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	<title>Linux @ Home &#187; In eigener Sache</title>
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	<description>Pinguine, Politik undsoweiter...</description>
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		<title>Swisscom Digital TV im Geek-Kurztest</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Aug 2010 09:31:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[geek]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich in diesem Bereich nicht den sogenannten &#8220;Early-Adaptor&#8221; spielen wollte, sondern mehr als fünf Jahre gewartet habe, war ich nach Besuchen bei Freunden sehr schnell überzeugt, dass digitales TV heute gut brauchbar ist. Überall war Cablecom TV im Einsatz, aber ich habe meine Erfahrungen mit der Firma gemacht und entschloss mich nach kurzen Preisvergleichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Nachdem ich in diesem Bereich nicht den sogenannten &#8220;Early-Adaptor&#8221; spielen wollte, sondern mehr als fünf Jahre gewartet habe, war ich nach Besuchen bei Freunden sehr schnell überzeugt, dass digitales TV heute gut brauchbar ist. Überall war Cablecom TV im Einsatz, aber ich habe meine Erfahrungen mit der Firma gemacht und entschloss mich nach kurzen Preisvergleichen (was kostet es mich insgsesamt, wenn ich den SciFi-Kanal haben will?). Ausserdem dauerte mir den Senderwechsel (auch bei Leuten mit 20Mbit Bandbreite) zu lange. Nach fünf Tagen war es schon soweit: Ich installierte die viel zu grosse Box und es funktionierte alles auf Anhieb. Diese Box ist so gross wie eine PS3 (erste Generation!) und hat ebensolaute Lüfter und dürfte daher auch im Standby eine Menge Strom vertilgen. Meine Befürchtungen, der Senderwechsel wäre bei Swisscom ebenso langsam, stellten sich als unbegründet heraus. Ich zappe über die Box schneller als mit dem Fernseher selbst (Philips, ca. 4 Jahre alt, braucht ca. 1,2 Sekunden zum Senderwechsel).</p>
<div id="attachment_773" class="wp-caption alignnone" style="width: 610px"><strong><a rel="attachment wp-att-773" href="http://www.linuxhome.ch/in-eigener-sache/swisscom-digital-tv-im-geek-kurztest/attachment/setupbox_plus_vorne/"><img class="size-medium wp-image-773" title="SetupBox_plus_vorne" src="http://www.linuxhome.ch/wp-content/uploads/2010/08/SetupBox_plus_vorne-600x240.jpg" alt="" width="600" height="240" /></a></strong><p class="wp-caption-text">Die TV-Box: Ja, auch 2010 ist sie noch so riesig!</p></div>
<p>Meine knappe Beurteilung der beworbenen Features:</p>
<ul>
<li>Die Bildqualität ist in der Tat exzellent</li>
<li>Es gibt leider nicht viele HD Sender</li>
<li>Die Video on Demand Filme sind sehr einfach zu handhaben und die Auswahl ist sehr gross</li>
<li>Nur wenige Sender (bei mir Disneychannel) haben erkennbare Probleme mit Kompressionsartefakten</li>
<li>Gute Auswahl Radiostationen / Internetradio</li>
</ul>
<p>Und hier die Geek-Infos:</p>
<ul>
<li>Ein HD-Film benötigt 7 MBit. Diese Bandbreite sollte man immer abziehen, also lohnt sich praktisch nur eine Leitung mit mehr als 10 Mbit, weil sonst vermutlich mehr Kompressionen (und dadurch mehr Artefakte =&gt; schlechtere Bildqualität) verwendet werden.</li>
<li>Man kann Serien (wie StarTrek) sehr einfach und komfortabel aufnehmen, obwohl ich teilweise Zeitverschiebungen bemerkt habe.</li>
<li>Die TV-Box ist älterer Machart und das merkt man: Windows CE (3 Abstürze bisher, Startzeiten bis zu 4 Minuten möglich), Festplatte mit 160GB (könnte schlimmer sein, es reicht für einige Filme und Serien)</li>
<li>Die Box hat kein WLAN (weshalb vernünftigerweise auch ein 15 Meter LAN-Kabel mitgeliefert wird)!</li>
<li>Im Gegensatz zum Betriebssystem der Box scheint die eigentliche TV-Software recht ausgereift zu sein (wobei komfortablere Suchfunktionen wünschenswert wären, diese sollen gem. Swisscom im Dezember etwas besser werden)</li>
<li>Alle Sender-, Such- und Programmierfunktionen sind online verfügbar, was komfortabler in der Bedienung ist. Nur leider ist die Webseitenstruktur von Swisscom nicht gerade übersichtlich und man benötigt verschiedene Logins in div. Bereichen (Swisscom-Login hier, Modem-Login da&#8230;)</li>
</ul>
<p>Alles in allem ist digitales Fernsehen das TV, wie es schon immer hätte sein sollen: Jeder kann praktisch zu jeder Zeit genau die Inhalte anschauen, die er möchte und kann die Werbung überspringen (leider fehlt eine automatische Werbeblockfunktion). In ungeübten Händen jedoch besteht natürlich die Gefahr des &#8220;Verzappens&#8221;. Genau dies haben wir uns in 12 Monaten ohne Fernsehen abgewöhnen können. Wenn ich also Lust habe, Jazz zu hören oder StarTrek zu schauen, so muss ich nicht erst alle Sender durchsuchen oder auf den Zeitpunkt warten, sondern habe die entsprechenden Inhalte praktisch sofort zur Verfügung (Spartensender oder Serienaufnahme). Dadurch spart man tatsächlich Zeit und schaut viel entspannter und besser gelaunt (keine Werbung!) fern.</p>
<address><em>[1] </em>Senderliste Swisscom: http://www.swisscom.ch/res/tv/sender/index.htm<em> </em></address>
