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	<title>Linux @ Home &#187; In eigener Sache</title>
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	<description>Pinguine, Politik undsoweiter...</description>
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		<title>Die Schonzeit ist vorbei: Tatort Kommunikation und Erwartungen</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Aug 2011 09:43:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem die Vorzeichen es schon erahnen liessen, bestätigten die meisten Kritiken dann auch die Befürchtungen: Der erste Schweizer Tatort seit 9 Jahren ist Müll. Ich möchte gar nicht auf die Details eingehen (Verschiebung wegen schlechter Qualität / zu vielen Klischees, Gastschauspielerin mit Silikonhügeln ist bei Scientology und motzt hintenrum über die Dauer des Drehs usw.) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Nachdem die Vorzeichen es schon erahnen liessen, bestätigten die meisten<a title="Deutsche Presse zerreist Schweizer Tator" href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/fernsehen/Deutsche-Presse-verreisst-Schweizer-Tatort/story/20270242" target="_blank"> Kritiken</a> dann auch die Befürchtungen: Der erste Schweizer Tatort seit 9 Jahren ist <a title="Tagi Kritik" href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/fernsehen/TVKritik-Botox-und-Berge/story/15718206" target="_blank">Müll</a>. Ich möchte gar nicht auf die Details eingehen (Verschiebung wegen schlechter Qualität / zu vielen Klischees, Gastschauspielerin mit Silikonhügeln ist bei Scientology und motzt hintenrum über die Dauer des Drehs usw.) Viel interessanter ist doch die Beantwortung der Frage, die man sich stellte, als man vor dem Fernseher dieses Trauerspiel mitansah: Wie kommt sowas überhaupt auf den Schirm? Gibt es keine Testvorführungen oder Qualitätskontrollen? Wenn man sich die Interviews mit den Beteiligten und die Artikel so anschaut, läuft es auf die übliche Problematik hinaus: Nicht kommunizierte Erwartungen. Was heute in jedem Projekt als Grundwissen vorhanden ist, fehlte: Stelle am Anfang klar, was der Auftraggeber wünscht und kommuniziere auch im Laufe des Projekts immer weiter mit ihm, um nötige Anpassungen rechtzeitig machen zu können.</p>
<p>Offenbar erwartete der Auftraggeber (ARD und co.), dass Schweizer _nicht_ sauber Hochdeutsch sprechen sollen. Die meisten Schauspieler kommen aus dem Theaterbereich und sind es sich gewöhnt, einen Goethe in klarsten Hochdeutsch zu präsentieren. Sie nach dem Dreh zu zwingen, die Synchronisation von Hochdeutsch auf unser &#8220;dümmliches Gekrächze&#8221; (Zitat eines deutschen Kommentators im Tagesanzeiger) umzustellen, tat bestimmt weh, und das merkt man auch. Man realisiert es nicht direkt, aber der ganze Film kam dadurch noch viel behäbiger und schwerfälliger rüber.</p>
<p><a href="http://www.linuxhome.ch/news/die-schonzeit-ist-vorbei-tatort-kommunikation-und-erwartungen/attachment/kase/" rel="attachment wp-att-1024"><img class="alignnone size-medium wp-image-1024" title="käse" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2011/08/käse-195x300.jpg" alt="" width="195" height="300" /></a></p>
<p>Dem gegenüber standen ebenfalls nicht kommunizierte Erwartungen der Macher und des Regisseurs, wie auch der <del>Silikonzicke</del> Schauspielerin Sofia Milos, die monierte, dass eine CSI-Folge in 9 Tagen gedreht sei, während der Tatort 5 Wochen in Anspruch genommen hätte (da darf sich jetzt jeder das Seinige dazu denken).</p>
<p><img class="size-medium wp-image-1020 alignnone" style="border-style: initial; border-color: initial;" title="sofiamilos" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2011/08/sofiamilos-399x300.jpg" alt="Knackig...irgendwie..." width="399" height="300" /></p>
<p>Einige Schweizer waren (siehe Leserkommentare im Tagi) etwas erschrocken, dass unser Land in letzter Zeit nicht mehr mit den sonst üblichen Samthandschuhen angefasst wird von  ausländischen Medien, wähnen sich gar als Opfer einer weltweiten Verschwörung. Ich denke mal, daran sollten wir uns langsam gewöhnen, denn nach den letzten 10 Jahren ist für uns die Schonfrist definitiv abgelaufen. Ich befürchte fast, dass man (um am Schluss noch wirschaftspolitisch zu werden) eine Parallele zur Schweizer Wirtschaft ziehen kann: Angestachelt von riesigen Bankgewinnen und gutem Image überschätzen wir uns und unsere Fähigkeiten in letzter Zeit zu häufig, dasselbe scheint auch den Filmemachern passiert zu sein. Das Ausland blieb indes nicht stehen, sondern hat heute ebenfalls höchste Qualitätsansprüche.</p>
<p>Was lernen wir daraus? Eigentlich nichts, ausser, dass man vor allem am Anfang von Projekten immer gut mit dem Auftraggeber kommunizieren sollten, um dessen Ansprüche und Erwartungen wirklich zu verstehen. Ansonsten ist später Ärger auf beiden Seiten vorprogrammiert.</p>
<address>[1] <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/fernsehen/Deutsche-Presse-verreisst-Schweizer-Tatort/story/20270242">http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/fernsehen/Deutsche-Presse-verreisst-Schweizer-Tatort/story/20270242</a> </address>
<address>[2] <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/fernsehen/TVKritik-Botox-und-Berge/story/15718206">http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/fernsehen/TVKritik-Botox-und-Berge/story/15718206</a></address>
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		<title>Apropos Vermögenssteuer: Von der Gier nach weniger&#8230;</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/in-eigener-sache/apropos-vermogenssteuer-von-der-gier-nach-weniger/</link>
		<comments>http://www.linuxhome.ch/in-eigener-sache/apropos-vermogenssteuer-von-der-gier-nach-weniger/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 12:40:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein paar Zahlen: 71000 = 0 150000 = 9 200000 = 67 Bedeutet: Bis zu einem Vermögen von 71&#8217;000 Franken zahlt man im Kanton Zürich gar nix. Bei einem Vermögen von 200&#8217;000 Franken muss man im Kanton Zürich eine Vermögenssteuer von 67 Franken bezahlen. Punkt. Und das ist der FDP und der SVP immer noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Ein paar Zahlen:</p>
<p>71000 = 0</p>
<p>150000 = 9</p>
<p>200000 = 67</p>
