Ein “echter” Windows Desktop-Ersatz? 3

Posted by Chris on Februar 26, 2008

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Bei Distrowatch habe ich heute eine lustige Distribution “Famelix” aus Brasilien gefunden (die Webseite ist leider nur auf Portugiesisch und Spanisch). Das besondere an dieser Distribution ist, dass sie das Hauptaugenmerk auf das exakt gleiche Aussehen wie die entsprechenden Windows-Versionen legt.
Die Version 1.3 “Professional” sieht aus wie XP und die Version 2.0 “Hast la Vista” wie der Name schon sagt wie Vista. Die Screenshots beweisen, dass dies zum größten Teil gelungen ist.
Nur: Wollen wir das überhaupt? Muss Linux wirklich wie die “Konkurrenz” aussehen, um Desktopbenutzer zu gewinnen? Ist es der Sinn der Sache, den Windows-Umsteigern mit einem Klon den Umstieg leichtzumachen? Vielleicht, aber es birgt meines Erachtens einige Tücken:

  • Die Benutzer werden teilweise der Meinung sein, es handle sich um Windows, mit welchem sie arbeiten. Es gäbe also kaum ein Bewusstsein für das benutzte Betriebssystem
  • Sie würden erwarten, dass alles gleich aussieht und funktioniert für die nächsten 7 Jahre (was bei Windows ja bei jeder Version der Fall ist). In der Linux-Welt ist nach 7 Jahren aber kein einziges Programm mehr wirklich dasselbe.
  • Benutzer könnten in Versuchung kommen, irgendwelche Windows-Software zu installieren (das mag ja sogar bei 30% mit wine funktionieren)

Ich persönlich würde sowas nie einsetzen, weshalb ich auch auf einen Test verzichte. Wenn ich eine Firma auf Linux-Desktops umrüsten müßte, so würde ich den Fokus eher auf die Applikationen richten und nicht auf das Aussehen der Betriebssystemoberfläche und des Fensterdekorateurs. Dennoch ist die Arbeit der Entwickler sehr beeindruckend, mit KDE4 konnten sogar die Desktop-Applets umgesetzt werden, auch Aero wurde offenbar perfekt geklont, wenn ich den Screenshots im oberen Teil der Webseite glauben darf (ich nehme mal an mittels Compiz-Fusion).

Linux-Distributions Test Nr. 4: *** Zenwalk 5.0 ***

Posted by Chris on Februar 19, 2008

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Zenwalk liegt zur Zeit auf Platz 14 der Distrowatch-Charts. Der Test fällt diesmal eher kurz aus, da Zenwalk und ich sagen wir mal einen “schwierigen” Start hatten, mehr dazu später.

Herkunft / Ursprung

Zen – eine Schule des Buddhismus aus Japan (ganz ursprünglich aus China). Einfachheit, den Fokus auf das Wesentliche richten, diese Assoziationen kommen mir dabei als erstes in den Sinn. Durch diese Fokussierung auf Einfachheit und Schlichtheit scheint mir der Name Zenwalk schon passend zu sein. Zenwalk basiert auf Slackware, mit dessen Basis-System ich mich nicht besonders gut auskenne (ich sollte Slackware endlich mal testen, ich weiss). Zenwalk hieß früher offenbar Minislack.

Wichtigste Daten in Kürze:

  • Homepage: http://www.zenwalk.org
  • Größe als ISO-Image: 468 MB in der Standardversion (1 CD) / Dekomprimiert und installiert ca. 1.6 GB
  • LiveCD Funktion: Ja, mit spezieller Live-Version
  • Sprachen: Englisch, Französich, Deutsch (konfigurierbar)
  • Abgeleitet von: Slackware
  • Kernel: 2.6.23
  • Package-Management: Slackware (gezippte Tarballs)
  • Release-Zyklus: ca. jährlich?
  • Standarddesktop: XFCE
  • 3D-Desktop / Compositing: Compositing für XFCE vorhanden
  • Kosten für Updates und Support: Keine (Wiki, Forum)
  • Lizenz: Größtenteils GPL V.2, binäre Treiber und Firmware (z.B. Intel-WLAN-Firmware) sind in der Grundinstallation vorhanden

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Singleton-Pattern in Perl und Ruby 3

Posted by Chris on Februar 09, 2008

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Als auf der Arbeit einmal Langeweile angesagt war, diskutierte ich mit meinem lieben Arbeitskollegen Boris über Software-Patterns (Entwurfsmuster). Da kam uns die Idee, ein paar Patterns in unserer jeweils bevorzugten Programmiersprache umzusetzen.

Als erstes, da relativ einfach: Singleton, also beispielsweise eine Klasse, die sich nur einmal instanzieren lässt und eine Funktion bereitstellt, die diese Instanz zurückgibt (“new” oder “instance”).

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