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		<title>Die Zehn Regeln für populistische Politiker</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/in-eigener-sache/die-zehn-regeln-fur-populistische-politiker/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jun 2010 07:46:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Tipps lagen schon lange in meiner Schublade, sind heute aber noch genauso anwendbar. So sollen sie nun den Aspiranten der erfolgreichen Politik behilflich sein&#8230; Wenn Sie eine Wahl oder Abstimmung gewinnen, verhöhnen Sie schamlos die Verlierer. Diese Freude haben Sie sich verdient! Sollten Sie allerdings eine Wahl oder Abstimmung verlieren, geben Sie Ihren Partnern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Diese Tipps lagen schon lange in meiner Schublade, sind heute aber noch genauso anwendbar. So sollen sie nun den Aspiranten der erfolgreichen Politik behilflich sein&#8230;</p>
<ol>
<li>Wenn Sie eine Wahl oder Abstimmung gewinnen, verhöhnen Sie schamlos die Verlierer. Diese Freude haben Sie sich verdient!</li>
<li>Sollten Sie allerdings eine Wahl oder Abstimmung verlieren, geben Sie Ihren Partnern oder den Medien die Schuld. Eigentlich völlig egal, geben Sie einfach irgendjemand anderem die Schuld!</li>
<li>Erzählen Sie, wie sehr Sie dich für die Bauern und die kleinen Unternehmen einsetzen und versuchen Sie gleichzeitig, die staatliche Unterstützung für dieselben abzubauen. Schließlich ist das Geld bei Ihrem Grossunternehmen besser aufgehoben!</li>
<li>Lassen Sie sich mit einer Schusswaffe bei Ihrem Hobby fotografieren, um besonders vertrauenserweckend zu wirken</li>
<li>Bauen Sie in jeden Satz, den Sie aussprechen, mindestens zwei militärische Metaphern ein; z.B. Front, Schlacht, Truppe, Miliz, Schützengraben. Vermeiden Sie aber Ausdrücke wie &#8220;Führer&#8221;, &#8220;Endlösung&#8221; u.ä.</li>
<li>Frühere Ausrutscher von Ihnen oder jetzige Ausrutscher von Ihren Kindern bezeichnen Sie als &#8220;Jugendsünden&#8221;, fordern aber gleichzeitig härtere Strafen für Jugendliche und Kiffer (denn die Jungen Leute muss man ohnehin alle bestrafen, weil&#8230;naja&#8230;einfach weil sie jung sind!)</li>
<li>Vermeiden Sie unbedingt, dass Ihre Frau auch nur das geringste Anzeichen von Selbständigkeit zeigt</li>
<li>Leben Sie nach der Berlusconi-Maxime: &#8220;Versuche mit allen Mitteln zu gewinnen, verachte die Schwachen und krieche den Starken in den Arsch&#8221;</li>
<li>Machen Sie bei jeder Gelegenheit auf die &#8220;linke Gefahr&#8221; aufmerksam, auch wenn die 50er Jahre vorbei sind. Merke: Wer den Armen und Schwachen helfen will, ist Kommunist. Denn die Armen sind selbst schuld!</li>
<li>Seien Sie <span style="text-decoration: line-through;">korrupt</span> flexibel</li>
</ol>
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		<title>Blinder taubstummer Mittelstand</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/news/blinder-taubstummer-mittelstand/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Apr 2010 21:43:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Alle 6 Monate, wenn ich kurz davor bin, mein Beobachter-Abonnement zu wiederrufen überrascht mich die Redaktion mit einer Ausgabe, die praktisch nur lesenswerte Artikel beinhaltet. So auch bei der Nummer 9 von April 2010. Hauptthema: Der Beginn der Serie &#8220;Der bedrohte Mittelstand&#8220;. Das Ende vom Mittelstand? Ich kann hier nur ein paar der Highlights zitieren, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Alle 6 Monate, wenn ich kurz davor bin, mein <a title="Beobachter" href="http://www.beobachter.ch">Beobachter</a>-Abonnement zu wiederrufen überrascht mich die Redaktion mit einer Ausgabe, die praktisch nur lesenswerte Artikel beinhaltet. So auch bei der Nummer 9 von April 2010. Hauptthema: Der Beginn der Serie &#8220;<a title="Beobachter-Artikel &quot;Der bedrohte Mittelstand&quot;" href="http://www.beobachter.ch/dossiers/familienmonitor/artikel/serie-teil-1_der-bedrohte-mittelstand/" target="_blank">Der bedrohte Mittelstand</a>&#8220;.</p>
<h2>Das Ende vom Mittelstand?</h2>
<p>Ich kann hier nur ein paar der Highlights zitieren, etwa was die deutsche Publizistin Ulrike Herrmann sagt: „Im Kampf um die eigene Karriere entgeht der Mittelschicht, wie unerreichbar die Eliten sind, die ihren Status nicht etwa durch Arbeit erwerben, sondern von Generation zu Generation vererben“. Klarer kann man die derzeitige Situation des Mittelstandes wohl nicht ausdrücken. Wir sind so sehr mit Arbeit, Familie, Finanzen, Studium, Weiterbildung etc. beschäftigt, um &#8220;es&#8221; zu schaffen, dass wir nicht realisieren, dass &#8220;es&#8221; so unwahrscheinlich ist, wie einen Lotto-Sechser zu haben (wenn nicht noch unwahrscheinlicher)! Die Mittelschicht unter ständigem Leistungs- und Karrieredruck zu halten bei seiner gleichzeitigen Ausdünnung durch Reallohnsenkungen und Kostensteigerungen (vor allem der Mieten und Fixkosten wie Krankenkassen) kommt den erwähnten Eliten vermutlich gerade recht. Etwas überspitzt gesagt würde der Verlust einer stabilen Mittelschicht in eine Art Feudalität zurückführen, wo eine mehr oder minder willfährige Unterschicht den Adeligen (heute sind das die Reichen) die Stiefel putzt.</p>