<p>Bedeutet: Bis zu einem Vermögen von 71&#8217;000 Franken zahlt man im Kanton Zürich gar nix. Bei einem Vermögen von 200&#8217;000 Franken muss man im Kanton Zürich eine <a title="Vermögenssteuer Kanton Zürich" href="http://www.estv.admin.ch/dokumentation/00079/00080/00736/index.html?lang=de&amp;download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDdYR5f2ym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--" target="_blank">Vermögenssteuer von 67 Franken</a> bezahlen. Punkt. Und <a title="SVP will Vermögenssteuer halbieren" href="http://www.svp-zuerich.ch/nt/download/zb/bote090220.pdf" target="_blank">das ist der FDP und der SVP immer noch zuviel</a>. Jeder kann sich seine eigenen Schlüsse daraus ziehen. Als ich vor einigen Jahren ein anständiges Sümmchen zusammengespart hatte (bevor ich es mit Aktien vernichtete), erschrak ich effektiv, wie wenig ich dafür zahlen musste (ein paar Franken höchstens). Wer also richtig reich ist und kein Einkommen versteuern muss (denn da wird&#8217;s bereits für die Mittelschicht so richtig teuer), der hat in der Schweiz ein Paradies gefunden. Wen wundert es bei dieser unverminderten, höhnischen Gier der Begüterten, dass die Chancenlosen es ihnen gleichtun (siehe London), einfach mit den ihnen gegebenen Mitteln? Mal ganz ehrlich, wer findet diese Gier nicht seit langem abstossend? Vielleicht noch diejenigen, die mit dem Motto &#8220;Tiefere Steuern helfen allen&#8221; eine Lüge durch vielfache Wiederholung zur Wahrheit werden lassen wollen? Man bedenke: Die Vermögenssteuern machen in unserem Land nicht einmal <a title="Wikipedia Vermögenssteuer" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verm%C3%B6gensteuer" target="_blank">1% des Bruttoinlandproduktes (BIP)</a> aus. Wie soll dieses eine Prozent halbiert unsere Wirtschaft ankurbeln? Rein mathematisch gesehen merkt ein Zweitklässler schon, dass dies Unsinn ist.</p>
<address>[1] <a href="http://www.estv.admin.ch/dokumentation/00079/00080/00736/index.html?lang=de&amp;download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDdYR5f2ym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--" target="_blank">http://www.estv.admin.ch/dokumentation/00079/00080/00736/index.html?lang=de&amp;download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCDdYR5f2ym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A&#8211;</a><br />
[2] <a href="http://www.svp-zuerich.ch/nt/download/zb/bote090220.pdf" target="_blank">http://www.svp-zuerich.ch/nt/download/zb/bote090220.pdf</a><br />
[3] <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Verm%C3%B6gensteuer" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Verm%C3%B6gensteuer</a><br />
[4] <a href="http://www1.arbeiterkammer.at/taschenbuch/tbi2011/einkommens-_und_vermoegenssteuern_in_-_des_bip.html" target="_blank">http://www1.arbeiterkammer.at/taschenbuch/tbi2011/einkommens-_und_vermoegenssteuern_in_-_des_bip.html</a></address>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Hochwasser und andere Freuden für Daheimgebliebene</title>
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		<pubDate>Fri, 29 Jul 2011 18:07:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>

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		<description><![CDATA[Mittwochabend 27. Juli 2011, gerade sitze ich an der Playstation, um einen Klassiker zu geniessen und freue mich auf einen Abend ohne Verpflichtungen (seit langem der erste). Dass es draussen stark hagelte störte mich nicht, dies ist seit Jahren fast normal im Sommer. Als mein Nachbar klingelte, und ich vor der Tür einen kleinen Fluss [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Mittwochabend 27. Juli 2011, gerade sitze ich an der Playstation, um einen Klassiker zu geniessen und freue mich auf einen Abend ohne Verpflichtungen (seit langem der erste). Dass es draussen stark hagelte störte mich nicht, dies ist seit Jahren fast normal im Sommer. Als mein Nachbar klingelte, und ich vor der Tür einen kleinen Fluss durchfliessen sah, wusste ich, dass es doch zuviel Regen in zu kurzer Zeit war. Ich wäre wohl doch besser in die Ferien gefahren, dachte ich erst, andererseits hätte ich dann aber dieses spannende Ereignis nicht erleben dürfen. Es gibt leider keine Fotos vom Höhepunkt der Fluten, da wir alle am Wasserschöpfen vor der Haustüre waren und keine Zeit zum Fotografieren blieb. Bei uns fehlte ca. 1 cm bis zum Hausflur. Die Blockreihen weiter oben an der Strass hatten weniger Glück. Die Hochgarage war dafür für uns alle fair verteilt überflutet. Ich möchte mich hiermit auch bei der freiwilligen Feuerwehr Rüti für den schnellen und kompetenten Einsatz bedanken! Eine kleine Anekdote nebenbei: Gerade vor einem Monat schloss ich meine Hausratversicherung bei einer neuen Versicherung ab mit den Worten &#8220;ich wohne seit 7 Jahren dort und es passiert nie irgendwas.&#8221; Schön ist, dass man wieder einmal realisiert, dass alle Nachbarn, alle Menschen bei &#8220;Krisen&#8221; absolut problemlos zusammenarbeiten und bestens funktionieren, diesbezüglich darf man immer optimistisch sein.</p>
<p>Noch besser als die Fotos ist dieses nette Video, dass die Überschwemmung in voller Pracht zeigt (die Rollings Stones rollten übrigens unsere Strasse herunter):</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=fCodXOXC_7s">httpv://www.youtube.com/watch?v=fCodXOXC_7s</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="flickr_hochwasser_27072011_231" class="slickr-flickr-galleria landscape medium classic"><ul><li class="active"><a href="http://farm7.staticflickr.com/6138/5987525415_eaf3e648af.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6138/5987525415_eaf3e648af_s.jpg" alt="" title="IMG_0054" /></a></li><li><a href="http://farm7.staticflickr.com/6125/5987524969_0db7f7641e.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6125/5987524969_0db7f7641e_s.jpg" alt="" title="IMG_0058" /></a></li><li><a href="http://farm7.staticflickr.com/6130/5988087438_c3994332de.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6130/5988087438_c3994332de_s.jpg" alt="" title="IMG_0069" /></a></li><li><a href="http://farm7.staticflickr.com/6133/5987523929_e406813f2b.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6133/5987523929_e406813f2b_s.jpg" alt="" title="IMG_0060" /></a></li><li><a href="http://farm7.staticflickr.com/6010/5988086634_7e8af27a18.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6010/5988086634_7e8af27a18_s.jpg" alt="" title="IMG_0057" /></a></li><li><a href="http://farm7.staticflickr.com/6139/5987522857_e955f41bd8.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6139/5987522857_e955f41bd8_s.jpg" alt="" title="IMG_0070" /></a></li><li><a href="http://farm7.staticflickr.com/6137/5988085596_36e72a3ed4.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6137/5988085596_36e72a3ed4_s.jpg" alt="" title="IMG_0059" /></a></li><li><a href="http://farm7.staticflickr.com/6022/5988085102_915f61a054.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6022/5988085102_915f61a054_s.jpg" alt="" title="IMG_0053" /></a></li><li><a href="http://farm7.staticflickr.com/6146/5987521405_fdfd5d4a1e.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6146/5987521405_fdfd5d4a1e_s.jpg" alt="" title="IMG_0055" /></a></li><li><a href="http://farm7.staticflickr.com/6010/5988084098_1577e52904.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6010/5988084098_1577e52904_s.jpg" alt="" title="IMG_0077" /></a></li><li><a href="http://farm7.staticflickr.com/6124/5987520491_1fd11c5935.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6124/5987520491_1fd11c5935_s.jpg" alt="" title="IMG_0081" /></a></li><li><a href="http://farm7.staticflickr.com/6005/5988083258_887d704b0c.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6005/5988083258_887d704b0c_s.jpg" alt="" title="IMG_0073" /></a></li><li><a href="http://farm7.staticflickr.com/6026/5987519701_e714e3a842.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6026/5987519701_e714e3a842_s.jpg" alt="" title="IMG_0071" /></a></li><li><a href="http://farm7.staticflickr.com/6025/5987519207_ff9c22abf5.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6025/5987519207_ff9c22abf5_s.jpg" alt="" title="IMG_0072" /></a></li><li><a href="http://farm7.staticflickr.com/6150/5987518757_3ed04890d6.jpg"><img src="http://farm7.staticflickr.com/6150/5987518757_3ed04890d6_s.jpg" alt="" title="IMG_0076" /></a></li></ul><div style="clear:both"></div></div><script type="text/javascript">jQuery("#flickr_hochwasser_27072011_231").data("options",{"autoplay":5000,"transition":"fade","transition_speed":700,"show_info":true,"image_crop":true,"carousel":true,"width":480,"height":480});</script>
