tr>
<td align="left">
<h3>Pro:</h3>
</td>
<td align="left">
<h3>Kontra:</h3>
</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">
<ul>
<li>Stabiles FreeBSD</li>
<li>Einfache Installation (wenn die Bildschirmausgabe gelesen wird)</li>
<li>Einfache Konfiguration via Webinterface</li>
<li>Hard- und Software-Raid</li>
<li>Hard- und Software-Crypto</li>
<li>ZFS ist cool</li>
</ul>
</td>
<td align="left">
<ul>
<li>Free-BSD unterstützt u.U. nicht alle Hardware</li>
<li>keine Quotas!</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Bewertung</h2>
<p><a rel="attachment wp-att-356" href="http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-1-pclinux-os-2007/attachment/tux5/"></a><a rel="attachment wp-att-356" href="http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-1-pclinux-os-2007/attachment/tux5/"><img class="alignnone size-full wp-image-356" title="tux5" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2009/05/tux5.png" alt="5 Tuxe" width="228" height="50" /></a></p>
<p>Ja, auch ein BSD-System bekommt von mir nur Tuxe, keine Teufelchen. Die Bewertung ist hinsichtlich des Einsatzzweckes als NAS zu interpretieren. Es ist für den Gebrauch in kleineren Umgebungen mit nicht allzuvielen Benutzern das perfekte NAS. Das Nichtvorhandensein von User-Quotas hingegen verhindert die Bestnote.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Linux&#8217; Huge Pages für Oracle nutzbar gemacht.</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/linux-huge-pages-fur-oracle-nutzbar-gemacht/</link>
		<comments>http://www.linuxhome.ch/linux/linux-huge-pages-fur-oracle-nutzbar-gemacht/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 13:54:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[geek]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>

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		<description><![CDATA[Huge Pages [1] kennt jedes moderne Betriebssystem. Die Frage ist lediglich, ob Applikationen diese direkt nutzen können. Unter Linux müssen die Applikationen dies explizit anfordern. Es macht für grosse Serverapplikationen durchaus Sinn, Überlegungen anzustellen, ob man diese Möglichkeit nutzen soll. Oracle ist hierfür ein sehr gut geeignetes Beispiel. Schon ab 2GB Shared Memory (wenn man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Huge Pages [<a title="Quellen 1" href="#1">1</a>] kennt jedes moderne Betriebssystem. Die Frage ist lediglich, ob Applikationen diese direkt nutzen können. Unter Linux müssen die Applikationen dies explizit anfordern. Es macht für grosse Serverapplikationen durchaus Sinn, Überlegungen anzustellen, ob man diese Möglichkeit nutzen soll. Oracle ist hierfür ein sehr gut geeignetes Beispiel. Schon ab 2GB Shared Memory (wenn man mehrere Instanzen hat und genügend Memory zur Verfügung stehen) lohnt sich die Konfiguration von dediziertem Speicherplatz bestehend aus Huge Pages. Da aber Oracle selber nicht automatisch Huge pages anfordert, reservieren wir einfach den voraussichtlichen Bereich im Shared Memory. Dies wird durch Kernelvariablen erledigt, entweder mit dem Kommando <em>sysctl </em>(für das laufende System) oder persistent in der Datei <em>/etc/sysctl.conf</em>. Im folgenden Beispiel habe ich einen Server mit 72GB RAM auf 48GB Shared Memory konfiguriert. Von einer huge page-Grösse von 2MB ausgehend reservieren wir die entsprechende Anzahl huge pages, um auf die 48GB zu kommen. Durch die Angabe einer Gruppe wird der Bereich exklusiv für die Gruppe &#8220;dba&#8221; reserviert.<br />
<span id="more-498"></span></p>
<pre># Oracle 10 und 11:
# Total SHM 48GB:
kernel.shmmax = 51539607552
# Tot. installed memory = shmall * PAGE_SIZE (4096)
kernel.shmall = 18874368
kernel.shmmni=4096
# A hugepage is 2048kb, so 24576 hugepages support a total
# SGA of all instances up to 48 GB (the actual shmmax size)
vm.nr_hugepages = 24576
# Owner is dba group:
vm.hugetlb_shm_group = 504</pre>
<p>Will man diese Variablen schon ohne Reboot im laufenden Betrieb aktivieren, benutzt man das Kommando <em>sysctl -p</em> .</p>
<p>Nun darf man auf keinen Fall vergessen (wie es mir passiert ist), auch die Limite des vom Benutzer Oracle zu reservierendem Gesamtspeicher in der Datei /etc/security/limits.conf anzupassen. Sonst gäbe es später unterhaltsame Fehlermeldungen beim Starten neuer Oracle-Instanzen. Also wird die obige Anzahl mit der Grösse der Huge Pages (hier 2048 KB) gerechnet. Hier ein Beispiel, das auch alle anderen empfohlenen Angaben für den Benutzer Oracle enthält:</p>
<pre>oracle               soft    nproc   16384
oracle               hard    nproc   16384
oracle               soft    nofile  1024
oracle               hard    nofile  65536
# Mind. die reservierten huge pages (anz. * 1024 * 2):
oracle               soft    memlock 50331648
oracle               hard    memlock 50331648
oracle               -       stack   32768</pre>
<p>Beim nächsten Login des Benutzers &#8220;Oracle&#8221; sind diese Limiten aktiv. Kontrollieren kann man die aktuellen Limiten z.B. mit <em>ulimit -a</em>.</p>
<p>Sind alle Einstellungen aktiv, sieht man ganz schnell, ob Oracle nun die Huge Pages nutzt, indem man <em>cat /proc/meminfo</em> ausführt und bei &#8220;HugePages_Rsvd:&#8221; eine Zahl grösser als 0 erhält. Im folgenden Auszug ist auch schön zu erkennen, dass man so die Standardgröße der Huge Pages herausfinden kann:</p>
<pre>HugePages_Total: 24576
HugePages_Free:  23654
HugePages_Rsvd:    353
Hugepagesize:     2048 kB</pre>
<address>Quellen:</address>
<address><a name="1">[1]</a><a title="Wikipedia Huge Pages" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Huge_pages#Huge_pages" target="_blank">http://en.wikipedia.org/wiki/Huge_pages#Huge_pages</a></address>
<address><a name="2">[2]</a><a title="Redhat Oracle Optimization Doc" href="http://www.redhat.com/docs/manuals/enterprise/RHELTuningandOptimizationforOracleV11.pdf">http://www.redhat.com/docs/manuals/enterprise/RHELTuningandOptimizationforOracleV11.pd</a></address>
<address><a name="3">[3]</a><a title="Puschitz Installing Oracle 10G on RHEL Doc" href="http://www.puschitz.comInstallingOracle10g.shtml#CheckingKernelParameters">http://www.puschitz.comInstallingOracle10g.shtml#CheckingKernelParameters</a></address>
<p>Hier noch alle Oracle-relevanten Einträge von <em>/etc/sysctl.conf</em> für den Server mit 72GB RAM (2 x Quadcore CPU):</p>
<pre># Oracle 10 und 11:
# Total SHM 48GB:
kernel.shmmax = 51539607552
# Tot. installed memory = shmall * PAGE_SIZE (4096)
kernel.shmall = 18874368
kernel.shmmni=4096
# A hugepage is 2048kb, so 24576 hugepages support a total
# SGA of all instances up to 48 GB (the actual shmmax size)
vm.nr_hugepages = 24576
# Owner is dba group:
vm.hugetlb_shm_group = 504