<p><span id="more-657"></span>Die psychologische Verdrängung dieser einfachen und statistisch gesicherten Tatsachen (Praktisch niemand kann sich reich arbeiten, wenn er Angestellter ist, sei er auch noch so fleissig) ist verständlich, würde das Fehlen dieses Mechanismus doch erhebliches Unwohlsein und gesellschaftliche Umwälzungen zur Folge haben.</p>
<p>In der Umfrage sind die Einwanderer die grösste Sorge des Mittelstandes. Verständlich, denn heute sind es nicht mehr Hilfsarbeiter mit wenig oder keiner Bildung, die ins Land strömen, sondern es sind gut ausgebildete Mittelständer (vor allem aus Deutschland, wie man weiss). Da hätte ich auch Angst, wäre da nicht ein kleines Problem: Die Arbeitgeber finden einfach nicht genug gut ausgebildete Schweizer Fachkräfte! Die Betrachtung, warum dies so ist, könnte vermutlich Bücher füllen, meiner Meinung nach und kurz gesagt dürften die mangelnde Offenheit und Unterstützung des gesamten Ausbildungessektors in diesem Lande eine Hauptursache der Problematik sein. Ein Studium in der Schweiz ist nicht schwerer im Inhalt, aber schwerer im Beginn! Da ist es klar, dass viele die Hürden (Maturitätszwang, finanzielle Unterstützung nur mit grossem bürokratischem Aufwand, hohe Semestergebühren) gar nicht erst in Angriff nehmen wollen.</p>
<p>Weiter interessant ist in der Umfrage die Tatsache, dass offenbar die grosse Mehrheit des Mittelstandes grössten Wert auf Statussymbole wie Auto, Heimelektronik u.ä. legt (sagt mir jetzt bitte nicht, dass Ihr Euren Audi A6 nur braucht, um „von A nach B zu kommen“, dass kauft Euch eh keiner ab <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />  Währenddessen aber würden viele offenbar auf ein weiteres Kind oder dessen Nachhilfestunden verzichten, wenn ein finanzieller Engpass drohte. Dies untermauert wieder obige Theorie, dass einfach zu wenig Wert auf Schule und Ausbildung gelegt wird, eben auch seitens des Mittelstandes selbst. Schade, aber offenbar ist dem Mittelstand die &#8220;Abgrenzung gegen Unten&#8221; sehr wichtig, vielleicht wurde das aber auch so hinein interpretiert durch die Redaktion, weil es gut klingt?</p>
<h2>Rauchverbot und Gesundheitswahn</h2>
<p>Auf jeden Fall ist die ganze Ausgabe sehr lesenswert, auch der Interview-Artikel „Krankheiten sind nicht an sich etwas Schlechtes“ mit Martin Hafen ist (fast schon beängstigend) klar auf den Punkt gebracht. In diesem Zusammenhang (Gesundheits-Faschismus) habe ich durch den im Artikel ganz kurz zitierten Dr. Manfred Lütz („Weil die Menschen nicht mehr an ein ewiges Leben glauben, wollen sie nicht mehr sterben.“) ein <a title="Manfred Luetz Wellneswahn Plaedoyer" href="http://www.kultur-punkt.ch/gesundheit/swr2-luetz-wellnesswahn05-2.htm" target="_blank">Manuskript seiner Sendung auf SWR2</a> gefunden, dass ebenfalls sehr witzig und lesenswert ist.</p>
<address><span style="text-decoration: underline;">Quellen:</span></address>
<address>[1] http://www.beobachter.ch/dossiers/familienmonitor/artikel/serie-teil-1_der-bedrohte-mittelstand/<br />
[2] http://www.kultur-punkt.ch/gesundheit/swr2-luetz-wellnesswahn05-2.htm</address>
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		</item>
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		<title>Stimmenfang oder Wahlmanipulation?</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/in-eigener-sache/stimmenfang-oder-wahlmanipulation/</link>
		<comments>http://www.linuxhome.ch/in-eigener-sache/stimmenfang-oder-wahlmanipulation/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2010 14:07:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wunderte mich natürlich, warum aus der SVP-Ecke nicht härtere Worte fielen, keine Rücktrittsforderungen, Ausschaffungsdrohungen, nichts. Hans Fehr sagte am Radio nur was von &#8220;&#8230;sollte gerügt werden von der Parteispitze&#8230;&#8221; Komisch, denn es geht ja immerhin um den Schwarzafrikaner Nationalrat Ricardo Lumengo also quasi das moderne Feindbild von Xenophoben. Das lässt darauf schliessen, dass es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Ich wunderte mich natürlich, warum aus der SVP-Ecke nicht härtere Worte fielen, keine Rücktrittsforderungen, Ausschaffungsdrohungen, nichts. Hans Fehr sagte am Radio nur was von &#8220;&#8230;sollte gerügt werden von der Parteispitze&#8230;&#8221;</p>
<p>Komisch, denn es geht ja immerhin um den Schwarzafrikaner Nationalrat Ricardo Lumengo also quasi das moderne Feindbild von Xenophoben. Das lässt darauf schliessen, dass es besagte Bürgerliche häufig eben auch nicht allzu genau nehmen, was den <a title="20 Minuten Stimmenfang" href="http://www.20min.ch/news/schweiz/story/Auf-Stimmenfang-im-Altpapier-28316083">Stimmenfang</a> im Altpapier oder in Altersheimen angeht.</p>
