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	<title>Linux @ Home &#187; Linux Distributions Test</title>
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	<description>Pinguine, Politik undsoweiter...</description>
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		<title>Distributions-Test Nr. 9: *** PCLinuxOS 2010 ***</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/</link>
		<comments>http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 17:26:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Linux Distributions Test]]></category>
		<category><![CDATA[distribution]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

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		<description><![CDATA[Drei Jahre ist es her, seit ich PCLinuxOS das letzte mal getestet habe. Mittlerweile kenne ich auch die ihm zugrunde liegende Distribution Mandriva sehr gut. Ich war damals auf Anhieb begeistert, wie einfach eine gut durchdachte Desktop-Distribution sein kann, wenn die Macher sich wirklich auf das Wichtigste Konzentrieren: Die Zeit, die ein Benutzer für seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Drei Jahre ist es her, seit ich <a title="PCLinuxOS 2007 Review" href="http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-1-pclinux-os-2007/" target="_blank">PCLinuxOS das letzte mal getestet habe</a>. Mittlerweile kenne ich auch die ihm zugrunde liegende Distribution <a title="Mandriva Review" href="http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-7-mandriva-20091/" target="_blank">Mandriva</a> sehr gut. Ich war damals auf Anhieb begeistert, wie einfach eine gut durchdachte Desktop-Distribution sein kann, wenn die Macher sich wirklich auf das Wichtigste Konzentrieren: Die Zeit, die ein Benutzer für seine Tätigkeiten benötigt.</p>
<p><span id="more-648"></span></p>
<h2>Herkunft / Ursprung</h2>
<p>PCLinuxOS stammt von Mandriva ab. Vor allem 2007, als Ubuntu noch nicht so populär war, hatte es den 1. Platz in den <a title="Distrowatch" href="http://distrowatch.com/">Distrowatch</a>-Charts inne (meiner Meinung nach absolut zurecht, unter dem Gesichtspunkt der Benutzerfreundlichkeit gesehen). Noch immer ist Texstar (Bill Reynolds) der hauptverantwortliche Entwickler.</p>
<h2>Wichtigste Daten in Kürze:</h2>
<ul>
<li>Homepage: <a title="PCLinuxOS Webseite" href="http://www.pclinuxos.com">http://www.pclinuxos.com</a></li>
<li>Businessmodell: Keines (höchstens etwas Sponsoring auf der Webseite) / Spenden</li>
<li>Ungefähre Grösse der Vollversion als ISO-Image: 692 MB</li>
<li>LiveCD Funktion: Ja</li>
<li>Sprachen: Englisch, weitere Sprachen einfach installierbar</li>
<li>Abgeleitet von: Mandriva</li>
<li>Kernel: 2.6.32 mit BFS (Brain Fuck Scheduler)</li>
<li>Package-Management: Synaptic</li>
<li>Paketformat Standard: RPM</li>
<li>Release-Zyklus: Nach Jahreszahl</li>
<li>Standarddesktop: KDE / Gnome / XFCE u.s.w. (je nach Edition)</li>
<li>3D-Desktop / Desktopeffekte: In KWin integriert (Standard seit KDE 4) oder mit Compiz für andere Desktopmanager</li>
<li>Kosten für Updates und Support: Keine</li>
<li>Lizenz: Grösstenteils GPL V.2 oder 3. Proprietäre Treiber und Codecs / Flash / Java bereits enthalten</li>
<li>Forum: <a title="PCLinuxOS Forum" href="http://www.pclinuxos.com/forum/">http://www.pclinuxos.com/forum/</a></li>
<li>Dokumentation / Wiki: <a title="PCLinuxOS Wiki" href="http://www.pclinuxos.com/wiki/index.php/Main_Page">http://www.pclinuxos.com/wiki/index.php/Main_Page</a><a title="PCLinuxOS Wiki" href="http://www.pclinuxos.com/wiki/index.php/Main_Page" target="_blank"></a></li>
<li>Mitmachen: <a title="Mandriva Community Start" href="http://www.mandriva.com/en/community/start" target="_blank">http://www.mandriva.com/en/community/start</a></li>
</ul>
<h2>Besonderheiten dieser Version</h2>
<ul>
<li>Brain Fuck Scheduler BFS!</li>
<li>Scheinbar optimiert auf Geschwindigkeit</li>
<li>Unglaublich schnelle Installation</li>
</ul>
<h2>Erster Eindruck vom Desktop</h2>
<p>Ich muss als erstes sagen: Ja, PCLinxOS ist teilweise schnell, verdammt schnell sogar. Nicht nur beim Starten (denn das können ja mittlerweile viele), sondern auch beim Desktopeinsatz selbst. Dies könnte tatsächlich auch am Con Kolivas&#8217; (der hackende Anästhesist aus Australien) neuem Brain-Fuck-Scheduler (BFS) liegen, der Desktop-Prozessen generell eine höhere Priorität einräumen soll. Das macht Windows schon lange, aber das wird ja auch fast nur auf Desktops eingesetzt. Sollte sich bestätigen, dass mit BFS der Linux-Desktop endlich Realität wird, dürfte hoffentlich einer Aufnahme in den Mainline-Kernel nichts mehr im Wege stehen. Unverständlich ist aber, dass die Entwickler nicht daran gedacht haben, den Kernel mit der Option LATENCYTOP zu kompilieren, wie es bei Fedora beispielsweise schon lange gemacht wird. So kann man nur Vermutungen anstellen, ob und wie der Desktop nun dank BFS schneller sein könnte. Ich hätte wirklich gerne Tests gemacht mit handfesten Zahlen, aber so bleiben die üblichen subjektiven (und damit quasi wertlosen) Aussagen von mir, dass sich der Desktop eben „schneller anfühlt“</p>
<p>Die Fenster lassen sich auch unter Vollast noch absolut flüssig bedienen und bewegen, das ist wie gesagt nicht selbstverständlich für ein eigentlich auf Server ausgelegtes Betriebssystem, das normalerweise die Ressourcen fair verteilen soll.</p>
<div id="attachment_711" class="wp-caption alignnone" style="width: 727px"><a rel="attachment wp-att-711" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/attachment/pclos2010_desktop1/"><img class="size-large wp-image-711 " title="pclos2010_desktop1" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/06/pclos2010_desktop1-1280x800.png" alt=" Wie immer sehr störend: Klick-mich-installier-mich-Buttons auf dem Desktop..." width="717" height="448" /></a><p class="wp-caption-text"> Wie immer sehr störend: Klick-mich-installier-mich-Buttons auf dem Desktop...</p></div>
<p><img title="Weiterlesen..." src="http://www.linuxhome.ch/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /></p>
<h2>Installation</h2>
<p>Die Installation ist die schnellste, die ich jemals hatte (zumindest bei einer Desktop-Distribution). Nach 2,5 Minuten durfte ich schon in das neue System booten und ca. 30 Sekunden später bereits einloggen (resp. Benutzerdetails eingeben). Das ist die positive Seite der fehlenden Software und Lokalisierungen. Trotzdem ist eine schnelle Installation in meinen Augen kein allzu wichtiges Feature einer Distribution, denn es ist ohnehin alles schneller als eine Windows-7 Installation, auch die fetteste Sabayon-Doppel-DVD mit allen 3D-Games.</p>
<h2>Startvorgang</h2>
<h2>Konfiguration</h2>
<p>Seltsamerweise hat sich die Konfiguration nicht wirklich vereinfacht im Vergleich zum letzten Test. Vielleicht liegt es auch eher daran, dass hier Mandriva die Latte äusserst hoch gelegt hat. Die Konfigurationselemente im PCLinuxOS-Kontrollzentrum sind nicht sehr logisch oder intuitiv aufgebaut. Mir ist bewusst, wie schwierig das sein kann, aber warum es einen Hauptpunkt &#8220;Dateifreigabe&#8221; gibt mit FTP und Webserver und wieder einen Hauptpunkt &#8220;Netzwerkschnittstellen&#8221;, unter dem man NFS und Samba-Einstellungen findet, leuchtet mir wirklich nicht ein. Die folgenden Bilder zeigen, wie die eigentliche Stärke des Konfigurationswerkzeuges zu einer Schwäche wird, nur durch die seltsame Menulogik. Man sollte sich bei PCLinuxOS überlegen, ob man das Ziel der Einsteigerfreundlichkeit nicht eher erreichen kann, wenn man fortgeschrittene Konfigurationen weglässt wie Ubuntu. Dort fühlen sich Anfänger sehr wohl, denn es gibt nicht allzuviele grafische Tools, mit denen man etwas kaputtmachen kann. Wer einen Netzwerkservicedienst aufsetzen will, braucht ohnehin ein gewisses Maß an Erfahrung, das gilt für alle Betriebssysteme. Nach wie vor begeistert bin ich von der Kindersicherungskonfiguration, die verschiedene Werkzeuge integriert und doch einfach zu konfigurieren ist. Da macht ein Konfigurationswerkzeug auch wirklich SInn, damit die Eltern beruhigt die Kinder am PC surfen lassen können.</p>
<div id="attachment_714" class="wp-caption alignnone" style="width: 450px"><a rel="attachment wp-att-714" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/attachment/pclos2010_config1/"><img class="size-medium wp-image-714 " title="pclos2010_config1" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/06/pclos2010_config1-440x300.png" alt="" width="440" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Dateifreigaben und Samba unter &quot;Netzwerkschnittstellen&quot;...</p></div>
<div id="attachment_715" class="wp-caption alignnone" style="width: 450px"><a rel="attachment wp-att-715" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/attachment/pclos2010_config2/"><img class="size-medium wp-image-715  " title="pclos2010_config2" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/06/pclos2010_config2-440x300.png" alt="" width="440" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">...dafür Webserver und FTP unter &quot;Dateifreigabe&quot;?</p></div>
<div id="attachment_716" class="wp-caption alignnone" style="width: 591px"><a rel="attachment wp-att-716" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/attachment/pclos2010_config3/"><img class="size-medium wp-image-716  " title="pclos2010_config3" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/06/pclos2010_config3-581x300.png" alt="" width="581" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">...und zuguter letzt: Die Partitionsfreigabe im Netz unter &quot;Lokale Festplatten&quot;.</p></div>
<h2>Package-Management &amp; Softwareupdates</h2>
<p>PCLinuxOS setzt mit Synaptic auf ein äusserst stabiles Paket-Werkzeug. Leider gibt es kein Desktop-Applet (zumindest habe ich in der Standartinstallation keins gesehen), welches die Benutzer auf erhältliche Updates hinweist. Die Handhabung von Synaptic für Updates dürfte somit wieder die Anfänger etwas überfordern.</p>
<h2>Tools &amp; Programme</h2>
<p>Ein grosser Minuspunkt aus Einsteigersicht ist der Verzicht auf viele Softwarepakete, die in den meisten anderen Distributionen standarmäßig mit dabei sind. Beispiel Openoffice: Es lässt sich zwar mittels Desktop-Button, der ein Skript startet, installieren inkl. Sprachen, aber wer will das schon? Man wartet dann länger, als man es sich bei der Betriebssystem-Installation durch den eigentlichen Verzicht eingespart hat. Auch bei der nachträglichen Sprachinstallation (die schon bei früheren Releases gewisse Probleme bereitete) hat die Umsetzung einer guten Intention das Ergebnis verschlechtert:</p>
<div id="attachment_712" class="wp-caption alignnone" style="width: 495px"><a rel="attachment wp-att-712" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/attachment/pclos2010_newlocale1/"><img class="size-medium wp-image-712" title="pclos2010_newLocale1" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/06/pclos2010_newLocale1-485x300.png" alt="" width="485" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Die erste Distribution, die einen bei einem Sprachwechsel mit unnötigen Dialogen zumüllt</p></div>
<div id="attachment_713" class="wp-caption alignnone" style="width: 490px"><a rel="attachment wp-att-713" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-pclinuxos-2010/attachment/pclos2010_newlocale2/"><img class="size-medium wp-image-713    " title="pclos2010_newLocale2" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/06/pclos2010_newLocale2-480x300.png" alt="" width="480" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Nach der Sprachinstallation kommt regelmäßig diese Meldung (Bug?). Die Umbenennung von Standardordnern ist meiner Meinung nach die Sache des Benutzers, auch wenn dieser die Sprache geändert hat.</p></div>
<h2>Multimedia</h2>
<p>Die meisten Codecs und Plugins (MP3, Flash, Java) sind mit dabei, dadurch bleibt den Einsteigern das Nachinstallieren erspart.</p>
<h2>Desktopeffekte / 3D-Desktop / Leistung</h2>
<p>- Warum kein CONFIG_LATENCYTOP, wenn man doch schon für bfs Kernel hat? So gibt es keine Möglichkeit z.B. mit Fedora-Kerneln zu vergleichen (wo Latencytop im übrigen funktioniert). Bei Spielen mit 3D (OpenGL) fielen mir Leistungseinbrüche auf, die ich vorerst dem Brain Fuck Scheduler zuschreibe, was ich aber mangels oben erwähnten Kernelnoptionen nicht einfach beweisen kann.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Wie man in den <a title="Phoronix Benchmarks" href="http://www.phoronix.com/scan.php?page=article&amp;item=linux_distro_fourway&amp;num=5">Phoronix-Benchmarks</a> sehen kann, ist PCLinuxOS tatsächlich schneller in gewissen Tests. In anderen wiederum langsamer. Dieses durchzogene Bild kann ich nach einer Testwoche bestätigen, es dürfte meines erachtens hauptsächlich am verwendeten BrainFuck-Scheduler liegen, der noch als experimentell anzusehen ist. Ohnehin fraglich was der BfS in einer Userfokussierten Distribution zu suchen hat. PCLinuxOS hat viel an Attraktivität für Einsteiger verloren, es ist an vielen Stellen weniger intuitiv geworden als seine Mitbewerber. Auch wenn sich sonst nicht wirklich viel  verändert hat am Gesamtbild von PCLinuxOS, so haben doch die meisten  anderen Distributionen den Vorsprung wettgemacht oder sogar überholt. Durch  einige &#8220;Verschlimmbesserungen&#8221; von PCLinuxOS verstärkt sich dieser Effekt noch. Was vor 3  Jahren noch speziell benutzerfreundlich war, ist heute quasi Standard.  Insofern muss sich PCLinuxOS mehr einfallen lassen als den BFS, um sich  von den anderen Distros abzuheben. Auch hat die fehlende  Standardsoftware und die unlogische Konfiguration Abzug verstärkt . 4 Pinguine sind absolut gerecht, mehr liegt einfach nicht  drin. Wirklich schade, aber positiv gesehen kann man sagen: Es gibt wieder viel Steigerungspotential!</p>
<table style="height: 117px;" border="0" width="694">
<tbody>
<tr>
<td align="left">
<h3>Pro:</h3>
</td>
<td align="left">
<h3>Kontra:</h3>
</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">
<ul>
<li>KDE 4.2 mit guter Auswahl an Plasmoiden</li>
<li>Delta-RPM&#8217;s und automatische Codec- und Sotfware-Installation</li>
<li>Äusserst gelungene Konfigurationswerkzeuge auch für komplexere Einsatzgebiete</li>
<li>Msec-Sicherheitsframework überraschend einfach aber auch flexibel, ideal für neugierige Einsteiger</li>
</ul>
</td>
<td align="left">
<ul>
<li>Installationsroutine mit Fehlern (Bootloader-Konfiguration erkannte Windows XP nicht)</li>
<li>Sehr konservativer Stil von KDE 4</li>
<li>Doppelklick (lasst unsere armen Armsehnen endlich in Frieden!)</li>
<li>Nervige Buttons auf dem Desktop</li>
<li>Nervige Dialoge bei der Sprachinstallation / Sprachwechsel</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Bewertung</h2>
<p><a rel="attachment wp-att-354" href="http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-2-linux-mint-31/attachment/tux4/"><img class="alignnone size-full wp-image-354" title="tux4" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2009/05/tux4.png" alt="" width="228" height="50" /></a></p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Distributions-Test Nr. 8: *** FreeNAS ***</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-freenas/</link>
		<comments>http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-freenas/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Dec 2009 15:12:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Linux Distributions Test]]></category>
		<category><![CDATA[bsd]]></category>
		<category><![CDATA[distribution]]></category>
		<category><![CDATA[geek]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[Unix]]></category>

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		<description><![CDATA[OK ausnahmsweise, weil Feiertage sind, auch mal eine Nicht-Linux-Distribution auf dem Prüfstand. Nämlich FreeNAS, eine hochspezialisierte BSD-Unix-Variante mit einem NAS-Server, wie der Name ja schon andeutet, der als Live-Image oder &#8220;installierbares Image&#8221; gebraucht werden kann. Der Grund, weshalb ich auf FreeNAS kam, war, dass ich meine vielfältigen Heimnetz-Services, die sich über die Jahre in meinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>OK ausnahmsweise, weil Feiertage sind, auch mal eine Nicht-Linux-Distribution auf dem Prüfstand. Nämlich<a title="FreeNAS.org" href="http://freenas.org/" target="_blank"> FreeNAS</a>, eine hochspezialisierte BSD-Unix-Variante mit einem NAS-Server, wie der Name ja schon andeutet, der als Live-Image oder &#8220;installierbares Image&#8221; gebraucht werden kann.</p>