# Semaphores:
kernel.sem=250 32000 100 142

# VM Swapping Tuning acc. to RHEL 5 Oracle Deployment Recommendations
vm.swappiness=10
vm.dirty_background_ratio=3
vm.dirty_ratio=15
vm.dirty_expire_centisecs=500
vm.dirty_writeback_centisecs=100

# Oracle 10 &#038; 11:
fs.file-max=6815744
fs.aio-max-nr = 1048576
net.core.rmem_default=262144
net.core.wmem_default=262144
net.core.rmem_max=4194304
###net.core.wmem_max<code>=262144
# Oracle 11:
net.core.wmem_max=1048576
net.ipv4.ip_local_port_range=1024 65000

# Oracle 10 und 11:
# Total SHM 48GB:
kernel.shmmax = 51539607552
# Tot. installed memory = shmall * PAGE_SIZE (4096)
kernel.shmall = 18874368
kernel.shmmni=4096
# A hugepage is 2048kb, so 24576 hugepages support a total
# SGA of all instances up to 48 GB (the actual shmmax size)
vm.nr_hugepages = 24576
# Owner is dba group:
vm.hugetlb_shm_group = 504

# Semaphores:
kernel.sem=250 32000 100 142

# VM Swapping Tuning acc. to RHEL 5 Oracle Deployment Recommendations
vm.swappiness=10
vm.dirty_background_ratio=3
vm.dirty_ratio=15
vm.dirty_expire_centisecs=500
vm.dirty_writeback_centisecs=100

###fs.file-max=65536
# For Oracle 11:
fs.file-max=6815744
fs.aio-max-nr = 1048576

net.core.rmem_default=262144
net.core.wmem_default=262144
net.core.rmem_max=4194304
###net.core.wmem_max=262144
# For Oracle 11:
net.core.wmem_max=1048576
net.ipv4.ip_local_port_range=1024 65000</pre>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.linuxhome.ch/linux/linux-huge-pages-fur-oracle-nutzbar-gemacht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
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