<p>Nichtsdestotrotz tut es mir immer weh, wenn eigentlich intelligente Menschen etwas so unglaublich dummes tun. Krankhafter Ehrgeiz scheint keine Parteigrenzen zu kennen. Wenn es auch noch so wahr ist, <a title="SF DRS Interview" href="http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/02/19/Schweiz/Wahlmanipulationen-Ruecktritt-fuer-Ricardo-Lumengo-kein-Thema">dass er Menschen beim Ausfüllen geholfen hat</a>, so hätte er wissen müssen, dass dies eine Wahlmanipulation darstellt.</p>
<p>Die SP scheint derzeit grössere Probleme zu haben, als sie selber zugibt. <a title="NZZ Artikel" href="http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/svp-fraktion_einstimmig_fuer_vorschlag_blocherminder_1.5035505.html">Nicht einmal die Abzockerinitiative wurde aktiv unterstützt</a>, das einzige linke Thema, dass beim verängstigten Volk noch zu platzieren gewesen wäre! Sie haben nun praktisch nichts mehr, um die Wähler in ländlichen Gegenden abzuholen. Selbst schuld, ich prophezeie mal, dass die SP, wenn überhaupt, praktisch nur noch urban oder in grösseren Ballungsgebieten handlungsfähig bleiben wird in den nächsten Jahren. Wird diese Rosskur sich vielleicht als das beste herausstellen, was passieren konnte, um den Bodenkontakt endlich wiederherzustellen? Die meisten Menschen sind nun mal einfach so: Es muss ihnen erstmal selbst dreckig gehen, bevor sie die nötige Empathie auch für andere Mitmenschen ausserhalb ihres engeren Umfeldes empfinden können. Zum Beispiel hätte dann auch eine staatliche Krankenkasse eine Chance, wenn geügend Nicht-Privatversicherte ihre Spitalerfahrung gemacht haben würden.</p>
<p>[1]  http://www.20min.ch/news/schweiz/story/Auf-Stimmenfang-im-Altpapier-28316083<br />
[2] http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/02/19/Schweiz/Wahlmanipulationen-Ruecktritt-fuer-Ricardo-Lumengo-kein-Thema<br />
[3] http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/svp-fraktion_einstimmig_fuer_vorschlag_blocherminder_1.5035505.html</p>
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		<title>Mehr Fakten dank Microsoft</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Feb 2010 20:55:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[geek]]></category>

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		<description><![CDATA[Bin gerade darüber gestolpert, ist nicht ganz neu aber köstlich zu lesen: http://www.microsoft.com/switzerland/windows/de/internet-explorer/get-the-facts/mythbusting.aspx Vor allem die Stelle betr. Einhaltung von Standards ist endgeil: &#8220;Microsoft hat sich mit Internet Explorer 8 in jeder Hinsicht den Standards verschrieben. Neben der Tatsache, dass der Browser mehr offizielle CSS 2.1-Testsuiten bestanden hat als jeder andere Browser, beteiligt sich Microsoft auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Bin gerade darüber gestolpert, ist nicht ganz neu aber köstlich zu lesen: http://www.microsoft.com/switzerland/windows/de/internet-explorer/get-the-facts/mythbusting.aspx</p>
<p>Vor allem die Stelle betr. Einhaltung von Standards ist endgeil:</p>
<p>&#8220;Microsoft hat sich mit Internet Explorer 8 in jeder Hinsicht den Standards verschrieben. Neben der Tatsache, dass der Browser mehr offizielle CSS 2.1-Testsuiten bestanden hat als jeder andere Browser, beteiligt sich Microsoft auch praktisch am eigentlichen Testverfahren, indem Tausende neuer Tests für das Konsortium entwickelt und bereitgestellt wurden.&#8221;</p>
<p>Aah ja, Internet Explorer besteht also die Tests, die Microsoft selbst geschrieben hat, interessant, und all das in einem Satz&#8230;</p>
<p>Da werden wieder einmal ein paar arme Marketingfuzzies ausgelacht, naja, diese haben es verdient. Warum macht Microsoft immer weiter mit immer dämlicherem PR-Müll? Vermutlich sitzen alle im Meeting und nicken, wenn der nächste idiotische Vorschlag präsentiert wird, um ja nicht durch Kritik aufzufallen?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Juhuu, Religion und Politik!</title>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 13:01:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>

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		<description><![CDATA[Damit ich auch noch was zur Islam-Debatte (was für ein herrlich boulevardesques Wort) beitragen kann, aber dann ist das Thema auch abgeschlossen für mich: Das erste mal in der Schweizer Geschichte wurde nun also ein Baurechtsartikel (keine Gebetstürme von Religion A oder B) in der Verfassung verankert.  Lange noch werden wir mit gemischten Gefühlen auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Damit ich auch noch was zur Islam-Debatte (was für ein herrlich boulevardesques Wort) beitragen kann, aber dann ist das Thema auch abgeschlossen für mich: Das erste mal in der Schweizer Geschichte wurde nun also ein Baurechtsartikel (keine Gebetstürme von Religion A oder B) in der Verfassung verankert.  Lange noch werden wir mit gemischten Gefühlen auf diese Mutter aller dummen Initiativen zurückblicken. Unsere Enkel werden uns vielleicht fragen: &#8220;Warum eigentlich, es ist doch wissenschaftlich erwiesen, dass es keinen Gott gibt?&#8221; genauso wie wir unsere Grossväter fragten, warum soviele Menschen auf die gleichen Lügen hereingefallen sind. Nun, in erster Linie scheint es da um Angst zu gehen. Die Angst vor dem Fremden wird uns Schweizern in die Wiege gelegt. &#8220;Das Fremde&#8221; oder &#8220;Die Fremden&#8221; sind keine Bereicherung, wenn sie sich beteiligen am gesellschatlichen Leben oder Diskurs, nein sie sind eine Bedrohung sobald sie aus der absoluten Anonymität auftauchen. Versteht uns nicht falsch, wir Schweizer lieben Ausländer und Fremde, solange sie entweder:</p>
