Update: Noch mehr Stromsparen mit dem Lenovo Thinkpad X61s 3

Posted by Chris on Juni 08, 2008

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Seit meinem Erfahrungsbericht vom letzten Jahr haben sich einige der Stromspareinstellungen geändert und einige Tricks sind dazugekommen. Als erstes meine aktuelle /etc/rc.local Datei:

# Div. Stromsparer:
echo 5 > /proc/sys/vm/laptop_mode
echo 0 > /proc/sys/kernel/nmi_watchdog
# Achtung, 30000 = 5 Minuten Datenverlust, wenn die geaenderten Daten
# kleiner sind als der Festplattenpuffer
echo 30000 > /proc/sys/vm/dirty_writeback_centisecs
# Nach 4*5=20 Sekunden wird die Festplatte ausgeschaltet
# Achtung, dies schraenkt im Gegenzug die Lebensdauer der Platte etwas ein
hdparm -B 16 -S 4 /dev/sda
# Stromsparmodus fuer alle USB-Geraete:
for i in /sys/bus/usb/devices/*/power/autosuspend; do echo 1 > $i; done
# Div. Stromsparmodi:
echo 1 > /sys/module/snd_hda_intel/parameters/power_save
echo 1 > /sys/devices/system/cpu/sched_mc_power_savings
###iwpriv wlan0 set_power 7 # original 5, but 1 is from lesswatts.org
# Besserer Weg, die iwl-Treiber in den Stromsparmodus zu wechseln:
echo 7 > /sys/bus/pci/drivers/iwl4965/0000:03:00.0/power_level
ethtool -s eth0 wol d
# Lebensverlaengerung der Batterie, wenn sie am Strom haengt (sie sollte
# immer zwischen 40% und 85% sein):
# Als Alternative den Startthreshold auf 81% setzen (wenn andere Anzeigen
# Probleme damit haben, z.B. gkrellm)
echo 85 > /sys/devices/platform/smapi/BAT0/stop_charge_thresh
##echo 81 > /sys/devices/platform/smapi/BAT0/start_charge_thresh
echo 30 > /sys/devices/platform/smapi/BAT0/start_charge_thresh

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my eee PC 1

Posted by Bo on Juni 05, 2008

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Erster Eindruck

Bo\'s Hand und der eee pc

  • Wow! Der ist klein!
  • Einmal kurz mit den Ohren wackeln und der Kleine hat gebootet sowie den Desktop fertig geladen.
  • Bildschirm und Auflösung sind top.
  • Desktop ist gewöhnungsbedürftig, dafür einfach eingerichtet.
  • Die Größe der Tastatur ist an der unteren Grenze. Briefe schreiben mit dem 10-Fingersystem ist mühsam bis unmöglich.
  • Nette Programmauswahl für die täglichen Arbeiten.

Zweiter Eindruck

Bo\'s eee pc

  • Wo hat es einen simpleren Texteditor als Openoffice? -> Es gibt keinen!
  • Finde ich eine Shell im Menü? -> Nein, wer googelt weiss: ctrl+alt+T
  • Ok, sudo ist eingerichtet. Mit “sudo -i” werd ich root. Klappt wunderbar.
  • Oops, kann als root weder mit halt noch shutdown den eee herunterfahren. Geht nur über das GUI.
  • Mit Prozess killen hatte ich auch Probleme, das ging nur über den GUI-Task-Manager.
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Linux-Distributions Test Nr. 5: *** Kubuntu 8.04 Hardy KDE 4 Remix *** 1

Posted by Chris on Mai 12, 2008

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Eigentlich wollte ich ja keine der drei großen Distributionen testen, da es für diese schon genügend gute und tiefgründige Reviews gibt. Aber der KDE4-Remix von Kubuntu 8.04 “Hardy Heron” reizte mich dann doch zu sehr. Schließlich hat KDE4 seit Januar auch wieder erhebliche Fortschritte gemacht und dies wäre die erste große Distribution, welche (wenn auch nur als Remix) ein pfannenfertiges KDE4 mitliefert.

Der Review wird sich daher eher auf KDE4 und dessen Status resp. Integration in Kubuntu als auf die Distribution selbst fokussieren, da es bereits genügend andere Reviews gibt und geben wird, welche die Distribution tiefgründiger und professioneller betrachten.

Herkunft / Ursprung

Ubuntu und dessen Geschwister Kubuntu, Xubuntu, Edubuntu haben ein Debian 4 als Basis und werden von der Firma Canonical und einer großen Community weiterentwickelt. Canonical wurde vom Milliardär Mark Shuttleworth gegründet bietet einen kommerziellen Support für Desktop- und Serverversionen an, mit dem irgendwann auch mal Gewinn gemacht werden soll.

Wichtigste Daten in Kürze:

  • Homepage: http://www.kubuntu.org
  • Größe als ISO-Image:
  • LiveCD Funktion: Ja
  • Sprachen: Englisch, Deutsch, Französisch, Italienisch
  • Abgeleitet von: Debian
  • Kernel: 2.6.24
  • Package-Management: Apt-get mit Debian Paketen (dpkg)
  • Release-Zyklus: halbjährlich
  • Standarddesktop: Je nach Geschmacksrichtung (Gnome, KDE, XFCE), kann aber später auch jederzeit gewechselt werden
  • 3D-Desktop / Desktopeffekte: Teilweise integriert in KDE4-Windowmanager (kwin) mit Compositing oder Compiz-Fusion basierend auf AIGLX oder XGL
  • Kosten für Updates und Support: Keine (Wiki, Foren)
  • Lizenz: Größtenteils GPL V.2, proprietäre Software und binäre Treiber sind in der Grundinstallation vorhanden

Besonderheiten dieser Version

  • Die Einbindung von KDE4 ist natürlich die wichtigste Besonderheit dieser Version mit Betonung der Distributionshersteller, dass es sich um eine Remix-Version mit Beta-Status handelt.