<p>Der Grund, weshalb ich auf FreeNAS kam, war, dass ich meine vielfältigen Heimnetz-Services, die sich über die Jahre in meinen virtuellen CentOS&#8217;s angesammelt haben, konsolidieren wollte. Mit einem NAS (Network Attached Storage, also Diskplatz, der über verschiedene Dienste im Netz auf vielfältige Weise nutzbar gemacht wird) und einer Weboberfläche ist dies einfach lösbar und macht mehr Spass als &#8220;nur&#8221; mit einer Hardware-Appliance, die teuer ist, keine offene Software hat und meist auch weniger Services anbietet.</p>
<h2>Herkunft / Ursprung</h2>
<p>FreeNAS ist ein kleines FreeBSD und wurde von Olivier Cochard und Volker Theile geschaffen. Heute besitzt iX-Systems FreeNAS, aber es wird natürlich als Opensource-Projekt weitergeführt.</p>
<h2>Wichtigste Daten in Kürze:</h2>
<ul>
<li>Homepage: <a title="FreeNAS Homepage" href="http://www.freenas.org" target="_blank">http://www.freenas.org</a></li>
<li>Ungefähre Grösse der Vollversion als ISO-Image: 80 MB</li>
<li>LiveCD Funktion: Ja</li>
<li>Sprachen: Div. Übersetzungen</li>
<li>Abgeleitet von: FreeBSD 7.2</li>
<li>Standarddesktop: Keinen, vollständige Steuerung mit Webinterface</li>
<li>Kosten für Updates und Support: Keine (BSD-Lizenz)</li>
<li>Lizenz: BSD</li>
<li>Dokumentationen: <a title="FreeNAS Setup and User Guide" href="http://freenas.org/documentation:setup_and_user_guide" target="_blank">http://freenas.org/documentation:setup_and_user_guide</a></li>
<li>Forum: <a title="FreeNAS Forum" href="http://sourceforge.net/apps/phpbb/freenas/index.php" target="_blank">http://sourceforge.net/apps/phpbb/freenas/index.php</a></li>
<li>Wiki / Knowledgebase: <a title="FreeNAS Knowledgebase" href="http://www.freenaskb.info/kb/" target="_blank">http://www.freenaskb.info/kb/</a></li>
<li>Bugtracker: Bugzilla =&gt; <a title="FreeNAS Bugtracker" href="http://sourceforge.net/tracker/?group_id=151951&amp;atid=782616" target="_blank">http://sourceforge.net/tracker/?group_id=151951&amp;atid=782616</a></li>
<li>Mitmachen: <a title="Beitragen zu FreeNAS" href="http://freenas.org/community:how_to_contribute" target="_blank">http://freenas.org/community:how_to_contribute</a></li>
</ul>
<h2><span id="more-545"></span>Installation</h2>
<p>Trotz der Tatschache, dass es sich um ein waschechtes FreeBSD handelt, lässt sich diese Variante <a title="Installation on Disk or embedded" href="http://freenas.org/documentation:setup_and_user_guide:installing_freenas_on_disk" target="_blank">kinderleicht installieren</a>. Es ist keinerlei Kontakt mit einer Kommandozeile nötig, aber wenn man will, gibt es sie als Auswahloption im Textmenü. Man kann auch nur mit der LiveCD (oder USB etc.) arbeiten, nur muss die Konfiguration ja ohnehin gespeichert werden, also warum nicht gleich eine Installation auf einem USB-Stick (man benötigt dafür nur ca. 100MB). Der Vorteil ist dann auch, dass die vorhandenen Harddisks des Systems komplett für die Services benutzt werden können, während das Betriebssystem auf dem USB-Stick liegt und beim Start in&#8217;s Memory geladen werden. Das Startmenü muss man eigentlich nur einmal aufrufen, um die Netzwerkkonfiguration zu aktivieren (mit DHCP ist das mit ein paar Tastendrücken erledigt), dann kann man den Rest eigentlich schon über das Webinterface konfigurieren, welches ziemlich selbsterklärend ist, solange man keine exotischen Disk-Setups erstellen will.</p>
<p>So sieht es nach der Installation auf der Konsole selbst aus, man braucht diese Konsole aber nur einmal zum Konfigurieren der Netzwerkkarte(n):</p>
<p><a rel="attachment wp-att-572" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-freenas/attachment/freenas_console/"></a><a rel="attachment wp-att-572" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-freenas/attachment/freenas_console/"><img class="size-full wp-image-572 alignnone" title="Freenas_console" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2009/12/Freenas_console.jpg" alt="FreeNAS Konsole" width="550" height="332" /></a></p>
<h2>Konfiguration</h2>
<p>Das Prinzip ist einfach: FreeNAS nimmt immer die gesamte Disk und macht ein UFS drauf. Mit etwas mehr Know-How kann man natürlich auch ein Software-Raid, iSCSI, ZFS u.ä. verwenden. Da ich als alter Hase in Unix/Linux-Administration schön brav DNS-Aliase verwendet habe, musste ich nur die Pfade für die NFS-Backups anpassen, während die CIFS-Freigaben sogar dieselben Namen hatten. Mit der Feinarbeit für Unison/SSH/RSync dauerte die ganze Umstellung ca. 4 Stunden (was nichts ist im Vergleich zu der Zeit, die ich benötigte um damals alle diese Services manuell mit CentOS einzurichten, aber Lern-Zeit ist niemals verlorene Zeit).<br />
<a rel="attachment wp-att-551" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-freenas/attachment/freenas1/"></a><a rel="attachment wp-att-551" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-freenas/attachment/freenas1/"><img class="alignnone size-full wp-image-551" title="FreeNAS Startseite" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2009/12/freenas1.png" alt="FreeNAS Startseite" width="494" height="506" /></a></p>
<p>Nicht zu unterschätzen ist bei FreeNAS die &#8220;Coolness&#8221;, dass man sogar I-Tunes beliefern kann und ein ZFS als Dateisystem einsetzen kann (ZFS ist quasi Raid und LVM in einem), da ZFS von SUN ist und die Solaris-Welt im Sturm erobert hat (zurecht), ist es toll, dieses Enterprise-Dateisystem als Privater so einfach einsetzen zu können (es ist wirklich ganz einfach zu administrieren, auch manuell):</p>
<p><a rel="attachment wp-att-563" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-freenas/attachment/freenas_zfs-2/"></a><a rel="attachment wp-att-563" href="http://www.linuxhome.ch/linux/distributions-test-nr-8-freenas/attachment/freenas_zfs-2/"><img class="alignnone size-full wp-image-563" title="freenas_zfs" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2009/12/freenas_zfs1.png" alt="FreeNAS ZFS Einstellungen" width="816" height="317" /></a></p>
<p>Die Benutzer habe ich lokal eingerichtet, es sind ja nicht viele. Es wäre eine Autorisation mit LDAP und ADS möglich, aber da es keine Möglichkeit gibt, Benutzerquotas einzurichten, disqualifiziert sich FreeNAS leider für den Einsatz in grösseren Umgebungen mit vielen Benutzern.</p>
<h2>Dokumentation</h2>
<p>Die Dokumentation ist nicht gerade üppig, eigentlich ist alles ein Trac-Projekt. Es gibt auch eine <a title="FreeNAS Knowledgebase" href="http://www.freenaskb.info/kb/">Knowledgebase</a>, aber auch diese scheint noch nicht im Wiki-Zeitalter angekommen zu sein. Aber wer nicht weiss, was DAAP (quas iTunes Server) oder UPnP (z.B. für Audio- und Video Streaming zur Playstation 3) bedeutet, sollte es auch nicht einsetzen. Leider entspricht dies auch dem Umgangston mit Neulingen im <a title="FreeNAS Forum" href="http://sourceforge.net/apps/phpbb/freenas/index.php" target="_blank">Forum</a>, aber wie gesagt, es ist BSD, freiere Software gibt es kaum.</p>
<h2>Die Zukunft von FreeNAS</h2>
<p>FreeNAS wurde unlängst von iX-Systems gekauft, wird aber weiterhin als Community-Projekt weiterbestehen. Interessant wird sicher der Wechsel zu FreeBSD 8, womit ZFS produktionsreif swerden soll (was es auch jetzt eigentlich ist).</p>
<p>Offenbar gab es bereits einen &#8220;Fork&#8221; zu &#8220;OpenmediaVault&#8221; (im Moment noch unter der Projektseite von &#8220;<a title="CoreNAS.org" href="http://freenas.org/documentation:setup_and_user_guide:installing_freenas_on_disk" target="_blank">Corenas</a>&#8220;), welches ein kleines Debian-GNU/Linux als Grundlage verwenden soll. Darin dürfte das coole ZFS kaum Eingang finden, aber ansonsten öffnet dieser Schritt natürlich die Tore zu einfacherere Hardwareerkennung, viel mehr Dateisystemen (BTRFS, EXT3/4 etc.) und es gibt einfach mehr Entwickler, die Linux verstehen, da BSD ausserhalb der Universitäten kaum eine grosse Community hat (wahrscheinlich werde ich bald korrigiert von einem BSD-Profi, also jetzt schon ein Sorry, dies ist meine persönliche Wahrnehmung als BSD-Aussenstehender).</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>FreeNAS ist cool und es macht viel Spass, es zu installieren und zu konfigurieren. Danach läuft es einfach vor sich hin, also hat man eigentlich nur 2 Stunden Spass <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
Der Vorteil, dass man die Benutzer via LDAP und ADS autorisieren könnte, wird leider praktisch zunichte gemacht durch das Fehlen von Benutzerquotas. Der einzige Weg zu Quotas wäre, jedem Benutzer einen ZFS-Datensatz (diese können in der Grösse limitiert werden) zuzuweisen, aber das ist natürlich keine Option bei mehr als 5 Benutzern und entspräche nicht dem Einsatzzweck von ZFS-Datensätzen. Schade, denn sonst wäre alles da: Mailversand, S.M.A.R.T., SNMP, SNMPTraps, USV-Unterstützung, Hard- und Software Kryptologie, Hard- und Software-Raid etc.</p>
<table style="height: 117px;" border="0" width="694">
<tbody>
<tr>
<td align="left">
<h3>Pro:</h3>
</td>
<td align="left">
<h3>Kontra:</h3>
</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">
<ul>
<li>Stabiles FreeBSD</li>
<li>Einfache Installation (wenn die Bildschirmausgabe gelesen wird)</li>
<li>Einfache Konfiguration via Webinterface</li>
<li>Hard- und Software-Raid</li>
<li>Hard- und Software-Crypto</li>
<li>ZFS ist cool</li>
</ul>
</td>
<td align="left">
<ul>
<li>Free-BSD unterstützt u.U. nicht alle Hardware</li>
<li>keine Quotas!</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Bewertung</h2>
<p><a rel="attachment wp-att-356" href="http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-1-pclinux-os-2007/attachment/tux5/"></a><a rel="attachment wp-att-356" href="http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-1-pclinux-os-2007/attachment/tux5/"><img class="alignnone size-full wp-image-356" title="tux5" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2009/05/tux5.png" alt="5 Tuxe" width="228" height="50" /></a></p>
<p>Ja, auch ein BSD-System bekommt von mir nur Tuxe, keine Teufelchen. Die Bewertung ist hinsichtlich des Einsatzzweckes als NAS zu interpretieren. Es ist für den Gebrauch in kleineren Umgebungen mit nicht allzuvielen Benutzern das perfekte NAS. Das Nichtvorhandensein von User-Quotas hingegen verhindert die Bestnote.</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kritik an KDE 4.3.5 und Mandriva 2010.0</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/kritik-an-kde-4-3-5-und-mandriva-2010-0/</link>
		<comments>http://www.linuxhome.ch/linux/kritik-an-kde-4-3-5-und-mandriva-2010-0/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 15:59:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Linux Distributions Test]]></category>
		<category><![CDATA[distribution]]></category>

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		<description><![CDATA[In eigener Sache möchte ich meinem Ärger etwas Luft machen: Warum wurde Mandriva 2010.0 so früh freigegeben? Der Update von 2009.1 dürfte bei 30% der Benutzer (diejenigen, welche die Distribution nicht nur als Windows-Ersatz benutzen) Probleme gemacht haben (so wie mir). Auch nach einer frischen Installation bin ich nicht überzeugt, dass die neue Version Produktionsreife [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>In eigener Sache möchte ich meinem Ärger etwas Luft machen: Warum wurde Mandriva 2010.0 so früh freigegeben? Der Update von 2009.1 dürfte bei 30% der Benutzer (diejenigen, welche die Distribution nicht nur als Windows-Ersatz benutzen) Probleme gemacht haben (so wie mir). Auch nach einer frischen Installation bin ich nicht überzeugt, dass die neue Version Produktionsreife hat!</p>
<p>Aber der Reihe nach: Vor ein paar Tagen erhielten alle Benutzer vom Mandriva-Update-Applet die Möglichkeit, ihre Version 2009.1 auf die neueste 2010.0 zu aktualisieren. Im Glauben, im Jahre 2009 sei es endlich möglich, einen Distributionsupgrade sauber durchzuführen, hat mein Spieltrieb gesiegt und nach ca. 30 Minuten war schon alles Vorbei. Leider hörte der Prozess mit einer Fehlermeldung auf, trotzdem schien der Prozess als Ganzes durchgelaufen zu sein, denn ich hatte nicht allzuviel spezielle Repositories aktiviert. Leider funktionierte nach dem Reboot kein Update-Prozess mehr. Nicht lange gefackelt und eine Komplett-Neuinstallation gemacht (dauert auch nur 20-30 Minuten). Natürlich glänzt Mandriva mit den neuesten Features: 2.6.31er-Kernel, Kernel-Modesetting, falls der Grafikchip es unterstützt, ein sauberes und hochkontrastiges Layout, wirklich sehr edel. Aber trotz allem noch unreif, denn KDE kränkelt immer noch an Grundsätzlichem: Man kann weder Social Desktop noch das Twitter-Applet (Microblogging) hinzufügen, ohne dass der Plasma-Desktop abstürzt. Die semantische Desktopsuche funktioniert immer noch nicht per Default, nein, man kann sie noch nicht einmal aktivieren, da das Soprano-Backend fehlt (zumindest sagt die Fehlermeldung das, denn installiert wäre das Backend sehr wohl!). Als kleinen Scherz meldet das Mandriva-Update dann auch noch, es wäre eine neue Version erhältlich: 2009.1, tja, warum zur Abwechslung nicht mal ein Downgrade <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />   (dieser Bug wurde heute gefixt). Zu meinem persönlichen Ärger scheint ein Problem mit HAL die Arbeit als Benutzer in KDE mit verschlüsselten externen USB-Disks (oder Keys) zu verunmöglichen.</p>
<p>Versteht mich bitte nicht falsch, Mandriva ist nach wie vor eine exzellente Distro mit unglaublich guten grafischen Konfigurationswerzeugen. Aber ich habe den leisen Verdacht, dass Mandriva möglichst zeitnah zu Windows 7 oder Ubuntu 9.10 veröffentlicht werden sollte, koste es was es wolle und wie bei Ubuntu sind einfach zu viele Fehler noch offensichtlich vorhanden. Es scheint wie so häufig zu wenig Zeit und Ressourcen zum Testen gegeben zu haben (an der mangelnden Bereitschaft, Bugreports einzusenden kann es nicht mehr liegen). Ein grosser Teil der Kritik gilt KDE 4.3.5 insbesondere: Man fragt sich, warum die Architektur zulässt, dass Plasmoiden, welche von Nicht-Profis entwickelt werden (was ja auch so sein soll, damit eine kreative Vielfalt entstehen kann), den Plasma-Desktop immer noch so einfach zum Absturz bringen können. Dies ist für mich das Hauptärgernis am Desktop, das darf einfach nicht passieren, es braucht eine viel bessere Abgrenzung gegen die Hauptressourcen (Prozesse, Speicher) vom Plasma-Desktop!</p>
<p><strong>Nachtrag</strong>: Etwas überraschend positives ist dafür von Pulseaudio zu vermelden: Mit mehreren Soundkarten (Onboard 5.1, USB-Headset kabellos) ist es problemos und vor allem kinderleicht möglich, jede Soundausgabe zu steuern (Sound aus den 5.1 Boxen, dass die Wände wackeln und der Nachbar sauer wird, und telefonieren mit dem Headset, oder umgekehrt, wenn man will). Das war schon vorher möglich, aber es scheint nun sehr stabil und zuverlässig zu funktionieren und die Steuerelemente von Pulseaudio-Control wurden vereinfacht und sind intuitiv.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Linux-Distributions Test Nr. 7: *** Mandriva 2009.1 ***</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-7-mandriva-20091/</link>
		<comments>http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-7-mandriva-20091/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 16:51:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Linux Distributions Test]]></category>
		<category><![CDATA[distribution]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

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		<description><![CDATA[ ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Obwohl gerade erst der <a title="Fedora 11 Leonidas" href="http://fedoraproject.org/">Fedora 11-Löwe</a> in die freie Wildbahn entlassen wurde, dachte ich mir, „den sollen andere testen“. Da Fedora sowieso auf den meisten meiner Maschinen läuft, wäre ich ohnehin befangen.</p>
<p>Dem einsteigerfreundlichen <a title="PCLinuxOS Homepage" href="http://www.pclinuxos.com/">PCLinuxOS</a> die Basis bietend steht Mandriva schon seit über einem Jahr auf meiner Wunschliste zum Testen.</p>