<ul>
<li> a) viel Geld bringen</li>
<li> oder b) viel arbeiten für wenig Geld</li>
<li> resp. c) die Toiletten von uns Schweizern sauber halten</li>
<li>und d) Steuern zahlen (ausser Punkt a trifft auf sie zu, dann dürfen sie sogar praktisch Steuerfrei leben)</li>
</ul>
<p>Natürlich sollte sich ein Fremder brav assimilieren, äh integrieren, das heisst: Am Gemeindeleben teilnehmen, in Vereinen aktiv sein, anderen helfen, in die Kirche gehen, den Hut auf der Stange immer schön grüssen, genauso wie es die Schweizer im Alltag ja alle auch tun (Ironie gratis).</p>
<p>Nun hat jaauch <a title="Tagi: Darbellay auf dem Kreuzzug" href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Nach-dem-MinarettVerbot-Darbellay-auf-Kreuzzug/story/28122419">die christlich-extremistische CVP ihre Maske fallen gelassen</a>(ich dachte immer die EDU wolle alle Ungläubigen verbannen, verbrennen geht ja nicht mehr). Schade, die CVP war einst eine eigenständige Partei. Nun wird sie von der SVP wie eine billige Hure behandelt und verspottet. Und ihre Exponenten scheinen es gar noch zu geniessen, mit solchen braunen Parolen etwas Aufmerksamkeit zu erhaschen. So, das war jetzt populistisch, was? Ich entschuldige mich in aller Form, wenn ich hier jemandem zu nahe getreten bin, aber das haltet ihr schon aus, oder?</p>
<p>Die Frage für den Bildungsbürger lautet nun: Wie kann man denn nun als vernünftig denkender Mensch mit solcher Doppelmoral umgehen ohne verrückt zu werden? Die Antwort: Das muss man gar nicht! Gute Menschen gab es auch im Wahnsinn des 2. Weltkrieges und sie lebten ihr Leben so gut es ging nach ihren ethischen Grundsätzen und genauso sollten wir das auch weiterhin tun, egal was für ein Sturm der Dümmlichkeit &#8220;draussen&#8221; auch toben mag. Ein integrer Mensch lebt den Humanismus tagtäglich (ob mit oder ohne Gott/Geist/Tao/[bevorzugte göttliche Entität einfügen]) und ist so ein Fels in der Brandung. Nein, ich zähle mich nicht zu diesen Menschen, leider&#8230;</p>
<p>In diesem Sinne, ein frohes neues Jahr, auf das die Vernunft nicht komplett begraben wird!</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wieder mal ein Leser-EMail, zur Abwechslung an eine Krankenkasse</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 14:07:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Tja, manchmal juckt es mich einfach in den Fingern, vor allem, wenn ich in semiprofessionellen Heftchen von irgendwelchen Firmen pseudojournalistischen Unsinn lesen darf (gezwungen wurde ich ja nicht dazu . Ein Beispiel ist die aktuelle Heftchen (04/2009) der Schweizer Krankenversicherung &#8220;Sanitas&#8220;. Die Wortwahl in den Artikeln ist nicht nur häufig unpassend, sondern auch menschenverachtend. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Tja, manchmal juckt es mich einfach in den Fingern, vor allem, wenn ich in semiprofessionellen Heftchen von irgendwelchen Firmen pseudojournalistischen Unsinn lesen darf (gezwungen wurde ich ja nicht dazu <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Ein Beispiel ist die <a title="Sanitas Magazin 04/2009" href="https://www.sanitas.com/saninet/cms-contents/pub/contents/media/files/de/portrait/information/4_downloadListWithTitleAndPointer_SR176_192_168_2_17654731713_289386965771_71.pdf" target="_blank">aktuelle Heftchen (04/2009)</a> der Schweizer Krankenversicherung &#8220;<a title="Sanitas Homepage" href="https://www.sanitas.com/pub/ServiceBroker?fakePath=de" target="_blank">Sanitas</a>&#8220;. Die Wortwahl in den Artikeln ist nicht nur häufig unpassend, sondern auch menschenverachtend. Der Gebrauch des Unworts &#8220;Überalterung&#8221; (nein, dieses Wort gibt es nach wie vor nicht) zeigt dies einmal mehr. Dazu mein Leseremail, das wieder mal viel zu lange geraten ist, aber die aktuelle Situation der Krankenkassen aus meiner Sicht treffend beschreiben mag:</p>
<p><span id="more-500"></span></p>
<div style="font-family: -moz-fixed; font-size: 12px;" lang="x-western">
<pre>Guten Tag

Im Artikel "Die Übernachtung im Spital ist oft unnötig" von Herrn
&lt;Name entfernt&gt; fiel mein Blick beim Überfliegen schon in der ersten Spalte auf
folgenden Satz "Dies ist eine infolge der voranschreitenden Überalterung
der Gesellschaft verbreitete Krankheit."

Dieser Satz scheint ein gutes Abbild Ihrer Ansichten (und der vieler
anderer privaten Krankenkassen) über unsere Gesellschaft darzustellen.