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		<title>Stop f***ing Africa!</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 16:22:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Der neue Kolonialismus hält schon seit vielen Jahren Einzug in Afrika. Die Akteure? Keine Staaten diesmal, meist multinationale Grosskonzerne, Investmentgruppen uvm. Was passiert? Man kauft Ackerland. Es gibt sogar schon einen anglifizierten Ausdruck dafür: &#8220;Land grabbing&#8221;. Wozu? Je nachdem, die einen wollen Ethanol aus Zuckerrohr herstellen (beispielsweise die Genfer Addax Bioenergy), die anderen ihre eigenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Der neue Kolonialismus hält schon seit vielen Jahren Einzug in Afrika. Die Akteure? Keine Staaten diesmal, meist multinationale Grosskonzerne, Investmentgruppen uvm. Was passiert? Man kauft Ackerland. Es gibt sogar schon einen anglifizierten Ausdruck dafür:<a title="Wikipedia Land Grabbing" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Land_grabbing" target="_blank"> &#8220;Land grabbing&#8221;</a>. Wozu? Je nachdem, die einen wollen Ethanol aus Zuckerrohr herstellen (beispielsweise die Genfer <a title="Addax" href="http://www.addax-oryx.com/uk/index.html" target="_blank">Addax Bioenergy</a>), die anderen ihre eigenen Binnenmärkte mit Nahrungsmitteln und vor allem Mineralöl beliefern (China). Lustige Nebeneffekte: Da die Kleinbauern nun kein Ackerland für Maniok und andere Grundnahrungsmittel haben, verschärft sich die Lage der Nahrungsmittelversorgung zunehmend und die Konzerne müssen für Milliardenbeträge Nahrungsmittel importieren(!). Dies kommt der Agrarlobby der EU natürlich auch entgegen, um endlich mal die Produkte der eigenen Bauern absetzen zu können. Die Perversion erreicht neue Höhen, wenn wir für unsere sauberen Hybriden nun Nahrungsmittel verbrennen von Ackerflächen, die erstmal für die Menschen der Region die Versorgung sicherstellen sollten. Wir sind hier leider nicht mehr sehr weit entfernt von meinem alten Spruch: &#8220;Wenn Menschenblut Autos antreiben würde, dann gute Nacht Afrika.&#8221; Derzeit sind eigentlich die chinesischen Investitionen in Ölförderungen als positiver zu bewerten, als entsprechende Bestrebungen, Bioethanol herzustellen auf Kosten der normalen Nahrungsversorgung. Die Europäer und Amerikaner sind ihrerseits mit Ölfirmen in Afrika weniger ethisch vorgegangen (siehe die Geschichte von <a title="Ẁikipedia Ken Saro-Wiwa" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ken_Saro-Wiwa" target="_blank">Ken Saro-Wiwa</a>). Vielleicht sollte man den Chinesen das Feld überlassen, denn sie schaffen es wenigstens, langsame eine Infrastruktur aufzubauen in Ländern, wo unsere Hilfsgelder seit Jahrzenten undurchsichtig und mit wenig Effekt versickern. Soll nicht heissen, dass die Chinesen nicht aus Eigennutz handeln. Vielleicht haben sie einfach aus den Fehlern des Westens gelernt und können nun mit mehr Geld mehr richtig machen.</p>
<p>Was mich persönlic hsauer macht, sind die dümmlichen Ausreden (am Beispiel  der Addax-Manager): Man hat ordentliche Verträge gemacht, alles wurde von der Regierung abgesegnet, die Leute bekommen Pacht für ihr Land etc. Natürlich ist dies alles korrekt, aber dennoch muss man schon sehr bescheiden ausgestattet sein im Oberstübchen, wenn man so denkt. Denn jede Person, die auch nur kleinste Spuren eines gesunden Menschenverstandes hat, weiss nach kürzester Recherche, dass die Regierung in Sierra Leone korrupt ist und die meisten Kleinbauern nicht einmal Lesen und Schreiben können. Übervorteilung ist noch das netteste Wort, das einem in den Sinn kommt. <strong>Aber</strong>: es ist ja alles legal, und besser sie bekommen einen Dollar im Monat für die Pacht als gar nichts.</p>
<p>Wie im<a title="Eco Sendung 20.06.2011" href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=a442b672-f508-4864-b5cb-a9a76fa6a21c" target="_blank"> Magazin Eco im SFDRS</a> zu sehen war, bemerken die Kleinbauern erst jetzt, wie sie von der eigenen Regierung verschachert und von den Konzernen übervorteilt werden. Das birgt natürlich ein grosses Revolutionspotential. Aber vorerst ist noch die Zeit, in der Regime- und Konzernkritiker mund- oder ganz-tot gemacht werden (wie dies beispielsweise bei <a title="Ẁikipedia Ken Saro-Wiwa" href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ken_Saro-Wiwa" target="_blank">Ken Saro-Wiwa </a>getan wurde).</p>
<p>Kann man als westlicher Konzern in Afrika überhaupt ethisch korrekt investieren? Die Antwort lautet schlicht: Nein! Es läuft <strong>immer</strong> auf Ausbeutung, Enteignung, Übervorteilung von Bauern (die zum grössten Teil Analphabeten sind) und moderne Formen der Sklaverei hinaus. Warum? Das lernen wir alle schon in den BWL-Grundlagen: Die Firmeneigentümer brauchen Rendite. Dies wird erst dann nicht mehr der Fall sein, wenn Infrastrukturen erstellt wurden, demokratische Regierungen eingesetzt sind, die Mehrheit der Bevölkerung Zugang zu Bildung hat und ganz wichtig: die Korruption verschwunden ist. Genau diese hehren Ziele werden aber gezielt unterminiert, um die Kosten weiterhin niedrig zu halten.</p>
<p>Was können wir dagegen tun? Im Moment vor allem eines: Aufklären (nicht zensiertes Internet für alle), Zugang zu Medien unterstützen (<a title="One Laptop per Child" href="http://one.laptop.org/" target="_blank">One Laptop per child</a>), Ausbildung fördern (Spenden an Schulbauten und Lehrergehältern) und nicht zuletzt: das Gehirn einschalten: Wenn ich einen Hybrid kaufe, der mit Gas oder Ethanol fahren kann, woher kommt dann der Treibstoff? Wenn man sich nur mal kurz vorstellt, dass man<a title="Berechnungen Bioethanol" href="http://www.alternate-energy.de/projekte/ethanol/ethanol1.html" target="_blank"> 360kg Kartoffeln vernichten muss für eine Tankfüllung  à 60 Liter</a>, wird man recht schnell einsichtig. Aber wie gesagt, sehe ich unsere Aufgabe  neben dem Konsumverzicht ethisch fragwürdiger Produkte vor allem darin, den Menschen Zugang zu Informationen  und damit auch zu Bildung (denn heute kann man relativ einfach ein Mathematikstudium online machen, dank Projekte wie der <a title="Khan Academy" href="http://www.khanacademy.org/" target="_blank">Khanacademy</a> uva.). Natürlich ist das ein langer Prozess, aber wie man in Nordafrika sieht, lässt dann die Demokratisierung nicht lange auf sich warten, denn die Menschen haben schon sehr lange genug von Korruption, nur felhen ihnen noch die Vorbilder, um von solchen Systemen wegzukommen.</p>