<p>Zurzeit (nicht zuletzt dank dem neuen Release) auf Platz 6 von <a title="Distrowatch Foresight" href="http://distrowatch.com/table.php?distribution=foresight">Distrowatch</a> finden wir Mandriva, welches noch bis ca. 2005 Mandrake hiess. Mehr zur Herkunft, Geschichte und viele Details zu dieser großen Distribution sind in <a title="Wikipedia Mandriva" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mandriva">Wikipedia</a> zu finden. So kann ich mich gut auf die Details konzentrieren, welche Mandriva von anderen Distributionen abhebt. Und das sind schließlich immer noch genug.</p>
<h2>Herkunft / Ursprung</h2>
<p>Gem.  <a title="Wikipedia Mandriva" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mandriva">Wikipedia</a> und der <a title="GNU_Linux_distro_timeline" href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/6/62/GNU_Linux_distro_timeline.png">Linux-Distributions-Geschichtstafel</a> wurde Mandriva (dass vor einem Namenskonflikt eben noch Mandrake hiess) von Redhat abgeleitet (genauer: 1998 von Gaël Duval). Diese Herkunft ist ja bereits ein gutes Zeichen.</p>
<h2>Wichtigste Daten in Kürze:</h2>
<ul>
<li>Homepage: <a title="Mandriva Homepage" href="http://www.mandriva.com" target="_blank">http://www.mandriva.com</a></li>
<li>Businessmodell: Verkauf von div. Server- und Desktopversionen, auch USB-Sticks</li>
<li>Ungefähre Grösse der Vollversion als ISO-Image: 690 MB</li>
<li>LiveCD Funktion: Ja</li>
<li>Sprachen: Div. Übersetzungen</li>
<li>Abgeleitet von: RedHat</li>
<li>Kernel: 2.6.29</li>
<li>Package-Management: rpmdrake (grafisch) und urpmi (CLI)</li>
<li>Paketformat Standard: RPM</li>
<li>Release-Zyklus: Ungefähr nach Jahreszeiten (z.B. „Spring Edition“)</li>
<li>Standarddesktop: KDE</li>
<li>3D-Desktop / Desktopeffekte: In Kwin integriert (Standard seit KDE 4)</li>
<li>Kosten für Updates und Support: Je nach Lizenz der kommerziellen Version ab 49 Euro. Keine Kosten (Wiki, Foren) für die freien Versionen</li>
<li>Lizenz: Grösstenteils GPL V.2. Unfreie Software in den kommerziellen Versionen enthalten</li>
<li>Dokumentationen: <a title="Mandriva Dokumentation" href="http://doc.mandriva.com/" target="_blank">http://doc.mandriva.com/</a></li>
<li>Forum: <a title="Mandriva Forum" href="http://forum.mandriva.com/" target="_blank">http://forum.mandriva.com/</a></li>
<li>Wiki: <a title="Mandriva Wiki" href="http://club.mandriva.com/xwiki/bin/view/KB/" target="_blank">http://club.mandriva.com/xwiki/bin/view/KB/</a></li>
<li>Bugtracker: Bugzilla =&gt; <a title="Mandriva Bugs" href="https://qa.mandriva.com/" target="_blank">https://qa.mandriva.com/</a></li>
<li>Mitmachen: <a title="Mandriva Community Start" href="http://www.mandriva.com/en/community/start" target="_blank">http://www.mandriva.com/en/community/start</a></li>
</ul>
<h2>Besonderheiten dieser Version</h2>
<ul>
<li>MSEC Sicherheitspaket</li>
<li>Zentrale Konfiguration mit drakconf und den draktools</li>
<li>Schnelle Updates durch Delta-RPM&#8217;s</li>
</ul>
<h2>Erster Eindruck vom Desktop</h2>
<p>Auch Mandriva schliesst sich dem allgemeinen Trend zur Einfachheit auf dem Desktop an. Die Schriften und die Kontrollleiste sind in der Standardeinstellung etwas zu klein für kurzsichtige Benutzer. Die feine Auswahl an Extra-Plasmoiden gefällt mir. Man merkt, dass die Mandriva-Designer den Wechsel von KDE 3 zu 4 sehr sanft machen wollten, denn es sieht auf den ersten Blick eher wie eine 3er Version aus.<br />
Prinzipiell zu KDE 4.2 noch ein paar Anmerkungen: Dank den Features und der Stabilität (endlich) von KDE 4.2 in der Grundinstallation lässt es nun meines Erachtens auch MacOSX hinter sich (bei passenden Grafikkartentreibern umso mehr). Die noch vorhandenen Bugs (Semantischer Desktop, Plasma-Activities, automatische Plasmoideninstallation) werden durch die standardmäßig vorhandenen Features (PowerDevil, SVN-Integration, Unterstützung von verschlüsselten Partitionen und USB-Sticks im Dateimanager Dolphin) mehr als ausgeglichen. Auch die Plasmoiden-Entwicklung in der Community nimmt jetzt an Fahrt auf, es wird künftig sicher noch viele tolle Spielzeuge mehr geben <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Es wird endlich Zeit, einmal selber so ein Ding zu programmieren, was ich mir schon seit über einem Jahr immer wieder vornehme. Ich finde es erstaunlich, wie sehr man KDE4 visuell verändern kann auch ohne spezielle Kenntnisse, was es den Distributoren ermöglicht, eindeutige Merkmale bereitzustellen bei maximaler Portierbarkeit. Das war natürlich auch schon bei den Vorgängern so, aber nicht in dem Masse wie heute. Soviel also zu KDE unter Mandriva, bitte entschuldigt die Abschweifung.</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<p>Leider wird die Freude am aufgeräumten Desktop etwas getrübt durch Icons wie „Herzlich Willkommen“, „Join Mandriva“ und gar „Upgrade to Powerpack“, gerade letzteres ist in einer reinen Community-Version ein Unding, aber wir wollen mal nicht zu pingelig sein, denn wie bereits erwähnt hat Mandriva auch kommerzielle Distributionen im Programm und dadurch natürlich auch ein bisschen kommerzielle Interessen.</p>
<p><span id="more-386"></span></p>
<h2>Installation</h2>
<p>DrakX in Zusammenarbeit mit DiskDruid macht die Installation zum Kinderspiel. Komplexere Setups müssen aber auch hier manuell erledigt werden. Ärgerlich war bei mir allerdings, dass eine bestehende Windows-Installation nicht erkannt wurde und ich sie manuell im grub konfigurieren musste. Es könnte einen Benutzer anfangs doch ein bisschen Erschrecken, wenn er seine Windowspartition nicht im Grub-Auswahlbild sieht, kann ich mir durchaus vorstellen&#8230; Die Installation dauert übrigens fast so lange wie eine Fedora-DVD-Installation obwohl nur eine CD benutzt wird.</p>
<h2>Startvorgang</h2>
<p>Der Startvorgang geht erfreulich schnell vonstatten, realisiert durch diverse Optimierungen am klassischen Init-Startvorgang und am udev-Subsystem. Glaubt man den Medien, bekommt man das Gefühl, die Bootzeit ist eines der wichtigsten Kriterien geworden, und das ausgerechnet bei einem Betriebssystem, welches nur bei Kernel- oder Hardwarewechsel neu gestartet werden muss.</p>
<p>Der erste Start bietet Licht und Schatten: Zuerst war ich von der automatischen Aktualisierung vor dem ersten Login begeistert. Dadurch werden alle sicherheitsrelevanten Aktualisierungen eingespielt, bevor der Benutzer seine Programme startet. Dank den Delta-RPM&#8217;s geht das ganz flink (wenn ich da an meine alte WinXP SP1 CD denke, die würde heute so ca. 3 Stunden für den ersten Update brauchen, wohlgemerkt nachdem der Benutzer eingeloggt und mit dem bösen Internet verbunden ist, *schauder*).</p>
<p>Leider wird der gute Eindruck beim ersten Einloggen gleich wieder getrübt durch ein erzwungenes Formular zur Registrierung . Man kann es natürlich weg-klicken, aber so etwas Dreistes geht eigentlich gar nicht, schliesslich handelt es sich hier nicht um irgendeine Beta-Windows-Version.</p>
<h2>Konfiguration</h2>
<p>Hiervon sollten sich einige Distributionen ein großes Stück abschneiden (PCLinuxOS macht genau das). Die Draktools nähern sich der Perfektion. Ich glaube, damit kann tatsächlich auch ein Neuling gewisse Services und Setups zustandebringen, wofür er sonst Hilfe beanspruchen oder sehr viel Geld ausgeben müsste.</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<p>Als Paradebeispiel sei hier die Kindersicherung erwähnt: Ein kompliziertes Zusammenspiel von mehreren Programmen (Squid, Dansguard, Shorewall) ist sonst auch für den erfahrenen Admin eine zeitraubende Herausforderung. Aber hier erhält man tatsächlich mit ein paar Klicks einen passablen Schutz der jüngsten Familienmitglieder.  Natürlich hat die starke Vereinfachung den üblichen Effekt: Weitergehende Änderungen bedingen trotzdem die tiefere Kenntnis der eingesetzten Tools. Auf jeden Fall  bin ich schwer beeindruckt.</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<h2>Package-Management &amp; Softwareupdates</h2>
<p>Rpmdrake als grafisches Frontend für urpmi arbeitet absolut zuverlässig. Dank Delta-RPM&#8217;s sind auch umfangreichere Updates (z.B. nach der frischen Installation) sehr schnell durch. Eigentlich ein Jammer, dass Delta-RPM&#8217;s noch den eher schlechten Ruf anhaften haben aus vergangenen SuSE-Zeiten. Seit ein paar Jahren scheinen sie problemlos und stabil zu funktionieren und ich wünschte mir sowas auch für Fedora beispielsweise. <strong>Nachtrag:</strong> Mit Fedora 11 gibt es dort nun endlich auch Delta-RPM&#8217;s.</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<h2>Tools &amp; Programme</h2>
<p>Hier gibt es die Mandriva-eigene Security-Suite „msec“ zu erwähnen. Als Apparmor- und SELinux Geschädigter war ich natürlich erst skeptisch („Bitte nicht schon wieder eine neue Security-Suite!“). Aber schon beim zweiten Blick wurde klar, dass hier nur konsequent versucht wird, dem Desktop-Benutzer als auch dem ambitionierten Server-Admin (ja, Mandriva ist durchaus auch eine leistungsfähige Serverplattform) ein beliebig stark abgesichertes System zu bieten. Dies ist in meinen Augen gelungen. „Msec“ wurde mit Mandriva 8 eingeführt und beinhaltet z.B. <a title="Apparmor Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/AppArmor">Apparmor</a>, welches aber auch deaktiviert werden kann, hier also nicht die Kernkomponente darstellt. Es werden weiter auch Verzeichnismasken definiert, was man wiederum von <a title="SELinux Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/SELinux">SELinux</a> her kennt. Ohne tiefere Kenntnis von msec nehme ich mal an, dass die Entwickler das Beste aus den verschiedenen bestehenden Sicherheitsprogrammen kombinieren oder ergänzen wollen.</p>
<p>Hier ist die erste Konfigurations-Seite zu sehen, wo die einfachste Wahl zwischen drei Sicherheitsstufen („OFF“, „Standard“ für Desktops und „Secure“ für gesicherte Server)getroffen werden kann:</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<p>Die Details können dann auf den weiteren Reitern eingestellt werden, hier sieht man beispielsweise, dass AppArmor selbst auch ausgeschaltet werden kann:</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<h2>Multimedia</h2>
<p>Dank automatischer Abhängigkeitsinstallation, sobald man z.B. eine MPEG-Datei anklickt, kommt man praktisch nicht in Berührung mit mühsamen Codec-Installationen. Für kostenpflichtige Codecs ist „Codeina“ von Fluendo zuständig, quasi ein Codec-Webshop. Das ist natürlich nicht wirklich ein sauberes Linux, aber dafür bieten die Mandriva-Vertreiber auch eine „Free“ Version an, welche komplett auf proprietäre Software, Treiber und Codecs verzichtet. Ansonsten findet man für multimediale Belange die üblichen KDE-Programme.</p>
<h2>Desktopeffekte / 3D-Desktop</h2>
<p>Kurz und bündig: Da Kwin seit KDE4 die Desktopeffekte beinhaltet und die proprietären Treiber automatisch installiert werden, funktioniert es einfach.</p>
<h2>Energiemanagement</h2>
<p>Auch hier die bei KDE 4 übliche Energieverwaltung durch PowerDevil, welche bereits den Vorgänger von der Version 3 überflügelt hat, was Features und Stabilität anbelangt.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Fast schon wie es zu erwarten war, ist Mandriva eine hervorragende Distribution, die durchaus Massstäbe zu setzen vermag. Dies liegt in erster Linie an den exzellenten Konfigurationswerkzeugen, den „Draktools“. Nicht ohne Grund basiert auch das bekannte <a title="PCLinuxOS Homepage" href="http://www.pclinuxos.com/">PCLinuxOS</a> auf Mandriva.</p>
<table style="height: 117px;" border="0" width="694">
<tbody>
<tr>
<td align="left">
<h3>Pro:</h3>
</td>
<td align="left">
<h3>Kontra:</h3>
</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">
<ul>
<li>KDE 4.2 mit guter Auswahl an Plasmoiden</li>
<li>Delta-RPM&#8217;s und automatische Codec- und Sotfware-Installation</li>
<li>Äusserst gelungene Konfigurationswerkzeuge auch für komplexere Einsatzgebiete</li>
<li>Msec-Sicherheitsframework überraschend einfach aber auch flexibel, ideal für neugierige Einsteiger</li>
</ul>
</td>
<td align="left">
<ul>
<li>Der kommerzielle Charakter ist auch in den Community-Versionen etwas zu aufdringlich spürbar</li>
<li>Installationsroutine mit Fehlern (Bootloader-Konfiguration erkannte Windows XP nicht)</li>
<li>Sehr konservativer Stil von KDE 4</li>
<li>Doppelklick (lasst unsere armen Armsehnen endlich in Frieden!)</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Bewertung</h2>
<p><a rel="attachment wp-att-355" href="http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-7-mandriva-20091/attachment/tux4andhalf/"><img class="alignnone size-full wp-image-355" title="tux4andhalf" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2009/05/tux4andhalf.png" alt="" width="228" height="50" /></a></p>
<p>Ich vermeide ich es, ganze 5 Tuxe zu vergeben, damit nich oben noch etwas Potential bleibt, denn wer PCLinuxOS kennt, der weiss, dass sogar Mandriva noch einfacher bedien- und konfigurierbar werden kann (leider wird PCLinuxOS 2009.1 immer noch mit KDE 3.5 ausgeliefert). Jedenfalls ziehe ich es in betracht, Mandriva auf unserem iMac einzusetzen; der Einfachheit wegen.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Linux-Distributions Test Nr. 6: *** Foresight GNOME Edition 2.1.0 ***</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux-distributions-test/linux-distributions-test-nr-6-foresight-gnome-edition-210/</link>
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		<pubDate>Sat, 09 May 2009 18:21:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux Distributions Test]]></category>
		<category><![CDATA[distribution]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

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		<description><![CDATA[Zurzeit ungefähr auf Platz 65 von Distrowatch liegt die unscheinbare Distribution Foresight. Sie soll dem Benutzer eine einfache Plattform bieten, mit der die Multimedia- und Office-Angelegenheiten und auch sonstige Tätigkeiten sehr einfach von der Hand gehen sollen. Das Projekt hat ein  dediziertes Team für die Gnome-Implementierung, wodurch stets die neuesten Gnome-Features in Foresight bestaunt werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Zurzeit ungefähr auf Platz 65 von <a title="Distrowatch Foresight" href="http://distrowatch.com/table.php?distribution=foresight">Distrowatch</a> liegt die unscheinbare Distribution Foresight. Sie soll dem Benutzer eine einfache Plattform bieten, mit der die Multimedia- und Office-Angelegenheiten und auch sonstige Tätigkeiten sehr einfach von der Hand gehen sollen. Das Projekt hat ein  dediziertes Team für die Gnome-Implementierung, wodurch stets die neuesten Gnome-Features in Foresight bestaunt werden können.</p>
<h2>Herkunft / Ursprung</h2>
<p><span style="text-decoration: line-through;">Es gibt keine eindeutige Herkunft.</span> Bei der Installation wird man durch Anaconda an Fedora erinnert und auch beim Starten sind frappante Ähnlichkeiten zu beobachten, aber das war&#8217;s dann auch schon mit den Ähnlichkeiten. Conary stammt von rPath Linux ab. Es steckt auch ein Teil Gentoo drin, da der verwendete Paketmanager Conary  auch so etwas wie &#8220;emerge&#8221; kennt, mit welchem Pakete nicht einfach installiert, sondern direkt auf der Maschine kompiliert werden können.</p>
<h2>Wichtigste Daten in Kürze:</h2>
<ul>
<li>Homepage: http://www.foresightlinux.org/</li>
<li>Größe der Vollversion als ISO-Image: 1.3 GB</li>
<li>LiveCD Funktion: Nein</li>
<li>Sprachen: Div. Übersetzungen</li>
<li>Abgeleitet von: rPath</li>
<li>Kernel: 2.6.27</li>
<li>Package-Management: Conary unterstützt die Formate DEB und RPM gleichermaßen, auch &#8220;emerge&#8221; von Gentoo wird unterstützt</li>
<li>Release-Zyklus: Verschieden, je nach Edition (Gnome Full/Lite, XFCE, Kid&#8217;s, Mobile)</li>
<li>Standarddesktop: Hauptsächlich Gnome (Full und Lite Edition), XFCE Edition in anderem Releasezyklus</li>
<li>3D-Desktop / Desktopeffekte: Compiz</li>
<li>Kosten für Updates und Support: Keine (Wiki, Foren)</li>
<li>Lizenz: Grösstenteils GPL V.2. Keine proprietäre Software in der Grundaustattung vorhanden</li>
<li>Support: IRC und Mailingliste =&gt; http://www.foresightlinux.org/support.html</li>
<li>Dokumentationen: http://www.foresightlinux.org/docs.html</li>
<li>Forum: http://forum.foresightlinux.org/</li>
<li>Wiki: https://wiki.foresightlinux.org/dashboard.action</li>
<li>Bugtracker: Jira =&gt; https://issues.foresightlinux.org/secure/Dashboard.jspa</li>
<li>Mitmachen: https://wiki.foresightlinux.org/display/teams/Home</li>
</ul>
<h2>Besonderheiten dieser Version</h2>
<ul>
<li><a title="Conary" href="http://wiki.rpath.com/wiki/Conary">Conary-Paketmanager von rPath</a></li>
<li>Immer die neuesten Gnome-Pakete</li>