Als ob die älteren Mitmenschen eine "voranschreitende" Krankheit unserer
Gesellschaft wären! Ich empfinde solche Sätze mit dem Unwort
"Überalterung" als ungeheuer abstossend und menschenverachtend, die
Wortwahl liegt aber bestimmt nicht nur an mangelnder Weitsicht des
Autors, sondern dürfte vor allem von dessem täglichen Arbeistumfeld
massgeblich beeinflusst worden sein.
Ich werde meiner Partnerin natürlich dringend empfehlen, eine humanere
Krankenkasse zu wählen (falls es so eine noch gibt).
Wenn man dazu noch an den Plakatwänden sehen darf wie junge und gesunde
Leute und Familien geködert werden mit millionenteuren Werbekampagnen,
während Kranke und Senioren nur noch als Kostenfaktoren dargestellt
werden, scheint die vernünftigste Konsequenz eigentlich nur noch eine
staatliche Krankenversicherung mit direktem Lohnabzug zu sein. Auch wenn
dies keine perfekte Lösung wäre, scheint es immer noch viel besser als
fortschreitender Zynismus und menschenverachtende Bürokratie, die seit
vielen Jahren aus dem Produktivitätswahn der Privatwirtschaft
resultiert. Politisch bereiten Sie selbst (und die meisten anderen KK's)
derzeit gerade den Weg dazu.
Heute werden nicht körperliche sondern psychische Krankheiten wie
Depressionen immer verbreiteter bei den Senioren, kein Wunder, denn sie
fühlen sich wertlos (das wurde mir beim Altersheimeinsatz vielfach
bestätigt), dazu müssen sie ja nur einmal die Zeitung aufschlagen oder
den Fernseher einschalten und schon wird dem Senior vorgerechnet, dass
er zuviel kostet und zu lange lebt etc.
Aber Menschen werden nun einmal krank und müssen auch irgendwann einmal
sterben. Trotz dieser einfachen Tatsachen treiben die Krankenkassen aber
weiterhin ihr gefährliches Spiel der Desolidarisierung. Zum Glück finden
viele Bürger in diesen Zeiten heraus, dass "Zusammen" immer mehr
bedeutet als "Einzelne gleichzeitig". Das Leben ist kein Nullsummenspiel!
Vielleicht hilft es Ihnen ja, wenn Sie sich 3mal täglich vor und nach
den Mahlzeiten sagen: "Menschen sind keine Zahlen in Listen, sondern
Wesen mit Gefühlen und fast unendlichem Potential, wenn sie friedlich
kooperieren" um in eine positivere Denkweise einzusteigen. Es gäbe auch
genügend einschlägige Literatur, die einem hier helfen kann, den
Zynismus zu überwinden.</pre>
</div>
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		<title>Kritik an KDE 4.3.5 und Mandriva 2010.0</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/linux/kritik-an-kde-4-3-5-und-mandriva-2010-0/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Nov 2009 15:59:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Linux]]></category>
		<category><![CDATA[Linux Distributions Test]]></category>
		<category><![CDATA[distribution]]></category>

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		<description><![CDATA[In eigener Sache möchte ich meinem Ärger etwas Luft machen: Warum wurde Mandriva 2010.0 so früh freigegeben? Der Update von 2009.1 dürfte bei 30% der Benutzer (diejenigen, welche die Distribution nicht nur als Windows-Ersatz benutzen) Probleme gemacht haben (so wie mir). Auch nach einer frischen Installation bin ich nicht überzeugt, dass die neue Version Produktionsreife [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>In eigener Sache möchte ich meinem Ärger etwas Luft machen: Warum wurde Mandriva 2010.0 so früh freigegeben? Der Update von 2009.1 dürfte bei 30% der Benutzer (diejenigen, welche die Distribution nicht nur als Windows-Ersatz benutzen) Probleme gemacht haben (so wie mir). Auch nach einer frischen Installation bin ich nicht überzeugt, dass die neue Version Produktionsreife hat!</p>
<p>Aber der Reihe nach: Vor ein paar Tagen erhielten alle Benutzer vom Mandriva-Update-Applet die Möglichkeit, ihre Version 2009.1 auf die neueste 2010.0 zu aktualisieren. Im Glauben, im Jahre 2009 sei es endlich möglich, einen Distributionsupgrade sauber durchzuführen, hat mein Spieltrieb gesiegt und nach ca. 30 Minuten war schon alles Vorbei. Leider hörte der Prozess mit einer Fehlermeldung auf, trotzdem schien der Prozess als Ganzes durchgelaufen zu sein, denn ich hatte nicht allzuviel spezielle Repositories aktiviert. Leider funktionierte nach dem Reboot kein Update-Prozess mehr. Nicht lange gefackelt und eine Komplett-Neuinstallation gemacht (dauert auch nur 20-30 Minuten). Natürlich glänzt Mandriva mit den neuesten Features: 2.6.31er-Kernel, Kernel-Modesetting, falls der Grafikchip es unterstützt, ein sauberes und hochkontrastiges Layout, wirklich sehr edel. Aber trotz allem noch unreif, denn KDE kränkelt immer noch an Grundsätzlichem: Man kann weder Social Desktop noch das Twitter-Applet (Microblogging) hinzufügen, ohne dass der Plasma-Desktop abstürzt. Die semantische Desktopsuche funktioniert immer noch nicht per Default, nein, man kann sie noch nicht einmal aktivieren, da das Soprano-Backend fehlt (zumindest sagt die Fehlermeldung das, denn installiert wäre das Backend sehr wohl!). Als kleinen Scherz meldet das Mandriva-Update dann auch noch, es wäre eine neue Version erhältlich: 2009.1, tja, warum zur Abwechslung nicht mal ein Downgrade <img src='http://www.linuxhome.ch/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' />   (dieser Bug wurde heute gefixt). Zu meinem persönlichen Ärger scheint ein Problem mit HAL die Arbeit als Benutzer in KDE mit verschlüsselten externen USB-Disks (oder Keys) zu verunmöglichen.</p>