<p>Nachtrag: Die Genfer Firma Addax wurde von einem (natürlich absolut nicht korrupten, unbestechlichen) ordentlichen Gericht <a title="Freispruch Addax" href="http://allafrica.com/stories/201106202000.html" target="_blank">von den Vorwürfen freigesprochen</a>.</p>
<address>[1] <a href="http://www.addax-oryx.com/uk/index.html">http://www.addax-oryx.com/uk/index.html</a><br />
<span style="font-style: italic;">[2] <a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=a442b672-f508-4864-b5cb-a9a76fa6a21c">http://www.videoportal.sf.tv/video?id=a442b672-f508-4864-b5cb-a9a76fa6a21c﻿<br />
</a></span><span style="font-style: italic;"><a href="http://www.videoportal.sf.tv/video?id=a442b672-f508-4864-b5cb-a9a76fa6a21c">[3] </a><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Land_grabbing">http://en.wikipedia.org/wiki/Land_grabbing<br />
</a></span><span style="font-style: italic;">[4] <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ken_Saro-Wiwa">http://en.wikipedia.org/wiki/Ken_Saro-Wiwa</a></span></address>
<address><span style="font-style: italic;"><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ken_Saro-Wiwa">[5] </a><a href="http://one.laptop.org/">http://one.laptop.org/</a></span></address>
<address><span style="font-style: italic;">[6] <a href="http://www.alternate-energy.de/projekte/ethanol/ethanol1.html">http://www.alternate-energy.de/projekte/ethanol/ethanol1.html</a></span></address>
<address><span style="font-style: italic;"><a href="http://www.alternate-energy.de/projekte/ethanol/ethanol1.html"></a>[7] <a href="http://www.khanacademy.org/">http://www.khanacademy.org/</a></span></address>
<address><span style="font-style: italic;">[8] <a href="http://allafrica.com/stories/201106202000.html">http://allafrica.com/stories/201106202000.html</a></span></address>
<address><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ken_Saro-Wiwa"></a></address>
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		<title>Ade KDE&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jun 2011 15:34:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Selten lasse ich mich zu  solchen Postings hinreissen. Nun ist es soweit. Nachdem ich nun seit über 10 Jahren KDE nutze (seit ca. 1999), hat das Frustlevel mit KDE 4.x (Version egal) ein unerträgliches Mass erreicht. Schade, ich wäre gerne länger optimistisch gewesen bezüglich des Projektes. Ich hoffe, dieser Artikel wird nicht zu sehr als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Selten lasse ich mich zu  solchen Postings hinreissen. Nun ist es soweit. Nachdem ich nun seit über 10 Jahren KDE nutze (seit ca. 1999), hat das Frustlevel mit KDE 4.x (Version egal) ein unerträgliches Mass erreicht. Schade, ich wäre gerne länger optimistisch gewesen bezüglich des Projektes. Ich hoffe, dieser Artikel wird nicht zu sehr als Troll-Posting aufgefasst, ich versuche so sachlich wie möglich zu bleiben (ich bin zwar kein KDE-Entwickler, kann aber Usability und Projektleitung einigermassen beurteilen)&#8230;</p>
<p>Ich war wirklich ein grosser Fan von KDE, habe die Gnome-Benutzer immer belächelt, weil sie für Konfigurationen Registry-ähnliche (brrrr&#8230;) Einträge in GConf machen mussten (auch heute noch?), falls es dafür kein entsprechendes Werkzeug gibt.</p>
<p>Als mit KDE 4.0-4.3 bereits viele enttäuschte KDE-Benutzer absprangen, bezichtigte ich sie der Ungeduld und vermutete, dass in 6 Monaten endlich Stabilität und Klarheit bezüglich der Schnittstellen, des Designs und der Oberflächen herrschen würde: Ich habe mich geirrt. Es sind mehr als 3 Jahre seit Version 4.0 vergangen, ich habe wirklich genug Geduld bewiesen. Leider ist weder die Stabilität, noch die Funktionalität auch nur annähernd an die Versprechungen der Entwickler herangekommen. Als Benutzer frisst mir KDE einfach zuviel Zeit und Ressourcen und kostet mich immer mehr Nerven.</p>
<p>Um nur ein paar unrühmliche Beispiele zu nennen:</p>
<ul>
<li>Plasma-Abstürze (diese treten je nach Grafikkarten-Treiben häufiger oder seltener auf, aber sie treten auf)</li>
<li>Der &#8220;semantische Desktop&#8221; mit Nepomuk/Strigi =&gt; Zweimaliger Backendwechsel (alle Tags und Indizes konnte man vergessen oder nur mit grossem Aufwand migrieren) und immer noch kein funktionierendes Frontend, abgesehen von ein paar unintuitiven Dolphin-Buttons. Kurz gesagt: Sogar die Windows-Indizierung oder der Google-Desktop-Search funktionieren besser.</li>
<li>Akonadi (Datenprovider)=&gt; immer noch nicht vollständig integriert, nicht mal in KMail! Immerhin ist der Akonadi-Dienst heute stabil und zuverlässig.</li>
<li>ALT+F2 (KRunner) war in mehreren Versionen instabil, brauchte Minutenlang, um Nepomuk oder werweisswas abzufragen und stürzt auch heute noch unregelmässig ab.</li>
<li>Für mich sehr unverständlich: Das eigentlich geniale Konzept der Aktivitäten wurde niemals richtig brauchbar eingeführt. Dabei hätte man in Verbindung mit den virtuellen Deskstops Einiges erreichen können. Aber es ist bis heute nur den wenigsten Benutzern klar, das es Aktivitäten gibt geschweige denn, wie man sie nutzen oder konfigurieren kann (die Konfiguration wird sehr gut versteckt).</li>
<li>Die Systemkonfigurationswerkzeuge sind immer chaotischer <a title="KDE systemsettings" href="http://www.pro-linux.de/artikel/2/image/1496/4107,die-systemsettings-in-kde-46-sind-endlich-wieder-uebersichtlich.html" target="_blank">organisiert</a> und bezeichnet (wer sucht das Tastaturlayout schon unter &#8220;Input Devices&#8221;?)</li>
<li>Abstürze in KMail, amarok und vielen anderen Applikationen. Auf das von KDE verwendete QT-Framework sind die Abstürze kaum zurückzuführen, denn reine QT-Applikationen scheinen in der Regel sehr stabil zu arbeiten.</li>
<li>Desktopeffekte: Tolle und gutaussehende Effekte, nur fehlt ein einheitliches Konzept. Der Benutzer ist ganz auf sich gestellt, die für ihn nützlichen Komponenten einzurichten. Ausserdem auch hier: Noch viel zu viele Abstürze, wenn man &#8220;ungewöhnliche&#8221; Mausbewegungen o.ä. macht, während ein Effekt in Kraft ist. Heute kann man kaum noch jemanden mit den tollen KDE-Desktopeffects beeindrucken, wenn sie nur zur Hälfte funktionieren wegen Treiberproblemen oder gar abstürzen, wenn man sie gerade einem Kollegen zeigen möchte <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </li>
</ul>
<p>Dies sind auch in den meisten Foren so etwa die am häufigsten bemängelten Punkte.</p>