<li>sudo</li>
</ul>
<h2>Erster Eindruck vom Desktop</h2>
<p>Der erste Eindruck ist der, welcher sich bei den meisten Distributionen heutzutage zeigt: Sehr schön und aufgeräumt. Die meisten Distributoren scheinen mittlerweile verinnerlicht zu haben, dass ein leerer Desktop mit einem schönen und beruhigendem Hintergrundbild der beste Anfang ist.<span id="more-301"></span></p>
<h2>Installation</h2>
<p>Dank Anaconda verläuft die Installation absolut reibungslos wie gewohnt.</p>
<h2>Konfiguration</h2>
<p>Bei der Konfiguration  des Systems und der persönlichen Einstellungen vermisse ich ein zentrales Steuerelement. Die Einstellungen müssen über die jeweiligen Gnome-Programme gemacht werden, was immer wieder ein suchen in der recht umfangreichen Menüliste.</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<h2>Package-Management &amp; Software</h2>
<p>Ein absolutes Highlight dieser Distribution ist der<a title="Conary" href="http://wiki.rpath.com/wiki/Conary"> Conary Paketmanager von rPath</a>. Es handelt sich dabei um einen sehr fortgeschrittenen Paketmanager der neusten Generation. <span style="text-decoration: line-through;">Er ist unabhängig von Paketformaten, d.h. es können RPM, Debian Pakete zum Einsatz kommen.</span> Es kann sogar ein &#8220;emerge&#8221; also die Übersetzung des Programms auf der Maschine durchgeführt werden. Ausserdem kennt Conary Deltas-Updates, was den Aktualisierungsvorgang erheblich beschleunigt. Auch eine Rollbackfunktion gehört zu den normalen Features (während bei yum der Rollback wegen Stabilitätsproblemen nicht mehr im Einsatz ist).</p>
<p>Das einzige Problem ist derzeit die Zuverlässigkeit von Conary. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass gewisse Transaktionen manchmal ewig hängenbleiben und dass ohne ersichtliche Locks von etwaigen Update-Daemons o.ä.</p>
<h2>Tools &amp; Programme</h2>
<p>Eine kleine und dezente Auswahl an Programmen, welche die Wünsche einen Normalbenutzers durchaus befriedigen können, findet sich hier. Evolution, Openoffice und Gimp für Dokumente und Bildbearbeitung, Ekiga und Pidgin für Telefonie und Instant Messaging sowie Banshee, Brasero und Cheese für Multimedia-Belange. Damit hat sich&#8217;s dann schon mehr oder weniger. Für administrative Arbeiten verwendet Foresight Linux das sudo-System. Es lässt aber glücklicherweise auch den Wechsel zu Root zu mittels &#8220;sudo su -&#8221;. Für meinen Geschmack ist die Softwareauswahl etwas gar mager. Ein Aspekt gefällt mir aber ganz gut: Die einfach erreichbare und ziemlich vollständige &#8220;Foresight User Guide&#8221; (direkt im System-Menü), dort findet man wirklich schnell alles nötig zur Installation, Konfiguration etc. von Foresight Linux. Sogar der Grundstock an Programmen wird dort beschrieben. Die anfänglichen Probleme mit dem compiz 3D-Desktop resp. dessen Aktivierung hätte ich als Gnome-Einsteiger gänzlich vermeiden können, wenn ich von Beginn dieses Dokument zu Rate gezogen hätte. Bravo! So etwas Grundsätzliches sollte für jede Distribution heute zwingend vorhanden sein.</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<h2>Multimedia</h2>
<p>Es funktionieren nur freie Formate in der Grundinstallation. Unfreie Codecs und Treiber können natürlich via Conary nachgeladen werden (sogar ohne dafür ein spezielles Repository zu aktivieren). Dank Softwaregruppen wie &#8220;group-codecs&#8221; ist es im übrigen sehr einfach mit Conary das Multimediaformat-Problem zu lösen.</p>
<h2>3D-Desktop</h2>
<p>Wie üblich benötigt man auch hier erst die entsprechenden Treiber (ausser es handelt sich um die Grafikkarte eines Herstellers, für welche freie Treiber existieren). Danach lässt sich das gute alte Compiz ganz einfach aktivieren und konfigurieren über die gewohnten Programme. Klingt gut, hat aber leider nicht auf Anhieb funktioniert auf meinem Notebook. Nachdem ich dann (wie immer als letztes Mittel) die Anleitung &#8220;Foresight User Guide&#8221; (siehe Abschnitt &#8220;Tools &amp; Programme&#8221; konsultiert hatte, war das Problem schnellstens gelöst. Trotzdem; seit ca. 2008 erwartet man hier einen reibungslosen Ablauf, wenn nicht sogar automatische Aktivierung bei vorhandenen Ati-, Nvidia- oder Intel-Grafikkarten. Zumindest, wenn die Distribution als &#8220;einsteigerfreundlich&#8221; angepriesen wird.</p>
<h2>Energiemanagement</h2>
<p>Mir gefällt hier vor allem das neue Programm &#8220;Energiechronik&#8221;, welches verschiedene Statistiken zum Energieverbrauch anzeigt bei Akkubenutzung des Laptops. Zumindest habe ich dieses Programm vorher noch nicht gekannt. Die Energieverwaltung von Gnome selbst ist aber im Vergleich zum KDE-Pendant doch ein bisschen schlechter, was die Features angeht.</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<h2>Fazit</h2>
<p>Foresight Linux ist sicher auf einem guten Weg. Sobald Conary noch etwas stabiler resp. zuverlässiger funktioniert (vielleicht liegt&#8217;s ja auch nur an der Integration von Conary in Foresight Linux). Viele Convenience-Funktionen wie z.B. aktiviertes autofs sind nicht standardmäßig aktiviert, was bei der ISO-Grösse von 1,3 Gigabyte eigentlich zu erwarten wäre. Die Konfiguration muss dazu noch einfacher und zentraler werden. Dann könnte man eigentlich eine Empfehlung für Otto Normalbenutzer abgeben. Im heutigen Zustand kann man solch eine Empfehlung aber sicher noch nicht aussprechen.</p>
<table style="height: 117px;" border="0" width="694">
<tbody>
<tr>
<td align="left">
<h3>Pro:</h3>
</td>
<td align="left">
<h3>Kontra:</h3>
</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">
<ul>
<li>Gnome auf dem aktuellsten Stand</li>
<li>Schlank und funktional im Auslieferungszustand</li>
<li>Conary Paketmanager zukunftsweisend</li>
</ul>
</td>
<td align="left">
<ul>
<li>Konfiguration zu umständlich auf viele Gnomeprogramme verteilt</li>
<li>Conary teilweise inkonsistent / instabil?</li>
<li>3D-Konfiguration nicht besonders einsteigerfreundlich</li>
<li>Das Gefühl für 1,3 GB etwas wenig geboten zu bekommen <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Bewertung</h2>
<p><a rel="attachment wp-att-353" href="http://www.linuxhome.ch/linux-distributions-test/linux-distributions-test-nr-6-foresight-gnome-edition-210/attachment/tux3andhalf/"><img class="alignnone size-full wp-image-353" title="tux3andhalf" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2009/05/tux3andhalf.png" alt="" width="228" height="50" /></a></p>
<p>3,5 Tuxe hier repräsentieren meine Hoffnung, dass Foresight-Linux benutzerfreundlicher und zentraler konfigurierbar wird.</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Linux-Distributions Test Nr. 5: *** Kubuntu 8.04 Hardy KDE 4 Remix ***</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux-distributions-test/linux-distributions-test-nr-5-kubuntu-804-hardy-kde-4-remix/</link>
		<comments>http://www.linuxhome.ch/linux-distributions-test/linux-distributions-test-nr-5-kubuntu-804-hardy-kde-4-remix/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 12 May 2008 20:36:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux Distributions Test]]></category>
		<category><![CDATA[distribution]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.linuxhome.ch/?p=54</guid>
		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich ja keine der drei großen Distributionen testen, da es für diese schon genügend gute und tiefgründige Reviews gibt. Aber der KDE4-Remix von Kubuntu 8.04 &#8220;Hardy Heron&#8221; reizte mich dann doch zu sehr. Schließlich hat KDE4 seit Januar auch wieder erhebliche Fortschritte gemacht und dies wäre die erste große Distribution, welche (wenn auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Eigentlich wollte ich ja keine der drei großen Distributionen testen, da es für diese schon genügend gute und tiefgründige Reviews gibt. Aber der <a title="Kubuntu 8.04 Hardy Heron KDE4 Remix Download" href="http://kubuntu.org/download.php#remix">KDE4-Remix von Kubuntu 8.04 &#8220;Hardy Heron&#8221;</a> reizte mich dann doch zu sehr. Schließlich hat KDE4 seit Januar auch wieder erhebliche Fortschritte gemacht und dies wäre die erste große Distribution, welche (wenn auch nur als Remix) ein pfannenfertiges KDE4 mitliefert.</p>
<p>Der Review wird sich daher eher auf KDE4 und dessen Status resp. Integration in Kubuntu als auf die Distribution selbst fokussieren, da es bereits genügend andere Reviews gibt und geben wird, welche die Distribution tiefgründiger und professioneller betrachten.</p>
<h2>Herkunft / Ursprung</h2>
<p>Ubuntu und dessen Geschwister Kubuntu, Xubuntu, Edubuntu haben ein Debian 4 als Basis und werden von der Firma <a title="Canonical.com" href="http://www.canonical.com">Canonical</a> und einer großen Community weiterentwickelt. Canonical wurde vom Milliardär <a title="Mark Shuttleworth" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mark_Shuttleworth">Mark Shuttleworth</a> gegründet bietet einen kommerziellen Support für Desktop- und Serverversionen an, mit dem irgendwann auch mal Gewinn gemacht werden soll.</p>
<h2>Wichtigste Daten in Kürze:</h2>
<ul>
<li>Homepage: http://www.kubuntu.org</li>
<li>Größe als ISO-Image:</li>
<li>LiveCD Funktion: Ja</li>
<li>Sprachen: Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch</li>
<li>Abgeleitet von: Debian</li>
<li>Kernel: 2.6.24</li>
<li>Package-Management: Apt-get mit Debian Paketen (dpkg)</li>
<li>Release-Zyklus: halbjährlich</li>
<li>Standarddesktop: Je nach Geschmacksrichtung (Gnome, KDE, XFCE), kann aber später auch jederzeit gewechselt werden</li>
<li>3D-Desktop / Desktopeffekte: Teilweise integriert in KDE4-Windowmanager (kwin) mit Compositing oder Compiz-Fusion basierend auf AIGLX oder XGL</li>
<li>Kosten für Updates und Support: Keine (Wiki, Foren)</li>
<li>Lizenz: Größtenteils GPL V.2, proprietäre Software und binäre Treiber sind in der Grundinstallation vorhanden</li>
</ul>
<h2>Besonderheiten dieser Version</h2>
<ul>
<li>Die Einbindung von KDE4 ist natürlich die wichtigste Besonderheit dieser Version mit Betonung der Distributionshersteller, dass es sich um eine Remix-Version mit Beta-Status handelt.</li>
</ul>
<h2>Erster Eindruck vom Desktop</h2>
<p>Der Standarddesktop hat sich seit dem Frühjahr nicht groß geändert. Leider wurde auch dasselbe Hintergrundbild verwendet. Ich schaue neidisch auf  den Ubuntu-Desktop und wünsche mir, dass ein ähnliche künstlerisches Hintergrundbild bald den Weg in die KDE-Versionen findet.</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<p>Hat man einmal die zusätzlichen Plasmoiden installiert, machen diese wider erwarten sogar Spass (solange sie nicht auf allen virtuellen Desktops rumhängen), vor allem die täglichen Userfriendly Comis sind praktisch. Auch die von Vista bekannte Diaschau ist dabei und vieles mehr:</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<p><span id="more-54"></span></p>
<h2>Installation</h2>
<p>An der Installation hat sich praktisch nichts geändert zur Version 7.10, sie geht sehr schnell und einfach vonstatten. Im Schnitt hatte ich das System nach 15 Minuten vollständig installiert.</p>
<h2>Konfiguration</h2>
<p>Hier wird augenfällig, dass noch nicht viel Integrationsarbeit in das Kubuntu-KDE4 Projekt gesteckt werden konnte: Es gibt noch keine Konfigurationswerkzeuge für Systemkonfigurationen ausserhalb des Standard-KDE-Kontrollzentrums. Das Netzwerk wird wie bei den meisten großen Distributionen heutzutage mit dem NetworkManager konfiguriert. Das läßt mich wieder mit einem Notebook zurück, welches erst nach dem Start des Windowmanagers ein Netzwerk zur Verfügung hat, was NFS-Heimatverzeichnisse ausschliesst. Da bleibt wieder mal nur das manuelle Editieren von /etc/network/interfaces übrig.</p>
<h2>Package-Management &amp; Software</h2>
<p>Auch hier nichts Neues. Mit apt-get und den dazugehörigen grafischen Interfaces (z.B. Aptitude) können neue Programme und deren Abhängigkeiten einfach installiert werden und Updates von bereits installierten Paketen schnell durchgeführt werden.</p>
<h2>Tools &amp; Programme</h2>
<p>Das neue<strong> KDE-Menue</strong> gefiel mir auf Anhieb. Ganz einfach lassen sich Favoriten mit der rechten Maustaste definieren. Die Suchfunktion und History funktionieren tadellos. Es hat jedoch noch gewisse Fehler in der Bedienung: Intuitiv erwarten die meisten Benutzer zu Beispiel, dass es reicht mit der Maus auf einen Pfeil zu fahren, damit das darunterleigende Menü geöffnet wird, leider muss man aber immer noch einen Mausklick dafür verschwenden.</p>
<p>Grundsätzlich fällt einem alten KDE-Hasen sofort auf, dass erst sehr wenige Programme vorhanden sind. Irgendwie gefällt mir das jedoch großen Gefallen daran. Natürlich fehlen noch einige grundsätzliche Programme. Aber so übersichtlich war die Auswahl bei KDE vermutlich noch nie. Bitte nicht viel mehr Applikationen liebe Entwickler! Es genügt vollauf EIN guter Multimediaplayer (am besten mit Codecs vorinstalliert, zumindest in Europa). Weitere zu installieren sollte dem Benutzer freigestellt sein.</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<p>Nettes Feature nebenbei; Die Anzeige des Füllgrades der Disks im Menü:<br />
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object></p>
<p><strong>Okular</strong> der universelle Dateibetrachter, der als Ersatz für die vielen Vorgänger dienen soll, funktioniert soweit bestens. Mit ihm lassen sich PDF und Fotos als Diaschau resp. im Fullscreen-Modus ansprechend präsentieren und lesen.</p>
<p>Auch <strong>Gwenview</strong> wurde ebenfalls schon für die 4er Version aufgemotzt und hat nun einen sehr passblen Diaschau-Modus dabei.</p>
<p><strong>Dolphin</strong> als neuer Dateimanager überzeugt mich mit zunehmender Gebrauchsdauer immer mehr. Er ist einfach und klein gehalten und hat trotzdem einiges an &#8220;eye-candy&#8221; zu bieten. Dieser ist aber nicht hindernd sondern trägt eher zu einem angenehmen Navigationsgefühl bei. Z.B. ist beim Navigieren mit der Maus über verschiedene Dateien der Markierungs-Übergang weich aber auch schnell genug, um nie zu nerven. Ausserdem sind die frei zoomenden Icons der linken Spalte in meinen Augen nett und sinnvoll, aber wie immer entscheidet hier jeder Anwender selbst und es ist natürlich auf Wunsch alles konfigurier- resp. abschaltbar.</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<p><strong>Konqueror</strong> besteht mittlerweile den <a title="Wasp acid 2 test" href="http://www.webstandards.org/files/acid2/test.html#top">Acid2-Test</a>, nur leider zeigt er dafür andere Macken (CSS-Aufbau ist langsam, Foto-Upload bei Flickr funktioniert nicht)</p>
<p>Der auf der neuen Hardware-Abstraktionsschicht &#8220;Solid&#8221; (das meines Wissens seinerseits HAL benutzt) beruhende <strong>Device Notifier</strong> funktioniert bis jetzt ebenfalls einwandfrei. Im Moment öffnet er alle unsere Geräte (USB-Sticks, Kamera, iPod) mit Dolphin, ich kann noch nicht sagen, ob sich dies mit Installation z.B. von amarok ändert, zumindest für die MP3-Player. Wünschenswert wäre auf jedenfall eine Auswahl an Applikationen, mit denen sich das USB-Gerät öffnen lässt.</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<h2>Multimedia</h2>
<p>Leider konnte ich den Dragonplayer nicht dazu bewegen, irgendwelche Windows-Formate abzuspielen. Auch die Installation von verschiedensten Codecs half hier nichts.</p>
<h2>3D-Desktop</h2>
<p>Diesen Teil zu testen macht mir immer am meisten Spaß. Bei jeder Distribution frage ich mich, ob die Entwickler immer noch eher auf beeindruckende aber am Ende doch sinnlose Supereffekte setzen, oder ob nun nach der Machbarkeitswelle endlich die Brauchbarkeit im Vordergrund steht (wie dies z.B. bei Metisse versucht wird). Da die meiste Hardware nun den Würfel problemlos drehen kann ohne großen Performanceverlust, sollte meiner Meinung nach der Fokus auf die Brauchbarkeit gelegt werden. OSX endlich das Fürchten zu lehren (bei Vista erübrigt sich das ja schon seit Jahren).</p>
<p>Die Desktopeffekte sind zu anfangs nicht aktiv. Sie zu aktivieren geht sehr einfach mit einem mitgelieferten Tool, welches automatisch die entsprechenden Grafikkartentreiber installiert und aktiviert.</p>