<p>Versteht mich bitte nicht falsch, Mandriva ist nach wie vor eine exzellente Distro mit unglaublich guten grafischen Konfigurationswerzeugen. Aber ich habe den leisen Verdacht, dass Mandriva möglichst zeitnah zu Windows 7 oder Ubuntu 9.10 veröffentlicht werden sollte, koste es was es wolle und wie bei Ubuntu sind einfach zu viele Fehler noch offensichtlich vorhanden. Es scheint wie so häufig zu wenig Zeit und Ressourcen zum Testen gegeben zu haben (an der mangelnden Bereitschaft, Bugreports einzusenden kann es nicht mehr liegen). Ein grosser Teil der Kritik gilt KDE 4.3.5 insbesondere: Man fragt sich, warum die Architektur zulässt, dass Plasmoiden, welche von Nicht-Profis entwickelt werden (was ja auch so sein soll, damit eine kreative Vielfalt entstehen kann), den Plasma-Desktop immer noch so einfach zum Absturz bringen können. Dies ist für mich das Hauptärgernis am Desktop, das darf einfach nicht passieren, es braucht eine viel bessere Abgrenzung gegen die Hauptressourcen (Prozesse, Speicher) vom Plasma-Desktop!</p>
<p><strong>Nachtrag</strong>: Etwas überraschend positives ist dafür von Pulseaudio zu vermelden: Mit mehreren Soundkarten (Onboard 5.1, USB-Headset kabellos) ist es problemos und vor allem kinderleicht möglich, jede Soundausgabe zu steuern (Sound aus den 5.1 Boxen, dass die Wände wackeln und der Nachbar sauer wird, und telefonieren mit dem Headset, oder umgekehrt, wenn man will). Das war schon vorher möglich, aber es scheint nun sehr stabil und zuverlässig zu funktionieren und die Steuerelemente von Pulseaudio-Control wurden vereinfacht und sind intuitiv.</p>
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		<title>Freiheit, die ich meine</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/news/freiheit-die-ich-meine/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 21:11:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Freiheit, was für ein armes Wort, jeder benutzt es, doch keiner meint damit dasselbe&#8230; Ein prominentes Beispiel: Sie nennt sich &#8220;IG Freiheit&#8221; (eine Interessensgemeinschaft kann alles sein, nur nicht verbindlich), eine lose Gruppe von (meist einschlägig bekannten) Neoliberalen. Schon auf der Homepage sieht man, wie der wackere Mann mit der Sense die Gesetzeslandschaft niedermäht. Zynisches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Freiheit, was für ein armes Wort, jeder benutzt es, doch keiner meint damit dasselbe&#8230;</p>
<p>Ein prominentes Beispiel: Sie nennt sich &#8220;IG Freiheit&#8221;<a title="Homepage IG Freiheit" href="http://www.igfreiheit.ch/"></a> (eine Interessensgemeinschaft kann alles sein, nur nicht verbindlich), eine lose Gruppe von (meist einschlägig bekannten) Neoliberalen. Schon auf der <a title="IG Freiheit Homepage" href="http://www.igfreiheit.ch/">Homepage</a> sieht man, wie der wackere Mann mit der Sense die Gesetzeslandschaft niedermäht.</p>
<p>Zynisches gibt es dort zu entdecken, wie der Spruch: „24h Lebensqualität &#8211; Ja zu offenen Tankstellen-Shops“. Schnell wird klar, wessen Freiheit diese IG meint: Ihre eigene! Die Freiheit, immer und überall einzukaufen und zu konsumieren. Die Dummen sind dann eben die Angestellten, sie haben in der Regel kaum die &#8220;Freiheit&#8221;, eine Nachtschicht abzulehnen, denn dann sind sie schnell einmal Arbeits-&#8221;frei&#8221;. Genug der schlechten Wortspiele&#8230;</p>
<p>Nach humanistischer Tradition, kann man über unsere Gesetze nach wie vor sagen (Zitat Jean-Jacques Rousseau, Du Contrat Social): „Zwischen dem Schwachen und dem Starken ist es die Freiheit, die unterdrückt, und das Gesetz, das befreit.“<br />
Ein Abbau von Gesetzen zielt immer auf Steuererleichterungen oder Aufweichung von Arbeitsrechten ab, denn sie werden stets von denselben politischen Lagern eingereicht, das sollte heute ein jeder begriffen haben. Niemand wird für uns „Normalos“ mal schnell die Steuergesetze oder die Verselbständigung vereinfachen (auch wenn sie uns dies so verkaufen wollen).</p>
<p>Ich kenne übrigens Nachtschichten aus eigener Erfahrung und habe sie gehasst. Früher oder später macht sie sich physisch und/oder psychisch bemerkbar. Dabei wurde ich eigentlichgut bezahlt mit den Zuschlägen, die man in der IT-Branche erhält (denn sonst findet man dort wirklich niemanden, der sowas macht).</p>
<p>Also bitte, liebe IG Freiheit, versucht Euch nicht zu maskieren mit dem schon zu häufig vergewaltigten Wort Freiheit. Steht dazu, wer und was Ihr seid, ein Millionärsklub mit definiertem Ziel, aber achtung: Freiheit heisst auch Verantwortung und Euer Luxus ist nicht unsere Freiheit!</p>