<p>Bei KDE merkt man seit einigen Jahren, dass die Projektleitung chaotisch ans Werk geht, Entwickler Aaron Seigo ignoriert seit Jahren die unzähligen Kommentare in seinem <a title="Aaron Seigo Blog" href="http://aseigo.blogspot.com/" target="_blank">Blog</a> und den KDE-Foren, in denen die Benutzer einfach nur Stabilität, weniger Abstürze und weniger Bugs fordern, wenn er und andere Entwickler schon wieder mit den nächsten Features auftrumpfen, während grundsätzliche Attribute noch nicht mal stabil funktionieren. Sebastian Kügler indes<a title="KDE 4.7 Beta ankündigung" href="http://dot.kde.org/2011/05/25/kde-ships-first-47-beta" target="_blank"> kündigt bereits die Betaversion von KDE 4.7</a> an. Auch dort viele Kommentare, dass Version vor 1.0 (1998) stabiler war, als es 4.x je war usw. Je länger die Benutzerklagen bezüglich der mangelnden Stabilität von KDE 4 ignoriert oder beschwichtigt wurden, ohne dass es spürbare Verbesserungen gab (es gab sie, aber nur für Benutzer, die in der Lage waren, immer die neuesten Versionen zu installieren), desto ungeduldiger und drängender wurde natürlich deren Ton. Mittlerweile werden sogar Kommentare gelöscht, weil sie sich im Ton ganz vergreifen, schlecht bewertet und als &#8220;Trollpost&#8221; bezeichnet. Das deutet auf Schwierigkeiten hin, die sich längerfristig auswirken dürften. Sehr schade, denn es geht hier viel Vertrauen verloren, das doch so wichtig ist für Softwareprodukte.</p>
<p>Was tun? Noch bis Ende letzten Jahres gab es für mich kaum eine Alternative, denn KDE hat unbestritten viele tolle Applikationen und Gnome 3 steckte scheinbar noch etwas in den Kinderschuhen.</p>
<p>Mit dem Release von Fedora 15 sollte Gnome 3 in brauchbarer Form vorliegen. Mit grösster Skepsis stattete ich diesr Desktopumgebung einen Besuch ab. Kurz und gut: Ich war von Anfang an begeistert! Schon mit einer so frühen Release haben die Gnome-Entwickler ein absolut stabiles und benutzbares Produkt abgeliefert! Natürlich sind noch nicht alle Applikationen und Systemkomponenten migriert worden, aber das Projekt scheint sehr gut voranzukommen. Das alte Gnome hat mir nie gefallen, zu altbacken und kaum konfigurierbar. Doch genau dieser &#8220;Mangel&#8221; an Konfigurationsmöglichkeiten scheint bei Gnome 3 gut in das Gesamtkonzept zu passen. Die Gnome-Shell ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber sie stellt nach kurzer Zeit sogar jede Mac-Oberfläche in den Schatten. Warum? Weil man sich auf die Arbeit mit den jeweiligen Applikationen konzentrieren kann und weil die verwendeten Effekte auf den Workflow ausgelegt sind und praktisch nie abstürzen. Auch wenn ich hoffe, dass ich in Zukunft mehr konfigurieren kann (z.B. gespeicherte Sessions, in welchen die Applikationen auf zugewiesenen Desktops starten), fehlt mir im Moment nichts. Ich kann es vielleicht in die Worte fassen: Es fühlt sich alles von Anfang an richtig an, die meisten Kommandos entdeckt man intuitiv (z.B. das Navigieren in den Desktops, das Aufrufen der Gnome-Shell etc.), die Projektleitung scheint zu wissen, was das Ziel ist und das merkt man. Vielleicht erweisen sich nun die höheren Einstiegshürden in die Gnome-Entwicklung als Vorteil, weshalb Gnome-Entwickler unter Umständen etwas &#8220;reifer&#8221; und zurückhaltender sind mit Features, die dem Workflow nicht wirklich helfen.</p>
<p>Man darf mich also seit dieser Woche als Gnome3 (oder Gnome-Shell?) Benutzer bezeichnen. Ich kann sagen, die Migration ist mir viel leichter gefallen, da ich nur in einem Drittel der Zeit dasselbe erreichte, wie mit einer neuen KDE-Installation: Evolution ist viel stabiler geworden (stabiler als KMail war es schon immer) und es hilft einem beim Einrichten von Googlemail-IMAP-Accounts. Ausserdem integriert es Google-Kalender sauber, genauso wie Google-Kontakte uvm. Im Büro nutze ich Evolution sogar mit unserem Exchange-Server (inkl. GAL) ohne Probleme. Soweit so gut.</p>
<p>Nochmals: Bitte versteht mich nicht falsch, die KDE-Entwickler sind Profis und viele Applikationen möchte ich nicht mehr missen (obwohl die Anzahl schrumpft aufgrund zunehmender Abstürze). QT ist und bleibt ein geniales Framework, dass ich jederzeit GTK vorziehe, um kleine Applikationen zu entwickeln. Auch werde ich weiterhin mit Spenden die einzelnen Projekte unterstützen. Nur bezweifle ich mittlerweile offiziell, dass die Projektleitung dazu fähig ist, dieses Boot wieder in ruhigere Gewässer zu lenken. Nach der Lektüre von Frederick P. Brooks &#8220;The Mythical Man-Month&#8221;, Peter Seibel&#8217;s &#8220;Coders at Work&#8221; und anderen Materialien über vergangene Grossprojekte im Softwarebereich deutet für mich Vieles darauf hin, dass KDE4 niemals stabil werden wird. Als Entwickler muss man sich dann überlegen, ob nicht ein kompletter Neuanfang das Beste wäre. Als Benutzer hat man glücklicherweise mit Gnome 3, XFCE usw. brauchbare Alternativen.</p>
<address>[1] KDE Systemsettings: <a title="Systemsettings KDE 4" href="http://www.pro-linux.de/artikel/2/image/1496/4107,die-systemsettings-in-kde-46-sind-endlich-wieder-uebersichtlich.html">http://www.pro-linux.de/artikel/2/image/1496/4107,die-systemsettings-in-kde-46-sind-endlich-wieder-uebersichtlich.html</a><br />
[2] Aaron Seigo&#8217;s Blog: <a title="Aaron Seigo's Blog" href="http://aseigo.blogspot.com/">http://aseigo.blogspot.com/</a><br />
[3] Ankündigung KDE 4.7:<a title="Ankündigung KDE 4.7" href=" http://dot.kde.org/2011/05/25/kde-ships-first-47-beta"> http://dot.kde.org/2011/05/25/kde-ships-first-47-beta</a></address>
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		<title>Harte Zeiten&#8230;</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/news/harte-zeiten/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Apr 2011 09:19:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem Sony alle (auch meine) Kundendaten schlechter als gebrauchtes Toilettenpapier bewacht hat, kann ich leider nicht mehr über die iPhone-Fanboys lächeln, die sich bereitwillig von ihrem Big Daddy überwachen lassen. War es dumm von mir, einem kapitalgeilen Grosskonzern auch nur ein Bit von meinen persönlichen Daten anzuvertrauen? Hell, yes! Das sollte für uns alle die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Nachdem Sony alle (auch meine) <a title="The Sonygate" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Angriff-auf-Playstation-Network-Persoenliche-Daten-von-Millionen-Kunden-gestohlen-1233136.html" target="_blank">Kundendaten</a> schlechter als gebrauchtes Toilettenpapier bewacht hat, kann ich leider nicht mehr über die iPhone-Fanboys lächeln, die sich bereitwillig von ihrem Big Daddy überwachen lassen. War es dumm von mir, einem kapitalgeilen Grosskonzern auch nur ein Bit von meinen persönlichen Daten anzuvertrauen? Hell, yes! Das sollte für uns alle die letzte Lektion gewesen sein: Keine Konsole mehr kaufen, die einen Account von mir will, damit ich spielen kann. Leider schliesst das alle derzeitigen Konsolen aus, bis auf die Wii.</p>