<p>Danach ist KWin tatsächlich vorerst sparsam mit Effekten. Nur die Transparenz beim Verschieben der Fenster sowie die Fensterauslegung (alle offenen Programme werden übersichtlich temporär nebeneinander platziert) und die Desktopauswahl (ähnlich Mac OSX) sind aktiv. Weiter meist relativ nützliche Effekte sind im enstprechenden Untermenü &#8220;Arbeitsfläche -&gt; Arbeitsflächen-Effekte -&gt; Alle Effekte&#8221; vom KDE-Kontrollzentrum aktivierbar. Hier gilt einfach: Ausprobieren und Auswählen, welche Effekte für den Benutzer persönlich nützlich sind. Aber auch hier gibt es noch erhebliches Verbesserungspotential:</p>
<ul>
<li>Kleine Vorschaubilder der Effekte würden sicherlich deren Auswahl erleichtern.</li>
<li>Die Tastaturkombinationen von verschiedenen Effekten sind dieselben (z.B. Zoom, Lupe, Bereichsvergrößerung), welche gewinnt also, wenn mehrere gewählt sind?</li>
<li>Es lassen sich keine Maustasten zur Steuerung der Effekte auswählen</li>
<li>Die meisten Effekte lassen sich mittels der jeweiligen Tastenkombination starten (z.B. Exposé), aber beenden lassen sie sich nur, indem man mit der Maus auf ein bestimmtes Fenster klickt. Hier erwartet praktisch jeder Benutzer, dass ein nochmaliges Drücken der Tastenkombination den Effekt wieder verschwinden lässt.</li>
</ul>
<p>Immerhin stürzte KDE in der ganzen Zeit nie ab. Nur einmal gab&#8217;s nach dem Beenden von KDE eine der üblichen KDE-Fehlermeldungen. Und leider auch das bekannte Iconproblem bei aktivierten Effekten tritt auf (Iconsvonaktiven Programmen werden anstatt in der Systemleiste links oben auf dem Desktop angezeigt).</p>
<p>So werden die Desktopeffekte konfiguriert:<br />
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object><br />
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object></p>
<p>Ein Modus, um sich auf Eingabefenster zu konzentrieren:</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<h2>Energiemanagement</h2>
<p>Gerade eben fiel mir auf, dass der Lüfter meines Dell-Notebooks kurz ungewöhnlich laut lief (für Linuxverhältnisse). Ein Blick auf powertop bestätigt: kwin (vermutlich zusammen mit dem nvidia-Treiber) und knotify4 erzeugen ungewöhnlich viele Interrupts. KDE4 braucht zur Zeit zirka 10% mehr Strom als mein Fedora mit ebenfalls eingeschalteten 3D-Effekten (35 Watt anstatt 32 Watt). Allerdings könnte die Abweichung auch andere Ursachen haben und ich interpretiere hier zu viel hinein. Es muss sich ohnehin noch zeigen, wie sich das System unter Hochlast verhält.</p>
<p>Da kpowersave noch nicht portiert wurde, steht uns erst eine einfache Batterieanzeige zur Verfügung. Es gibt noch keine Möglichkeit, das Energieschema für die verschiedenen Notebook-Betriebsarten einzustellen.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Je länger ich es benutze desto mehr bin ich überzeugt, dass KDE4 für mich künftig der Desktop der Wahl sein wird. Allerdings sollten die meisten Benutzer damit noch mindestens bis zur Version 4.1 warten, denn es fehlen immer noch viele Programme und wichtige Features. Falls nun aber beispielsweise Fedora 9 mit KDE4 als Option ausgeliefert wird, werden meine Desktops bestimmt damit ausgestattet. Denn alles in allem erfüllt KDE4 die für mich allerwichtigste Anforderung an eine Desktopumgebung, die bisher nicht mal OSX erfüllt hat: <strong>Es fühlt sich richtig gut an in der Bedienung</strong>. Wenn dieser Ansatz konsequent weiterverfolgt wird und auch für alle weiteren portierten Programme gilt, können die KDE-Entwickler wahrlich stolz auf ihre Arbeit sein.</p>
<table style="height: 111px;" border="0" width="738">
<tbody>
<tr>
<td align="left">
<h3>Pro:</h3>
</td>
<td align="left">
<h3>Kontra:</h3>
</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">
<ul>
<li>Das KDE4 Look &amp; Feel</li>
</ul>
</td>
<td align="left">
<ul>
<li>KDE 4 ist noch als Beta zu betrachten</li>
<li>Einige kleine Nervigkeiten, wie z.B. Copy-Paste mit 2. Maustaste<br />
funktioniert nicht (nur mit Eingriff in xorg.conf)</li>
<li>Hardwareerkennung: CDROM / DVD wird<br />
teilweise nicht erkannt beim Einlegen</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Bewertung</h2>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-354" title="tux4" src="http://www.linuxhome.ch/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/tux4.png" alt="tux4" width="228" height="50" /></p>
<p>Die Wertung muss in Zusammenhang mit KDE 4 interpretiert werden. Für sich alleine genommen hätte (K/X)Ubuntu 4-5 Pinguine verdient. 4 Pinguine sind hier jedoch schon sehr großzügig und spiegeln meine Hoffnung auf das 4.1 Release wider, wo ich den Feinschliff und die fehlenden Features sehnlichst erwarte.</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Linux-Distributions Test Nr. 4: *** Zenwalk 5.0 ***</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-4-zenwalk-50/</link>
		<comments>http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-4-zenwalk-50/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 15:08:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Linux Distributions Test]]></category>
		<category><![CDATA[distribution]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-4-zenwalk-50/</guid>
		<description><![CDATA[Zenwalk liegt zur Zeit auf Platz 14 der Distrowatch-Charts. Der Test fällt diesmal eher kurz aus, da Zenwalk und ich sagen wir mal einen &#8220;schwierigen&#8221; Start hatten, mehr dazu später. Herkunft / Ursprung Zen &#8211; eine Schule des Buddhismus aus Japan (ganz ursprünglich aus China). Einfachheit, den Fokus auf das Wesentliche richten, diese Assoziationen kommen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Zenwalk liegt zur Zeit auf Platz 14 der <a title="Distrowatch" href="http://distrowatch.com">Distrowatch</a>-Charts. Der Test fällt diesmal eher kurz aus, da Zenwalk und ich sagen wir mal einen &#8220;schwierigen&#8221; Start hatten, mehr dazu später.</p>
<h2>Herkunft / Ursprung</h2>
<p>Zen &#8211; eine Schule des Buddhismus aus Japan (ganz ursprünglich aus China). Einfachheit, den Fokus auf das Wesentliche richten, diese Assoziationen kommen mir dabei als erstes in den Sinn. Durch diese Fokussierung auf Einfachheit und Schlichtheit scheint mir der Name Zenwalk schon passend zu sein. Zenwalk basiert auf <a title="Slackware Homepage" href="http://www.slackware.org/">Slackware</a>, mit dessen Basis-System ich mich nicht besonders gut auskenne (ich sollte Slackware endlich mal testen, ich weiss). Zenwalk hieß früher offenbar Minislack.</p>
<h2>Wichtigste Daten in Kürze:</h2>
<ul>
<li>Homepage: http://www.zenwalk.org</li>
<li>Größe als ISO-Image: 468 MB in der Standardversion (1 CD) / Dekomprimiert und installiert ca. 1.6 GB</li>
<li>LiveCD Funktion: Ja, mit spezieller Live-Version</li>
<li>Sprachen: Englisch, Französich, Deutsch (konfigurierbar)</li>
<li>Abgeleitet von: Slackware</li>
<li>Kernel: 2.6.23</li>
<li>Package-Management: Slackware (gezippte Tarballs)</li>
<li>Release-Zyklus: ca. jährlich?</li>
<li>Standarddesktop: XFCE</li>
<li>3D-Desktop / Compositing: Compositing für XFCE vorhanden</li>
<li>Kosten für Updates und Support: Keine (Wiki, Forum)</li>
<li>Lizenz: Größtenteils GPL V.2, binäre Treiber und Firmware (z.B. Intel-WLAN-Firmware) sind in der Grundinstallation vorhanden</li>
</ul>
<p><span id="more-46"></span></p>
<h2>Besonderheiten dieser Version</h2>
<p>Zenwalk gibt es in 5 verschiedenen Geschmacksrichtungen:</p>
<ul>
<li>Standard: Die normale Version mit XFCE-Oberfläche, wie sie hier getestet wurde</li>
<li>Core: Eine abgespeckte Version ohne grafische Oberfläche (kein X)</li>
<li>Live: Die Live-Version zum freien Testen der Distribution ohne Installation</li>
<li>Server: Wie der Name schon sagt, für Serverbetrieb ausgerichtet (d.h. auch der Kernel wurde unter diesen Gesichtspunkten speziell optimiert)</li>
<li>ZenEdu: Eine auf Schüler ausgerichtete Version vornemlich mit Lernsoftware ausgestattet.</li>
</ul>
<h2>Erster Eindruck vom Desktop</h2>
<p>Die Einfachheit ist durch XFCE als Desktopmanager schon fast gegeben. Zusätzlich mit den dezenten Iconsets und Hintergrundgrafiken wirkt das ganze tatsächlich sehr schön und aus einem Guss.</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-size: 20px; font-weight: bold;">Installation</span></p>
<p>Die Installationsroutine ist textbasiert und für sich genommen sehr einfach, da es beispielsweise keine umständliche Paketauswahl gibt. Allerdings wird die Festplatte mittels &#8220;cfdisk&#8221; partitioniert, was einen Anfänger überfordern dürfte.</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<h2>Konfiguration</h2>
<p>Die Konfiguration findet zum größten Teil schon während der Installationsroutine statt. Das laufende System kann mittels &#8220;Zenpanel&#8221; konfiguriert werden (Zenpanel findet sich im Startmenü oder neben dem XFCE-Konfigurationsknopf).</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<p>Bei der WLAN-Konfiguration tauchten bei mir die anfangs erwähnten Schwierigkeiten auf. Erst nachdem ich das kabelgebundene Interface eth0 deaktiviert hatte und manuell die Route zum Gateway setzte, funktionierte das wlan0 Interface. Den Reboot überlebte diese Konfiguration allerdings nicht. Auch der mitgelieferte &#8220;Wicd Network Manager&#8221; konnte mir nicht weiterhelfen (ansonsten machte dieses Werkzeug aber einen sehr brauchbaren Eindruck). Nach anfänglicher Verzweiflung habe ich nun zumindest einen Workaround: eth0 mit statischer IP konfigurieren, Netzwerk neustarten, eth0 deaktivieren, den Schlüssel und die Route zum Gateway für wlan0 setzen. Das packe ich in&#8217;s /etc/rc.d/rc.local und es sollte automatisch funktionieren. Ich möchte die Distribution nicht für dieses Detail verantwortlich machen, denn die Unterstützung für die WLAN-Karte ist ja eigentlich da. Aber dass das Standard-Konfigurationstool &#8220;networkconfig&#8221; nur das kabelgebundene Interface berücksichtigt, ist nicht gerade benutzerfreundlich.</p>
<h2>Package-Management &amp; Software</h2>
<p>Das Slackware-Paketsystem kennt nur eine rudimentäre Abhängigkeitsprüfung und die Pakete bestehen aus .tgz Files. Auch hier hat die Einfachheit Vorrang. Mittels &#8220;netpkg&#8221; lassen sich zusätzliche Pakete sehr einfach und schnell nachinstallieren. Leider stürzte &#8220;netpkg&#8221; bei mir hin und wieder ab ohne ersichtlichen Grund.</p>
<h2>Tools &amp; Programme</h2>
<p>Bei der Programmauswahl wurde auf schnelle Startzeiten geachtet. Abiword beispielsweise ist eine voll funktionstüchtige Textverarbeitung, startet aber in 2 Sekunden auf meinem Notebook (bei Openoffice der großen Distributionen warte ich teilweise bis 40 Sekunden!). Auch eine Tabellenkalkulation (Gnumeric) ist vorhanden.</p>
<p>Als Browser und Mailclient stehen &#8220;IceWeasel&#8221; und &#8220;IceDove&#8221;, die beiden &#8220;ganz freien&#8221; Firefox- und Thunderbird-Ausgaben zur Verfügung.</p>
<p>Auch sonst sind die jeweiligen Programme sehr einfach und klein gehalten, es findet sich nichts Unnötiges dabei. Die Unterstützung von portablen USB-Geräten ist außerdem als exzellent zu bezeichnen. Ob Palm, Kameras, iPods etc. alle sind einstellbar in der XFCE-Konfiguration, so dass beispielsweise beim Anschließen einer Digitalkamera die Bilder automatisch importiert werden, oder der Player automatisch die Musik des MP3-Players abspielt. <span style="text-decoration: line-through;">Leider fand sich bei mir nirgends ein Icon, dass mir half, die Geräte wieder sicher zu entfernen. Auch hier kann ein Einsteiger nicht viel aursrichten, wenn er den umount-Befehl nicht kennt.</span> Es gibt zwar kein Icon direkt auf der Oberfläche, aber in der Seitenleiste des Dateimanagers tauchen die Removable-Devices auf und können dort unmounted werden.</p>
<h2>Multimedia</h2>
<p>Im Multimediabereich ist &#8220;GMusicBrowser&#8221; verantwortlich für&#8217;s Abspielen der Musik. MP3 werden out-of-the-box unterstützt. Mplayer spielt Filme ab, MPEG, Divx etc. stellen soweit kein Problem dar (libdvcss vorausgesetzt). Wer beispielsweise &#8220;Amarok&#8221; o.ä. möchte, kann dies ganz einach mit netpkg nachinstallieren. Allerdings wird bei Amarok das ganze KDE mitinstalliert (die Bibliotheken hätten&#8217;s ja auch getan).</p>
<h2>3D-Desktop / Compositing</h2>
<p>Ich habe zwar den 3D-Desktop auf XFCE nicht auf Tastendruck hinbekommen, aber zumindest das Compositing war nach Aktivierung des entsprechenden Nvidia-Treibers ganz einfach zu aktivieren mittels dem XFCE-Konfigurationstool. Das Compositing etwas unvorhersehbar mit gewissen Programmen (z.B. GIMP mit mehreren Fenstern).</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die Distribution ist wirklich sehr schlank, schön und pragmatisch funktionell. Sie dürfte auch auf älteren PC&#8217;s absolut flüssig laufen (XFCE sei dank). Die Startzeit der meisten Programme ist äußerst schnell. Leider hatte ich ab und zu ein paar Abstürze von &#8220;netpkg&#8221; zu verzeichnen während der Installation von Paketen. Einmal konnte ich auch gar keine Programme mehr starten aus den XFCE Menüs. Es gab auch echte Frustmomente mit Zenwalk, als ich die erwähnten Schwierigkeiten mit der WLAN-Konfiguration hatte. Ich weiß, dass bis heute keine Distribution eine perfekte Lösung zur Netzwerkkonfiguration hat, aber hier hätte ich mir doch etwas mehr Hilfe von den Konfigurationstools gewünscht. Bis heute weiß ich beispielsweise nicht, wo und wie überhaupt die Netzwerkkonfiguration gespeichert wird (ich werde mich natürlich noch detailliert auf die Suche machen, wenn etwas Zeit über ist). Wie gesagt hatte ich halt einen schlechten Start mit Zenwalk, aber ich werde bestimmt auch die nächste Version testen.</p>
<table style="height: 253px;" width="738" border="0">
<tbody>
<tr>
<td align="left">
<h3>Pro:</h3>
</td>
<td align="left">
<h3>Kontra:</h3>
</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">
<ul>
<li>Sehr leichtgewichtig</li>
<li>Im Betrieb sehr schnell (mit XFCE als Desktopmanager)</li>
<li>Einheitliches und schlichtes aber schönes Design</li>
<li>Verschiedene Distributionstypen (Server, LiveCD etc.)</li>
<li>Läuft auch auf älterer Hardware noch absolut flüssig</li>
</ul>
</td>
<td align="left">
<ul>
<li>Nicht sehr Einsteigerfreundlich (beim Partitionieren oder wenn Probleme auftauchen)</li>
<li>Abstürze von netpkg beim Installieren</li>
<li>Teilweise Freezes (Programme liessen sich nicht mehr starten)</li>
<li>Gewöhnungsbedürftige Standardprogrammauswahl</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Bewertung</h2>
<p><img class="size-full wp-image-353 alignnone" title="tux3andhalf" src="http://www.linuxhome.ch/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/tux3andhalf.png" alt="tux3andhalf" width="228" height="50" /></p>
<p>Am Anfang sollten es eigentlich 4 Pinguine werden, aber man muss wirklich auch die mangelnde Benutzer- resp. Einsteigerfreundlichkeit z.B. beim Partitionieren und der WLAN-Konfiguration berücksichtigen und die ab und an auftretenden Stabilitätsprobleme taten das Übrige. Wie immer gilt: Die Bewertung ist subjektiv und aus dem Gesichtspunkt der Desktoptauglichkeit für Einsteiger gemacht.</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Linux-Distributions Test Nr. 3: *** Sabayon 3.4 ***</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-3-sabayon-34/</link>
		<comments>http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-3-sabayon-34/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Dec 2007 20:21:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Linux Distributions Test]]></category>
		<category><![CDATA[distribution]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-3-sabayon-34/</guid>
		<description><![CDATA[Da ich etwas Zeit übrig hatte zwischen Weihnachten und Neujahr, beherzigte ich den Vorschlag eines Kommentators, eine Gentoo-basierte Distribution zu testen. Sabayon liegt derzeit auf Platz 5 in den Distrowatch-Charts, ist also ein heißer Anwärter auf den Distributions-Thron. Herkunft / Ursprung Wie erwähnt ist Sabayon von Gentoo abgeleitet. Man müßte eigentlich eher von einem einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Da ich etwas Zeit übrig hatte zwischen Weihnachten und Neujahr, beherzigte ich den Vorschlag eines Kommentators, eine <a title="Gentoo Homepage" href="http://www.gentoo.org">Gentoo</a>-basierte Distribution zu testen. <a title="Sabayon Homepage" href="http://www.sabayonlinux.org/">Sabayon</a> liegt derzeit auf Platz 5 in den <a title="Distrowatch" href="http://distrowatch.com/">Distrowatch-Charts</a>, ist also ein heißer Anwärter auf den Distributions-Thron.</p>
<h2>Herkunft / Ursprung</h2>