Erster Eindruck vom Desktop

Der Standarddesktop hat sich seit dem Frühjahr nicht groß geändert. Leider wurde auch dasselbe Hintergrundbild verwendet. Ich schaue neidisch auf den Ubuntu-Desktop und wünsche mir, dass ein ähnliche künstlerisches Hintergrundbild bald den Weg in die KDE-Versionen findet.

Hat man einmal die zusätzlichen Plasmoiden installiert, machen diese wider erwarten sogar Spass (solange sie nicht auf allen virtuellen Desktops rumhängen), vor allem die täglichen Userfriendly Comis sind praktisch. Auch die von Vista bekannte Diaschau ist dabei und vieles mehr:

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Die neue Mitbewohnerin stellt sich vor… 2

Posted by Chris on April 24, 2008

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Da ich im Moment sehnlichst auf den Fedora 9 Release warte, bleibt mir etwas Zeit, endlich die Bilder unserer neuen Mitbewohnerin hochzuladen. Darf ich vorstellen? Chihiro, die K(r)atze. Wir haben sie im Januar aus dem Tierheim geholt. Ihre Geschicht ist so kurz wie tragisch: Sie wurde mit mehrfach gebrochenem Schwanz (der heute am Ende etwas krumm ist) unter einer Brücke an der Reuss gefunden, wo sie sich gerne mal von den einheimischen Fischern den einen oder anderen Brocken erbettelte…
Heute hat sie sich gut bei uns eingelebt. Sie ist keine Schmusekatze und beweist dies gerne mal mit ihren sehr scharfen Krallen. Zuneigung gibt’s nur, wenn sie es will, oder wir uns zu konzentrieren versuchen, beispielsweise an der Computertastatur.

Ein paar Fotos genügen eigentlich schon, um ihre Lieblingsbeschäftigung ungefähr wiederzugeben:

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Xen VM’s auf LVM-Logical Volumes: Konsistente Backups und I/O-Wait im Griff 2

Posted by Chris on April 16, 2008

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Als nächsten Schritt in der vollständigen Migration aller Services auf virtuelle Server mit Xen wollte ich wegkommen von den unhandlichen Image-Dateien, welche niemals konsistent gesichert werden können und auch keine schnellen Zugriffszeiten bieten. Nach kurzem Überlegen und bestätigt durch Erfahrungen anderer Admins gab es einen einfachen Weg: LVM der Logical Volume Manager von Linux eignet sich dafür bestens. Der Hauptgrund war erst, dass man sogenannte “Snapshots” von einem aktiven logischen Volume machen kann. Dieser Snapshot ist quasi statisch und repräsentiert somit einen konsistenten und permanenten Zustand der Daten zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Snapshots. Dadurch wird das Erstellen von konsistenten Backups sehr erleichtert. Wie sich zeigte, löste der Umstieg auf LVM aber auch noch ein anderes altbekanntes Problemchen…

Das I/O-Wait Problem wird entschärft

In all den Jahren meines beruflichen und privaten Umgangs mit Computersystemen war es immer wieder dieser Flaschenhals, der die größten Performanceprobleme machte: I/O Wait: Der Prozessor wartet auf den Festplattencontroller, bis dieser seine Lese- oder Schreiboperation vollständig abgeschlossen hat.

Auch für meinen Backupserver (Backups via NFS und rsync) hiess das immer wieder Warten mit bis zu 90% I/O Wait, was den Server praktisch unbrauchbar macht für weitere Tätigkeiten. Mit den VM’s auf LVM fiel mir nun auf, dass die DomU’s zwar auch bis zu 100% I/O Wait haben, dass aber das Wirtssystem indessen keinen bis ganz wenig I/O Wait aufweist. Vermutlich liegt dies daran, dass die DomU gar nicht direkt auf die Hardware zugreift (obwohl im Endeffekt dieselben Backups auf dieselbe externe USB-Disk geschrieben wird bei mir). Auch die Geschwindigkeit, in der diese bis 20GB grossen Backups geschrieben sind, scheint mir subjektiv nicht viel kleiner zu sein als zuvor.

Ich bin kein Kernelspezialist und kann daher nur vermuten, dass die I/O-Wait-Last deswegen geringer ist, weil der Dual-Core in diesem Setup besser zur Geltung kommt, da die VM gezwungenermassen nur auf einem Kern läuft (je nach Konfiguration natürlich) und das Wirts-Betriebssystem nach wie vor 1-2 Kerne zur Verfügung hat (je nach Last). Man möge mich bitte aufklären, falls es andere Gründe sind, die zum besseren I/O-Wait-Verhalten führen.

Mir scheint fast, als sei Virtualisierung so etwas wie der Stein der Weisen, wenn es um die Gleichzeitigkeit von lese- und schreibintensiven Operation und anderen Services auf einer einzigen Maschine geht.

Auf dem Bild ist zu sehen, dass der Xen-Wirt (oberer Teil) nur sehr wenig I/O-Wait aufweist, während die VM (unterer Teil) praktisch nur noch I/O-Wait hat:

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