<p>Und der nächste Schlag kam kurz darauf: <a title="Yahoo will Delicious schliessen" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Yahoo-schliesst-moeglicherweise-AltaVista-Delicious-und-andere-Dienste-1155369.html" target="_blank">Delicious wird geschlossen</a>?! WTF, Yahoo behandelt einmal mehr seine Kunden wie Dreck! Hunderttausende Benutzer (darunter mal wieder ich) haben nur noch diese Bookmarks und sind auf sie angewiesen. Man hat zwar die Möglichkeit, die Bookmarks auf den neuen Hüter AVOS zu transferieren, aber dies passiert mit gemischten Gefühlen, wenn man liest, wer AVOS ist (Auszug aus dem offiziellen Mail von Yahoo):</p>
<address>AVOS is a new Internet company founded by Chad Hurley and Steve Chen  who, in 2005, founded YouTube, the world&#8217;s largest online video  platform. Before YouTube, Hurley and Chen were early employees at  PayPal, a leading online payment service that is now part of eBay.  Delicious will become a part of AVOS, based in San Mateo, California.</address>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hmm&#8230;höchste Zeit, die Exportfunktion zu benutzen, nur habe ich dann im Browser 1000 unsortierte Bookmarks!</p>
<address> </address>
<p>Es ist schon hart für einen <a title="Late Adopting" href="http://www.linuxhome.ch/geek/wie-uberlebt-man-als-geek-wahrend-dem-teilzeitstudium/" target="_blank">Late Adopter</a> wie mich zu sagen: Seid noch viel vorsichtiger als vorher, wie weit Ihr Euch auf Internet-Dienste verlasst. Kleinste Unrentabilitäten (natürlich kann man mit Social Bookmarks nicht viel verdienen, was hat Yahoo denn eigentlich erwartet?) und Marktschwankungen können selbst grösste und weitverbteitete Dienste zum Erliegen bringen von Heute auf Morgen. Die übliche Warnung ¨gebt nicht jedem Eure Daten&#8221; kennt man schon zur Genüge, nur muss man sie nun auf _alle_ Firmen ausweiten, auch und insbesondere auf die Grössten. Die Datensicherheit ist eher selten gewährleistet, da entweder die Projektleiter oder die Administratoren <del>absolute Pfeifen</del> suboptimal ausgebildet sind.</p>
<p>Auch meine Cloud-Daten werde ich überdenken müssen, die Daten werden zwar verschlüsselt übertragen, aber über ihre Speicherung weiss ich nichts Genaues. Zum Glück sind sie jeweils lokal vorhanden, da sie über ein Programm synchronisiert werden. Und bedenkt man dann noch Google-Mail, Google-Kalender, Rememberthemilk.com etc. macht man auch wieder Gedanken, ob nicht eine Low-Tech-Lösung langfristig das Beste wäre. Es gilt auch hier: Haltet immer einen 16- oder 32GB USB-Stick bereit.</p>
<p>Mein Fazit ist allerdings nicht so frustrierend, wie man zuerst denkt: Selbständigkeit und Unabhängigkeit von externen Dienstleistern ist wieder vermehrt gefragt. Dazu braucht es nun mal etwas Know-How und vor allem Spass am Selbermachen. Dafür kann man sich solchen Ärger künftig eher ersparen. Man muss sich etwa zwingen, sich bei jedem benutzten Internet-Dienst zu überlegen, ob man die Daten überhaupt exportieren kann und ob ein Rettungsboot existiert, falls das Schiff sinkt.</p>
<p>NACHTRAG: Da wir gerade beim Thema sind: <a title="TomTom Sorry" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Tomtom-entschuldigt-sich-wegen-Datenweitergabe-fuer-Radarfallen-1234351.html" target="_blank">TomTom</a> und die <a title="Unesco Datenleck Spiegel Artikel" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0%2C1518%2C759538%2C00.html" target="_blank">Unesco</a> achten neben <a title="Apple Locationgate" href="http://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Wirbel-um-Aufzeichnung-von-Ortungsdaten-im-iPhone-1231573.html" target="_blank">Apple</a> derzeit auch sehr auf die Kunden-, Nutzer- und Bewerberdaten. Schöne neue Facebookwelt eben&#8230;</p>
<p>Man wird irgendwie den Verdacht nicht los, dass es mittlerweile sehr viele Datenbanken und Applikationen aber nur sehr wenige fähige Administratoren dafür gibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>[1] <a title="The Sonygate" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Angriff-auf-Playstation-Network-Persoenliche-Daten-von-Millionen-Kunden-gestohlen-1233136.html" target="_blank">http://www.heise.de/newsticker/meldung/Angriff-auf-Playstation-Network-Persoenliche-Daten-von-Millionen-Kunden-gestohlen-1233136.html</a></p>
<p>[2]<a title="Yahoo will Delicios schliessen" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Yahoo-schliesst-moeglicherweise-AltaVista-Delicious-und-andere-Dienste-1155369.html" target="_blank"> http://www.heise.de/newsticker/meldung/Yahoo-schliesst-moeglicherweise-AltaVista-Delicious-und-andere-Dienste-1155369.html</a></p>
<p>[3]<a title="TomTom Sorry" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Tomtom-entschuldigt-sich-wegen-Datenweitergabe-fuer-Radarfallen-1234351.html" target="_blank"> shttp://www.heise.de/newsticker/meldung/Tomtom-entschuldigt-sich-wegen-Datenweitergabe-fuer-Radarfallen-1234351.html</a></p>
<p>[4]<a title="Unesco Datenleck Spiegel Artikel" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0%2C1518%2C759538%2C00.html" target="_blank"> http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0%2C1518%2C759538%2C00.html</a></p>
<p>[5] <a title="Apple Locationgate" href="http://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Wirbel-um-Aufzeichnung-von-Ortungsdaten-im-iPhone-1231573.html" target="_blank">http://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Wirbel-um-Aufzeichnung-von-Ortungsdaten-im-iPhone-1231573.html</a></p>
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		<title>&#8220;Der Schweiz gehen die Informatiker aus&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 08:19:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
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		<description><![CDATA[So titelte der Tagesanzeiger in einem Artikel. Die Zahlen beruhen auf einer Schätzung des Vereins ICT-Berufsbildung. Mal abgesehen davon, dass ich die Zahlen für unrealistisch halte (wenn alle Zahlen der letzten Wochen stimmten, fehlten in ganz Europa ca. 1 Million IT-Fachkräfte und auf der ganzen Welt 3 Millionen&#8230;), muss man sich sicherlich etwas mehr Gedanken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>So titelte der Tagesanzeiger in einem <a title="Artikel Tagi" href="http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Der-Schweiz-gehen-die-Informatiker-aus/story/28081354" target="_blank">Artikel</a>. Die Zahlen beruhen auf einer Schätzung des Vereins ICT-Berufsbildung. Mal abgesehen davon, dass ich die Zahlen für unrealistisch halte (wenn alle Zahlen der letzten Wochen stimmten, fehlten in ganz Europa ca. 1 Million IT-Fachkräfte und auf der ganzen Welt 3 Millionen&#8230;), muss man sich sicherlich etwas mehr Gedanken zu den Ursachen machen, als nur die Verunsicherung der geplatzten Dotcom-Blase der Jungen zum Vorwand zu nehmen. Denn natürlich wissen die 16jährigen heute nicht viel von der Krise 2001 respektive haben diese nicht mitbekommen. Auch wenn vielleicht die Eltern hier Einfluss nehmen, erklärt das nicht diesen Mangel. Ausserdem nimmt laut Statistik die Anzahl der Informatiklehrlinge stetig zu. Und alle, die in der Ausbildung tätig sind wissen, dass die Lehrlinge mit 19 erstmal ins Militär müssen und ihnen dann die nötigen 5-10 Jahre Praxis fehlen, um voll Einsatzfähig zu sein. Die Stelleninserate (es