<p>Wie erwähnt ist Sabayon von Gentoo abgeleitet. Man müßte eigentlich eher von einem einfach installierbaren Gentoo-Snapshot für Linux-Gamer mit exzellenter Live-DVD sprechen als von einer Distribution, denn distributionsspezifisch sind eigentlich nur die Applikationen und die Live-DVD-Varianten. Aufgrund der vielen vorhandenen 3D-Spiele, welche teilweise sogar eine eigene LiveCD-Instanz haben, handelt es sich außerdem um eine waschechte Linux-Gamer-Distribution</p>
<h2>Wichtigste Daten in Kürze:</h2>
<ul>
<li>Homepage: http://www.sabayonlinux.org</li>
<li>Größe als ISO-Image: 4.2GB (1 DVD) / Dekomprimiert und installiert ca. 10 GB</li>
<li>LiveCD Funktion: Ja</li>
<li>Sprachen: Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch</li>
<li>Abgeleitet von: Gentoo</li>
<li>Kernel: 2.6.22 (Genkernel)</li>
<li>Package-Management: Portage</li>
<li>Release-Zyklus: keiner, Pakete werden laufend erneuert</li>
<li>Standarddesktop: Kann bei der Installation gewählt werden (KDE, Gnome, Fluxbox stehen zur Auswahl)</li>
<li>3D-Desktop: Compiz/Beryl oder Metisse basierend auf AIGLX oder XGL</li>
<li>Kosten für Updates und Support: Keine (Wiki, Forum)</li>
<li>Lizenz: Größtenteils GPL V.2, proprietäre Software und binäre Treiber sind in der Grundinstallation vorhanden</li>
</ul>
<p><span id="more-31"></span></p>
<h2>Besonderheiten dieser Version</h2>
<ul>
<li>Als erstes fällt mir sofort die exzellente Live-DVD ein. Sie bietet diverse Startoptionen an. Bei den meisten handelt es sich um 3D-Spiele (allesamt Opensource), die quasi in einer dedizierten Umgebung ohne Schnickschnack gestartet werden. Sie alle funktionierten einwandfrei! Des weiteren sind noch zwei Media-Center auswählbar: Geexbox und Elisa.  Leider war davon keine für mich brauchbar. Geexbox hat eine schicke 3D-Oberfläche jedoch ist die Bewegung der Menus zu langsam eingestellt. Meine DVD mochte Geexbox auch nicht abspielen. Bei Elisa lag das Problem hauptsächlich daran, dass das Programm die Live-DVD nicht mehr herausrücken wollte. Dadurch konnte ich noch nicht einmal die DVD einlegen. In der jetzigen Form sind die Media-Center also bloße Spielerei und absolut untauglich. Eine weitere nette Option ist das &#8220;Anonymous Internet Browsing&#8221; (Surfen mit den Anonymisierungstools &#8220;Tor&#8221; und &#8220;Privoxy&#8221;), leider wird das anonyme Surfen ab und zu zur Geduldsprobe, vermutlich sind die Proxy-Server zeitweise überlastet (anonymes Surfen scheint ein wachsendes Bedürfnis zu sein).<br />
Trotz der noch vorhandenen Schwächen bin ich der Meinung, dass dies die Live-DVD mit dem größten Potenzial ist, die mir bislang untergekommen ist.</li>
</ul>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<ul>
<li>Als weitere Besonderheit ist die Gentoo-Grundlage zu sehen. Dadurch wird Sabayon einerseits zu einem hochperformanten Gaming-System, auf der anderen Seite beschränkt es so die Zielgruppe etwas auf fortgeschrittene Linux-Benutzer, die auch mal Hand an der Kommandozeile anlegen können, wenn&#8217;s hart auf hart kommt (und das wird es früher oder später bei einem Gentoo-System, glaubt mir das).</li>
<li>Die DVD ist vollgepackt, deshalb sind die meisten binären Treiber, und viele proprietäre Software out-of-the-box erhältlich. Ich kann hier nur ein paar aufzählen: Nvidia- und ATI-Treiber, Google Picasa, VirtualBox, Skype, RealPlayer, SecondLife, SUN Java etc.</li>
</ul>
<h2>Erster Eindruck vom Desktop</h2>
<p>Die Entwickler betonen gerne die Tatsache, dass Sabayon aus einem «führenden Modeland» stammt. Damit ist Italien gemeint. Und tatsächlich hat man das Gefühl, hier wird das Design in einer Mischung zwischen Ferrari und Dolce &amp; Gabbana präsentiert. Der Stil mit viel Rot ist zwar gewöhnungsbedürftig, dafür aber konsequent und einheitlich durchgesetzt. Dadurch wirkt das ganze wie aus einem Guss.</p>
<p>Die Unterschiede zwischen KDE und Gnome sind dabei subtil, was ein Indiz für die aufgewendete Sorgfalt im Design ist. So etwas sieht man sonst eigentlich nur bei den ganz &#8220;Großen&#8221; wie Fedora, Redhat, und Ubuntu.</p>
<p>Als Startmenü wurde auch hier die Alternative mit den Hauptpunkten gewählt. Wie üblich ist dies absolute Geschmackssache, ich persönlich finde dadurch nicht schneller zu meinen Applikationen.</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<h2>Installation</h2>
<p>Als Installationsprogramm wurde Anaconda von Fedora übernommen, womit auch LVM und Raid-Setups möglich sind (Disk Druid). Die Installation verläuft deshalb ähnlich wie bei vielen Distributionen, eine vollständige Diaschau derselben gibt&#8217;s hier:</p>
<p><a title="Sabayon Installation" href="/photos/album/sabayon_3_4_inst">Die Installation (Slideshow)</a></p>
<p>Die Installation selbst dauert naturgemäß relativ lange (je nach Hardware 20-40 Minuten), da praktisch die gesamte DVD entpackt wird.</p>
<h2>Konfiguration</h2>
<p>Tja, hier fangen die Schwierigkeiten an, wenn der Benutzer kein erfahrener Linux-Haudegen ist. Es wäre vermutlich nicht allzu schlimm, wenn man keine exotische Hardware und eine normalen Ethernetanbindung mit DHCP hat. Aber nur schon um z.B. im Live-CD-Betrieb WLAN zum funktionieren zu bringen, muss auf die Kommandozeile (z.B. ifconfig, iwconfig und sogar route) zurückgegriffen werden. Die Konfigurationsdateien sind dieselben wie schon seit Jahren in Gentoo (eben auch für WLAN). Es gibt kaum Konfigurationswerkzeuge, die einem helfen, wenn etwas nicht so läuft wie es soll. Was soll man tun, wenn beispielsweise die Soundkarte nicht will?</p>
<p>Dies scheint eben immer noch der Preis für das &#8220;Living-on-the-edge&#8221; mit einer Gentooartigen Installation zu sein.</p>
<h2>Package-Management &amp; Software</h2>
<p>Mit dem Portage-System wird keine fertigen Pakete direkt installiert, sondern es wird jede Software aus dem Quelltext kompiliert (naja, mit &#8220;Overlays&#8221; ist eine Binärinstallation schon auch möglich). Das gilt natürlich auch für den Kernel, der bei neuen Versionen stets selbst übersetzt werden muss. Dies bedeutet teilweise einen Geschwindigkeitsgewinn, da die resultierenden Programme und Bibliotheken sehr genau auf die zugrundeliegende Hardware abgestimmt sind. Andererseits dauert dadurch jede Installation sehr lange, manchmal länger, als es der Geschwindigkeitsgewinn rechtfertigen würde.</p>
<h2>Tools &amp; Programme</h2>
<p>Kurzum: Es ist praktisch alles vorhanden, was das Herz begehrt. Auch proprietäre Software ist haufenweise vorhanden (Google Picasa, VirtualBox, Skype, RealPlayer, SecondLife etc.)</p>
<p>Schon die Erkundung nur eines Teils der vorhandenen Programme konnte mich stundenlang unterhalten. Sehr interessant ist die grosse Auswahl an  3D- und anderen Opensource-Spielen (Sauerbraten, Savage, Nexuiz, Battle for Newerth, Battle for Wesnoth). Leider fehlt &#8220;World of Padman&#8221;, aber das ist ja auch nicht Opensource.</p>
<p>Ein besonderes Highlight ist &#8220;Wine-doors&#8221;, ein Projekt, welches noch nicht lange besteht und noch in der Beta-Phase ist. Jedoch ist schon sehr gut zu erkennen, welche Möglichkeiten es in Zukunft bieten wird. Wine-Doors ist quasi ein Hilfsprogramm für Wine (Der Windows-Emulator, der kein Emulator ist) und hilft, standardisierte Pakete zu installieren, also z.B. Gecko, DCOM, Visual C Bibliotheken, Steam, Half Life 2 etc. Einige Installationen haben aber nicht funktioniert, was zu verschmerzen ist angesichts der Versionsnummer. Vielmehr ist die Einbindung von wine-doors ein Beispiel für die Experimentierfreudigkeit und Aktualität von Sabayon.</p>
<p>Wine-Doors ist noch  in einem sehr frühen Stadium, zeigt aber schon beeindruckend, wie einfach Installation damit sein werden:<br />
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object></p>
<h2>Multimedia</h2>
<p>Durch die &#8220;liberale&#8221; Haltung der Sabayon-Entwickler bezüglich Closed-Source und proprietärer Software und Treiber funktionieren praktisch alle Multimedia-Formate out-of-the box.</p>
<h2>3D-Desktop</h2>
<p>Hier gibt es alles was das Herz begehrt. Compiz gehört schon zum guten Ton. Wenn die 3D-Beschleunigung aktiviert wurde (was dank bereits vorhandener binärer Treiber kein Problem ist und automatisch geschieht), wird am Schluss der Installation eine Option zum Aktivieren der 3D-Funktionen präsentiert. Man hat dabei die Wahl zwischen AIGLX und XGL. Beim Einloggen kann der Benutzer dann sogar &#8220;Metisse&#8221; (in Kombination mit KDE oder Gnome) wählen, einen vor allem bei Mandriva eingesetzten Gegenstück zu Compiz, welches den Fokus auf Usability setzt. Vermutlich mangels Einarbeitungszeit konnte ich mich noch nicht allzu sehr damit anfreunden.</p>
<p>Mittlerweile mehr Pflicht als Kür; der 3D-Desktop:</p>
<object type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="300" data="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" classid="clsid:D27CDB6E-AE6D-11cf-96B8-444553540000"> <param name="flashvars" value="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true"></param><param name="movie" value="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161"></param><param name="bgcolor" value="#000000"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="wmode" value="opaque"></param><embed type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.flickr.com/apps/video/stewart.swf?v=1.161" bgcolor="#000000" allowfullscreen="true" flashvars="photo_id=0&amp;photo_secret=0&amp;flickr_show_info_box=true" wmode="opaque" height="300" width="400"></embed></object>
<h2>Fazit</h2>
<p>Sabayon ist nichts für Anfänger. Wenn man sich nicht vor Kommandozeilen-Kung-Fu fürchtet, macht es jedoch einen Riesenspass! Und auch Linux-Gamer werden ihre Freude haben. Man kann nämlich seine Live-DVD an jede LAN-Party mitnehmen und &#8211; wenn dort ein PC vorhanden ist &#8211; ohne Installation loslegen mit den besten 2D- und 3D-Games, die es für Linux gibt. Diese Distribution ist ein Paradebeispiel für die Vielfältigkeit von Linux. Die meisten Pro-Argumente sind je nach Sichtweise gleichzeitig auch Kontra-Argumente; das beispielsweise die neuesten Releases von Programmen verwendet werden, ist für Profis ein Spaßfaktor, für Neulinge aber wegen der Bugs und Instabilitäten eher frustrierend.</p>
<table style="height: 253px;" border="0" width="738">
<tbody>
<tr>
<td align="left">
<h3>Pro:</h3>
</td>
<td align="left">
<h3>Kontra:</h3>
</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">
<ul>
<li>Out-of-the-box Unterstützung aller gängigen Multimediaformate</li>
<li>Ein echtes Gamer-Linux!</li>
<li>Einheitliches und professionelles Design</li>
<li>Live-DVD mit sehr vielen Möglichkeiten (dedizierte Spielumgebungen, anonymisiertes Surfen etc.)</li>
<li>Der Gentoo-Spaßfaktor</li>
</ul>
</td>
<td align="left">
<ul>
<li>Programme und Updates müssen kompiliert werden und sind dadurch zeitraubend</li>
<li>Ein paar Funktionen der Live-DVD scheinen nicht mit jeder Hardware zusammenzuarbeiten und die Media-Center sind nicht wirklich brauchbar</li>
<li>Der Gentoo-Schwierigkeitsgrad</li>
<li>Einige der Programme und Funktionen arbeiten instabil und/oder sind unvollständig übersetzt</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Bewertung</h2>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-353" title="tux3andhalf" src="http://www.linuxhome.ch/wordpress/wp-content/uploads/2009/05/tux3andhalf.png" alt="tux3andhalf" width="228" height="50" /></p>
<p>Ich persönlich hätte 5 Pinguine vergeben, denn ich habe meine Spaß mit Sabayon. Aber hinsichtlich der Tauglichkeit als Desktopsystem für Einsteiger sind 4 sogar noch etwas hoch gegriffen, darum das Zwischenmass.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-3-sabayon-34/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Linux-Distributions Test Nr. 2: *** Linux Mint 3.1 ***</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-2-linux-mint-31/</link>
		<comments>http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-2-linux-mint-31/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 04 Nov 2007 23:01:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Linux Distributions Test]]></category>
		<category><![CDATA[distribution]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.linuxhome.ch/?p=22</guid>
		<description><![CDATA[Es hat etwas länger gedauert, aber endlich habe ich die Zeit gefunden, Linux Mint (momentan auf Platz 6 in den Distrowatch-Charts) zu installieren. Für diese Installation habe ich auf die Virtualisierung verzichtet, und eine primäre Partition auf meinem Notebook freigeschaufelt. Denn was könnte eine bessere Testumgebung darstellen als ein Notebook mit WLAN und exotischer Displayauflösung? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Es hat etwas länger gedauert, aber endlich habe ich die Zeit gefunden, Linux Mint (momentan auf Platz 6 in den <a title="Distrowatch" href="http://distrowatch.com/">Distrowatch-Charts</a>) zu installieren. Für diese Installation habe ich auf die Virtualisierung verzichtet, und eine primäre Partition auf meinem Notebook freigeschaufelt. Denn was könnte eine bessere Testumgebung darstellen als ein Notebook mit WLAN und exotischer Displayauflösung? Außerdem bringt heutzutage nahezu jede Distribution die 3D-Desktopeffekte mit und dies sollte natürlich auch getestet werden.</p>
<p><span id="more-22"></span></p>
<h2>Herkunft / Ursprung</h2>
<p>Ursprünglich zeichnet Clement Lefebvre verantwortlich für diese Distribution. Er hat seinerseits viele Distributionen getestet und wollte seinen Traum verwirklichen, selbst das «perfekte Desktop-Linux» zu erstellen. Linux Mint wurde mit einer Ubuntu Feisty Basis erstellt. Die KDE- und XFCE-Versionen werden von der Community jeweils mit etwas Zeitunterschied zur ursprünglichen Gnome-Version erstellt. Die <a title="Linux Mint Website" href="http://linuxmint.com">Webseite</a> des Projekts orientiert sich mehr oder weniger am Stil des Dekstops. Es wäre dort der Übersicht jedoch dienlich, ein paar Links zu entfernen. Das Wiki und das Forum sollten in der Regel als Support-Anlaufstellen genügen.</p>
<h2>Wichtigste Daten in Kürze:</h2>
<ul>
<li>Homepage: http://www.linuxmint.com</li>
<li>Größe als ISO-Image: 690.5 MB (1 CD) / Dekomprimiert ca. 2.5 GB</li>
<li>LiveCD Funktion: Ja</li>
<li>Sprache: Englisch (Kann jedoch mit Sprachpaketen um andere Sprachen erweitert werden)</li>
<li>Abgeleitet von: Ubuntu Feisty Fawn (7.04)</li>
<li>Kernel: 2.6.20-16 (immer analog zum aktuellen Ubuntu-Release</li>
<li>Package-Management: APT mit Debian (DEB) Paketen und Synaptic als GUI</li>
<li>Release-Zyklus: ca. halbjährlich (angelehnt an den Ubuntu-Rhythmus)</li>
<li>Standarddesktop: Gnome</li>
<li>3D-Desktop: Compiz/Beryl auf AIGLX (standardmäßig deaktiviert)</li>
<li>Kosten für Updates und Support: Keine (Wiki, Forum)</li>
<li>Lizenz: GPL v2, proprietäre Software und Treiber in der normalen Edition vorhanden</li>
</ul>
<h2>Besonderheiten dieser Version</h2>
<p>Die Macher von Linux Mint stellen erfreulicherweise schon in den <a title="Release Notes" href="http://linuxmint.com/rel_celena.php">Releasenotes</a> in wenigen Worten klar, welchen Weg die Distribution geht und beantworten auch schon ein paar Fragen, die dem Linux-Profi nach der Installation in den Sinn kommen könnten:</p>
<ul>
<li>Es gibt keine automatischen Updates mehr (resp. keinen Update-Notifier). Dies passiert, weil laut Entwickler die Stabilität klar über die Sicherheit geht. Ich habe lange darüber nachgedacht und bin nach wie vor eher skeptisch, was diesen Punkt anbelangt. Auch wenn &#8211; wie die Entwickler meinen &#8211; die Distribution 2mal jährlich neuveröffentlicht wird, ist bei groben Sicherheitslücken keinerlei Information des Benutzers gewährleistet. Meiner Meinung nach machen es sich die Entwickler etwas zu einfach dadurch, denn sie wollen sich keine Sorgen machen, ob ein Kernel-Upgrade irgendwelche Treiber zum Stillstand bringt. Leider hat es der Unterbau dieser Distribution (Ubuntu Feisty) an sich, dass dies tatsächlich hin und wieder mal geschieht, wenn auch immer seltener.</li>
<li>Des weiteren wurde Beagle vollständig entfernt, da ein großteil der Benutzer dieses Such- und Indexierungsprogramm sowieso nicht nutzten. Richtige Entscheidung! Ich behaupte mal frech, dass dasselbe auch für den Google-Indexer gilt. Er ist zwar cool und funktioniert, aber wirklich gebraucht habe ich und viele andere ihn nie.</li>