<p>So wie sich die Arbeitszeiten heute schon ausgeweitet haben, fragt sich auch schon die Uni Zürich (<a title="NZZ Artikel Milizarbeit" href="http://news.nzzexecutive.ch/human_resource_management/forschung/miliz-engagement_lohnt_sich_1.3394771.html">Artikel NZZ</a>), warum Freiwillige Arbeit rückläufig ist.</p>
<address>[1] http://news.nzzexecutive.ch/human_resource_management/forschung/miliz-engagement_lohnt_sich_1.3394771.html<br />
[2] http://www.igfreiheit.ch/</address>
]]></content:encoded>
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		<title>Noch mehr Idiotenpolitik</title>
		<link>http://www.linuxhome.ch/news/noch-mehr-idiotenpolitik/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 15:47:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Chris</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Tja, da habe ich mich erst vor einem halben Jahr aufgeregt über Idiotenthemen in der Schweizer Politik, geht der Reigen im Herbst nun fleissig weiter. Ich sollte eine Liste machen, eine Art Wiki mit den dümmsten Ideen und Sprüchen von Politikern. Vermutlich gibt es sowas schon zuhauf. Die statistische Auswertung desselben brächte ja ohnehin bereits [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img style='float: left; margin-right: 10px; border: none;' src='http://www.gravatar.com/avatar.php?gravatar_id=d6b1294fe73eea0bc9dc84a732e5e880&amp;default=http://use.perl.org/images/pix.gif' alt='No Gravatar' width=40 height=40/><p>Tja, da habe ich mich erst vor einem halben Jahr aufgeregt über <a title="Linuxhome Politik für Idioten" href="http://www.linuxhome.ch/in-eigener-sache/politik-fuer-idioten/">Idiotenthemen in der Schweizer Politik</a>, geht der Reigen im Herbst nun fleissig weiter. Ich sollte eine Liste machen, eine Art Wiki mit den dümmsten Ideen und Sprüchen von Politikern. Vermutlich gibt es sowas schon zuhauf. Die statistische Auswertung desselben brächte ja ohnehin bereits Vermutetes zu Tage. Zur den Highlights diese Woche:</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --></p>
<ul>
<li>Da hätten wir die Frau Estermann, die in altbekannter Manier das<a title="Artikel Tagesanzeiger" href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Estermann-scheitert-mit-Gesangswunsch/story/27419343"> Singen der Nationalhymne vor jeder Nationalratssitzung</a> einführen wollte.  Dazu Arthur Schopenhauer: „&#8230;Aber jeder erbärmliche Tropf, der nichts in der Welt hat, darauf er stolz seyn könnte, ergreift das letzte Mittel, auf die Nation, der er garade angehört, stolz zu seyn&#8230;“</li>
<li>Der neue Bundesrat, wie heisst er noch gleich&#8230;Burkhalter, genau. Dieser ist derweil überzeugt, dass<a title="Tagesanzeiger Artikel" href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Jagte-Burkhalter-Qadhafi-Angst-ein/story/28964796"> Schweizer Elitetruppen im Ausland durchaus für diverse Einsätze geeignet</a> wären. Nicht zum Kuhmelken oder zur Ausbildung von Landwirten in Äthiopien, nein, zur Jagd auf Piraten und Geiselbefreiung. Nun zumindest wissen wir nun, welches Departement ihm am besten zusagt&#8230;</li>
<li>Und die Unterstützung von jungen Arbeitslosen in Sachen Weiterbildung wäre so oder so eine tolle Sache, aber sogar das wird im <a title="SF DRS News" href="http://tagesschau.sf.tv/nachrichten/archiv/2009/09/24/schweiz/konjunkturpaket_in_letzter_minute_gerettet" target="_blank">3. Konjunkturpaket </a>mit einem äusserst fragwürdigen Kompromiss entwertet (erst bei einer Arbeitslosenquote ab 5 % gibt es Geld). Das heisst also die Politiker sind allzugerne bereit der Wirtschaft noch mehr Geld in den Popo zu stopfen, während ein Passus, welcher auch einmal benachteiligte Menschen (das sind die Lebewesen, welche für die Wirtschaft das Geld erarbeiten) unterstütz hätte, praktisch keine Chance hatte.</li>
</ul>
<p>Würde ein IQ-Minimum (so ab 130?) für Politiker auf der nationalen Ebene solche Dummbatz-Aktionen verhindern? Ich bin ehrlich gesagt nicht überzeugt davon, aber einen Versuch wäre es wert, wenn auch die soziale Intelligenz berücksichtigt würde, eine nicht ganz so kluge 4fache alleinerziehende Mutter könnte sehr wohl auch gut, wenn nicht sogar besser politisieren..</p>
<p>Die Zeit des Volkes wird viel zu sehr beansprucht mit Abstimmungen, die praktisch keinen Einfluss auf sein tägliches Leben hat, während die wirklich wichtigen Themen nebenbei entschieden werden (mal schnell 60 Milliarden einer Grossbank schieben, während wir 200 Millionen für verbesserte Arbeitslosenhilfe ablehnen oder so ähnlich). Da wäre es doch wenigstens wünschenswert, dass die Damen und Herren in der Lage wären, vernünftige und menschliche Entscheidungen zu treffen. So wäre die Tatsache, dass wir in einer Pseudo-direkten Demokratie leben, bei weitem nicht so schlimm.</p>
<p>Bis zum nächsten Idiotenartikel wünsche ich eine gute Zeit und viel Spass mit der besten Regierungsform der Welt.</p>
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