sind offenbar nicht ganz 30000&#8230;) reden dann von gesuchten gut ausgebildeten (sprich studierten) Informatikern mit 10 Jahren Erfahrung, die nicht älter als 23 sein dürfen, damit nicht mehr als 60000 Jahresgehalt bezahlt gefordert werden. Flexibilität bezüglich Nacht- und Wochenendarbeitszeiten, Freude an unbezahlten Überstunden und Verlust des Privatlebens gehören genauso zu den Anforderungen wie auch das Nomadentum, damit man heute in Zürich, morgen in Bern und übermorgen in Düsseldorf arbeiten kann. Ein fester Wohnsitz wäre da wohl störend. Was ich hier etwas überspitzt ironisch dargelegt habe, ist in einigen Schattierungen aber durchaus anzutreffen. Jedes zweite Inserat für Informatiker redet in der Tat von &#8220;Bereitschaft für Pikettdienst und Wochenend- und Nachteinsätzen&#8221;. Ich weiss aus eigener Erfahrung, dass man dies vielleicht mit 25 macht, aber spätestens nach ein paar Jahren hat man die Nase voll und will normale Arbeitszeiten oder diese sogar selbst bestimmen, denn man verliert durch Nacht- und Wochenendarbeit den Bezug zur Gesellschaft (ein unterschätztes Problem, aber es betrifft ja nur die &#8220;Unterschicht&#8221;).</p>
<p>Und da fragen sich die Spezialisten nun allen ernstes, warum diese Berufsgattung für Männer und vor allem Frauen nicht attraktiv ist? Google und einige andere Unternehmen haben das Problem wenigstens teilweise erkannt und versuchen mit allen Mitteln wenigstens Abgänge zu verhindern, wenn man schon nicht genügend Nachwuchs findet.</p>
<p>Um dieser personellen &#8220;Unterdeckung&#8221; wirklich etwas entgegenzusetzen, gäbe es meiner Ansicht nach genügend Ansätze:</p>
<ul>
<li>- Flexiblere Arbeitsmodelle: Es ist immer noch unheimlich schwierig, von Voll- auf Teilzeit zu wechseln, auch wenn die Unternehmen stolz über die PR-Abteilung verbreiten, dass sie flexible Arbeitszeiten zulassen würden.</li>
<li>- Überzeitregelungen: Die Überzeit muss anständig vergütet werden, am besten wird sie aber prinzipiell vermieden (viele denken heute fatalerweise, dass das Nichtaufschreiben von Überzeit etwas nützen würde)</li>
</ul>
<address> </address>
<address>[1] http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/konjunktur/Der-Schweiz-gehen-die-Informatiker-aus/story/28081354</address>
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		<title>Mit Vernunft lässt sich nichts mehr machen&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 18:59:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Offenbar wird auch die Waffen-Initiative scheitern, so sinnvoll sie auch wäre. Es scheint irrelevant, dass es wirklich kein einziges sachliches Argument gegen sie gibt. Sie wäre ein Fortschritt gewesen, eine Chance, moralische und ethische Stärke zu zeigen. Nur scheinen wissenschaftlich fundierte Argumente bei der Schweizer Bevölkerung nicht zu unbedingt zu ziehen. Man lässt sich lieber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Offenbar wird auch die Waffen-Initiative scheitern, so sinnvoll sie auch wäre. Es scheint irrelevant, dass es wirklich kein einziges sachliches Argument gegen sie gibt. Sie wäre ein Fortschritt gewesen, eine Chance, moralische und ethische Stärke zu zeigen. Nur scheinen wissenschaftlich fundierte Argumente bei der Schweizer Bevölkerung nicht zu unbedingt zu ziehen. Man lässt sich lieber mit Angst und Hass steuern, wäre die Initiative nur gegen Waffen für Nicht-eingeborene Schweizer gewesen, sie wäre mit grossem Mehr angenommen worden, es wäre dann &#8220;vernünftig&#8221; gewesen. Der grosse Vorwurf geht eigentlich wiedermal an die Initianten resp. die unterstützenden Parteien (in erster Linie die SP), die in unglaublicher Naivität an den Sieg der Vernunft glauben. Wenn Ihr jetzt nicht langsam in die Gänge kommt, verliert Ihr (mal wieder) eine Initiative. Das mag nicht schlimm erscheinen, aber spätestens beim nächsten Familiendrama dürfen sich alle etwas vorwerfen, nicht auszudenken&#8230;</p>
<p>Ich hoffe, ich täusche mich und die Schweizer sind vernünftiger, als ich annehme, aber die beste Strategie ist noch immer: Das schlimmste erwarten und das beste hoffen.</p>
<p>[1] <a title="Tagi Artikel" href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Gegner-der-Waffeninitiative-holen-auf/story/24907821">http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Gegner-der-Waffeninitiative-holen-auf/story/24907821</a></p>
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		<title>Blick in die Kristallkugel und Aufruf an selbständig Denkende</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Dec 2010 20:05:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das neue Jahr naht, die Zeichen stehen weiterhin auf Sturm, der Sturm auf die von unseren Vorfahren so hart, ausdauernd (und teilweise auch blutig) erkämpfte Freiheit. Nein, damit meine ich nicht die Freiheit, aus zehn Joghurt-Sorten oder hundert Zigarettenmarken auszuwählen, wie es immer wieder verwechselt wird. Gemeint ist das unveräusserliche Recht jedes Menschen, seine Meinung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Das neue Jahr naht, die Zeichen stehen weiterhin auf Sturm, der Sturm auf die von unseren Vorfahren so hart, ausdauernd (und teilweise auch blutig) erkämpfte Freiheit. Nein, damit meine ich nicht die Freiheit, aus zehn Joghurt-Sorten oder hundert Zigarettenmarken auszuwählen, wie es immer wieder verwechselt wird. Gemeint ist das unveräusserliche Recht jedes Menschen, seine Meinung frei zu äussern, sich frei zu bewegen, sich zu informieren, seine Religion oder Kultur auszuüben usw. Kein Problem, diese Grundrechte werden natürlich niemals angefasst! Sicher? Man denke nur an:</p>
<ul>
<li>Den seltsam anmutenden <a title="heise.de Artikel" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/TV-Kritik-Tatort-Internet-Schuetzt-endlich-unsere-Kinder-startete-auf-RTL-2-1104051.html" target="_blank">Kampf gegen Internet-Kindermissbrauch</a> [1], dessen Gesetzesentwürfe faktisch in eine Internetzensur führen würde.</li>
<li>Das aktuelle Beispiel <a title="Tagi Artikel" href="http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Ungarns-Regierung-schafft-die-Demokratie-ab/story/15440241" target="_blank">Ungarn</a> [2], wo die<span style="text-decoration: line-through;"> faschistische</span> rechtskonservative Regierung einfach mal schnell die Medienkontrolle wiedereinführt (diesmal einfach nicht durch Kommunisten, aber in der Regel stehen dieselben Leute dahinter). Verliert also niemals die Wachsamkeit, denn Demokratie schützt vor Übel nicht! Insbesondere schützt sie sich nicht vor ihrer eigenen Abschaffung, da muss schon ein mutiges und aufgeklärtes Volk dahinterstehen. Man könnte nun berechtigterweise einwerfen, dass die armen Ungarn diese Idioten selber gewählt haben, aber mit einem Überwachungsstaat, der progressive Arbeitskräfte abschreckt, den Fortschritt langfristig behindert und sie faktisch in die Blütezeit des Kommunismus vor 1989 zurückführt, rechneten sie bestimmt nicht. Also prüfe, wer da wähle!</li>