<li>&#8220;mintUpload&#8221; nennt sich ein in Nautilus eingebautes nettes Gimmick, welches dem Benutzer erlaubt, beliebige Dateien auf einen Mint-Server im Internet hochzuladen. Dazu haben alle Benutzer einen gemeinsamen 1GB-Speicherplatz zur Verfügung. Es Dateien von bis zu 10MB Größe hochgeladen werden und die Dateien werden nach 2 Tagen wieder gelöscht. Ein nettes Feature für mich, beispielsweise die Screenshots der Distribution kurz zwischenzulagern. Wie schnell das Gigabyte an Platz belegt ist, wird sich mit größerer Verbreitung resp. Bekanntheit der Funktion noch zeigen.<br />
<a href="http://www.linuxhome.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/06/mintupload.png"></p>
<div id="attachment_78" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a rel="attachment wp-att-78" href="http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-2-linux-mint-31/attachment/mintupload/"><img class="size-full wp-image-78" title="mintupload" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2008/06/mintupload.png" alt="" width="620" height="215" /></a><p class="wp-caption-text">Linux Mint&#39;s Mintupload Tool</p></div>
<p></a></li>
</ul>
<h2>Erster Eindruck vom Desktop</h2>
<p>Das Design der Arbeitsoberfläche ist sehr gelungen. Es spielt gut mit der Gnome-Fensterdekoration zusammen. Allerdings muss man realisieren, dass die Ansprüche größer werden, wenn man ein schönes Design in einer Distribution abliefern möchte. Denn der benötigte Feinschliff, der auch hier noch vonnöten ist, erfordert noch viel Zeit und Arbeit. Schließlich ist noch keine MAC OSX-Oberfläche vom Himmel gefallen. Auf die Frage KDE oder Gnome werde ich mich an dieser Stelle nicht einlassen, denn sie ist nicht mehr so maßgebend wie früher. Die KDE- und Gnome Programme werden heutzutage nämlich durcheinandergemischt, was sowieso das Vorhandensein der Bibliotheken beider Umgebungen nötig macht.</p>
<p>Die Standardsounds sind eher spärlich. Zum Glück, denn das Geräusch beim Herauf- und Hinunterfahren nervt leider und die Audioausgabe ist anfangs zu laut eingestellt. Auch dass Fehlermeldungen standardmäßig die Systemglocke benutzen, heißt bei jedem Vertipper einen unangenehm lauten Piepston von meinem Dell-Notebook zu erhalten. Auch das Terminal verwendet diesen grausamen Ton. Da hätte man lieber ganz auf  die Systemklänge verzichten oder zumindest auf subtilere Töne setzen sollen.</p>
<p>Das Startmenu ist eine Erwähnung wert. In diesem Bereich geht zurzeit Einiges in verschiedenen Distributionen (was auch nötig ist, da es noch nie übersichtlich war). Linux Mint hat sich für eine Lösung mit relativ flacher Struktur und Favoriten entschieden. Was fehlt, sind die letztbenutzten Programme, was mich aber zu keinem Zeitpunkt gestört hat, denn ich habe ja selbst meine Favoriten gesetzt. Die Suchfunktion des Startmenues funktioniert ebenfalls tadellos.</p>
<p>Auf Microsoft-Fonts (Arial, Verdana etc.) wurde verzichtet, was aber nicht stört, da die Standard-Fonts schon sehr schön sind.</p>
<p>Hier ein Screenshot der bereits fertig installierten Version (weicht nicht allzusehr vom Live-CD Desktop ab):</p>
<p><a href="http://www.linuxhome.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/06/desktop.png"></a></p>
<div id="attachment_79" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a rel="attachment wp-att-79" href="http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-2-linux-mint-31/attachment/desktop/"><img class="size-full wp-image-79" title="desktop" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2008/06/desktop.png" alt="" width="620" height="388" /></a><p class="wp-caption-text">Linux  Mint&#39;s Standarddesktop</p></div>
<h2>Installation</h2>
<p>Die Installation verläuft wie gehabt ubuntu-mäßig einfach und gemütlich von der LiveCD. Der Verlauf ist hinreichend bekannt (Auswahl von Sprache und Gebietsschema, Partitionierung). Die Grub-Konfiguration ist etwas versteckt auf der letzten Seite unter &#8220;advanced&#8221; zu finden und nur unter der Grub-üblichen Bezeichnung (z.B. hd0). Natürlich ist dies meistens kein Thema, da die bestehenden Installation sauber erkannt werden und Grub gefahrlos in den MBR installiert werden kann. Leider wird auch hier bei der Paketauswahl der Installation die deutsche Sprache ignoriert (die Sprachauswahl bezieht sich nur auf das Installationsprozedere), weshalb das fertig installierte System nur die Standardpakete auf Englisch enthält.</p>
<p><a href="http://www.linuxhome.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/06/installation.png"></a></p>
<div id="attachment_80" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a rel="attachment wp-att-80" href="http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-2-linux-mint-31/attachment/installation/"><img class="size-full wp-image-80" title="installation" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2008/06/installation.png" alt="" width="620" height="465" /></a><p class="wp-caption-text">Linux Mint Installation</p></div>
<h2>Konfiguration</h2>
<p>Die Konfiguration (zu finden im Programm-Menu unter &#8220;Einstellungen&#8221;) gestaltet sich relativ einfach, wobei mir ein einziges Interface wie bei  PCLinuxOS erheblich mehr zusagt. Es existiert ausserdem noch ein ein &#8220;mintConfig&#8221; unter dem Punkt &#8220;Hardware&#8221;. Diese enthält aber wiederum viele verschiedene Funktionen. Die Trennung der Funktionen ist mir hier zu wenig klar.</p>
<p>Es sind insgesamt ähnlich viele Icons wie bei der Windows-Systemsteuerung vorhanden und leider ist auch hier nicht bei allen auf Anhieb klar, welche Funktion sie innehaben. Jeder Benutzer mit etwas Neugier hat aber schnell den Bogen raus. Bei den meisten Einstellungen wurden die Standardfunktionen von Gnome verwendet.</p>
<p>Das Kontrollzentrum bringt schon sehr viele Funktionen mit:</p>
<p><a href="http://www.linuxhome.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/06/kontrollzentrum.png"></a></p>
<div id="attachment_81" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a rel="attachment wp-att-81" href="http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-2-linux-mint-31/attachment/kontrollzentrum/"><img class="size-full wp-image-81" title="kontrollzentrum" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2008/06/kontrollzentrum.png" alt="" width="620" height="380" /></a><p class="wp-caption-text">Linux Mint Kontrollzentrum</p></div>
<p>Etwas verwirrend: Innerhalb dieses Kontrollzentrums befindet sich ausserdem &#8220;mintConfig&#8221;, welches größtenteils dieselben Elemente bietet:</p>
<p><a href="http://www.linuxhome.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/06/mintconfig.png"></a></p>
<div id="attachment_82" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a rel="attachment wp-att-82" href="http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-2-linux-mint-31/attachment/mintconfig/"><img class="size-full wp-image-82" title="mintconfig" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2008/06/mintconfig.png" alt="" width="620" height="324" /></a><p class="wp-caption-text">Linux Mint mintconfig tool</p></div>
<h2>Package-Management &amp; Software</h2>
<p>Mit Synaptic kann man bei einer Ubuntu- resp. Debian-basierten Distribution eigentlich nicht viel falsch machen. Da aber wie erwähnt auf einen Update-Notifier verzichtet wurde, muss der Benutzer (resp. der Administrator) eigenständig das System via Synaptic (oder Kommandozeile) auf den neuesten Stand bringen.</p>
<h2>Tools</h2>
<p>Im Büro- und Internetbereich wird auf Openoffice und die Mozillaprodukte gesetzt. Leider sind beide standardmäßig nur in Englisch installiert und müssen somit via Synaptic von Hand mit den deutschen Erweiterungspaketen versehen werden. Dabei muss darauf geachtet werden, dass das Meta-Paket &#8220;language-support-de&#8221; installiert wird, womit automatisch beispielsweise auch die Rechtschreibung korrekt aktiviert wird in Openoffice.</p>
<p>Die Browser-Startseite ist eine spezielle <a title="Linux Mint Startseite mit Google" href="http://www.linuxmint.com/start/">Linux Mint Seite mit integriertem Google</a>, welche sich sehr gut in das Design des Desktops einfügt. Auch die Standardbookmarks wurden mit den Anlaufstellen für Support (Forum, Wiki) gut gewählt.</p>
<p>Gemeinsame Ordner sind sehr einfach zu konfigurieren mittels Samba oder NFS, die Software hierzu wird automatisch installiert.</p>
<p>Mit &#8220;Apt-on-CD&#8221;, welches ich persönlich noch nicht gekannt habe, lassen sich alle zusätzlich installierten Pakete (beispielsweise die Language-Packs) in ein ISO-Image packen und auf CD brennen. Somit kann man eine Installation bei sich zu Hause vorbereiten und perfektionieren und geht dann mit LiveCD sowie der selbstgemachten Zusatz-Packages-CD aus dem Haus und installiert das Betriebssystem ohne langwierige Nachinstallationen via Internet.</p>
<h2>Multimedia</h2>
<p>Es funktioniert praktisch alles tadellos out-of-the-box. Mit Totem wurde ein guter Standardplayer für die meisten Multimediaformate verwendet. Sogar das Realplayer-Format wird ohne Murren abgespielt. Nur von Windows-Netzwerkshares (resp. Samba) können div. Formate nicht gestartet werden.</p>
<h2>3D-Desktop</h2>
<p>Ist vorhanden und relativ einfach aktivierbar. Jedoch dreht der Würfel erst, wenn der Beryl-Manager aktiviert wird. Bei der Linux-Mint eigenen Aktivierungsart wackelten bei meinen Versuchen nur die Fenster, der Würfel wollte sich partout nicht drehen. Die beiden Aktivierungsarten von Desktopeffekten scheinen sich gegenseitig auszuschließen, d.h. aktiviere ich Beryl, deaktiviere ich damit die Mint-Desktopeffekte (obwohl der Unterbau derselbe ist: Compiz/Beryl auf AIGLX). Das Setup ist für Einsteiger zurzeit also noch etwas verwirrend.</p>
<p>Funktioniert tadellos, wenn man Beryl startet und sich nicht am Standard-Beryl-Fensterdekorator stört: Der bekanne 3D-Desktop-Würfel:</p>
<p><a href="http://www.linuxhome.ch/wordpress/wp-content/uploads/2008/06/3ddesktop.png"></a></p>
<div id="attachment_83" class="wp-caption alignnone" style="width: 630px"><a rel="attachment wp-att-83" href="http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-2-linux-mint-31/attachment/3ddesktop/"><img class="size-full wp-image-83" title="3ddesktop" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2008/06/3ddesktop.png" alt="" width="620" height="388" /></a><p class="wp-caption-text">Linux Mint 3D desktop</p></div>
<h2>Fazit</h2>
<p>Ist Clement Lefebvre das perfekte Desktop-Linux gelungen? Noch nicht, würde ich sagen. Es ist noch  einiges an Arbeit nötig, damit das ganze wie aus einem Guss wirkt. Aber ich freue mich schon auf die nächste Version.</p>
<table style="height: 253px;" border="0" width="718">
<tbody>
<tr>
<td align="left">
<h3>Pro:</h3>
</td>
<td align="left">
<h3>Kontra:</h3>
</td>
</tr>
<tr>
<td align="left">
<ul>
<li>Out-of-the-box Unterstützung aller gängigen Multimediaformate</li>
<li>Nachinstallationen von Software und Updates ist via Synaptic ziemlich einfach</li>
<li>Schönes Design, benötigt noch etwas Feinschliff</li>
<li>mintUpload (in Nautilus eingebunden)</li>
</ul>
</td>
<td align="left">
<ul>
<li>Standardversion in Englisch( Deutsch Paket ist nachinstallierbar)</li>
<li>Keine Benachrichtigung bei verfügbaren Updates</li>
<li>Enervierendes Audio-Standard-Setting</li>
</ul>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h2>Bewertung</h2>
<p><a rel="attachment wp-att-354" href="http://www.linuxhome.ch/linux/linux-distributions-test-nr-2-linux-mint-31/attachment/tux4/"><img class="alignnone size-full wp-image-354" title="tux4" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2009/05/tux4.png" alt="" width="228" height="50" /></a></p>
<p>Eine sehr gute, grundsolide Distribution mit angenehmem Aussehen. Trotzdem nur 4 Pinguine, denn es fehlt hier eindeutig noch etwas an Feinschliff bezüglich einheitlichem Design und der Benutzerfreundlichkeit (Konfiguration). Ich sehe für Linux Mint ein großes Potenzial vor allem bei Ubuntu-Benutzern, welche sich ein hübscheres Äußeres Ihrer Distribution wünschen (wie ich auch).</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kommentare zu &#8220;Linux-Distributions Test Nr. 1: *** PCLinux OS 2007 ***&#8221; für Wechsel zu WordPress</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/kommentare-zu-linux-distributions-test-nr-1-pclinux-os-2007-fur-wechsel-zu-wordpress/</link>
		<comments>http://www.linuxhome.ch/linux/kommentare-zu-linux-distributions-test-nr-1-pclinux-os-2007-fur-wechsel-zu-wordpress/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 17:54:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Linux Distributions Test]]></category>
		<category><![CDATA[distribution]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.linuxhome.ch/2007/10/12/kommentare-zu-linux-distributions-test-nr-1-pclinux-os-2007-fur-wechsel-zu-wordpress/</guid>
		<description><![CDATA[Da ich wegen Performanceproblemen von Typo die Blogging-Software auf WordPress gewechselt habe, habe ich hier die Kommentare zum PCLinuxOS-Test gesammelt. Denn es wäre schade, wenn diese verlorengingen: 1. Leser about 11 hours later: Bravo, endlich mal ein Review in deutsch! Vorschlag für einen nächsten Test: SAM-Linux. Das ist praktisch PCLinuxOS mit kompletter deutscher Lokalisierung und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Da ich wegen Performanceproblemen von Typo die Blogging-Software auf WordPress gewechselt habe, habe ich hier die Kommentare zum <a href="http://www.linuxhome.ch/2007/10/12/linux-distributions-test-nr-1-pclinux-os-2007" title="PCLinuxOS 2007 Review">PCLinuxOS-Test</a> gesammelt. Denn es wäre schade, wenn diese verlorengingen:</p>
<p>1.<br />
Leser about 11 hours later:</p>
<p>Bravo, endlich mal ein Review in deutsch! Vorschlag für einen nächsten Test: SAM-Linux. Das ist praktisch PCLinuxOS mit kompletter deutscher Lokalisierung und XCFE statt KDE. Läuft sehr flott.<br />
2.<br />
Leser about 11 hours later:</p>
<p>Hmmm, warum werden die Kommentare nicht angezeigt?<br />
3.<br />
Marko about 15 hours later:</p>
<p>Hallo!</p>
<p>Klasse Review. Ich bin auch begeisteter PCLinuxOS User. Ich habe zuerst mit openSUSE 10.1 angefangen, jedoch war diese Version ein wenig lahm (Bootzeit). Version 10.3 soll sich angeblich gebessert haben. Danach habe ich mich mit Ubuntu 6.06/6.10 auseinandergesetzt. Nun ja, was soll ich sagen: Katastrophe. Man wird gezwungen die Kommandozeile zu benutzen und man muss etliche Files konfigurieren (xorg.conf). Kein bisschen einsteigerfreundlich. Version 7.10 soll sich wohl gebessert haben. PCLinuxOS war die erste Linux Distribution, bei der ich nach der Installation gesagt habe:”So, ist ja jetzt fertig!” Ich brauchte nur meinen Nvidia Treiber. Das Control Center ist einfach super.</p>
<p>Viel Spaß noch mit Linux Mint. Neben PCLinuxOS mein Favourite, jedoch gefällt mir KDE besser. Mint hat den Vorteil, dass es die Repositories von Ubuntu benutzt.</p>
<p>Empfehlen kann ich noch: SimpleMEPIS (unbedingt auf Verison 7.0 warten) und Sabayon Linux.</p>
<p>Gruß, Marko<br />
4.<br />
Gregor about 16 hours later:</p>
<p>Der Bericht wurde sehr gut geschrieben, aber als Hinweiß möchte ich erwähnen, dass es für deutsche Anwender SAM LINUX 2007, einen PCLos Abkömmling, mit XFCE gibt. Die Distribution kann unter www.sam-linux.org gefunden werden. Vorteil: Grundgerüst von PCLos/Mandriva und dessen Features, aber wegen XFCE auch auf kleinen Maschinen einsetzbar.<br />
5.<br />
Michi about 19 hours later:</p>
<p>Tag!</p>
<p>Texstar ist kein Firma. Und es gibt eine eingedeutschte Variante. Bitte informier dich doch vorher, bevor du sowas schreibst.</p>
<p>Ansonsten, durchschnittliches Review. Sprachlich vielleicht noch etwas undurchdacht.</p>
<p>Grüsse Michi<br />
6.<br />
Mike Schlemme 2 days later:</p>
<p>Hallo,</p>
<p>vielen Dank für diese deutsche Beurteilung von PcLinuxOS. Ich nutze diese Distro seit dem Mai letzten Jahres und bin (obwohl ansich Debian orientiert) begeistert. Das ebenfalls installierte Kubuntu ist seit 6 Monaten in Rente geschickt.. Ich weiß allerdings nicht ob PClinuxOS nur hauptsächlich in den USA anzutreffen ist, das deutsche Forum ist sehr aktiv! Leider bringen die deutschen Fachzeitschriften nicht genügend Artikel über diese Distro, auch wenn der LinuxUser schon CDs beigefügt hat.</p>
<p>Gruß Mike<br />
7.<br />
Tervel 3 days later:</p>
<p>Netter Artikel &#8211; hat mir gut gefallen.</p>
<p>Es gibt nicht-offizielle Version auf Deutsch, die angeblich einwandfrei funktioniert.</p>
<p>http://www.pclinuxos.de/smf/index.php?topic=1734.0<br />
8.<br />
Tervel 3 days later:</p>
<p>http://www.pclinuxos.de/smf/index.php?topic=1734.0</p>
<p>deutsche Version<br />
9.<br />
neo67 5 days later:</p>