<li>Die Schweizer Justiz will derweil den ersten Todesfall durch Hanf herbeizuführen, und zwar durch den <a title="Tagi Artikel B. Rappaz Hungerstreik" href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Rappaz-rzte-Zwangsernaehrung-erhoeht-das-Sterberisiko-/story/16814639" target="_blank">Hungerstreik des in Haft sitzenden Hanfbauern Bernard Rappaz</a>. Fünfeinhalb Jahre Haft für Schweizer Qualitäts-Bio-Hanf? Wahrlich, da können die Richter stolz sein (heutzutage kann wohl jeder Fascho-Jurastudent Richter werden)&#8230;.</li>
</ul>
<p>Der Mensch hat einen starken Drang zu Animositäten und einem &#8220;Wir-oder-sie-Denken&#8221;, nur so ist zu erklären, warum Isolationismus sogar in Europa wieder denkbar wird. Oder warum Palästinenser und Israelis einfach nicht aufeinander zugehen können (die Studenten beider Lager tun dies schon länger), denn es müsste doch auch dem dümmsten Rabbi/Imam klar sein, dass es beiden Völkern im Gesamten schnell besser gehen würde , wenn anfangs zumindest eine Seite auf Gewalt und Abgrenzungen verzichten würde. Schnell wären die ersten Schwellen abgebaut und der Handel und das Geld könnten wieder fliessen. Aber so müssen weiterhin Millionen die Leidtragenden sein von ein paar stolzen Idioten (tut mir leid andere Wörter fallen mir dazu nicht ein).</p>
<p>Um trotz dieser düsteren Aussichten für die Freiheit noch mit etwas Positivem abzuschliessen, besinnen wir uns auf die universale Wahrheit: Eine gute Tat wird viel leichter weitergegeben als eine schlechte Tat. Das Gute wird immer obsiegen, da es sich einfach leichter verbreitet, denn die Evolution (oder die jeweilige bevorzugte göttliche Entität) hat uns ein Geschenk gemacht, dass uns und unsere Mitmenschen schützen kann: Das Gewissen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Quellen:</span></p>
<p>[1] <a title="heise.de Artikel" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/TV-Kritik-Tatort-Internet-Schuetzt-endlich-unsere-Kinder-startete-auf-RTL-2-1104051.html">http://www.heise.de/newsticker/meldung/TV-Kritik-Tatort-Internet-Schuetzt-endlich-unsere-Kinder-startete-auf-RTL-2-1104051.html</a><br />
[2] <a title="Tagi Artikel" href="http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Ungarns-Regierung-schafft-die-Demokratie-ab/story/15440241">http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Ungarns-Regierung-schafft-die-Demokratie-ab/story/15440241</a><br />
[3] <a title="Tagi Artikel" href="http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/Journalisten-werfen-den-USA-Intoleranz-vor/story/25857412">http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/amerika/Journalisten-werfen-den-USA-Intoleranz-vor/story/25857412</a><br />
[4] <a title="Artikel B. Rappaz Hungerstreik" href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Rappaz-rzte-Zwangsernaehrung-erhoeht-das-Sterberisiko-/story/16814639" target="_blank">http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Rappaz-rzte-Zwangsernaehrung-erhoeht-das-Sterberisiko-/story/16814639</a></p>
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		<title>Wir sinken nicht!</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Dec 2010 18:54:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das man in der Schweizer Politik jederzeit ungehindert über Ausländer und andere Minderheiten herziehen kann, ist bekannt. Weniger bekannt ist dass, wenn man sich auch nur die geringste Bemerkung gegen unsere lieben Bauern und SVP-Anhänger erlaubt, mit schlimmsten Beschimpfungen rechnen muss. Dies gilt nicht nur, wenn man in einem Leserbrief leise Kritik am neuen Finanzausgleich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Das man in der Schweizer Politik jederzeit ungehindert über Ausländer und andere Minderheiten herziehen kann, ist bekannt. Weniger bekannt ist dass, wenn man sich auch nur die geringste Bemerkung gegen unsere lieben Bauern und SVP-Anhänger erlaubt, mit schlimmsten Beschimpfungen rechnen muss. Dies gilt nicht nur, wenn man in einem Leserbrief leise Kritik am neuen Finanzausgleich (NFA) anbringt (worauf gerne mal anonyme Drohungen im Briefkasten landen). Auch <a title="20 Minuten Artikel" href="http://www.20min.ch/news/schweiz/story/19289569" target="_blank">Morddrohungen</a> sind durchaus üblich in unserem schönen Lande.</p>
<p>Nein, auch im Nationalrat geht es lustig zu und her, wenn es jemand wagt, <a title="Tagi Artikel" href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Wueste-Beschimpfungen-waehrend-der-Klimadebatte-im-Nationalrat/story/21646684" target="_blank">seine Meinung offen auszusprechen</a>, in diesem Beispiel anlässlich einer Klimadebatte im Frühjahr 2010. Genau diejenigen die sonst gerne die Fahne der Meinungsfreiheit und Mobokratie hochhalten, scheinen absolute Weicheier zu sein, wenn es darum geht, auch mal etwas einzustecken.</p>
<p>Aber heute macht sich zum Glück niemand mehr so lächerlich und glaubt an die Verschwörungstheorie, dass sich alle Wissenschaftler dieser Welt zusammengeschlossen haben in einer Art &#8220;intellektuellem Proletariat&#8221;, um eine Klimahysterie zu generieren. Oder etwa doch?</p>
<p><a title="Artikel Klimainfo zur neuesten Debatte im Nationalrat" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/co2-ausstoss_offroader-initiative_nationalrat_1.8588450.html" target="_blank">Tatsächlich gibt es sie noch</a>, die unbestechlichen Lernresistenten. Also wenn ich alles nicht glauben würde, was ich nicht verstehe, das wäre lustig. Vielleicht glaubt Herr Giezendanner auch nicht an die Kathodenstrahlröhre (landläufig Fernseher genannt) und meint, die kleinen Männer darin hätten Hunger? Computer wären bloss ein Gerücht für ihn etc. etc.</p>
<p>Tja, da passt der folgende Ausschnitt aus &#8220;Erik der Wikinger&#8221; einfach zu schön um wahr zu sein (oder zu wahr um schön zu sein?):</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=iZiO9bqzHzg">www.youtube.com/watch?v=iZiO9bqzHzg</a></p>
<p>Wir würden uns ja auch gerne die heile Welt einreden, nur lässt es unser Verstand nicht zu. Wir haben von &lt;BEVORZUGTE-GOTTHEIT-HIER-EINFÜGEN&gt; ein Gehirn erhalten, um uns den Herausforderungen zu stellen, nicht um es abzuschalten und wie feige <a title="Floloppende Matratzen (Douglas Adams)" href="http://www.wetterzentrale.de/cgi-bin/webbbs/wzarchive5.pl?noframes;read=28709" target="_blank">Matratzen</a> die Augen zu verschliessen, im Glauben die Probleme würden uns nicht sehen, wenn wir die Probleme nicht sehen.</p>
<address>[1] http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Wueste-Beschimpfungen-waehrend-der-Klimadebatte-im-Nationalrat/story/21646684</address>
<address>[2] http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/co2-ausstoss_offroader-initiative_nationalrat_1.8588450.html</address>
<address> </address>
<address>[3] http://www.youtube.com/watch?v=iZiO9bqzHzg</address>
<address>[4] http://www.20min.ch/news/schweiz/story/19289569</address>
<address>[5] http://www.wetterzentrale.de/cgi-bin/webbbs/wzarchive5.pl?noframes;read=28709</address>
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