<p>Vorerst nur in Englisch verfügbar (KDE Deutsch Paket ist nachinstallierbar)</p>
<p>Das ist so nicht richtig, hier gibt es auch eine eingedeutschte Version: http://www.pclinuxos.de/smf/</p>
<p>Ich habe PCLOS auf Rechner und Laptop laufen. Auf beiden keine Probleme, nicht mit Hilfe der guten &#038; freunlichen deutschsprachigen Community unter der oben genannten Adresse, nicht gelöst werden konnten.</p>
<p>Gruß neo67<br />
10.<br />
Christof (Chris &#8211; Admin) 5 days later:</p>
<p>Vielen Dank für die Kommentare Leute! Sorry, ich musste die Kommentare erst freischalten. Das habe ich nun geändert, ich wusste eben anfangs nicht, wie zuverlässig Akismet den Spam ausfiltert, es scheint aber sicher zu sein.<br />
Zum Thema deutsche Version: Sorry, ich habe mich da nicht sauber informiert vor dem Test, werde diesem noch ein Kapitel für die eingedeutschte Version spendieren. Schliesslich will ich das Teil ja auch bei meinem Vater installieren.<br />
Und SAM-Linux kommt nach Linux Mint auf die Test-Liste <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> <br />
@Michi: Ja danke, ups! Habe den falschen Namen erwischt als Firma. Die Firma heisst PCLinuxOS (ist Texstar vielleicht ein Admin von pclinuxos.com oder so?). Dies ist nun korrigiert. Mein Deutsch mag nicht perfekt sein, da ich ja auch kein Journalist bin. Ich teste die Distributionen als Aussenstehender. So kam ich auch an die offizielle ISO-Version. Ein Windows-Wechsler wird kaum erst in Foren schauen, ob die Distri noch von Fans in anderen Versionen angeboten wird. Ich wollte also keinem PCLinuxOS-Fan auf die Füsse treten. Ich werde mir aber trotzdem Mühe geben, auch die Zeigefingertypen zu befriedigen <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Gruss<br />
Christof<br />
11.<br />
Revoluz 5 days later:</p>
<p>Meiner Meinung nach finde ich dass die echt guten Distri wie PCLinuxOS stärker ins “Visier” genommen werden könnten. Seit zwei Wochen bin so weit, als echter Linux- Neuling und von Wins- Umsteiger eine Maschine so weit zu konfigurieren, dass ich mit PCLOS anfangen kann meine tägliche, geschäfliche Arbeiten damit zu erledigen (Nur noch Wins- Dokus anpassen).</p>
<p>Ich finde auch, warum eine Debian Basis zu stark “verunstalten”?? Da (sehr wenige) Software Entwickler möglicherweise den PCLOS noch nicht entdeckt haben, haben auch die eine od. andere Soft darauf noch nicht angepasst (möchte hier keine Namen nennen) und ist nur für Debian erhältlich. Man kennt das Kompilieren und die Sucherei mit den “Libs” und nichtsdestotrotz kanns passieren, dass es nicht funzt, daher hab ich auch den “Sidux” am laufen, auch eine echt gute freie Distri und ist auch ohne Schwierigkeiten Mehrbenutzerfähig. Es ist auf Debian aufgebaut und für KDE optimiert, und für Einsteiger auch gut geeignet, jedoch nicht auf “sudo- ubuntu” basis.</p>
<p>Im ganzen hab ich nun fast 4Mt. Erfahrung mit PCLOS hinter mir und 3 Wochen Sidux und kann echt behaupten, dass ich mit den Linux- Distri Test fertig bin und mich voll mit PCLOS beschäftigen und arbeiten kann und Sidux als zweite Alternative, weil diese Leute auch gute Arbeit leisteten, Bewertung eines Linuxneuling (Das BS soll für den User da sein und nicht umgekehrt, diese Beiden erfüllen die Werkzeugaufgaben als Solches, nämlich des fertigen Einsatzbereites Betriebssystem).</p>
<p>Nur die Hardware Hersteller noch mit Treiber und Softs- Wünschen stärker benachrichtigen (Downloads und Mails-Wünsche), damit diese auch mehr für Linux motiviert werden!! 10.07<br />
12.<br />
rogaven 5 days later:</p>
<p>Hi Chris, vielen Dank für diese “unabhängige” Einschätzung. Ich benutze nun seit knapp einem Jahr PCLOS, die Final gibt es erst seit April diesen Jahres. Zu deinen zwei Kontras: Es wurde hier schon die inoffizielle deutsche Version erwähnt, aber auch selbst sein PCLOS auf deutsch (oder auch eine andere Sprache) umstellen, stellt keine hohen Anforderungen. Es müssen nur die entsprechenden Sprachpakete für KDE und die locales nachinstalliert werden und schon hat man einen Grossteil auf deutsch. Dann noch die Sprachpakete für Firefox, Thunderbird, OpenOffice und z.B. die man-Pages. Sollte nun noch etwas nicht in deutsch sein, reicht ein reinstall des entsprechenden Programme z.B. Synaptic. Wenn ich was vergessen habe, dann Sorry. Keine Benachrichtigung bei verfügbaren Update: Das kann ich so nicht stehen lassen. Wer über Updates informiert werden möchte, kann das mit smart und den entsprechenden Erweiterungen ganz einfach realisieren. KSmarttray informiert dann bei Updates.</p>
<p>Fazit für mich: Genau so etwas habe ich gesucht, um mich von MS vollständig unabhängig zu machen.<br />
13.<br />
Christof (Chris &#8211; Admin) 5 days later:</p>
<p>@Revoluz: Sidux? Da werd&#8217; ich neugierig… Und ja, die Hardwarehersteller liegen viel zu oft auf der faulen Haut resp. ihre Programmierer kommen nicht über Visual-C hinaus, die Community soll&#8217;s dann richten und zwar ohne offengelegte Schnittstelle! Und wenn die neueste Hardware nicht läuft, höre ich wieder den Satz &#8220;aber unter Windows funktioniert es&#8221;. Andererseits kommen einige Hersteller langsam auf den rechten Pfad, beispielsweise IBM (schon länger), HP, Dell etc. Da wird sich noch einiges tun.</p>
<p>@rogaven: Leider geht ebendieses &#8220;einfach nachinstallieren&#8221; schon zu weit bei den potenziellen Umsteigern, die ich kenne. Natürlich ist es für mich als Linuxfan absolut kein Problem, die deutschen Packages und KSmarttray (das ich im übrigen noch nicht gekannt habe, danke) zu installieren. Es geht vielmehr darum, dass die Distribution &#8220;out-of-the-box&#8221; dies mitbringen soll, wenn sie dem Anspruch als Windows-Ersatz vollends gerecht werden soll. Es ist schwierig, einem Neuling zu erklären, dass alles Englisch installiert ist, nachdem er beim Start der Live-CD &#8220;Deusch&#8221; als Sprache eingegeben hat. Und Außerdem muss ich doch etwas Negatives berichten können, auch bei dieser tollen Distribution, sonst ist&#8217;s einfach nicht glaubwürdig <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> <br />
14.<br />
Leser 6 days later:</p>
<p>@Chris: Um Deine Neugier noch zu steigern, hier noch ein Test-Vorschlag für demnächst: PARDUS-Linux. Die Unterschiede sehe ich wie folgt:<br />
PCLinuxOS:<br />
* KDE-Desktop<br />
* deutsche Lokalisierung mit etwas Aufwand verbunden<br />
* Paketsystem RPM (wie Mandriva, Suse und Fedora)<br />
* alle nötigen Codecs für Audio- und Video-Dateien und alle Browser-Plugins (z.B. für Flash) vorhanden = volle &#8220;Out-of-the-box-Funktionalität&#8221;<br />
SAM:<br />
* XFCE-Desktop<br />
* deutsche Lokalisierung hervorragend (deutsche Entwickler!)<br />
* Paketsystem RPM (wie Mandriva, Suse und Fedora)<br />
* Alle nötigen Codecs für Audio- und Video-Dateien und alle Browser-Plugins (z.B. für Flash) vorhanden = volle &#8220;Out-of-the-box-Funktionalität&#8221;<br />
Mint:<br />
* GNOME-Desktop<br />
* deutsche Lokalisierung sehr gut<br />
* Paketsystem DEB (wie Debian, Ubuntu und Knoppix)<br />
* alle nötigen Codecs für Audio- und Video-Dateien und alle Browser-Plugins (z.B. für Flash) vorhanden = volle &#8220;Out-of-the-box-Funktionalität&#8221;<br />
Pardus:<br />
* KDE-Desktop<br />
* Deutsche Lokalisierung nicht ganz 100%ig, aber gut<br />
* Paketsystem PiSi (eigenständig, von Pardus entwickelt)<br />
* alle nötigen Codecs für Audio- und Video-Dateien und alle Browser-Plugins (z.B. für Flash) vorhanden = volle &#8220;Out-of-the-box-Funktionalität&#8221;<br />
Sidux:<br />
* KDE-Desktop<br />
* deutsche Lokalisierung hervorragend (deutsche Entwickler Ex-Kanotix)<br />
* Paketsystem DEB (Sidux ist 100% Debian-kompatibel)<br />
* Sidux enthält in der Standardinstallation nur &#8220;freie&#8221; Software, proprietäre Codecs zum Abspielen von Audio- und Video-Dateien müssen (ebenso wie Browser-Plugins) nachinstalliert werden = keine &#8220;Out-of-the-box-Funktionalität&#8221;</p>
<p>Fazit: Für jeden ist was dabei! Ist das nicht herrlich? Für ältere Rechner ist sicherlich SAM die erste Wahl, weil XFCE nicht so ressourcenhungrig ist. Läuft bei mir sogar auf einem Pentium3 800Mhz mit 384MB RAM sehr ordentlich.</p>
<p>Von Mint gibt es auch separate GNOME- und XFCE-Versionen die von Community-Membern gepflegt werden. So, ich hoffe das nimmt Dir nicht den &#8220;Stoff&#8221; für Deine Reviews vorweg <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> <br />
15.<br />
Christof (Chris &#8211; Admin) 6 days later:</p>
<p>@Leser: Sorry, die Formatierung hat’s wieder verschraubt, ich sollte nichts editieren. Typo 4.1.1 ist eben noch lange nicht perfekt… Vielen Dank für die Vorschläge, ich werde vermutlich mit Mint und dann SAM (ich mag XFCE von früher) fortfahren.<br />
16.<br />
Leser 6 days later:</p>
<p>@Chris: Kein Problem, jetzt sieht es ja prima aus. Bin schon auf die Ergebnisse der weiteren Test gespannt. Du kennst XFCE von früher? Du wirst es bei SAM kaum wiedererkennen, so gut sieht es dort aus. Viel Spaß beim Ausprobieren <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Noch ein kleiner Tipp für die SAM-Installation: Gleich bei der Installation eine feste IP-Adresse zuweisen. Bei DHCP gibt’s nämlich eine Fehlermeldung bei ersten Booten, die man aber mit “Trotzdem fortfahren” übergehen kann. Danach läuft alles wie geschmiert.<br />
17.<br />
Thom 7 days later:</p>
<p>Hallo Chris</p>
<p>Du hast doch noch nach dem USB Booten gefragt. Ich hab wieder 3 stunden gebraucht bis es bei mir lief versuch es doch mal so:</p>
<p>fdisk -l</p>
<p>* Syslinux updaten &gt; 3.25<br />
*</p>
<p>MBR löschne</p>
<p>dd if=/dev/zero of=/dev/sdX bs=512 count=1</p>
<p>*</p>
<p>Installieren des MBR</p>
<p>Sourcen http://ms-sys.sourceforge.net/</p>
<p>ms-sys -sf /dev/sdX</p>
<p>Mit fdisk folgendes Aussehen erzeugen:</p>
<p>Device Boot      Start         End      Blocks   Id  System<br />
/dev/sdX1   *           1        1021      253177    c  W95 FAT32 LBA</p>
<p>Erzeuge Filesystem</p>
<p>mkfs.vfat -F 32 /dev/sdX1</p>
<p>Erzeuge das boot menue</p>
<p>syslinux -s /dev/sdX1</p>
<p>* DSL Linux herunterladen entzippen und auf Stick kopieren.<br />
18.<br />
Dirk 11 days later:</p>
<p>Also ich muss auch mal meiner Begeisterung freien lauf lassen.</p>
<p>Ich nutze nun auch schon seit etwa 6 Monaten PCLOS + BEL-Server.</p>
<p>Mit den Worten von Mark Mat… ist das ge…. f… die Hühner ist das g… <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Das ist mit abstand die beste Distribution die ich jehmals installiert habe. Sie läuft auf meinem Notebook und auf einen Desktop PC von mir. Und die Server Version auf nem ollen P4 mit 6 platten. Das Angebot an Software im Bereich Multimedia / Grafik is super und kinderleicht zu installieren. Der 3D Desktop läuft einwandfrei. ! Mir ist aufgefallen, das diese Distri erheblich schneller läuft als Ubuntu oder Suse. Starten von OpenOffice geht raztz fatz..</p>
<p>Fazit : Respekt Respekt Respekt. Weiter so. 1A Linux</p>
<p>@rogaven auch ich werde mich nun endgültig von MS verabschieden.</p>
<p>Gruß Dirk<br />
19.<br />
Ein Leser 12 days later:</p>
<p>PCLOS ist nicht von Mandriva abgeleitet, sondern eher ein leicht aufgemotzter Klon von Mandriva. Vielleicht sollte man sich ruhig mal Mandriva 2007 und 2008 ansehen, da wird einem so manches sehr bekannt vorkommen. Das lässt dann auch PCLOS in einem etwas anderen Licht erscheinen. Wehe dem Ableger, wenn Mandriva seine Unternehmens-/Distributionspolitik irgendwann weitgehend ändert.<br />
20.<br />
Andi 15 days later:</p>
<p>Ich/wir sind erst seit relativ kurzer Zeit PCLOS-user. Jahrelang von MIcrosoft und den blödeligen patches und updates genervt, Rechner wurde auch immer langsamer, entschlossen wir uns Linux eine Chance zu geben. Angefangen mit OpenSuSE &#8211; bitterlich enttäuscht. Hardware wurde nicht erkannt, Treiber konnten nicht richtig installiert werden, und die community und die wiki erschienen uns nicht als so richtig hilfreich. Meine Frau landete dann bei Kubuntu und war eine zeitlang relativ angetan davon, während ich mich entschloß PCLOS zu bentzen. Ich war vom ersten Moment an begeistert! Supereinfache Installation, gesamte Hardware und Peripherie einwandfrei erkannt, alle wichtigen Programme sind enthalten, also eine aufgeräumtes und “erwachsenes” Betriebssystem. Mittlerweile ist auch meine Frau auf PCLOS umgestiegen, weil es Probleme mit Kubuntu updates gab (fast wie bei MS… <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> ). Urteil: SEHR EMPFEHLENSWERT &#8211; auch und besonders für absolute Linux-Neulinge!<br />
21.<br />
Armin 18 days later:</p>
<p>Hallo, Leute Erstmal zum Test der Distri: Ist echt gut gelungen! Die Verbesserungsvorschläge wurden auch schon genannt &#8211; dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, außer evtl. meine Empfehlung Smart zu benutzen (ist imho schneller als Synaptik).</p>
<p>Zu Sam Linux: Meiner Meinung nach, erfordert Sam-Linux keinen extra Test, da Sam-Linux und PCLOS bis (hauptsächlich) auf die Oberfläche (KDE&lt;&gt;XFCE) und ein paar Kleinigkeiten, die nicht von großer Bedeutung sind, identisch sind. Dies währe dann ein Vergleich der Oberflächen &#8211; Ich höre jetzt schon bei manchen Leuten: “Der hat doch keine Ahnung…” Ich lass mich aber auch gerne eines Besseren belehren!</p>
<p>Ich habe seit ca 5 Monaten PCLOS2007 auf meinem Rechner und bin (wie viele, die hier gepostet haben) total begeistert! Nachdem diese Distri auf meinem PC OpenSuse 10.1 abgelöst hatte, wollte ich dieses System auch auf meinem Laptop haben (vormals auch OPENSUSE 10.1). Durch eine Internetrescherche bin ich dann auf Sam-Linux gestoßen, das jetzt auf meinem Laptop erfolgreich läuft &#8211; Leider hatte ich ein paar Probleme mit XFCE: Die Oberfläche sieht echt toll aus, aber irgendwie wollte meine Radeon 9700Mob. einfach nicht so richtig mitspielen, also KDE nachinstalliert und 3D aus (ist eh nur spielerei, oder um Windows Nutzer neidisch zu machen <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  ) und siehe da: Seitdem keine Probleme mehr! Ach ja: Zwischendurch hat mich mal wieder meine Neugier besiegt. Da bei mir OPENSUSE 10.1 eigentlich stabil lief konnte ich mich nicht zurückhalten und habe mir die 10.3 (final) auf den Rechner gespielt &#8211; nach dem Motto ist halt neuer und muss deshalb auch besser sein &#8211; Nur soviel: 3Tage später war wieder PCLOS auf dem Rechner -&gt; alles gesagt &#8211; oder?!</p>
<p>Daher auch meine Empfehlung: PCLOS oder Sam-Linux !</p>
<p>Gruß Armin<br />
22.<br />
cmk 20 days later:</p>
<p>Hi Leute, und habt Ihr DreamLinux probiert? Nicht mal 10 Minuten dauert die Installation. Debian/Kanotix als Basis. XFCE als Window Manager. Bei LinuxUser 09/2007 auf DVD. Andere Frage: Keiner schreibt ob WLAN out of the box bei den Distros funktioniert? Nach meiner Erfahrung mit vielen Distributionen die beste war mit … Puppy Linux, WLAN sofort erkannt und lief.</p>
<p>cmk<br />
23.<br />
Noch ein Leser about 1 month later:</p>
<p>Eine kleine Anmerkung zu der Aufstellung von “Leser”. PCLOS gibt es als eingedeutschte Version: http://www.pclinuxos.de/smf/index.php?board=23.0 Out-of-the-box hat PCLOS nicht, das altbekannte Problem mit dem Abspielen verschlüsselter DVDs wie fast überall.<br />
24.<br />
raffeldi about 1 month later:</p>
<p>Bin über letzte ct-Ausgabe auf PCLinuxOS aufmerksam gemacht worden. Zunächst über virtualbox1.5.2 (engl. version) getestet , heute als live-cd (dt. version) auf meinem Rechner ausprobiert…</p>
<p>resume: bin total begeistert -&gt; software des jahres</p>
<p>konnte mit live-cd beryll-3D sowie Anzeige 1680&#215;1050 problemlos einstellen. (mein link- vorschlag dt.version: http://www.pclinuxos.de/doku.php?id=linuxdoc ) siehe auch: DistroWatch: Topten-Linux-Distributionen: http://distrowatch.com/dwres.php?resource=major</p>
<p>Freue mich schon auf KDE4 …<br />
25.<br />
Und wieder ein Leser about 1 month later:</p>
<p>Bin eigentlich seit langem ubuntulastig, aber seit 7.04 gibt es jede Menge freezes (siehe forum ubuntuusers.de). Nun kam hier ein Hinweis u.a. auf die Distri Mint. Heruntergeladen (4.0 Gnome) und via live-CD gestartet. Alles geklappt und dann … freeze. Bin auf den Test gespannt.<br />
26.<br />
Andreas about 1 month later:</p>
<p>hab jetzt auch pclinuxos und finds klasse……zwar mit anfänger probs,sonst prima!!!!finde es besser als vista….</p>
]]></content:encoded>
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	</channel>
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